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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
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Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

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Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

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Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

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Prof. Dr. Korinna Schönhärl

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Prof. Dr. Korinna Schönhärl

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Neueste Geschichte

Professorin - Professorin für Neuere/Neueste Geschichte

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+49 5251 60-2436
Büro:
N4.332
Sprechzeiten:

Die Sprechstunde in Präsenz oder digital findet gewöhnlich dienstags, 12.-13.00 Uhr, statt. Bitte melden Sie sich für einen Timeslot in der Sprechstunde verbindlich an im Panda-Kurs Z.EXT.00135 Sprechstunde Schönhärl. Sollte der Termin für Sie grundsätzlich nicht möglich sein, dann kontaktieren Sie mich bitte zur Vereinbarung eines anderen Termins per Email.

 

 

Besucher:
Pohlweg 55
33098 Paderborn
Forschungsinteressen und Arbeitsschwerpunkte
  • Kultur-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Finanz- und Steuergeschichte
  • Geschichte des modernen Griechenlands
  • US-amerikanische Geschichte
  • Spanische Geschichte
  • Transnationale Geschichte und connected history
  • Methoden der Geschichtswissenschaft
  • Stefan George-Kreis
Laufendes Heisenberg-Forschungsprojekt

Internationale Kulturgeschichte der Steuermoral in Spanien, den USA und Westdeutschland (1940er-1980er Jahre), www.geschichte.uni-frankfurt.de/92590346/internationale_kulturgeschichte_der_steuermoral

Professor for Modern History

at the Department for History, Paderborn University

Prof. Dr. Korinna Schönhärl
01.10.2021 - heute

Heisenberg-Professorin für Neuere/Neueste Geschichte an der Universität Paderborn

01.04.2021 - 30.09.2021

Vertretungsprofessorin für Neuere/Neueste Geschichte an der Universität Paderborn

01.03.2018 - 30.09.2021

Projektleiterin im Heisenberg-Programm der DFG

an der Goethe-Universität Frankfurt im Projekt "Internationale Kulturgeschichte der Steuermoral"

01.10.2020 - 31.03.2021

Vertretungsprofessorin für Technikkulturwissenschaft am KIT Karlsruhe

01.10.2018 - 28.02.2019

Gastprofessorin an der Universität Lumiere Lyon 2

01.04.2009 - 28.02.2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

an der Universität Duisburg-Essen

01.10.2016 - 30.09.2017

Junior Fellow am Historischen Kolleg in München

16.11.2016

Habilitation

im Fach Neuere/Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

01.10.2005 - 31.12.2008

Promotionsstudium

an der Goethe-Universität Frankfurt a. M.

18.12.2008

Promotion

an der Goethe-Universität mit der Arbeit "Wissen und Visionen. Theorie und Politik der Ökonomen im Stefan George-Kreis"

01.09.2003 - 30.09.2005

Referendariat

für das Lehramt am Gymnasium

01.10.1997 - 30.06.2003

Studium Geschichte/Germanistik

an der Universität Regensburg und der Aristoteles-Universität Thessaloniki


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2021

Steuerzahlverhalten quantifizieren

K. Schönhärl, Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (2021), 62(2), pp. 473-503

From the 1880s scientists developed methods to measure (dishonest) tax payment behaviour. The first part of this article provides an overview of these methods and their development. The second part enquires into the function of measuring methods in the societal discourse about (honest) tax payments. The tax morale research of Günter Schmölders, carried out in the 1950s and 1960s, is then examined as a case study. The focus of interest is on the political advice that Schmölders gave, as based on his empirical results, and on the ideal image of the citizen and society which underlay the scientific method.


Einleitung: Staatsfinanzen und Konflikt

K. Schönhärl, M. Spoerer, Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (2021), 62(2), pp. 291-302

The following issue arose from a section at the Congress for Economic and Social History in Regensburg in March 2019 and focuses on fiscal conflicts in Europe from the early modern period until today. Distributive fiscal conflicts are seen here as a probe into the past which can increase our understanding of historical social structures. Fiscal history is analysed as a central arena of the modern state. The introduction provides an overview of current research into fiscal history in Germany and of the contributions presented in this focus issue.


Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte/Economic History Yearbook- Schwerpunktheft: Staatsfinanzen und Konflikt

K. Schönhärl, M. Spoerer. Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte/Economic History Yearbook- Schwerpunktheft: Staatsfinanzen und Konflikt. 2021.


'Unfortunately we are bankrupt': The Greek Bankruptcy Crisis of 1893 and its Remembrance in the World Economic Crisis 2010-11

K. Schönhärl, in: Remembering and Learning from Financial Crises, Oxford University Press, 2021, pp. 39-56


Why does a prestigious emission house emit a loan for a peripheral state? The house of Rothschild and the Greek guaranteed loan of 1833

K. Schönhärl, Business History (2021), 63(4), pp. 557-573

How did bankers make their investment decisions, for example to issue a state loan for a peripheral country? This in-depth case study investigates the question of the Greek loan of 1833, issued by Rothschilds. The main interest is to reconstruct James de Rothschild’s risk perception and decision making process, expressed in the argumentation vis-à-vis his family. The significance of the guarantee of the protecting powers, which was without precedent, is considered by James as well as the competitive situation on the bond market, the relationship of the Rothschilds with leading politicians of the time, and the special significance of Greece in the period of intensive European philhellenism. The paper argues that in-depth studies of bankers’ risk perception are necessary to illuminate the complexity of their decision-making.


2020


„Wie tief der kern dieses Volkes dem antiken wesen verwandt ist“ „Cultural Brokers“ und ihre Strategien zur Vermittlung des Unbekannten

K. Schönhärl, Historische Zeitschrift (2020), 310(2), pp. 285-305

Der vorliegende Aufsatz fragt nach Strategien kultureller Vermittler, den bei der Erstbegegnung mit einer fremden Kultur eintretenden Schock zu verarbeiten und die kulturellen Differenzen neu zu semantisieren und sinnhaft zu deuten. Er greift drei geografisch und chronologisch weit auseinanderliegende Fallbeispiele von kulturellen Vermittlern auf, die vor dem Hintergrund ihres umfassenden antiken Bildungswissens versuchten, die Fremde als „lebende Antike“ zu interpretieren: Missionare in Neuspanien im 16. und 17. Jahrhundert, einen Griechenlandreisenden der 1830er und einen Japanreisenden der 1930er Jahre. Der analysierte Vermittlungsprozess wird als „doppelte Allelopoiese“ beschrieben: die brokers stilisierten einerseits die Antike als zwar weit zurückliegenden, aber essentiellen Teil ihrer eigenen kulturellen Identität; sie parallelisierten andererseits die fremde Lebenswelt, mit der sie konfrontiert wurden, mit eben dieser Antike; in einem (nur analytisch zu isolierenden) dritten Schritt konnten sie so Parallelen zwischen der Fremde und dem Eigenen hervorheben und wechselseitige kulturelle Aneignungen (Transformationen) einleiten und rechtfertigen. Der Artikel schlägt eine weitere Ausarbeitung der „doppelten Allelopoiese“ als analytisches Instrument für die Erforschung der cultural brokers vor.


Das griechische Referendum von 2015 über die Konditionen der Euro-Gruppe

K. Schönhärl, Südosteuropa Mitteilungen (2020), 60(1-2), pp. 67-82


2019

Steuermoral in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine diskursanalytische Rekonstruktion

K. Schönhärl, Leviathan (2019), 47(2), pp. 169-191

Die Klage über mangelnde Steuermoral ist in der aktuellen Medienberichterstattung omnipräsent, aber sie ist nicht neu: Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde bemängelt, die Deutschen in den westlichen Besatzungszonen hinterzögen ihre Steuern. Verfiel die westdeutsche Steuermoral schon damals? Wie veränderte sie sich im Zeitraum zwischen 1945 und 1953? Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte der interdisziplinären Steuermoralforschung und einigen methodischen Überlegungen, wie Historiker*innen die Entwicklung der Steuermoral qualitativ untersuchen können, wird im vorliegenden Aufsatz der Diskurs um das Steuerzahlen in der Nachkriegszeit analysiert. Durch die Analyse von Zeitungsberichten und Parlamentsdebatten werden drei unterschiedliche, konkurrierende Narrative identifiziert, die geeignet waren, ganz verschiedene »policy windows« zu öffnen. Die historische Untersuchung zeigt, dass Narrative über das (ehrliche) Steuerzahlen immer mit bestimmten politischen Interessen verknüpft sind - und dass sie deshalb auch im aktuellen Diskurs über das (ehrliche) Steuerzahlen sorgfältig analysiert werden sollten.


Socially Responsible Investment in 19th Century Greece: A Case Study of a Swiss Banker

K. Schönhärl, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (2019), 106(2), pp. 167-190

Altruistically motivated investment has become the subject of economic, psychological and sociological research in recent years. The long tradition of ethical considerations concerning investment behavior has often been mentioned by historians but rarely investigated. This paper presents a case study of the 19th century philhellene banker Jean-Gabriel Eynard, who was philanthropically active in Greece, but also invested part of his capital on the emerging Greek market. Drawing on the methodological approach of the “sociology of morality”, this article examines how Eynard invested in Greece, which norms and values concerning investment behavior he articulated and how far they were comparable with the norms and values of today’s Socially Responsible Investment. What emerges is that the practices and the norms of Socially Responsible and Ethical Investment then and now are remarkably similar, while the “moral background” (G. Abend) has changed considerably in some, but not all points.


„Der Imperativ des Nassauerns, Durchmogelns und Absahnens“: Debatten um Steuermoral in der BRD Anfang der 1980er Jahren

K. Schönhärl, Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (2019), 70(11/12), pp. 678-694


Geld zurück! Internationale Finanzkontrolle in Griechenland im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart

K. Schönhärl, in: Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit von der Antike bis zur Gegenwart, Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2019, pp. 269-300

DOI


Die Steuermoral weltweit. Eine Artikelserie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in den Jahren 1963/64

K. Schönhärl, in: Moderner Kapitalismus. Wirtschafts- und unternehmenshistorische Beiträge, Mohr Siebeck, 2019, pp. 475-492

DOI


2018

Emotions in decision-making processes: The family bank Eichthal and its investment decisions for Greece in the 19th century

K. Schönhärl, Entreprises et histoire (2018), 91(2), pp. 14-28


2017

Decision Taking, Confidence and Risk Management in Banks from Early Modernity to the 20th Century

K. Schönhärl. Decision Taking, Confidence and Risk Management in Banks from Early Modernity to the 20th Century. 2017.


Finanziers in Sehnsuchtsräumen. Europäische Banken und Griechenland im 19. Jahrhundert

K. Schönhärl, Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

Wie treffen Bankiers ihre Entscheidungen? Wie identifizieren und managen sie Risiken? Wie funktioniert der Aufbau von Vertrauen im Bankgewerbe? Die Studie untersucht diese Fragen am Fallbeispiel Griechenlands und zeichnet die Integration dieses peripheren Finanzmarktes in den europäischen zwischen 1820 und 1914 nach. Ausgehend von methodischen Anregungen der Behavioural Finance analysiert sie in neun Fallbeispielen (u.a. Auslandsanleihen, die Gründung der Nationalbank, die Trockenlegung von Sumpfgebieten, der Kanal von Korinth, die internationale Finanzkommission, der Handel) die Risikoperzeption und das Investitionsverhalten britischer, französischer, deutscher und schweizerischer Bankiers. Griechenland im Zeitalter des Philhellenismus erscheint dabei als »Sehnsuchtsraum«, wo jeder Investor vor dem Hintergrund bestimmter, polarisierender Stereotype seine Entscheidungen zu füllen hatte, die oft auf die Antike rekurrierten und stark emotional aufgeladen waren. Durch die Engführung von Kultur-, politischer und Finanzgeschichte rückt die Vielschichtigkeit der Risikoperzeption in den Blick, bei der Netzwerke oder der Einfluss der Politik ebenso Entscheidungen bedingen konnten wie der unbedingte Glaube an wissenschaftliche Expertise oder nationale Selbstüberschätzung. Die Studie gibt Auskunft darüber, wie sich die Risikoeinschätzung und das Risikomanagement von Bankiers im Laufe des 19. Jahrhunderts veränderten


The European Perception of Greece as an Investment Market in the Nineteenth Century

K. Schönhärl, in: Business Cycles in Economic Thought: A history, Routledge, 2017, pp. 217-227

Introduction It is not only Greece’s present financial problems and its trouble to attract foreign investors that encourage the research of the past of this chapter of financial history. In addition, Greece’s past provides an inspiring case study that illuminates bankers’ investment decisions in crisis-ridden markets. After its Struggle for Independence from 1821 onward, Greece became a nation state in its own right in the year 1830, independent from the Ottoman Empire (Zelepos, 2014, 37-53). In the preceding Ottoman time there was no foreign investment in the area at all. However by the brink of the Balkan wars in 1911-1912, Greece was perceived by foreign investors as a well-established investment market for state loans as well as private investment in various sectors of trade and industry. How was this process driven forward in spite of the three financial breakdowns that occurred during this period (1825, 1843 and 1893)? How were the ups and downs of the Greek economy perceived and interpreted from abroad? The aim of this chapter is to show interconnections between financial, political and cultural history concerning the development of foreign investment in Greece.


Behavioural Finance as a Methodological Approach for Historians? A Field Report Concerning the Construction of the Canal of Corinth in Nineteenth-Century Greece

K. Schönhärl, in: Decision Taking, Confidence and Risk Management in Banks from Early Modernity to the 20th Century, Springer International Publishing, 2017, pp. 293-313

Historians investigating the risk perception of bankers and the decision-making processes in banks could consider the behavioural finance approach to investigate their sources. In this chapter, this is illustrated using a case study concerning the financing of the construction of a maritime canal at Corinth (1882–1893). It can be shown that the risk perception of the French bank Comptoir d’Escompte can be analysed following the model of Joseph A. Litterer. The bankers’ investment decision was influenced by two biases described by behavioural finance as ‘belief in experts’ and ‘overconfidence’. The analysis of the way these biases came about and worked allows banking, political and cultural history to be combined in a coherent narrative


Introduction

K. Schönhärl, in: Decision Taking, Confidence and Risk Management in Banks from Early Modernity to the 20th Century, Springer International Publishing, 2017, pp. 1-12

DOI


2016

Orientfaszination im George-Kreis

K. Schönhärl, S. Mangold-Will, in: Kreis aus Kreisen. Der George-Kreis im Kontext deutscher und europäischer Gemeinschaftsbildung, Georg-Olms-Verlag, 2016, pp. 591-609


2015

„Leider sind wir bankrott“. Zahlungsausfälle in der Geschichte Griechenlands im 19. und 20. Jahrhundert

K. Schönhärl, in: Die Krise in Griechenland. Ursprünge, Verlauf, Folgen, Campus Verlag, 2015, pp. 182-197


2014

Vertrauensarbeit nach dem Bankrott: Die Internationale Finanzkommission für Griechenland zwischen 1898 und 1914

K. Schönhärl, in: Finanzpolitik und Schuldenkrisen 16.-20. Jahrhundert, Hessisches Staatsarchiv Marburg, 2014, pp. 173-196


2013

Fighting the Financial Crisis in Greece: The Privileged Company to Protect Production and Trade in Currants (1905) as International Bank Cooperation

K. Schönhärl, The Historical Review/La Revue Historique (2013), 10, pp. 107-134

The global economic crisis in the 1890s affected the economy of Greece severely, and in 1893 the Greek State had to stop servicing its foreign debt. Part of the<br />problem was the lack of diversity of Greek agricultural production, which was focused on raisins and currants (especially flavourful raisins, grown exclusively in the area around Corinth) for export. The collapse of market prices for this good seriously affected the Greek treasury and society in the growing regions. The Greek government responded by trying to withhold part of the harvest in fertile years to stabilise world market prices. Plans to organise a monopoly company for the currant trade necessitated high sums of capital from abroad. This article investigates the question of how foreign bankers in London (Hambro & Son, Emile Erlanger) and Paris (Banque de l’Union Parisienne) could be convinced to participate in the project. Which factors allowed foreign bankers to trust in the Greek national economy despite its poor reputation? What factors influenced their risk management? The focus is on the role of Greek brokers in persuading the foreigners to invest in Greece, especially the role played by Ioannis Pesmazoglou, the director of the young and innovative Bank of Athens.


The Economies of Urban Diversity. The Ruhr Area and Istanbul

K. Schönhärl, M. Salzbrunn, D. Reuschke. The Economies of Urban Diversity. The Ruhr Area and Istanbul. 2013.

The Economics of Urban Diversity explores ethnic and religious minorities in urban economies. In this exciting work, the contributors develop an integrative approach to urban diversity and economy by employing concepts from different studies and linking historical and contemporary analyses of economic, societal, demographic, and cultural development. Contributors from a variety of disciplines geography, economics, history, sociology, anthropology, and planning make for a transdisciplinary analysis of past and present migration-related economic and social issues, which helps to better understand the situation of ethnic and religious minorities in metropolitan areas today.


Warum Geld für Hellas? Die Verschuldung Griechenlands in den 1880er Jahren

K. Schönhärl, Bankenhistorisches Archiv (2013), 39(1), pp. 20-39


Themenheft: Die Börse als Ort von Ressourcenkonflikten im 19. und 20. Jahrhundert

K. Schönhärl. Themenheft: Die Börse als Ort von Ressourcenkonflikten im 19. und 20. Jahrhundert. 2013.


The Economies of Urban Diversity: An Introduction

D. Reuschke, M. Salzbrunn, K. Schönhärl, in: The Economies of Urban Diversity, Palgrave Macmillan , 2013, pp. 1-24

As European Capitals of Culture in 2010 and metropolitan areas of immigration and transmigration, both Istanbul and the Ruhr Area (Essen was designated as European Capital of Culture on behalf of the Ruhr Area) share a complex cultural and social history. Strong human, political, and economic ties have long linked the European Capital of Culture of Turkey to Germany’s main immigration region, which is about to become a new cultural center thanks to the recognition of its industrial heritage by UNESCO (Zeche Zollverein in Essen).1 Even though the cultural history of each region is different, a crisscross reading of ‘parallel lives’ between the two countries helps to understand better the use and the potential of urban diversity over time


„Urbanität“ in Zeiten der Krise: Der Basler Arbeitsrappen

K. Schönhärl, in: Neue Städte für einen neuen Staat. Die städtebauliche Erfindung des modernen Israel und der Wiederaufbau in der BRD. Eine Annäherung, Transcript, 2013, pp. 46-63

DOI


2012

Der Wiener Kongress als „Kinderstube“ des Philhellenismus: das Beispiel des Bankiers Jean-Gabriel Eynard

K. Schönhärl, F. Kerschbaumer, Forum Vormärz-Forschung (2012), 18, pp. 99-127


Der Georgeaner Kurt Singer in Japan: „Die aber wie der Meister sind, die gehen, und Schönheit wird und Sinn wohin sie sehen.“

K. Schönhärl, B. Schefold, Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XXVII (2012), 115, pp. 47-67


Die griechische Staatsverschuldung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

K. Schönhärl, M. Psalidopoulos, in: Vom Wohl und Wehe der Staatsverschuldung. Erscheinungsformen und Sichtweisen von der Antike bis zur Gegenwart, Aschendorff, 2012, pp. 149-164


Strukturelle Wirtschafts- und Finanzprobleme Griechenlands im 19. Jahrhundert

K. Schönhärl, Hellenika. Jahrbuch für griechische Kultur und deutsch-griechische Beziehungen (2012), 7, pp. 13-29


2011

Edgar Salins Wiederentdeckung von Friedrich List: Die Legitimation der „Anschaulichen Theorie“ durch die Suche nach Vordenkern

K. Schönhärl, in: Transfer und Wiederaneignung von Wissen, ZKF Publishers, 2011, pp. 195-216


2010

Wie eine Blume die erfroren ist“. Edith Landmann als Jüngerin Stefan Georges

K. Schönhärl, in: Stefan George: Dichtung - Ethos - Staat. Denkbilder für ein geheimes europäisches Deutschland, Verlag für Berlin-Brandenburg, 2010, pp. 207-242


2009

Das Ideal des schönen Lebens und die Wirklichkeit der Weimarer Republik. Vorstellungen von Staat und Gemeinschaft im George-Kreis

R. Köster, W. Plumpe, B. Schefold, K. Schönhärl. Das Ideal des schönen Lebens und die Wirklichkeit der Weimarer Republik. Vorstellungen von Staat und Gemeinschaft im George-Kreis. 2009.

Der in den Zwanziger Jahren erregt geführte Krisendiskurs erklärte die Gegenwartsprobleme der Weimarer Republik zum Höhepunkt einer Krise der Moderne insgesamt. Aus dieser Perspektive heraus erschien es sinnlos, die Verhältnisse zu reformieren, ein radikaler Neuentwurf war nötig, um die Strukturdefekte der Moderne zu überwinden. Diese Lage bildet den historischen Hintergrund, vor dem sich die im vorliegenden Band versammelten Beiträge mit den Vorstellungen von Staat und Gemeinschaft im George-Kreis beschäftigen. Den Anhängern des Dichters ging es darum, einer prekären Gegenwart das Ideal des 'schönen Lebens' gegenüberzustellen: als Heilmittel gegen Ordnungsverlust, gesellschaftliche Konflikte und innere Zerrissenheit. Die im George-Kreis entwickelten Gemeinschaftsvorstellungen zielten darauf ab, ausgewählten Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihr ganzheitliches Menschsein zu entwickeln und ihre ästhetischen und intellektuellen Potentiale unter der Führung eines Meisters, Stefan Georges, zu entfalten. Die Frage, ob darüber hinaus durch das Modell einer solchen Gemeinschaft die Gesellschaft als Ganze verändert und ein "Neues Reich" geschaffen werden könnte, entstand bei einzelnen Mitgliedern des Kreises schon vor dem Ersten Weltkrieg, blieb jedoch heftig umstritten. Die Beiträge des Bandes analysieren auch, auf welche Weise sich die Vorstellungen von Staat und Gemeinschaft im Denken, in der literarischen und wissenschaftlichen Produktion sowie den Lebensentwürfen der Kreismitglieder manifestierten. Im Rahmen des George-Kreises wurde das Idealbild einer guten Ordnung nicht im Bereich des Utopischen belassen, sondern in der Lebens- und Forschungspraxis der Kreismitglieder zu verwirklichen versucht.


Wissen und Visionen. Theorie und Politik der Ökonomen im Stefan Georg-Kreis

K. Schönhärl, 2009

Der symbolistische Dichter Stefan George sammelte nach der Jahrhundertwende einen Kreis von Dichtern und Intellektuellen um sich, mit denen er arbeitete und lebte, und die er in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit unterstützte. Es überrascht zunächst, dass neben Literaturwissenschaftlern wie Friedrich Gundolf und Historikern wie Ernst Kantorowicz auch einige Wirtschaftswissenschaftler zu diesem "Staat" gehörten. Denn George, der alle Lebensbereiche dem der Kunst untergeordnet sehen wollte, stand dem modernen Kapitalismus sehr kritisch gegenüber und interessierte sich nicht für ökonomische Fragen. Warum übte der Dichter auf die Ökonomen dennoch eine so große Faszination aus, und wieso empfanden sie das Zusammensein mit ihm als Bereicherung für ihre wissenschaftliche Tätigkeit? Edgar Salin, Julius Landmann, Arthur Salz und Kurt Singer vertraten in praktischen wirtschaftspolitischen Fragen sehr unterschiedliche Standpunkte: hier reichte das Spektrum von gemeinwirtschaftlichen bis hin zu liberalen Positionen. In methodologischer Hinsicht dagegen profitierten sie alle von den gestalttheoretischen Ansätzen des George-Kreises, wie sie z.B. Edith Landmann ausarbeitete. Salin etwa entwickelte auf dieser Basis seine "Anschauliche Theorie" für die Volkswirtschaftslehre, die in einer Phase der methodologischen Verunsicherung des Faches nach dem Ende der Historischen Schule Orientierung bieten sollte


„Die Transcendenz des Erkennens“. Erkenntnistheoretische Grundlagen der ökonomischen Methodendiskussion im George-Kreis

K. Schönhärl, Archiv für Kulturgeschichte (2009), 91(2), pp. 445-475


Die Nationalökonomen im George-Kreis und ihre Vorstellungen von Wirtschaft und Staat

K. Schönhärl, in: Das Ideal des schönen Lebens und die Wirklichkeit der Weimarer Republik, AKADEMIE VERLAG, 2009, pp. 173-194

DOI


2007

Die Ökonomen des George-Kreises zwischen Historischer Methode und Ökonometrie 1918-1933. Der Ökonom Kurt Singer und die Methode der Semiotik

K. Schönhärl, Auskunft. Zeitschrift für Bibliothek, Archiv und Information in Norddeutschland (2007), 4, pp. 551-568


2006

Nachruf auf Clotilde Schlayer

K. Schönhärl, George-Jahrbuch (2006), 6, pp. 209-212


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Die Universität der Informationsgesellschaft