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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

Rieke Becker

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 Rieke Becker

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Frühe Neuzeit

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Mittwochs, 10-12 Uhr.

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Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: Machtpolitische Strategien der Regentin Christine Charlotte von Ostfriesland (1665-1690)

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der vormundschaftlichen Regentschaft der Fürstin Christine Charlotte über Ostfriesland in den Jahren 1665 bis 1690. Diese war von mehr­schichtigen innerostfriesischen Konflikten geprägt, welche sich mit äußeren Konflikten und Interessen verwoben. Sie fiel in eine Zeit des äußerlichen Aufstiegs der Grafen- bzw. Fürstenfamilie. Christine Charlottes Ehemann war vom Grafen- in den erblichen Fürstenstand erhoben worden, sie selbst erlangte 1667 die Aufnahme mit Sitz und Stimme in den Reichsfürsten­rat. Dem gegenüber stand eine geringe tatsächliche Macht der Landesherrschaft, die im­mer wieder bedroht war und sich mit vergleichsweise sehr mächtigen Ständen, der Landschaft, auseinandersetzen musste. Beide Parteien suchten und fanden in Konfliktsituationen Unterstützung bei ausländi­schen Mächten, die je nach Eigeninteresse mitunter auch die Fronten wechseln konnten. Somit wurde Ostfriesland, ein Territorium an der Peripherie des Reiches, unter der Regentschaft Christine Charlottes zum Zentrum ei­nes transregionalen Verflechtungs- und Konfliktraumes, in dem verschiedene Interessen miteinander kon­kurrierten.

Das Dissertationsprojekt stellt Christine Charlotte in den Fokus und fragt, wie diese sich als Akteurin in dem skizzierten Verflechtungs- und Konfliktraum bewegte, mit welchen Strategien sie also versuchte, ihre Herrschaft zu legitimieren, Verbündete zu gewinnen, ihre Macht zu festigen und zu erweitern.

Forschungsschwerpunkte
  • Geschlechtergeschichte
  • Herrschaftsgeschichte, insbesondere die Geschichte der weiblichen Herrschaft sowie das Verhältnis von Herrschaft und Religion, Konfession und Kirche
  • Regionalgeschichte, insbesondere die Geschichte Ostfrieslands 
  • Verflechtungsgeschichte, insbesondere die Verflechtungen Ostfrieslands mit äußeren Mächten
  • Historische Bildkunde / Bilder als historische Quellen
Lehre

2019

Zwischen Repräsentation und Frömmigkeit. Adel und Pietismus im späten 17. und 18. Jahrhundert

Einführung in das Studium der Frühen Neuzeit

2018

Das Problem der weiblichen Herrschaft im Bild

Einführung in das Studium der Frühen Neuzeit

06/2018 - heute

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Paderborn bei Prof. Dr. Johannes Süßmann

2016 - 04/2018

Masterstudium im Fach Geschichte an der Universität Hamburg

2017 - 03/2018

Studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Neuere Geschichte der Universität Hamburg bei Prof. Dr. Angelika Schaser

2012 - 2015

Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe an der Universität Paderborn bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng

2011 - 2015

Bachelorstudium in den Fächern Geschichte und Medienwissenschaften an der Universität Paderborn

Die Universität der Informationsgesellschaft