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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

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BAföG

Dr. Martin Dröge

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Dr. Martin Dröge

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Neueste Geschichte

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon:
+49 5251 60-2438
Fax:
+49 5251 60-3709
Büro:
N4.119 (Karte)
Sprechzeiten:

im WiSe 2018/19

mittwochs 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Am 10.10.2018 fällt die Sprechstunde aus.

Web:
Besucher:
Pohlweg 55
33098 Paderborn
Postanschrift:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

aktuelle Forschungs- und Tagungsprojekte

Heilgeschichtliche Narrative internationaler zivilgesellschaftlicher Akteure

Das Projekt will für das späte 19. und 20. Jahrhundert (zivil)religiöse Narrative und heilgeschichtliche Sinnstiftungen in weltlichen, pragmatischen Organisationen der internationalen Zivilgesellschaft identifizieren und die entdeckten Diskurse vergleichend typologisieren. Der Begriff Zivilgesellschaft ist in der deutschen Sprache vieldeutig aufgeladen. Das hinter dem Begriff stehende Konzept ist ambivalent, weil es einerseits ein normatives Gesellschaftsideal beschreibt, andererseits als ein Instrument der Gesellschaftsanalyse genutzt wird, um gesellschaftliche Wandlungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung handelnder Akteure zu untersuchen. Das Projekt will aufdecken, an welchen Stellen in der Zivilgesellschaft das Religiöse versteckt und uneingestanden ist.

Erforschung der Dienstalterslisten der SS mit digitalen Methoden

Ziel des Projekts ist es, die sog. ‚Dienstalterslisten der SS‘ in einer Datenbank zu erfassen und mit den Methoden der Digital Humanities innovativ auszuwerten. Zunächst müssen die Rohdaten durch Datenvalidierung überprüft und bereinigt werden. Als nächstes erfolgt eine explorative Visualisierung der Daten: Tabellen, Listen, Diagramme, Zeitachsen, Netzwerke, Graph-, Geodatenvisualisierungen, Mustererkennung und andere Visualisierungs- und Methoden der Data Science werden angewandt, um Ansatzpunkte zur Analyse der Daten zu gewinnen. Ferner werden die Daten mit weiteren Informationen wie Metadaten aus der GND oder anderen Quellen angereichert und für die Verlinkung im Semantic Web aufbereitet. Das Projekt wird in Kooperation mit Dr. Marcus Weidner, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, durchgeführt.

Zivilgesellschaftliches Engagement im 20. Jahrhundert am Beispiel des Deutschen Jugendherbergswerk

Die Arbeitsbereiche Zeitgeschichte und Neueste Geschichte erarbeiten am Beispiel des Deutschen Jugendherbergswerks eine nationale Fallstudie zu Entwicklungen, Formen und Wandel von bürgerschaftlichem Engagement im Bereich der Jugendarbeit und dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Aufbauend auf konkreten Forderungen und Verhaltensgeboten historischer zivilgesellschaftlicher Akteure entwickelte sich ein überzeitliches Wertesystem der Zivilgesellschaft, dessen Werthaltungen und gebotene Verhaltensweisen als Ausweis von Zivilität und Zivilgesellschaftlichkeit galten. Diese Werte und Verhaltensmodi sollen am Beispiel des Deutschen Jugendherbergswerkes auf ihre Entwicklungsbedingungen und Wirkungen im historischen Wandel untersucht werden. Das Forschungsprojekt wurde anlässlich des hundertsten Jubiläum der Verbandsgründung initiiert. Die Ergebnisse werden in Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Tagungsprojekt ‚Von Transzendenz zum Transhumanismus – Deutungskulturen von (Un)Heilsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert‘

Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung will auf unterschiedlichen Ebenen heilsgeschichtliche Deutungskulturen thematisieren: Zum einen erfolgt eine Betrachtung heilsgeschichtlicher Narrative und Diskurse in politischen und wirtschaftsmoralischen, zum anderen in technisch-wissenschaftlichen Kulturen. Durch den Vergleich dieser heilsgeschichtlichen Narrativen will die Tagung zu einer Kategorisierung heilsgeschichtlicher Erzählungen beitragen. Zur Profilierung des Vergleichs sollen Heils- und Unheilsgeschichten in religiös-weltanschaulichen Kulturen als Folie dienen. Das Tagungsprojekt ist eine Kooperation zwischen dem Arbeitsbereich Neueste Geschichte des Historischen Instituts der Universität Paderborn, dem Arbeitsbereich Didaktik der evangelischen Religionslehre mit Kirchengeschichte des Instituts für evangelische Theologie sowie mit der Professur für jüdische Studien des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
  • Politik- und Religionsgeschichte
  • Digitale Geschichtswissenschaft
  • Männlichkeiten-/Geschlechtergeschichte
  • Regionalgeschichte des Nationalsozialismus
  • Umweltgeschichte
  • Mediengeschichte
  • Historische Biographieforschung
  • Nationalismusgeschichte und Bürgertumsforschung
Blog

Betreuung des Blogs:

Geschichte digital

Ein Blog zur Forschung und Lehre in den Bereichen digitale Geschichtswissenschaft, digitale Kunstgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Paderborn

https://gedigiupb.hypotheses.org/

 

Mitglied im Redaktionsteam des Blogs:

Digitale Geschichtswissenschaft

Das Blog der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD

https://digigw.hypotheses.org/

Dissertationsprojekt (abgeschlossen)

Karl Friedrich Kolbow (1899-1945) - Männlichkeitsideal und 'Volksgemeinschafts'-Vorstellungen eines NS-Täters: eine biographische Studie

Kurzbeschreibung des Projekts:

Karl Friedrich Kolbow – Mitglied der NSDAP seit 1921 – war von 1933 bis 1944 Landeshauptmann der Provinz Westfalen. Der völkisch geprägte Nationalsozialist verfolgte das Ziel, die ‚Volksgemeinschaft‘ der Deutschen durch die ‚Erneuerung des Volkstums‘ zu stärken, um im ‚Kampf ums Dasein‘ bestehen zu können. Zugleich verkörperte er den Typ des idealistischen ‚Alten Kämpfers‘, der einige Entwicklungen des Nationalsozialismus kritisch bewertete. Dennoch blieb er Anhänger der nationalsozialistischen Weltanschauung, die den rassischen Wert der Menschen in den Mittelpunkt rückte. Bereitwillig übernahm er daher die Verantwortung für die Durchführung des NS-‚Euthanasie‘-Programms in Westfalen. Er wurde damit zu einem der zahlreichen Schreibtischtäter des ‚Dritten Reichs‘.

Die biographische Studie nutzt den Ansatz der Männlichkeitengeschichte sowie neuere Forschungen zur nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, um das Handeln und Verhalten dieses NS-Täters auf eine breitere Erklärungsgrundlage zu stellen. Beide Perspektiven werden durch das gesellschaftliche Leitbild der Kameradschaft zusammengeführt.

Dröge, Martin, Männlichkeit und ‚Volksgemeinschaft‘. Der westfälische Landeshauptmann Karl Friedrich Kolbow (1899-1945): Biographie eines NS-Täters, (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 78), Paderborn 2015.

rezensiert von

Matthew Stibbe, German History. The Journal of the German History Society 34 (2016), DOI: 10.1093/gerhis/ghw040

Armin Nolzen, Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 32 (2016), S. 252ff

Helgard Kramer, Historische Zeitschrift 306(2) (2018), S. 602f, DOI: 10.1515/hzhz-2018-1169

Lehre
  • Fallstudien zur Politikgeschichte – Deutsches Kaiserreich 1871-1918 (WiSe 2018/19)
  • Die Amtspresse in Preußen 1856-1896 im Blended Reading (SoSe 2018)
  • Einführung in die digitale Geschichtswissenschaft - Methoden und Werkzeuge (WiSe 2017/18)
  • Religiöse Dimensionen im Nationalismus und Nationalsozialismus (SoSe 2017)
  • Teufel, Dämonen und Wunder. Aberglauben im 19. Jahrhundert (WiSe 2015/16)
  • Wissenschaftliches Schreiben in der Neuesten Geschichte (SoSe 2016)
  • Politischer Katholizismus im 19. Jahrhundert (WiSe 2015/16)
  • Männlichkeiten in der Moderne (SoSe 2015)
  • Fallstudien zur Politikgeschichte: Deutsches Kaiserreich 1871-1918 (WiSe 2014/15)
  • NS-Machtergreifung in Westfalen (SoSe 2014)
  • Fallstudien zur Politikgeschichte: Reichsgründungsära und Deutsches Kaiserreich (WiSe 2013/14)
  • Karikaturen als Quelle: Vom Beginn der ‚Neuen Ära‘ 1858 bis zur Reichsgründung 1871 (SoSe 2013)
  • Politikgeschichtliche Fallstudien in der Neuesten Geschichte (WiSe 2012/13 )
  • Karikaturen als Quelle: Die Reichsgründungsära zwischen 1859 und 1880 – Quellenseminar (SoSe 2012)
  • Die NS-Volksgemeinschaft in Westfalen (SoSe 2012)
  • Einführung in das Studium der Neuesten Geschichte / Zeitgeschichte (WiSe 2011/12)
  • Wann ist der Mann ein Mann? Männlichkeiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (WiSe 2011/12)
  • Die biographische Methode in der Regionalgeschichte (WiSe 2009/10 an der Universität Münster zusammen mit Julia Paulus)
  • Die Frühphase der NSDAP – Anfangsjahre einer völkisch-antisemitischen Splitterpartei (1919-1923) (WiSe 2009/10)
  • Biografische Zugänge zur NS-Täterforschung (WiSe 2008/09)
Lehrprojekte zur digitalen Geschichtswissenschaft

Praxislabor im Zentrum für digitale Geschichtswissenschaften auf dem Historikertag 2018 in Münster

Das Praxislabor war ein Anlaufpunkt für Interessierte und ExpertInnen und bot eine Austauschplattform für Themen und Tools, Projekte und Diskussionen im Bereich der digitalen Geschichtswissenschaft. Die Organisation des Praxislabors erfolgte gemeinsam mit Torsten Hiltmann und Mareike König.

Pre-Conference-Workshop: Einführung in das Programmieren für HistorikerInnen (gemeinsam mit Ramon Voges)

 

TEI-Lab  / www.go.upb.de/urkunden

Aus der Spring School "Digitale Geschichtswissenschaft", die im April 2017 im Heinz Nixdorf Museumsforum Paderborn stattfand  ist das Lehr- und Lernprojekt "TEI Lab" hervorgegangen. Ziel des Projektes ist die Fertigstellung der digitalen Quellenedition. Zu diesem Zweck bearbeiten acht Studierende und drei Dozenten die vier Urkunden zur Gründung der Alten Jesuitenuniversität Paderborn.

 

Digitale Workflows für Studierende der Kulturwissenschaften – Lesewoche 2018

  • Workshop: Python und git – Kleine Programmierskripte für den Umgang mit großen Textkorpora (gemeinsam mit Peter Stadler)

 

Spring School 'Digitale Geschichtswissenschaft' 2017

Im Zentrum der einwöchigen „Spring School“ stand die praktische Erstellung einer digitalen Quellenedition. Die TeilnehmerInnen erstellten auf der Basis einer analog vorliegenden historischen Quelle eine eigene digitale Edition der Quelle und wurden von Mitarbeitenden der Universität Paderborn mit dem notwendigen Wissen und technischen Know-how unterstützt. Flankiert wurde die praktische Arbeit der Studierenden durch einführende fachliche Vorträge, Gruppenübungen und die Präsentation von Forschungstools.

Tagungsprojekte (abgeschlossen)

Tagung ‚Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft‘

Immer öfter ist die Projektförderung durch Drittmittelgeber mit der Maßgabe verbunden, die gewonnenen Forschungsdaten öffentlich zugänglich zu machen und hierfür einen Datenmanagementplan aufzustellen. Für HistorikerInnen stellt sich dabei die keinesfalls triviale Frage: Was ist im Rahmen der Geschichtswissenschaften überhaupt unter Forschungsdaten zu verstehen? Die Tagungsorganisation erfolgte gemeinsam mit Torsten Hiltmann.

Die Tagung war eine Kooperation der AG Digitale Geschichtswissenschaften im VHD mit dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Historischen Instituts der Universität Paderborn, dem Center for Digital Humanities an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt (Hist-Data) der Martin-Luther-Universität Sachsen-Anhalt und dem Heinz-Nixdorf-MuseumsForum

Links zur Dokumentation der Tagung:

https://digigw.hypotheses.org/2265

https://digigw.hypotheses.org/2391

https://digigw.hypotheses.org/2622

Tagungsbericht bei HSozKult:

https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7859

Vorträge (Auswahl)
  • Text Mining in den Geschichtswissenschaften, Spotlight im Praxislabor im Zentrum für digitale Geschichtswissenschaften auf dem Historikertag 2018 am 26. September 2018 in Münster
  • Landeshauptmann Kolbow 2.0 – Chancen und Grenzen digitaler Methoden in der historischen Biographieforschung,Vortrag anlässlich der Verleihung des Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preises am 12. November 2017 in Paderborn
  • Die NS-‚Machtergreifung‘ in Westfalen: Herrschaftssicherung durch Personalpolitik, Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Geschichts- und Heimatvereins Tecklenburg e.V. am 6. September 2016 in Tecklenburg
  • Ökonomie und Ökologie. Natur und Umwelt in Westfalen, Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „200 Jahre Westfalen. Die Region in der Moderne seit 1815“ am 10. November 2015 in Münster
  • Ökonomischer Gewinn – ökologische Kosten. Natur und Umwelt in Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert, Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V. am 3. November 2015 in Bielefeld.
  • Eine Provinz, zwei Gaue, ein Drittel der Wählerstimmen für die NSDAP. Zur Konsolidierung der NS-Herrschaft in der Provinz Westfalen, Vortrag auf der Tagung „Machtergreifung“ in Preußen, 1932-1934. Die Etablierung der NS-Herrschaft in den Provinzen am 9./10. April 2014 in Magdeburg.
  • Zur biographischen und editorischen Arbeit mit Selbstzeugnissen: Der frühe Freiberger Nationalsozialist Karl Friedrich Kolbow im Spiegel seiner Tagebücher, Vortrag im Kolloquium des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg am 16. April 2012 in Freiberg.
  • Zur Rekonstruktion von Männlichkeiten in Biographien: narrating gender in Selbstzeugnissen eines Nationalsozialisten, Vortrag auf dem Doktorandenworkshop „Biographie und Geschlecht“ des Lehrstuhls für Geschlechtergeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 4. Juli 2011 in Jena.
  • Karl Friedrich Kolbow (1899-1945) – Landeshauptmann der Provinz Westfalen und Nationalsozialist der ersten Stunde, Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens im Landeshaus des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe am 22. Februar 2011 in Münster.
  • Nationalsozialistische Beamten- und Angestelltenschulung in der Provinz Westfalen 1933/34, Vortrag auf dem Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden „Menschen und öffentliche Verwaltung im 20. Jahrhundert“ des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte vom 25.-26. November 2010 in Münster.
  • Karl Friedrich Kolbow (1899-1945) – Landeshauptmann der Provinz Westfalen während der NS-Zeit: Biografie und Weltbild eines Nationalsozialisten der ersten Stunde, Vortrag im Rahmen des Siegener Forums – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte, Vortragsreihe des Stadtarchivs Siegen am 19. November 2009 in Siegen.
  • Das Konzept der landsmannschaftlich geschlossenen Ansiedlung: Initiativen und Planungen zur Umsiedlung westfälischer Bauern in den „Reichsgau Wartheland“ (1940-1942); Vortrag auf der Tagung „Umsiedlung und Vertreibung in Europa 1939-1955: Zum 70. Jahrestag der Südtiroler ‚Option’ veranstaltet vom Südtiroler Landesarchiv und der Arbeitsgruppe ‚Geschichte und Region’ vom 6.-7. Februar 2009 in Bozen.
  • Karl Friedrich Kolbow und die „Euthanasie“– eine Biographie zwischen öffentlicher und familiärer Erinnerung; Vortrag auf der Tagung „In meiner Familie war niemand Nazi! – oder etwa doch“ veranstaltet von der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg, der Forschungs- und Informationsstelle beim Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt am 19. September 2008 in Bernburg.
  • Karl Friedrich Kolbow. Landeshauptmann der Provinz Westfalen während der NS-Zeit – eine Lebensgeschichte und deren Lesarten nach 1945; Vortrag auf der 29. Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte am 7. März 2008 in Düsseldorf.
  • Das katholische Milieu und die politischen Lager in Arnsberg in den 1860er und 1870er Jahren; Vortrag auf der 20. Tagung des Schwerter Arbeitskreis Katholizismusforschung am 11. November 2006 in Schwerte.
Zertifikate - Auszeichnungen - Mitgliedschaften

hochschuldidaktische Zertifikate

2017 - Gesamtzertifikat Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule (Link)

2016 - Zertifikat: Schlüsselkompetenz Schreiben: Schreiben lehren (Link)

Auszeichnung

2017 - Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis für Arbeiten junger Historiker zur Landesgeschichte Ost- und Südwestfalens (Link)

Mitgliedschaften

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands

Komitee der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD (Link)

DHd - Digital Humanities im deutschsprachigen Raum

Verein für Geschichte an der Universität Paderborn

Gutachtertätigkeiten

die hochschullehre. Interdisziplinäre Zeitschrift für Studium und Lehre (Link)

DHd - Digital Humanities im deutschsprachigen Raum Jahreskonferenz

03/2018 - 12/2019

wiss. Leitung der Forschungskooperation zwischen dem Arbeitsbereich Neueste Geschichte / Zeitgeschichte und dem Deutschen Jugendherbergswerk

Thema der Forschungskooperation: Zivilgesellschaftliches Engagement im 20. Jahrhundert am Beispiel des Deutschen Jugendherbergswerks.

09/2012 - heute

Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Paderborn

06/2012 - 08/2012

Förderung durch die Universität Paderborn mit einem Abschlussstipendium

04/2009 - 03/2012

Stipendiat des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, gefördert durch die LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe

04/2007 - 03/2009

Wissenschaftlicher Volontär am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster

10/2000 - 03/2007

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Medienwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Universität Paderborn

02/2005 - 07/2006

Mitarbeiter der Abteilung Canossa Rezeption der Ausstellung Canossa 1077 Erschütterung der Welt in Paderborn

I. Monographie

Männlichkeit und 'Volksgemeinschaft'. Der westfälische Landeshauptmann Karl Friedrich Kolbow (1899-1945): Biographie eines NS-Täters, (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 78), Paderborn 2015.

II. Herausgeberschaften

Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows (1899-1945) – Nationalsozialist der ersten Stunde und Landeshauptmann der Provinz Westfalen, (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 63), Paderborn 2009.

Die biographische Methode in der Regionalgeschichte, (Forum Regionalgeschichte, Bd. 17), Münster 2011.

(zus. mit Matthias Frölich) Die Verwaltung des Individuums. (Nebenschwerpunkt Westfälische Forschungen), in: Westfälische Forschungen 61 (2011), S. 365-432.

III. Aufsätze und Artikel

Online-Textfeedback mit Unterstützung einer Textographin im Rahmen einer schreibintensiven Lehrveranstaltung, in: Die Hochschullehre 3 (2017), online verfügbar unter www.hochschul-lehre.org/?p=942, Zugriff vom 23.09.2017.

Natur und Umwelt zwischen Ökonomie und Ökologie, in: Ditt, Karl u.a. (Hg.), Westfalen in der Moderne 1815-2015. Geschichte einer Region, Münster 2015, S. 643-661.

Männlichkeiten im Ruhrbergbau. Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows als Zeugnisse männlicher Identität, in: Geschichte im Westen 29 (2014), S. 75-91.

Männlichkeit – Kameradschaft – Volksgemeinschaft: Zur Biographie eines Nationalsozialisten, in: Dietrich, Anette/Heise, Ljiljana (Hg.), Männlichkeitskonstruktionen im Nationalsozialismus. Formen, Funktionen und Wirkungsmacht von Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und ihre Reflexion in der pädagogischen Praxis, Frankfurt a.M. 2013, S. 121-138.

(zus. mit Matthias Frölich), Die Verwaltung des Individuums. Menschen und öffentliche Verwaltung im 20. Jahrhundert, in: Westfälische Forschungen 61 (2011), S. 365-368.

Einleitung: Die biographische Methode in der Regionalgeschichte, in: Dröge, Martin, Die biographische Methode in der Regionalgeschichte, Münster 2011, S. 1-14.

Die Rezeption des Buches ‚Mein Kampf‘, (S. 177); Der Agitator im völkischen Milieu, (S. 182); Die NS-Führungsriege, (S. 185), in: Thamer, Hans-Ulrich/Erpel, Simone (Hg.), Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen. Katalog zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Dresden 2010.

Einleitung: Karl Friedrich Kolbow im Spiegel seiner Tagebücher, in: Dröge, Martin (Hg.), Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows (1899-1945). Nationalsozialist der ersten Stunde und Landeshauptmann der Provinz Westfalen, Paderborn 2009, S. 1-31.

„An der Neubesiedlung des Ostens ist Westfalen stärkstens interessiert.“ Initiativen und Planungen zur landsmannschaftlich geschlossenen Ansiedlung westfälischer Bauern im Reichsgau Wartheland 1940-1942, in: Geschichte und Region/storia e regione 18 (2009), S. 48-70.

Karl Friedrich Kolbow. Landeshauptmann der Provinz Westfalen während der NS-Zeit – eine Lebensgeschichte und deren Lesarten nach 1945, in: Geschichte im Westen 23 (2008), S. 205-219.

6. April 1848 – Gründung der Westfälischen Zeitung, Ereignis des Monats April 2008 im Internet Portal ‚Westfälische Geschichte‘, online unter: http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=615 (letzter Zugriff: 4.1.2012).

Der Weg zur rationellen Landwirtschaft. Aspekte der Agrargeschichte im 19. Jahr-hundert, in: Wemhoff, Matthias (Hg.), Säkularisation und Neubeginn. Die Kultur der Klöster in Westfalen, Regensburg 2007, S. 153-167.

Karikaturen aus der Zeit des Kulturkampfes; Die Canossa-Säule auf dem Burg-berg bei Bad Harzburg; Der 800. Gedenktag des Canossa-Gangs 1077 in der deutschen Presse; Heinrich IV. in Canossa, Entwurf für den Kaisersaal in Goslar, in: Stiegemann, Christoph/Wemhoff, Matthias (Hg.), Canossa 1077 – Erschütte-rung der Welt. Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang der Romanik. Bd. 2: Katalog, München 2006, S. 506-512.

„Deutschland frei und groß durch und für sich selbst.“ Die nationalistische Seite der ‚Westfälischen Zeitung‘ im Revolutionsjahr 1848, in: Paderborner Historische Mitteilungen 18 (2005), S. 148-169.

Die Universität der Informationsgesellschaft