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IBFM - Tagungen

2017 - Tagung "Jugend musiziert - musikkulturelle Vielfalt im Diskurs"

IBFM-Tagung 2017

Do, 28. | Fr, 29. September 2017 

Tagungsort: Universität Paderborn, Gebäude Q

Veranstaltet vom Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM)

"Jugend musiziert - musikkulturelle Vielfalt im Diskurs"

Im Juni 2017 fand in Paderborn der 54. Bundeswettbewerb Jugend musiziert statt, bei dem junge Musikerinnen und Musiker, die aus den Regional- und Landeswettbewerben als Preisträger hervorgegangen waren, ihr Können erneut auf höchster Ebene unter Beweis stellten. Dies nimmt das Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn zum Anlass, das Thema Jugend musiziert in Lehre, Forschung und im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung aufzugreifen. 

Der Fokus der Tagung wird dabei deutlich über den Wettbewerb hinausreichen und die gesamte Breite musikkultureller Praxis in den Blick nehmen. Denn wie die gesamte Medienlandschaft ist auch die Musikpraxis durch die Digitalisierung einem maßgeblichen technologischen wie auch kulturellen Wandel unterworfen, der neue Betätigungsfelder erschließt und jenseits des hochkulturellen Paradigmas in den Fokus rückt.

Ziel der Fachtagung ist es, ein breites Feld musikalisch-ästhetischer, soziokultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer und bildungspolitischer Implikationen des Begriffes Jugend musiziert in der gegenwärtigen Zeit aufzuzeigen und neue Impulse für Forschung, Begabungsförderung und musikpädagogische Praxis zu geben.

Die Veranstaltung richtet sich an wissenschaftlich Forschende, Lehrende und Studierende aus unterschiedlichen Fachgebieten mit einem Interesse an dem erweiterten Themenfeld Jugend musiziert und an Vertreterinnen und Vertreter aus der Musikpädagogik/Instrumentalpädagogik sowie aus der Musik- und Kulturpolitik.

Vorträge:

Edgar Auer (Projektleiter „Jugend musiziert“, München)
Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Wandel der Zeit.

Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn) & Prof. Dr. Claudia Bullerjahn (Gießen)
Die Paderborner Studie zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2017: Ausgangspunkte, Fragestellungen und Konzeption.

Prof. Dr. Claudia Bullerjahn (Gießen) & Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn)
Erste Ergebnisse der Paderborner Studie zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2017.

Dr. Julia Kirn (Düsseldorf)
Die Klassik-Sozialisation Jugendlicher im digitalen Zeitalter.

Dr. Karl Ermert (Wolfenbüttel)
Was bedeutet die „Migrationsgesellschaft“ für die Amateurmusik – und umgekehrt? Soziologische und pädagogische Aspekte.

Prof. Dr. Elke Josties (Berlin)
Forschungsprojekt: Berlin – Detroit – eine transkulturelle musikalische Begegnung von Hip-Hoppern.

Max Zindel (Gütersloh) & Anna Sophie Rosenhayn (Paderborn)
Abseits der Metropolen: create music NRW – die jugendliche Pop-Szene im Fokus.

Jonas Menze & Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn)
Expertiseerwerb bei Rock- & PopmusikerInnen.

William Gebert, Andreas Heye & Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn)
Expertiseerwerb bei DJs/DJ-Producern.

Matthias Krebs (Berlin)
Digitale Technologien in informellen Musizierpraxen von Jugendlichen.

Kristin Sander-Steinert (Paderborn)
Ästhetische Erfahrungen mit/durch iPads im Musikunterricht: Ein empirisches Forschungsprojekt.

Abschlussdiskussion: Zusammenfassung, Fazit und Perspektiven.

Weitere Informationen: Programm | Flyer | ReferentInnen

 

2015 - Symposium "Musik studieren und Abitur machen: Doppelbelastung im gesundheitlich-gesellschaftlichen Kontext"

Fr, 20.02. | Sa, 21.02.2015

Tagungsort: Hochschule für Musik Detmold

"Musik studieren und Abitur machen:
Doppelbelastung im gesundheitlich-gesellschaftlichen Kontext"

 
Das Symposium thematisiert die vielfältigen Herausforderungen, die sich für besonders begabte junge Musikerinnen und Musiker und ihr Umfeld aus der Situation ergeben, einerseits bereits an einer Musikhochschule zu studieren und andererseits noch an einer weiterführenden Schule zu sein, um das Abitur zu machen. Diese Doppelbelastung wird im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie aus der Sicht praktischer Erfahrungen beleuchtet mit dem Ziel, Mittel und Wege zu finden, erfolgreich mit Doppelbelastungen umzugehen. Dazu werden aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Musikpsychologie und Leistungssport herangezogen und auf Korrespondenzen untersucht. Aus der Sicht der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Musikermedizin werden Aspekte der Gesundheit und Prävention in den Vordergrund gerückt. Der Austausch von Erfahrungen auf der Ebene von Studierenden, Lehrenden, Eltern, Schule und Schulbehörden soll die Vernetzung zwischen Hochschule, allgemeinbildender Schule, Schulbehörde und Musikschule und Eltern ausbauen und Kooperationen innerhalb des Systems Studierende – Schule – Familie – Lehrende stärken. In diesem Zusammenhang werden auch der Stellenwert der Musik und ihre Rolle in Kultur, Bildung und Gesellschaft diskutiert. Schließlich soll das Symposium Impulse geben für die interdisziplinäre Forschung zum Thema Doppelbelastung durch Studium und Schule sowie für die Entwicklung von Bewältigungsstrategien in der künstlerisch-pädagogischen Praxis.

Veranstalter:

Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn

Detmolder Jungstudierenden Institut (DJI) der Hochschule für Musik Detmold

Vorträge

Andreas Heye, MSc. (Paderborn): Studien zur Doppelbelastung von Jungstudierenden

Prof. Dr. Alfred Richartz (Hamburg): Leistungssport und Bildungskarriere verbinden: Chronische Belastungen, protektive Ressourcen und Präventionsansätze

Prof. Dr. Claudia Spahn (Freiburg): Gesundheitliche Probleme von Jungstudierenden in der musikermedizinischen Sprechstunde

PD Dr. Friedrich Ebinger (Paderborn): Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen: Aktuelle Trends

Prof. Dr. Holger Noltze (Dortmund): Geliebte Musik? Über ihre Wertschätzung in der Gesellschaft

Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn) & PD Dr. Friedrich Ebinger (Paderborn): Musizierbedingte körperliche Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen

Dr. Magdalena Bork (Wien): „I want to be a soloist!“ Junge Talente, ihre Träume und ihre schulische Realität: Aktuelle Forschung in der Begabtenförderung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Prof. Ulrich Rademacher (Münster): Begabtenförderung in gemeinsamer Verantwortung von Musikschulen und Musikhochschulen aus Sicht des VdM

Prof. Piotr Oczkowski (Detmold): Auswege aus der BeLASTung aus klaviermethodischer und pädagogischer Sicht

Prof. Christian Wilm Mueller (Pianist, künstlerischer Leiter des Hochbegabtenzentrums der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar):
Das Weimarer Modell der Begabtenförderung – ein Erfahrungsbericht

Antonia Dicken-Begrich (Düsseldorf): Die Ermöglichung von Doppelkarrieren

Weitere Informationen: Flyer (Programm) | Plakat | Tagungsbericht  

2012 - Symposium "Musikalische Begabung und Alter(n)"

21.-22. September 2012

Tagungsort: Bildungsstätte Liborianum Paderborn (An den Kapuzinern 5-7)

"Musikalische Begabung und Alter(n)"


Das Verhältnis Alter(n) und Begabung wurde bislang kaum als Forschungsgegenstand wahrgenommen. Kulturelle Veränderungen, demographischer Wandel, gestiegene Lebenserwartung und verlängerte Lebensarbeitszeit wirken sich jedoch auch auf musikalische Karrieren und Arbeitsmarktbedingungen aus  und führen zu neuen Anforderungen an musikalische Begabungen und ihre Entwicklung. In diesen Kontexten stellen sich neue Fragen: Wie verändern sich musikalische Begabungen im Alter? Welche Vorstellungen / Konzepte  zu Begabungen und Talenten im Alter gibt es? Wie lässt sich ein auf zukünftige Leistungsentfaltung gerichteter Begabungsbegriff anwenden auf Entwicklungsprozesse im Alter, die auch Defizite einschließen? Welche Potenziale, Kapazitätsreserven und Limitationen sind mit musikalischer Begabung und Alterungsprozessen verbunden? Wie können musikalische Leistungen und Kreativität bis ins Alter aufrechterhalten werden? Dazu kommen weitere Aspekte wie die Rolle musikalischer Begabung als Ressource im Kontext von positivem Altern und  Gesundheit. Die Relevanz dieser Thematiken ist sowohl in Hinblick auf professionelles Musizieren als auch für den Bereich des Laienmusizierens zu untersuchen.

Die Tagung soll vorhandene  Erkenntnisse  zum Thema (musikalische) Begabung und Alter(n) präsentieren, wobei auch jüngste Forschungsergebnisse des IBFM-Projekts „Älter werden im Orchester“ vorgestellt werden. Ferner soll die Tagung mögliche theoretische, praktische und interdisziplinäre Implikationen reflektieren  und mögliche Perspektiven für eine Agenda entwickeln.

Tagungsprogramm

Vorträge

Prof. Dr. Andreas Kruse (Heidelberg): (Musikalische) Kreativität und Altern.

Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn): Begabung und Altern in der Musik.

Prof. Dr. Christoph Perleth (Rostock): Intelligenz, Hochbegabung und Altern.

Prof. Dr. Christian Fischer (Münster): Begabungsförderung und lebenslanges Lernen.

Prof. Dr. Eckart Altenmüller (Hannover): Wie und was lernen Senioren – Mechanismen der Hirnplastizität im Alter. PDF

Konzert im historischen Spiegelsaal Schloss Neuhaus: Eckhard Wiemann (Klavier) & Ulrich Lettermann (Saxophon)

Prof. Dr. Maria Manturzewska & Dr. Malgorzata Chmurzynska (Warschau): A Case Study of an outstanding 100 years old Polish musician. PDF

Dr. Warren Brodsky (Beer-Sheva / Israel): Positive ageing in professional symphony orchestras. PDF

Dr. Melissa Dobson & Dr. Helena Gaunt (London): How do musicians sustain their playing and their careers in the longer term? PDF

Prof. Dr. Heiner Gembris & Andreas Heye (Paderborn): Älter werden im Orchester – Eine repräsentative Studie mit professionellen Orchestermusikern. PDF

Susanne Dick (Heidelberg): Pensions-Karrieren von professionellen Orchestermusikern. PDF

Prof. Dr. Maria Schuppert (Detmold): Professionelles Musizieren und Alter(n) aus der Perspektive der Musikermedizin. PDF

Prof. Dr. Werner Keil (Detmold): Komponieren jenseits von 80 – Igor Strawinsky, Camille Saint-Saëns und Cyril Scott

Prof. Dr. Michael Ahlers (Augsburg): Talent und Altern professioneller Musiker in der Rock- und Popmusik. PDF

Stephanie Treczokat (Berlin): Produktivität und Typen des Älterwerdens bei Popmusikerinnen und Popmusikern

Dr. Franziska Olbertz (Osnabrück): Was wird aus musikalischen Wunderkindern, wenn sie alt werden? PDF

Prof. Dr. Theo Hartogh & Eva Kehrer (Vechta): Kann man mit Alzheimer-Demenz noch Klavierspielen lernen? Beobachtungen aus der Praxis der Musikgeragogik. PDF

Resümee – Abschlussdiskussion: Musikalische Begabung und Alter(n) – Skizzen zu einer Agenda ­

Den Tagungsband zur Veranstaltung finden Sie in der Schriftenreihe des Instituts für Begabungsforschung in der Musik (IBFM), Band 5.

2010 - Tagung "Singen in der Grundschule. Projekte, Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Begleitung."

24. September 2010

Tagungsort: Bildungsstätte Liborianum Paderborn, An den Kapuzinern 5-7

"Singen in der Grundschule. Projekte, Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Begleitung."


Veranstaltet vom
Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM)
der Universität Paderborn

Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Universität Paderborn | Neuen Westfälischen | Tagungsprogramm

Vorträge

Stephanie Forge & Cornelia Eckers (Paderborn / Aachen): Stimmfeldmessungen im Rahmen der Evaluation des SMS-Projektes.

Heiner Gembris & Stephanie Forge (Paderborn): Evaluation des SMS-Projektes: Ein Zwischenbericht.

Tanja Kosubek (Düsseldorf): JeKiSti: Gesangsunterricht als Teil der Elementarbildung - Akzeptanz und Commitment bei Schülern, Eltern und Lehrern.

Regine Neumüller & Claudia Willeke (Paderborn): Die Kooperation von Vokalpädagogen und GrundschullehrerInnen im SMS-Projekt: Erfahrungsberichte aus der Praxis.

Stefan Simon (Detmold): Kurze Vorstellung des Projektes Singen macht Sinn (SMS).

Maria Spychiger (Frankfurt): Wie viel Evaluation brauchen Musikprojekte? Und was sind die Fragestellungen für das Singen in der Grundschule?

Maria Spychiger & Ulas Aktas (Frankfurt a. M.): Design, Messinstrumente und erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von "Primacanta".

__________

Weitere Informationen zum Projekt SMS finden Sie hier.

2008 - Tagung "Begabungsforschung und Begabungsförderung in der Musik"

19. - 20. September 2008

Tagungsort: Bildungsstätte Liborianum Paderborn (An den Kapzinerm 5-7)

"Begabungsforschung und Begabungsförderung in der Musik"


Veranstaltet vom Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn in Kooperation mit dem Detmolder Hochbegabtenzentrum (DHZ) der Hochschule für Musik Detmold.  

Die Tagung verfolgt folgende Ziele:

  • Austausch von praktischen Erfahrungen mit der Frühförderung musikalischer Hochbegabungen an Musikhochschulen Diskussion künstlerischer, pädagogischer und bildungspolitischer Fragen in Zusammenhang mit der (Hoch-) Begabungsförderung
  • Förderung der Vernetzung zwischen den Institutionen musikalischer Begabungsförderung
  • Erörterung aktueller wissenschaftlicher Themen und Trends der Begabungsforschung
  • Förderung des interdisziplinären Dialogs zwischen verschiedenen relevanten Wissenschaftsdisziplinen
  • Förderung des Dialogs zwischen praktischer Begabungsförderung und wissenschaftlicher Forschung.

Am Freitag, dem 19. September 2008, werden Erfahrungen und Perspektiven musikalischer (Hoch-)Begabungsförderung aus der Sicht der Praxis dargestellt und diskutiert. In einem abendlichen Konzert stellen sich junge Studierende aus den Förderprogrammen vor. Am Samstag, dem 20. September, werden in einem interdisziplinären Symposium aktuelle Themen, Fragestellungen und Ergebnisse der Begabungsforschung vorgestellt und diskutiert.
Zielgruppe dieser Tagung sind nicht nur Fachleute aus dem Bereich der Begabungsförderung und Begabungsforschung, sondern auch Instrumentalpädagogen, MusiklehrerInnen, MusikerInnen und andere an dieser Thematik interessierte Personen.

Vorträge

Prof. Dr. Eckart Altenmüller (Hannover): Hirnphysiologische Korrelate musikalischer Begabung – gibt es die Mozart-Windung?

Prof. Martin Brauß (Leiter IFF Hannover): Vom Geist der Pioniere: Ein Erfahrungsbericht aus dem „Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF)“ an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn): Zur Situation der Begabungsforschung in der Musik: Standort, aktuelle Fragen und Forschungsbedarf.

Prof. Dr. Heiner Gembris, Prof. Dr. Ingrid Scharlau, Dr. Judith Rickers, Dr. Maria Schuppert (Paderborn, Detmold): Konzepte und Perspektiven wissenschaftlicher Begleitforschung zum Detmolder Hochbegabtenzentrum.

Prof. Dr. Wilfried Gruhn (Freiburg): Musikalität - Begabung – Talent. Neuropsychologische Aspekte der Entwicklung musikalischer Fähigkeiten.

Prof. Ute Hasenauer (Leiterin Pre-College Cologne): Das PreCollege Cologne: Eine vorläufige Bilanz.

Karen Hoffmann (Leipzig): Chronische Belastungen von Kindern in Leistungssport und Musik. Welche Ressourcen schützen?

Stella Kaczmarek, M. A. (Paderborn): Trainingswissenschaft und Üben: Perspektiven für Forschung und Begabungsförderung.

Prof. Dr. Reinhard Kopiez (Hannover): Musikalische Performanz und Händigkeit.

Prof. Dr. Andreas Lehmann (Würzburg): Expertiseforschung und Begabungsforschung.

Prof. Rudolf Meister (Präsident der Hochschule für Musik Mannheim, Leiter Netzwerk Amadé): Das Netzwerk Amadé zur Förderung musikalisch hochbegabter Jugendlicher.

Prof. Piotr Oczkowski (Leiter DHZ Detmold): Das Detmolder Hochbegabtenzentrum: Konzept und erste Erfahrungen.

Franziska Olbertz, M. A. (Paderborn): Drei Fallstudien mit musikalisch hochbegabten Kindern.

Prof. Ulrich Rademacher (Vorstandsmitglied VdM, Direktor Städt. Musikschule Münster): Förderung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen in gemeinsamer Verantwortung von Musikhochschulen und VdM-Musikschulen.

Prof. Dr. Alfred Richartz (Leipzig): Talente unter Stress? Kinder im Leistungssport und ihre Trainer.

Dr. Judith Rickers (Paderborn): Selbstkonzept und Selbstregulationskompetenz – wie beeinflussen sie das Üben?

Prof. Dr. Thomas Schack (Bielefeld): Zur kognitiven Architektur von Bewegungen - Bausteine motorischer Leistung in Gedächtnis und Gehirn.

Podiumsdiskussion: Begabungsförderung im Dialog zwischen Hochschule, Musikschule, Bildungspolitik und Wissenschaft.

Konzert mit Studierenden des Detmolder Hochbegabtenzentrums (Leitung: Prof. Piotr Oczkowski, Detmold).

Den hierzu erschienenen Tagungsband finden Sie in der Schriftenreihe des IBFM, Band 2.

2006 - Interdisziplinäre Tagung "Musikkultur, Gesundheit und Beruf: Bildungsperspektiven in alternden Gesellschaften"

22. - 24. September 2006

Tagungsort: Bildungsstätte Liborianum Paderborn (An den Kapzinerm 5-7)

"Musikkultur, Gesundheit und Beruf: Bildungsperspektiven in alternden Gesellschaften"

Veranstaltet vom Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn

Die Alterung der Bevölkerung hat eine deutliche Verschiebung der demographischen Struktur zur Folge. Diese Entwicklung ist mit weit reichenden Konsequenzen in allen Lebensbereichen verbunden und stellt unsere Gesellschaft vor vielfältige Herausforderungen. Diese Herausforderungen zu meistern ist eine, wenn nicht sogar die, zentrale Aufgabe der kommenden Jahre.

In diesem Kontext hat das Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen unter dem Titel „Geisteswissenschaften gestalten Zukunftsperspektiven!“ einen Projektwettbewerb ausgeschrieben, bei dem das Thema „Lebenspraxis und Kultur in alternden Gesellschaften“ einen Schwerpunkt bildete. Hierbei prämiert wurde der Projektvorschlag einer interdisziplinären Forschergruppe der Universität Paderborn, die aus Vertretern der Wirtschaftspädagogik, der Psychologie, der Musik sowie der Ernährung und Verbraucherbildung besteht. Ziel dieser Gruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Gembris (Institut für Begabungsforschung in der Musik) ist die Gestaltung einer interdisziplinären Tagung mit dem Titel "Musikkultur, Gesundheit und Beruf: Bildungsperspektiven in alternden Gesellschaften".Besondere Schwerpunke bilden hierbei folgende vier Themenfelder:

  • Produktivität, Beruf und Alter(n)
  • Alter(n), Bildung und Gesundheit
  • Freizeit, Bildung und Kultur sowie
  • Wegweisende Modelle und Projekte.

Entscheidende Anliegen dieses interdisziplinären Projektes sind es, den Diskurs zwischen Experten aus Wissenschaft und Praxis zu fördern, ein Forum zur Vernetzung zu bieten, Impulse zu setzen sowie eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. In dem Bereich „Wegweisende Modelle und Projekte“ soll insbesondere auch regionalen Institutionen und Organisationen eine Plattform zur Darstellung ihrer Aktivitäten geboten werden.

Vorträge

Prof. Dr. Fred Becker (Universität Bielefeld): Veränderungen und Herausforderungen betrieblicher Arbeits- und Lernwelten durch demografischen Wandel.

Prof. Dr. Heiner Gembris (Paderborn): Musikalische Entwicklung im Alter.

Prof. Dr. Heiner Gembris & Dr. Gerhard Nübel (Universität Paderborn / Gerontopsychiatrisches Zentrum Gütersloh): Musik in Altenheimen: Zur gegenwärtigen Situation und Fortbildungsbedarf.

Prof. Thomas Grosse & Prof. Dr. Raimund Vogels (Ev. Fachhochschule Hannover / Hochschule für Musik und Theater Hannover): Interaktives Musizieren in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Dr. Thomas Hamann (München): Musikkultur: Einfluss der Bevölkerungsentwicklung auf Publikum und Konzertwesen.

Prof. Dr. Theo Hartogh (Katholische Fachhochschule Vechta): Musizieren und Musikhören im Alter – ein Aufgabenfeld der Musikpädagogik.

Prof. Dr. Helmut Heseker (Universität Paderborn): Gesundheit und Alter.

Christian Höppner (Generalsekretär des Deutschen Musikrates): Musikpolitische Aspekte der alternden Gesellschaft: Perspektiven des Deutschen Musikrates.

PD Dr. Mathias Kliegel (Universität Zürich): Entwicklungspotential und -einschränkungen im Alter: Psychologische Erkenntnisse.

Dr. Dietmar Köster (Universität Dortmund): Entwicklungschancen in alternden Gesellschaften durch Bildung: Trends und Perspektiven.

Prof. Dr. H. Hugo Kremer (Universität Paderborn): Berufliche Übergänge bewältigen – Medienbasierte Bildungsangebote notwendige und / oder zumutbare Maßnahmen?

Prof. Dr. Thomas Krettenauer (Universität Paderborn): Kreativität und Alter in der Rock- und Popmusik.

Prof. Dr. Harald Künemund (Hochschule Vechta): Bildung und Produktivität im Alter.

Dipl. Päd. Claudia Mahs (Universität Paderborn): Sinnerfülltes Alter(n).

Dr. Dorothea Muthesius (Berlin): Pflege und Musiktherapie im Wettstreit um die besten Konzepte.

Ludger Peschkes (stellv. Vors. der Arbeitsgemeinschaft deutscher Berufsförderungswerke): Berufliche Rehabilitation in alternden Gesellschaften.

Prof. Dr. Bernhard Richter (Freiburger Institut für Musikermedizin): Die Stimme im Alter.

Prof. Dr. Niclas Schaper (Universität Paderborn): Förderung betrieblicher Innovationsleistungen bei älteren Mitarbeitern.

Prof. Dr. Klaus-Helmut Schmidt (Universität Dortmund): Altersheterogenität von Arbeitsgruppen als Determinanten von Innovation, Gruppenleitung und Gesundheit.

Dr. Thomas Schmidt-Ott (ehem. Bayerischer Rundfunk): Altern im Orchester: Altersbezogene Leistungseinbußen und der Umgang damit.

Prof. Dr. Peter Sloane (Universität Paderborn): Lernen in der Wissensgesellschaft – großer Zwang und kleine Freiheit.

Astrid Söthe, M. A. (Universität Paderborn): Musikalische Lernfähigkeit bei gesunden Alten und Alzheimerpatienten.

Prof. Dr. Claudia Spahn (Freiburger Institut für Musikermedizin): Instrumentales Musizieren im Alter.

Dr. Ralf Stegmaier (Universität Heidelberg): Die Bedeutung von Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung für Innovations- und Anpassungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer.

Prof. Dr. Hans Hermann Wickel (Fachhochschule Münster): Und wo bleibt die Seele? Plädoyer für Musik in Altenarbeit – auch als Hochschuldisziplin.

Podiumsdiskussion: Der Beitrag der Geisteswissenschaften für die Zukunftsperspektiven einer alternden Gesellschaft (Expertenrunde).

Erweiterte Podiumsdiskussion: Der Beitrag der Geisteswissenschaften für die Zukunftsperspektiven einer alternden Gesellschaft (Publikumsbeteiligung).

Dokumentationen zur Tagung finden Sie in der Publikation Heiner Gembris (Hrsg.). (2008). Musik im Alter. Soziokulturelle Rahmenbedingungen und individuelle Möglichkeiten. Frankfurt: Peter Lang. 

Poster | Flyer 

2004 - Tagung "Musikalisches Lernen in der Schule und anderswo"

3. - 5. September 2004

Tagungsort: Bildungsstätte Liborianum Paderborn (An den Kapuzinern 5-7)

"Musikalisches Lernen in der Schule und anderswo"

Jahrestagung veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie (DGM)
in Kooperation mit dem Institut für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) der Universität Paderborn.

Vorträge

Antje Bersch-Burauel (Aschaffenburg): Musikpräferenzen in verschiedenen Generationen.

Richard von Georgi, Anke Abou Seif, Phillip Grant & Dieter Beckmann (Justus-Liebig-Universität Gießen): Verwendung von Musik zur Aktivations- und Arousal-Modulation im Alltag.

Wilfried Gruhn (Staatliche Hochschule für Musik Freiburg): Musiklernen im Vorschulbereich. Konzept und Forschungsprogramm des GIFM Freiburg.

Thomas K. Hamann (München): Stirbt das Klassikpublikum in Deutschland innerhalb der nächsten Jahrzehnte sukzessiveaus? Wegbereitung für eine holistische Theorie über die Entwicklung der grundlegenden musikgeschmacklichen Orientierung.

Jan Hemming (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): Die Relevanz verbaler und klingender Präferenzen im Bereich ‚klassischer' Musik für die Gestaltung von Radioprogrammen.

Gabriele Hofmann, Andreas Zieger & Lorenz Welker (Universität Mozarteum Salzburg / Carl von Ossietzky Universität Oldenburg u. Ev. Krankenhaus Oldenburg / Ludwig-Maximilians-Universität München): Akustische Stimulation und präverbale akustische Kommunikation in der Frührehabilitation von Komapatienten.

Günter Kleinen & Ralf von Appen (Universität Bremen): Motivation und autodidaktisches musikalisches Lernen auf dem Prüfstand. Zur biografischen Bedeutung des Engagements in Schülerbands.

Marco Kobbenring (Kiel): Der Einfluss des Faktors Uniqueness auf die Erkennensleistung von Tonverstimmungen in Tonleitern.

Reinhard Kopiez & Claus Weihs (Hochschule für Musik und Theater Hannover/ Universität Dortmund): In Search of Variables Distinguishing Low and High Performers in a Musical Sight Reading Task.

Florian Krämer (Berlin): Karaoke in Deutschland - eine Form zeitgenössischer Volksmusik?

Johann Lassnig-Walder & Richard Parncutt (Karl-Franzen-Universität Graz): Theorie und Praxis der Kreativität als Grundlage einer Didaktik der Improvisation im Instrumentalunterricht.

Daniel Müllensiefen (Universität Hamburg): Variabilität und Konstanz der Erinnerung: Statistische Vorhersage von Leistungen des Melodiegedächtnisses.

Renate Müller, Patrick Glogner & Stefanie Rhein (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg): Die Theorie musikalischer Selbstsozialisation: Elf Jahre ... und ein bisschen weiser?

Franziska Olbertz (IBFM, Universität Paderborn): Erscheinungsformen musikalischer Hochbegabung und ihre Entwicklung im frühen Kindesalter. Forschungsstand und erste Beobachtungen einer Längsschnitt-Untersuchung.

Maria Spychiger (Universität Fribourg, Schweiz): Musikalisches Lernen in der Vielfalt von Auffassungen und Forschungs-Bemühungen.

Claus Weihs & Reinhard Kopiez (Universität Dortmund/Hochschule für Musik und Theater Hannover): Classification Methods for Musical Sight Reading Assessment.

Claus Weihs, Christoph Reuter & Uwe Ligges (Universität Dortmund): Register Classification by Timbre.

Posterpräsentationen

Christoph Louven & Mirjam Schlemmer (Hochschule Magdeburg-Stendal/ Technische Universität Berlin): Der Einfluss der optischen Entfernung bei der Integration audiovisueller Stimuli.

Gabriele Schellberg (Universität Eichstätt): Hörpräferenzen von Grundschulkindern. Vergleich zweier empirischer Untersuchungen.

Mark F. Zander (Universität Freiburg): Musical Influences in Advertising How Music Modifies Our First Impression of Product Endorser and Brand.

Bernhard Weber (Universität Paderborn): Ist Neue Musik in der Schule wirklich lernbar?

Weitere Informationen | Abstracts

2002 - Tagung "Musikalische Frühförderung - Erfahrungsaustausch und künftige Perspektiven"

22. Juni 2002

Tagungsort: Universität Paderborn, Warburger Str. 100, Veranstaltungsraum B 3.231 (Senatssitzungssaal)

Tagungsleiter: Prof. Dr. Heiner Gembris

"Musikalische Frühförderung - Erfahrungsaustausch und künftige Perspektiven"

Veranstaltet vom Institut für Begabungsforschung und Begabtenförderung in der Musik (IBFF) der Universität Paderborn in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold und der Musikschule Paderborn

Ziele der Tagung

  • Informationsaustausch der im Bereich der musikalischen Frühförderung Tätigen und der an dieser Thematik interessierten Personen aus pädagogischer Praxis (Musikschulen, Eltern-Kind-Gruppen) und Wissenschaft
  • Erörterung der musikalischen Frühförderung aus der Perspektive von Praxis, institutioneller Ausbildung, beruflicher Weiterbildung und Forschung
  • Anregung und Koordination von wissenschaftlicher Begleitforschung und Fundierung der musikalischen Frühförderung
  • Darstellung der musikalischen, pädagogischen und bildungspolitischen Bedeutung musikalischer Frühförderung in der Öffentlichkeit
  • Anregung und Diskussion von entsprechenden Ausbildungskonzepten an den Hochschulen

Zielgruppen

  • Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Elementare Musikerziehung
  • Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis der musikalischen Frühförderung (Musikschulen, Eltern-Kind-Gruppen)
  • Interessierte Kolleginnen und Kollegen aus dem wissenschaftlichen Bereich, aus dem Bereich der Hochschulen, der beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • Studierende der Musikpädagogik und der elementaren Musikerziehung

Konzept

Die eintägige Tagung knüpft an ein informelles Treffen von Personen an, die im Bereich Musikalische Frühförderung praktisch tätig oder daran interessiert sind. Dieses Treffen fand im Mai 2001 an der Musikhochschule Hannover statt und wurde von Christine Büttner organisiert. Die Paderborner Tagung will ein Forum für Kontakte, Informationsaustausch und Koordination entsprechender Aktivitäten in Praxis und Forschung sein. Einerseits sollen in Form von Referaten einzelne zentrale Bereiche gezielt beleuchtet werden, andererseits soll auch genügend Raum für Diskussionen sein.

Vorträge

Christine Büttner (Musizierschule MUSIKUSS, Göttingen): Die Entwicklung von Musikalität: Das Kleinkindalter - eine entscheidende Phase?

Dr. Marret Claussen (Autorin „Elementare Musikerziehung in Eltern-Kind-Kursen“, Kiel): Elementare Musikerziehung in Eltern-Kind-Kursen.

Sibylle Endris-Lüttmann (RME Akademie, Niedernhausen)Prof. Dr. Juliane Ribke (Musikhochschule Hamburg): Elementare Musikerziehung in der berufsbegleitenden Fortbildung.

Prof. Maria Seeliger (Musikhochschule Mannheim): Die Eltern-Kind-Gruppe an der Musikhochschule Mannheim.

Tagungsprogramm | Bericht

2002 - Tagung "Musikalische Begabung in der Lebenszeitperspektive"

18.-19. Oktober 2002

Tagungsort: Liborianum Paderborn, An den Kapuzinern 5-7, 33098 Paderborn

Internationale IBFF Tagung 2002 zum 10-jährigen Bestehen des IBFF

"Musikalische Begabung in der Lebenszeitperspektive"

Hintergrund

Das Konzept der lebenslangen Entwicklung bildet heute eine selbstverständliche Grundlage in Psychologie und Pädagogik. Die Vorstellung, dass auch die musikalische Entwicklung als Teil der allgemeinen Entwicklung des Menschen ein lebenslanger Prozess ist, hat in der Musikpädagogik bislang jedoch kaum Resonanz gefunden. Dies gilt sowohl für die Musikpädagogik im Allgemeinen wie für die Begabungsförderung im Besonderen.

Zweifellos ist es notwendig, musikalische (Hoch-) Begabungen möglichst frühzeitig zu fördern, um sie optimal entwickeln zu können. Selten wird allerdings die Frage gestellt, was aus den geförderten Begabungen am Ende aller Fördermaßnahmen wird, wie die Entwicklungswege im Erwachsenenalter verlaufen und wie sich die musikalischen Karrieren weiter entwickeln. Diese Fragen sind aber nicht nur angesichts eines sehr problematischen (Musiker-)Arbeitsmarktes mehr denn je von vitalem Interesse. Auch in Hinblick auf die Förderung und Ausbildung von Musikern stellt sich die Frage, auf welche Herausforderungen der Berufsrealität und des Arbeitsmarktes die Hochschulen und andere Förderinstanzen die zukünftigen Musiker vorbereiten müssen.

Auch hinsichtlich der Breitenförderung musikalischer Begabungen ist die Ausweitung des Blickwinkels auf die Lebenszeit-Perspektive notwendig. Das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung, der stetig wachsende Anteil älterer Menschen, der bereits jetzt größer ist als der der Kinder und Jugendlichen, sowie die zunehmende freie Zeit bringen ein wachsendes Interesse an altersgerechter musikalischer Betätigung mit sich. Dem riesigen Erkenntnisbedarf über musikalisches Lernen und über musikalische Lernfähigkeiten, über musikalische Interessen und Bedürfnisse im Erwachsenenalter und im höheren Alter steht ein eklatanter Mangel an Forschung und an Grundlagenwissen gegenüber. Auch vor diesem Hintergrund wächst der Frage nach Möglichkeiten und Perspektiven der musikalischen Entwicklung in der Lebenszeitperspektive eine besondere Bedeutung zu.

Ziele

Die Tagung des IBFF verfolgt das Ziel, die Lebenszeit-Perspektive als Rahmen der Entwicklung und Förderung musikalischer Begabungen als wissenschaftliche, pädagogische und bildungspolitische Notwendigkeit in den Vordergrund zu stellen und zu etablieren. Referenten und Referentinnen aus England, Polen und Deutschland werden dazu über aktuelle Forschungsergebnisse berichten. Dabei sollen folgende Aspekte diskutiert werden:

  • Konsequenzen der Lebenszeit-Perspektive für die Förderung und Ausbildung künftiger MusikerInnen
  • Persönlichkeitsbildende Aspekte in der musikalischen Förderung und Ausbildung
  • Entwicklung musikpädagogischer Konzepte für die gesamte Lebensspanne
  • Desiderate und künftige Ziele der Forschung

Erwartete Ergebnisse

Als Ergebnisse werden zukunftsweisende Impulse sowohl für die Begabungsforschung als auch für die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die praktische musikalische Ausbildung erwartet. Letzteres ist insbesondere auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen hochschul- und bildungspolitischen Diskussionen von aktuellem Interesse. Darüber hinaus wird eine Verstärkung der interdisziplinären und internationalen Kooperation erwartet.

Zielgruppe

Die Tagung richtet sich insbesondere an WissenschaftlerInnen, MusikerInnen, MusiklehrerInnen sowie auch an Personen aus anderen Bereichen, die an Fragen der musikalischen Begabung und Entwicklung interessiert sind.

Vorträge

Martin Gellrich (Berlin): Die Entwicklung verschiedener Teilfähigkeiten des Klavierspiels im Verlauf des Erwachsenenalters bei Berufspianisten.

Heiner Gembris & Daina Langner (Universität Paderborn): Vom Studium in den Musikerarbeitsmarkt: Erfahrungen von AbsolventInnen.

Jan Hemming (Universität Halle-Wittenberg): Begabungsbegriff und musikalische Entwicklung in der Populären Musik.

Martin Koch (Universität Paderborn): Traum-Karriere oder Karriere-Trauma: Lebensläufe von Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“.

Ralf Krampe (MPI Berlin): Musical expertise in a lifespan perspective.

Georg Maas (Universität Halle-Wittenberg): Zwischen Ruhm und Scheitern: Musikerkarrieren im Spielfilm.

Maria Manturzewska (Chopin-Akademie, Warschau): Predictors of success in music in the light of clinical, psychometric and biographical research - past and present.

Franziska Olbertz (Universität Halle-Wittenberg): Zufriedenheit im Berufsleben professioneller OrchestermusikerInnen. Eine empirische Erhebung.

Jan Smith & Janet Mills (Royal College of Music, London): Working in music: Becoming successful.

Claudia Spahn & Bernhard Richter (Universität Freiburg): Die Entwicklung der Sängerstimme in der Lebenszeitperspektive.

Tagungsprogramm Impressionen

Die Universität der Informationsgesellschaft