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Foto: Ev. Institut

Forschung

 

 

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Biblische Theologie

Anne Breckner - Transformationen des Vaterunsers. Analyse einer verbreiteten Form religiöser und religionskritischer Parodie (Promotionsprojekt)

Mein Dissertationsprojekt trägt den Titel „Transformationen des Vaterunsers. Analyse einer verbreiteten Form religiöser und religionskritischer Parodie“. An diesem Thema habe ich bereits
im Rahmen meiner Examensarbeit geforscht, nun vertiefe und erweitere ich es. Die Arbeit wird betreut von Prof. Dr. Martin Leutzsch und Prof. Dr. Harald Schroeter-Wittke. Bereits an den
Fachbereichen meiner Betreuer zeigt sich, dass mein Promotionsprojekt verschiedene theologische Fachbereiche miteinander ins Gespräch bringt und zugleich interdisziplinär ausgerichtet ist: Mit
biblisch-theologischer Methodik betrachte ich die Rezeption des zentralen Gebets des Christentums in historisch diachronen politischen und populär-kulturellen Kontexten.
Religionspädagogische Aspekte sind z. B. religiöse Bildungs- und Sozialisationsprozesse, Umgang mit medialer Vielfalt, didaktische Bibelrezeption und Katechismen.

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Historische Theologie

Ann-Kathrin Armbruster - Philipp Melanchthons theologische Anthropologie. Ein Beitrag zur Tugendethik (Promotionsprojekt)

Promotionsprojekt: Philipp Melanchthons theologische Anthropologie. Ein Beitrag zur Tugendethik

Die Dissertation untersucht anhand der secunda und tertia aetas der theologischen Loci Philipp Melanchthons sowie seinem Liber de anima und ausgewählten Kommentaren die Gestaltung der theologischen Anthropologie beim humanistischen Reformator Wittenbergs. Als Referenz seiner Tugendethik werden hauptsächlich die Ethicae Doctrinae Elementa hinzugezogen. Dabei erweist sich Melanchthons Methodik, theologische Inhalte begrifflich präzise und zugleich anschaulich über verschiedene Formen von Narrativität zu entfalten, als wichtiger Ausgang für die Frage nach seinem verbindenden Konzept von Anthropologie und Ethik.

Diese Arbeit wird betreut durch Prof. Dr. Cornelia Richter (Lehrstuhl für Systematische Theologie und Hermeneutik an der Ev.-Theologischen Fakultät Bonn)

Zur Homepage von Ann-Kathrin Armbruster.

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Systematische Theologie

Ann-Kathrin Armbruster - Philipp Melanchthons theologische Anthropologie. Ein Beitrag zur Tugendethik (Promotionsprojekt)

Promotionsprojekt: Philipp Melanchthons theologische Anthropologie. Ein Beitrag zur Tugendethik

Die Dissertation untersucht anhand der secunda und tertia aetas der theologischen Loci Philipp Melanchthons sowie seinem Liber de anima und ausgewählten Kommentaren die Gestaltung der theologischen Anthropologie beim humanistischen Reformator Wittenbergs. Als Referenz seiner Tugendethik werden hauptsächlich die Ethicae Doctrinae Elementa hinzugezogen. Dabei erweist sich Melanchthons Methodik, theologische Inhalte begrifflich präzise und zugleich anschaulich über verschiedene Formen von Narrativität zu entfalten, als wichtiger Ausgang für die Frage nach seinem verbindenden Konzept von Anthropologie und Ethik.

Diese Arbeit wird betreut durch Prof. Dr. Cornelia Richter (Lehrstuhl für Systematische Theologie und Hermeneutik an der Ev.-Theologischen Fakultät Bonn)

 

Zur Homepage von Ann-Kathrin Armbruster.

Jonathan Frommann-Breckner - Hinter die Maske sehen. Maskerade als Motiv in und Schlüssel zu Dietrich Bonhoeffers Theologie und Leben (Promotionsprojekt)

Eine Maske kann eine doppelte Eigenart haben, die eine Schauseite und eine Innenseite impliziert. Diese im Motiv ‚Maske‘ enthaltene Zweiseitigkeit eignet sich, so meine These, um spannungsvolle Aspekte des Verhaltens von Menschen zu reflektieren. Im Mittelpunkt meiner Überlegungen steht daher weder eine bestimmte Art der Gesichtsmaske noch des Maskengesichts – also weder eine Maske, die vor das Gesicht gehalten oder darauf aufgetragen wird, noch ein Gesicht, das starr wie eine Maske wird oder die Funktion einer Maske übernimmt. Vielmehr setze ich mich mit solchem Verhalten auseinander, das als maskenähnlich gedacht werden kann. Das kann dann der Fall sein, wenn Verhalten zwischen Zeigen und Verbergen, zwischen Aufrichtigkeit und Verstellung, zwischen Selbstausdruck und Selbstschutz pendelt. Die Rede von maskenähnlichem Verhalten ist angemessen, weil der Begriff ‚Maske‘ ganzheitlich auf maskierte Menschen mitsamt ihren Überzeugungen, ihren Haltungen, ihrem Habitus und ihrer Rhetorik bezogen werden kann.

Hinter eine Maske im Sinne maskenähnlichen Verhaltens zu sehen, schließt vor dem Hintergrund der vorherigen Vorbestimmungen folgende Blickrichtungen ein: Einerseits kann ich jemandes Beweggründe durchschauen, die sie oder er eigentlich geheim halten wollte, oder ich kann jemandes Intention durchschauen, die mir oder anderen ansonsten vielleicht geschadet hätte. Andererseits kann ich meinen Blick darauf richten, wie jemand sein Fühlen, Denken und Wollen ausdrückt und inszeniert, indem sie oder er sich maskiert. So gesehen trennt eine Maske Schauseite und Innenseite, wenn sie etwas nicht zeigt, indem sie es verdeckt, oder eine Maske verbindet Schauseite und Innenseite, wenn sie etwas überhaupt erst zeigt, was sonst verdeckt bleiben würde. Diese Unterscheidung halte ich für wichtig, weil sich darin andeutet, dass die Verwendung einer Maske sowohl Potenziale als auch Gefahren bergen kann.

Zudem ergeben sich in Anlehnung an diese Unterscheidung Fragen, denen ich bei meiner Beschäftigung mit Bonhoeffers Theologie nachgehe: Wie positiv oder negativ wertet er Sachverhalte, die er mittels des Motivs ‚Maske‘ veranschaulicht? Wie eröffnet das Motiv ‚Maske‘ wiederum einen Zugang, um bestimmte der von ihm behandelten Themen neu zu erschließen? Bei der Beantwortung dieser Fragen mache ich sukzessive auf Metaphern des Sehens aufmerksam, die Bonhoeffer verwendet, weil es im Horizont von maskenähnlichem Verhalten um Erkenntnisprozesse oder ihre Verhinderung geht. Zu diesen Metaphern zählen zum Beispiel: die Bibel als ethische ‚Sehhilfe‘, der ‚Augenblick‘ der Verantwortung, der auf sich selbst fokussierte ‚Blick‘ versus dem auf Gott fokussierten ‚Blick‘ oder auch das Sehen der Wirklichkeit in den ‚Augen‘ Gottes. Meine Darstellung dieser visuellen Phänomene dient als Vorbereitung, um einen Beitrag zur in den letzten Jahren diskutierten Ethik der Wahrnehmung zu leisten, der durch Bonhoeffers Theologie und Leben inspiriert ist, aber auch eigenständige kritische und konstruktive Akzente setzt.

Prof. Dr. Jochen Schmidt - Schwach-normative Figurationen der Ethik aus theologischer Perspektive

Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen der Tugendethik und der Narrativen Ethik.

 

Weitere aktuelle Projekte finden Sie auf Prof. Dr. Jochen Schmidts Website.

Prof. Dr. Jochen Schmidt - Wirtschaftsethik und Tugendethik im interreligiösen Kontext

Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Weitere aktuelle Projekte finden Sie auf Prof. Dr. Jochen Schmidts Website.

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Praktische Theologie

Vera Uppenkamp - Lehrer_innenperspektiven auf Armutssensibilität im Religionsunterricht (Promotionsprojekt)

Promotionsprojekt: Lehrer_innenperspektiven auf Armutssensibilität im Religionsunterricht

betreut von Prof. Dr. Katharina Kammeyer, Universität Paderborn und Prof. Dr. Thorsten Knauth, Universität Duisburg-Essen

Die besonders im Bildungsbereich in den letzten Jahren etablierte Diskussion um Inklusion vernachlässigt bisher den Aspekt der Bildungsbenachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft, insbesondere im Religionsunterricht. Dieses Forschungsprojekt will dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und dabei Ressourcen für einen bildungsgerechten Religionsunterricht ermitteln. Die in diversen Studien nachgewiesene Bildungsbenachteiligung armer Kinder und die religionspädagogischen Diskurse zu Bildungsgerechtigkeit und Inklusion bieten den Anknüpfungspunkt.

Neben der theoretischen Betrachtung der Situation von benachteiligten Kindern in Schule und Religionsunterricht werden durch Expert_inneninterviews Perspektiven von Lehrkräften das Bild eines armutssensiblen Religionsunterrichts schärfen.

Die Ergebnisse der theoretischen Diskussion und der Interviews werden zusammengetragen, um herauszustellen, wie gerechter und armutssensibler Religionsunterricht gestaltet werden und den Inklusionsdiskurs in der Religionspädagogik bereichern kann.

Vera Uppenkamp - Reziprokes Lehren als bibeldidaktische Methode

Reziprokes Lehren als bibeldidaktische Methode

Das reziproke Lehren ist eine Methode, die zur Förderung des Leseverständnisses entwickelt wurde und vier Lesestrategien beinhaltet. Dieses Projekt hat eine bibeldidaktische Modifikation der Methode zur Nutzung mit Bibeltexten zum Ziel. Neben der theoretischen Fundierung der bibeldidaktischen Nutzbarkeit soll der Methodeneinsatz empirisch erforscht werden. Dadurch soll Unterrichtsmaterial zur Methode weiterentwickelt und erprobt werden.

Erste Ergebnisse zeigen, dass die Methode im Rahmen der bibeltheologischen Didaktik nach Schambeck genutzt werden kann.

 

Die Universität der Informationsgesellschaft