Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen
Bildinformationen anzeigen

Foto: WordCloud

Foto: Free-Photos | pixabay

Foto: Cynthia Arnold

Foto: Cynthia Arnold

Tagungen und Veranstaltungen

Aktuelle Tagungen und Veranstaltungen

Vergangene Tagungen und Veranstaltungen

Symposion Deutschdidaktik 2018, Sektion 7: Schreiben untersuchen, vermitteln und fördern

Sektionsleitung: Lisa Schüler (Universität Bremen/Europa-Universität Flensburg), Sara Rezat (Universität Paderborn)

Sektionstext zur Einführung

Die Sektion nimmt das Schreiben als komplexe Handlung aus sehr unterschiedlichen Perspektiven in den Fokus: Die Spannbreite der Beiträge erstreckt sich von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II und eröffnet so Einblicke in den Verlauf schulischer Schreibvermittlung und -förderung. Die Vorträge im ersten Teil der Sektion widmen sich verschiedenen Teilhandlungen des Schreibens wie dem Formulieren oder Revidieren und ermöglichen so vertiefende Einsichten in Schreibprozesse und geben Antwort auf Fragen nach den Effekten spezifischer Schreibfördermaßnahmen auf die Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern. Das Wechselspiel von Lesen und Schreiben und das Aufgabenformat des materialgestützten Schreibens bilden den Schwerpunkt der Beiträge im zweiten Teil der Sektion. In den Vorträgen werden empirische Befunde und damit verbundene didaktische Implikationen sowie Förderkonzepte vorgestellt.Die thematische wie methodische Vielfalt der Sektionsbeiträge spiegelt die enorme Ausdifferenzierung der empirischen Forschung in der Schreibdidaktik der letzten Jahre wider. Mit Bezug auf das übergeordnete Tagungsthema soll die Frage, welche Konsequenzen sich aus den aktuellen Forschungsbeiträgen für die Professionalisierung im Schreibunterricht ergeben, als roter Faden der Diskussionen in der Sektion fungieren.

Experten-Tagung "Materialgestütztes Schreiben: Erfahrungen aus der Praxis – Perspektiven der Forschung" (Helmuth Feilke, Katrin Lehnen, Michael Steinmetz, Sara Rezat, IQB-Berlin), 27. - 29. September 2017, Justus-Liebig-Universität Gießen

Der neue Aufgabentyp „Materialgestütztes Schreiben“ im Abitur wird 2017 fünf Jahre alt – und ist doch kaum aus der Taufe gehoben. Es gibt erste konzeptionelle Publikationen und Aufgabensammlungen, die Implementation in die Kerncurricula und Abiturprüfungen beginnt; es gibt erst wenige, noch ganz frische Forschungsarbeiten. In der fachdidaktischen Diskussion verbinden sich einerseits große Erwartungen, andererseits aber auch Befürchtungen mit dem neuen Aufgabentyp.

Die in vieler Hinsicht offene und Fragen provozierende Situation ist eine Chance, den Austausch zum Thema zu intensivieren und Praxiserfahrung und Forschungsperspektiven zu verbinden. Die Tagung führt zum ersten Mal Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der schulischen Praxis, der Kultusministerien, der fachdidaktischen Forschung und der Bildungsforschung zu einem Erfahrungsaustausch und zu einer Diskussion über das materialgestützte Schreiben zusammen.

Weitere Informationen: Flyer zur Tagung Materialgestütztes Schreiben

Workshop "Analyse und Rekonstruktion (impliziter) Text- und Schreibnormen" zusammen mit Prof. Dr. Katrin Lehnen (Justus-Liebig-Universität Gießen) im Rahmen der DieS-Sommerschule 2017: "Zur Expertise von Lehrpersonen" an der FHNW Brugg-Windisch (CH)

Abstract

Beim gemeinsamen Schreiben müssen die Beteiligten ihre Textpraxis miteinander aushandeln. Dies betrifft Fragen des Vorgehens bei der Planung und Strukturierung des Textes ebenso wie die Aushandlung konkreter Formulierungen. Unter methodologischer Perspektive liefert die Notwendigkeit zur Verbalisierung und Offenlegung eigener Gedanken Zugang zu Prozessen, die normalerweise verborgen bleiben. Die Interaktion der SchreiberInnen bedingt, dass die Beteiligten einander begründen und erläutern, wie sie den Text gern hätten, bzw. sie bedingt, dass die InteraktantInnen im Gespräch gemeinsame Ideen und Vorschläge entwickeln und über Ko-Konstruktionen ein gemeinsames Aufgaben- und Textverständnis hervorbringen. Naturgemäß bleiben solche Aushandlungen an vielen Stellen implizit und werden eben nur zum Teil ausgesprochen. Umso interessanter ist es, danach zu fragen, welche Vorstellungen und Normen und welches Wissen die gemeinsame Arbeit am Text steuern.

Im Workshop wird am Beispiel unterschiedlicher Videoausschnitte kooperativer Schreibgespräche untersucht, wie sich solche Vorstellungen (auch Task Schemes) in der Analyse rekonstruieren und beschreiben lassen. Dazu sollen konkrete Daten schulischen und hochschulischen Schreibens angeschaut und (gemeinsam) interpretiert/diskutiert werden.

Der Workshop verfolgt auf dieser Basis zwei Ziele:

a) Einblick in ein Auswertungsverfahren von kooperativen Schreibprozessen

b) Sensibilisierung für die Frage der intersubjektiven Überprüfbarkeit von Annahmen und Interpretationen bei der qualitativen Untersuchung von Schreibprozessen

Professur

Prof. Dr. Sara Rezat

Fakultät für Kulturwissenschaften > Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische Sprachdidaktik

Sara Rezat
Telefon:
+49 5251 60-5576
Büro:
C4.316
Web:

Sprechzeiten:

Sommersemester 2019

Die Termine für die Sprechstunde finden Sie über PANDA. Bitte tragen Sie sich in den Terminkalender bei PANDA (Sprechstunden Germanistische Sprachdidaktik, AG Rezat) ein.

 

 

Die Universität der Informationsgesellschaft