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Foto: WordCloud

Foto: Free-Photos | pixabay

Foto: Cynthia Arnold

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Tagungen und Veranstaltungen

Aktuelle Tagungen und Veranstaltungen

Experten-Tagung "Materialgestütztes Schreiben: Erfahrungen aus der Praxis – Perspektiven der Forschung" (Helmuth Feilke, Katrin Lehnen, Michael Steinmetz, Sara Rezat, IQB-Berlin), 27. - 29. September 2017, Justus-Liebig-Universität Gießen

Der neue Aufgabentyp „Materialgestütztes Schreiben“ im Abitur wird 2017 fünf Jahre alt – und ist doch kaum aus der Taufe gehoben. Es gibt erste konzeptionelle Publikationen und Aufgabensammlungen, die Implementation in die Kerncurricula und Abiturprüfungen beginnt; es gibt erst wenige, noch ganz frische Forschungsarbeiten. In der fachdidaktischen Diskussion verbinden sich einerseits große Erwartungen, andererseits aber auch Befürchtungen mit dem neuen Aufgabentyp.

Die in vieler Hinsicht offene und Fragen provozierende Situation ist eine Chance, den Austausch zum Thema zu intensivieren und Praxiserfahrung und Forschungsperspektiven zu verbinden. Die Tagung führt zum ersten Mal Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der schulischen Praxis, der Kultusministerien, der fachdidaktischen Forschung und der Bildungsforschung zu einem Erfahrungsaustausch und zu einer Diskussion über das materialgestützte Schreiben zusammen.

Weitere Informationen: Flyer zur Tagung Materialgestütztes Schreiben

Vergangene Tagungen und Veranstaltungen

Workshop "Analyse und Rekonstruktion (impliziter) Text- und Schreibnormen" zusammen mit Prof. Dr. Katrin Lehnen (Justus-Liebig-Universität Gießen) im Rahmen der DieS-Sommerschule: "Zur Expertise von Lehrpersonen" an der FHNW Brugg-Windisch (CH)

Abstract

Beim gemeinsamen Schreiben müssen die Beteiligten ihre Textpraxis miteinander aushandeln. Dies betrifft Fragen des Vorgehens bei der Planung und Strukturierung des Textes ebenso wie die Aushandlung konkreter Formulierungen. Unter methodologischer Perspektive liefert die Notwendigkeit zur Verbalisierung und Offenlegung eigener Gedanken Zugang zu Prozessen, die normalerweise verborgen bleiben. Die Interaktion der SchreiberInnen bedingt, dass die Beteiligten einander begründen und erläutern, wie sie den Text gern hätten, bzw. sie bedingt, dass die InteraktantInnen im Gespräch gemeinsame Ideen und Vorschläge entwickeln und über Ko-Konstruktionen ein gemeinsames Aufgaben- und Textverständnis hervorbringen. Naturgemäß bleiben solche Aushandlungen an vielen Stellen implizit und werden eben nur zum Teil ausgesprochen. Umso interessanter ist es, danach zu fragen, welche Vorstellungen und Normen und welches Wissen die gemeinsame Arbeit am Text steuern.

Im Workshop wird am Beispiel unterschiedlicher Videoausschnitte kooperativer Schreibgespräche untersucht, wie sich solche Vorstellungen (auch Task Schemes) in der Analyse rekonstruieren und beschreiben lassen. Dazu sollen konkrete Daten schulischen und hochschulischen Schreibens angeschaut und (gemeinsam) interpretiert/diskutiert werden.

Der Workshop verfolgt auf dieser Basis zwei Ziele:

a) Einblick in ein Auswertungsverfahren von kooperativen Schreibprozessen

b) Sensibilisierung für die Frage der intersubjektiven Überprüfbarkeit von Annahmen und Interpretationen bei der qualitativen Untersuchung von Schreibprozessen

Professur

Prof. Dr. Sara Rezat

Fakultät für Kulturwissenschaften > Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische Sprachdidaktik

Sara Rezat
Telefon:
+49 5251 60-5576
Büro:
C4.316
Web:

Sprechzeiten:

im Wintersemester 2017/2018: 

dienstags, 11-13 Uhr

Tragen Sie sich bitte für einen verbindlichen Termin in den Terminkalender ein.

Die Universität der Informationsgesellschaft