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Die Bereiche des Instituts

Foto: Yvonne Ruhose

Textanalyseportal "TAP"

Kompetenz Texte analysieren

Das Textanalyseportal (TAP) ist ein Internetportal, das Lehrende in kulturwissenschaftlichen Fächern dabei unterstützen soll, Studierenden das strukturierte Analysieren von Texten zu vermitteln. Es versteht sich als Zusatzbaustein zur Präsenzlehre und bietet den Nutzern an, Textanalysen und deren theoretische Grundlagen in unterschiedlichen Formen zu entdecken. Videos, Vergleichsanalysen und Strukturabbildungen können rezipientengesteuert abgerufen werden, Geschwindigkeit und Umfang der Rezeption sind somit dynamisch und können dem eigenen Verständnis angepasst werden.

Textanalysen in der Kulturwissenschaft

Texte sind sowohl Werkzeug als auch Untersuchungsmaterial kulturwissenschaftlicher Fächer wie den Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaften. Textanalysen eröffnen die Möglichkeit, sich der Bedeutung und des Stellenwerts des Phänomens „Textualität“ in unserer Schriftkultur bewusst zu werden. Mehrdimensionale Textanalysen erlauben einen Einblick in den sich ständig wandelnden „kommunikativen Haushalt“ von Gesellschaften und sind zentrales Medium, um kulturelle und historische Praktiken herauszufiltern und zu verstehen. Textanalysen können jedoch auch deutlich machen, dass ein reflektierter Umgang mit den Möglichkeiten der Textbildung und -strukturierung zum besseren Textverständnis beiträgt und die Prozesse der Wissensvermittlung erheblich erleichtern kann.

Textanalyse als wissenschaftliche Kompetenz

In Probeseminaren und Videoaufzeichnungen von studentischen Textanalysevorgängen zeigt sich, dass Studierende sich stark am Inhalt, aber nicht an der „Gemachtheit“ von Texten orientieren. Dieser für wissenschaftliche Analysemodelle zentrale Aspekt, der sich etwa auf die expliziten und impliziten Verknüpfungen von Äußerungen bezieht, gerät nicht ins Blickfeld. Da Texte ebenso vor dem Horizont einer bestimmten Gesellschaft und Kultur und deren Konventionen wie vor dem Hintergrund einer spezifischen kommunikativen Situation produziert werden, verschließt sich den Studierenden oft der Zusammenhang zwischen einer Kultur/Gesellschaft, ihren Textprodukten und den dafür gebrauchten sprachlichen Strukturen. Um diese Zusammenhänge zu erschließen und etwa für den Wissensaufbau nutzbar zu machen, bedarf es eines gezielten Aufbaus textanalytischer Kompetenzen: Texte wissenschaftlich zu analysieren, bedeutet für die Studierenden im Kern, unbewusste Rezeptionsvorgänge bewusst zu machen und sie in Bezug zu operationalisierten/operationalisierbaren wissenschaftlichen Analyseschritten zu setzen.

Die Videos können auf dem YouTube-Kanal des Projektteams öffentlich angesehen werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in dieser Projektpräsentation und in dieser PDF-Datei.

Projektleitung und Projektmitarbeiter/innen

PraktikantInnen

  • Meike Bittricher
  • Alexander Aust
  • Sarah Puckert
  • Eugenia Wildt
  • Jean Janik

TAP-Landkarte/Grundlagen

Screenshot Videomix

Die Universität der Informationsgesellschaft