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Foto: Yvonne Ruhose

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| Stefan Elit

Tagung: Forcierte Form: Deutschsprachige Versepik im 20. und 21. Jahrhundert im europäischen Kontext

Die formgeschichtlichen Entwicklungslinien der Gattungen Drama, Lyrik und Prosa/Prosaroman unterliegen nicht nur in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft einer beständigen Forschung. Die einst hoch traditionale Gattung des Versepos ist hingegen nach dem Ende ihrer letzten Klassiken im deutschsprachigen wie europäischen Raum um 1900 seit etlichen Jahrzehnten deutlich weniger im Fokus. Heinz Schlaffer hat jüngst sogar in „Sinn und Form“ ein „Absterben des Erzählens in Versen“ diagnostiziert. Doch ist dieses Urteil zweifellos zu rigoros, denn das Versepos wird weiterhin in vielfacher Weise reaktiviert, und zwar zu unterschiedlichen Themen und Zwecken als eine besonders forcierte Form, der nach Bourdieu bis heute besondere „historisch akkumulierte Valenzen“ (Werner Michler) eignet. Dieses Forschungsdesiderat soll die Tagung im Dialog der Philologien als erste größere Sondage komparatistisch und systematisch verringern und dabei zugleich den Auftakt für weitergehende Arbeiten bilden. Die Tagung erweitert damit zugleich die aktuellen Forschungen zum Versepos in der Frühen Neuzeit, im 18. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert literaturhistorisch und durch den komparatistischen Ansatz. Ein bereits mit dem Verlag J.B. Metzler projektiertes Handbuch zur gesamten europäischen Versepik, herauszugeben von Stefan Elit, Kai Bremer und Katerina Kroucheva (Univ. Göttingen), wird sich nahtlos anschließen.

Das Tagungsprogramm findet sich HIER (als PDF).

Weitere Informationen zum Forschungszusammenhang finden sich auf der Homepage von PD Dr. Stefan Elit.

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