Prof. Dr. Stefan Elit

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Prof. Dr. Stefan Elit

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Lehrveranstaltungsmanager - Akademischer Oberrat - Lehrveranstaltungsmanagment

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Neuere deutsche Literatur

Apl. Professor

Telefon:
+49 5251 60-2872
Büro:
H3.125
Sprechzeiten:

- in der Vorlesungszeit: nach erstem MAILkontakt erreichen Sie mich entweder per Telefon oder ZOOM oder natürlich auch in meinem Büro; Seminarteilnehmer*innen kontaktieren mich bitte gemäß ihrem PANDA-Kurs;

- in der vorlesungsfreien Zeit: nach erstem MAILkontakt erreichen Sie mich entweder per Telefon oder ZOOM oder natürlich auch in meinem Büro;

- für Hausarbeiten/Prüfungsleistungen in Vorlesungen und Seminaren gelten feste Termine zur spätesten Themenabsprache, siehe in meinen PANDA-Kursen;

- für Bachelor- und Masterarbeiten: Termine auch nach Vereinbarung;

Web:
Besucher:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Akademische Mitgliedschaften
  • Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (DGEJ)
  • Deutscher Germanistenverband/Verband für Hochschulgermanistik (DGV)
  • Die deutsche Neulateinische Gesellschaft (DNG)
  • International Association for Neo-Latin Studies (IANLS)
Arbeitsgebiete in Forschung und Lehre
  • Theorie und Geschichte der literarischen Institutionen
  • Antike und Antikerezeption
  • Versepik im deutschsprachigen Raum und weltweit
  • Lyrik und Poetik in Früher Neuzeit, Moderne und Gegenwart
  • Barockdramatik im Sprachkulturaustausch (neulateinisch/deutsch)
  • Übersetzung und Sprachpatriotismus im 18. Jahrhundert
  • Versepik in Klassik, Biedermeier und Vormärz
  • Literatur und Kultur der Wiener Moderne
  • DDR-Literatur und DEFA-Spielfilm
  • Gegenwartsliteratur und -poetik im Literaturbetrieb
Gutachtertätigkeit
  • DAAD (für Lektoratsbewerbungen)

  • DFG (für Sachbeihilfen)

  • Friedrich Ebert Stiftung (für Fördervorschläge)

  • Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (für Stipendienanträge)

  • Österreichischer Fonds zur Förderung der wiss. Forschung (für Forschungsanträge)

  • Rosa Luxemburg Stiftung (für Fördervorschläge)

  • Studienstiftung des dt. Volkes (für Fördervorschläge und in Auswahlkommissionen)

  • Zeitschrift für deutsche Philologie (Double Blind Peer Review)

  • Zeitschrift Rhetorica (Double Blind Peer Review)

Prof. Dr. Stefan Elit
Sonstiges
Seit 01/2023

apl. Professor an der Universität Paderborn

(für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Fakultät für Kulturwissenschaften)

Seit 10/2021

gewähltes Mitglied der Literaturkommission für Westfalen

beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Seit 02/2017

Habilitation / Privatdozent an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn

mit einer Arbeit zu sozialistischen Mytho-Logiken in DDR-Prosa und DEFA-Film (Veröffentlichung im Herbst 2017), zur Erlangung der Venia legendi im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft (verliehen am 22.02.2017)

Seit 05/2014

Akad. Oberrat

des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn mit koordinativen Aufgaben (Lehrplan u.a.) sowie mit Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Neueren deutschen Literatur

Seit 10/2004

gewähltes Mitglied des Promotionsausschusses der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn

10/2021 - 09/2023

gewähltes Mitglied der Bibliothekskommission des Senats der Universität Paderborn

10/2011 - 09/2019

gewähltes Mitglied des Senats der Universität Paderborn

sowie 10/2017-9/2019 dessen stellv. Sprecher

09/2004 - 09/2019

gewähltes Mitglied der Bibliothekskommission des Senats der Universität Paderborn

10/2013 - 08/2019

gewähltes Mitglied des Vorstands der Mittelbauvertretung der Universität Paderborn

03/2004 - 05/2019

stellv. Sprecher des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Univ. Paderborn (mit Geschäftsführungsaufgaben)

05/2007 - 04/2014

Akad. Rat

des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn mit koordinativen Aufgaben (Lehrplan u.a.) sowie mit Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Neueren deutschen Literatur; redaktioneller Mitarbeiter der ZfdPh, Neuere Abt.

01/2004 - 04/2007

Wiss. Mitarbeiter

des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn mit koordinativen Aufgaben (Lehrplan u.a.) sowie mit Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Neueren deutschen Literatur; redaktioneller Mitarbeiter der ZfdPh, Neuere Abt.

03/2002 - 12/2003

Wiss. Mitarbeiter

am Goethe-Wörterbuch, Arbeitsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

04/2001 - 02/2002

Wiss. Hilfskraft

am Germanistischen Seminar der Univ. Bonn, Neuere Abteilung (Prof. Dr. Harald Steinhagen), sowie am am Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit der Univ. Bonn (Prof. Dr. Marc Laureys)

07/1998 - 05/2001

Promotionsstudium

der Fächer Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Klassische Philologie/Latein und Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Bonn; abgeschlossen mit einer Dissertation zu F. G. Klopstocks Sprachpatriotismus

10/1998 - 07/2000

Lehrauftrag

für Latinumkurse an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn

04/1997 - 06/1998

Erstes Staatsexamen

für das Lehramt Sekundarstufe II/I in den Fächern Deutsch und Latein in Bonn

10/1992 - 03/1997

Studium

der Fächer Deutsch, Latein und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Göttingen und Bonn

Seit 01/2023

apl. Professor an der Universität Paderborn

(für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Fakultät für Kulturwissenschaften)

Seit 10/2021

gewähltes Mitglied der Literaturkommission für Westfalen

beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Seit 02/2017

Habilitation / Privatdozent an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn

mit einer Arbeit zu sozialistischen Mytho-Logiken in DDR-Prosa und DEFA-Film (Veröffentlichung im Herbst 2017), zur Erlangung der Venia legendi im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft (verliehen am 22.02.2017)

Seit 05/2014

Akad. Oberrat

des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn mit koordinativen Aufgaben (Lehrplan u.a.) sowie mit Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Neueren deutschen Literatur

Seit 10/2004

gewähltes Mitglied des Promotionsausschusses der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn

10/2021 - 09/2023

gewähltes Mitglied der Bibliothekskommission des Senats der Universität Paderborn

10/2011 - 09/2019

gewähltes Mitglied des Senats der Universität Paderborn

sowie 10/2017-9/2019 dessen stellv. Sprecher

09/2004 - 09/2019

gewähltes Mitglied der Bibliothekskommission des Senats der Universität Paderborn

10/2013 - 08/2019

gewähltes Mitglied des Vorstands der Mittelbauvertretung der Universität Paderborn

03/2004 - 05/2019

stellv. Sprecher des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Univ. Paderborn (mit Geschäftsführungsaufgaben)

05/2007 - 04/2014

Akad. Rat

des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn mit koordinativen Aufgaben (Lehrplan u.a.) sowie mit Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Neueren deutschen Literatur; redaktioneller Mitarbeiter der ZfdPh, Neuere Abt.

01/2004 - 04/2007

Wiss. Mitarbeiter

des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn mit koordinativen Aufgaben (Lehrplan u.a.) sowie mit Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich der Neueren deutschen Literatur; redaktioneller Mitarbeiter der ZfdPh, Neuere Abt.

03/2002 - 12/2003

Wiss. Mitarbeiter

am Goethe-Wörterbuch, Arbeitsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

04/2001 - 02/2002

Wiss. Hilfskraft

am Germanistischen Seminar der Univ. Bonn, Neuere Abteilung (Prof. Dr. Harald Steinhagen), sowie am am Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit der Univ. Bonn (Prof. Dr. Marc Laureys)

07/1998 - 05/2001

Promotionsstudium

der Fächer Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Klassische Philologie/Latein und Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Bonn; abgeschlossen mit einer Dissertation zu F. G. Klopstocks Sprachpatriotismus

10/1998 - 07/2000

Lehrauftrag

für Latinumkurse an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn

04/1997 - 06/1998

Erstes Staatsexamen

für das Lehramt Sekundarstufe II/I in den Fächern Deutsch und Latein in Bonn

10/1992 - 03/1997

Studium

der Fächer Deutsch, Latein und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Göttingen und Bonn

Publikationen

Aktuelle Publikationen

‚Schelmische‘ Post-DDR-Romane: Ingo Schulzes „Peter Holtz“ und Lea Streisands „Hufeland, Ecke Bötzow“
S. Elit, in: S. Elit, N.O. Eke (Eds.), ‚Topographisches‘ Schreiben: Lea Streisand, Paderborn, Wintersemester 2022/2023, Aisthesis, Bielefeld, 2024, pp. 137–154.
'Topographisches‘ Schreiben: Lea Streisand. Paderborn Wintersemester 2022/23
N. Eke, S. Elit, eds., ’Topographisches‘ Schreiben: Lea Streisand. Paderborn Wintersemester 2022/23, Aisthesis, Bielefeld, 2024.
Coming of Age in Umbruchzeiten der ‚alten Bundesrepublik‘, komplementär: Ulrich Woelks „Der Sommer meiner Mutter“ (2019) und Christoph Peters‘ „Dorfroman“ (2020)
S. Elit, in: S. Elit, N.O. Eke (Eds.), Werke im Dialog. (Virtuelle) Begegnungen anlässlich von 40 Jahren Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, ESV, Berlin, 2023, pp. 143–157.
Lebendige Anschauung auf Abwegen. Komische Kunstbetrachtungen in Ingo Schulzes Band „Tasso im Irrenhaus“ und Frank Witzels Van-Reuningen-Texten
S. Elit, in: S. Elit, N.O. Eke (Eds.), Werke im Dialog. Virtuelle Begegnungen anlässlich von 40 Jahren Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, ESV, Berlin, 2023, pp. 45–57.
Alle Publikationen anzeigen

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Lehrveranstaltungen und Prüfungen

Mein Lehrangebot und alle aktuellen Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis PAUL. Unterlagen zu den Lehrveranstaltungen finden Sie in eSeminarapparaten der UB.

ACHTUNG: Basale Absprachen zu Hausarbeitsthemen MÜSSEN für ein WiSe bis 28.02. und für ein SoSe bis 31.8. stattfinden, danach werden vorher  nicht schon persönlich angemeldete Hausarbeitsthemen nicht mehr angenommen, d.h. es ist keine Hausarbeit mehr möglich!

Informationen für schriftliche Abschlussprüfungen: generelle Themenbereiche für Bachelor- und Masterarbeiten (genauere Eingrenzungen erfolgen in Absprache): HIER!

Forschung und Lehre

Ausgehend von einer Dissertation zu Poetik und Sprachpatriotismus bei Friedrich Gottlieb Klopstock bilden Fragen der Antikenrezeption in der deutschsprachigen Literatur in Früher Neuzeit, Moderne und Gegenwart einen langjährigen Forschungsschwerpunkt von Stefan Elit.

Zuletzt umgesetzte und geplante größere Vorhaben werden nachfolgend kurz vorgestellt.

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1. Antike - Lyrik - Heute. Griechisch-römische Antike in deutschsprachiger Lyrik und Altphilologie von der frühen Moderne bis zur Gegenwart

Workshop/Forschungsseminar an der Univ. Paderborn v. 19. bis 21. März 2009, in Kooperation mit den Universitäten Gießen u. Heidelberg, vertreten durch Dr. Kai Bremer (Gießen) und Dr. Friederike Reents (Heidelberg).

Ein ausführlicher Tagungsbericht ist erfolgt in der Zeitschrift für Germanistik N.F. 19, 2009, durch A. Roselli u. I. Theele.

Eine um zusätzliche Beiträge erweiterte Veröffentlichung der Tagungserträge liegt vor unter dem Titel:
Antike – Lyrik – Heute. Griechisch-römische Antike in deutschsprachiger Lyrik und Altphilologie der Gegenwart. Hrsg. v. Stefan Elit, Kai Bremer u. Friederike Reents, Remscheid 2010 (Die Antike und ihr Weiterleben 7).
Das Inhaltsverzeichnis des Bandes finden Sie hier (als PDF).

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2. Forcierte Form. Deutschsprachige und Versepik weltweit

Eine erste Sondage fand statt im Rahmen des Habilitationsvortrags "Nach der Wende zum Prosaroman: Versepik 1800/1848" (Februar 2017) 

Es folgte eine nterdisziplinäre Konferenz zur Gattungsentwicklung im 20./21. Jahrhundert, zusammen mit Prof. Dr. Kai Bremer, Univ. Kiel (bis Sept. 2018), am Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel (3.-5. September 2018), Weiteres siehe HIER; der Tagungsband ist im Frühjahr 2020 unter dem Titel "Forcierte Form" erschienen (beim Verlag J. B. Metzler), herausgegeben von Stefan Elit zusammen mit Prof. Dr. Kai Bremer, Univ. Osnabrück.

Entstanden ist sodann ein umfassendes interdisziplinäres Kompendium zur Gattungsentwicklung von den Anfängen bis heute: "Handbuch Versepik", herausgegeben zusammen mit Prof. Dr. Kai Bremer, Univ. Osnabrück, und Anfang 2023 beim Verlag J. B. Metzler erschienen: siehe HIER.

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3. Ferdinandus de Furstenberg: Poemata. Historisch-kritische Ausgabe / Einzeluntersuchungen

In einem frühen Planungsstadium ist die erstmalige wissenschaftliche Edition der heute weitestgehend vergessenden, aber eigentlich immer noch sehr beeindruckenden lyrischen Dichtungen des bedeutenden Paderborner Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg (1626-1683). Mit großem Stilvermögen wirkte dieser adlige Kirchenmann als neulateinischer Autor zuerst in einem Sieben-Männer-Kreis um Fabio Chigi, den späteren Barockpapst Alexander VII., führte sein poetisches Werk jedoch bis zu seinem Tod fort und dokumentierte es am umfassendsten in einer Art Ausgabe letzter Hand (erschienen im Prachtdruck Paris 1684). Die historisch-kritische Ausgabe soll v.a. auf dieser Ausgabe basieren, dabei aber eine vorangegangene kleinere Edition (Amsterdam 1671), die unselbständigen Editionen der „Poemata“ in Bänden der „Septem Illustrium Virorum Poemata“ (Antwerpen 1660 u. 1662 sowie vermehrt Amsterdam 1672) und die maßgebliche zeitgenössische Edition von Ferdinand von Fürstenbergs „Monumenta Paderbornensia“ (Amsterdam 1672) berücksichtigen. Perspektivisch wird die Ergänzung der Ausgabe um einen Sachkommentar sowie flankierende literatur- und kulturwissenschaftliche Studien angestrebt. Eine Auswahl von Übersetzungen ins Deutsche ist ebenfalls in Erstellung.

Vgl. als Grundlagenarbeit bereits: Stefan Elit: Ferdinand von Fürstenberg, in: Frühe Neuzeit in Deutschland. 1620-1720. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL17), hg. v. Stefanie Arend, Bernhard Jahn, Jörg Robert, Robert Seidel, Johann Anselm Steiger, Stefan Tilg u. Friedrich Vollhardt, Bd. III, Berlin/Boston 2022, Sp. 251-262.

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4. Dramatik des 17. Jahrhunderts im Sprach- und Literarkulturaustausch (neulateinisch/deutsch)

Interdependente dramatische Verfahren sowie ihre Theorien in der frühneuzeitlichen Gattungsentwicklung stehen im Zentrum dieses interdisziplinären literatur- und kulturwissenschaftlichen Vorhabens, das sich in der Vorbereitung befindet; dabei werden die folgenden Arbeitsfelder projektiert:

  • Philologische und literaturwissenschafltiche Erschließung von Dramen-Korrelationen überhaupt sowie von lokalen neulateinischen Textcorpora (z.B. gut zwanzig Dramen der ehem. Jesuiten-Universität Paderborn, erste Veröffentlichungen siehe im Publikationsverzeichnis auf dieser Website).
  • Historische Strukturierungen und Sprachkulturvergleiche neulateinischer und deutschsprachiger Gattungsreihen; dafür: Vorbereitung einer übergreifenden Dramen- und Forschungsdatenbank; diachronische und systematische Textanalysen; Initiierung von Nachwuchsforscher*innen-Vorhaben.

Vgl. als Einzelstudie mit regionaler Erschließungsarbeit bereits: Stefan Elit: Ein kaiserlicher Wüterich und zwei antagonistische Simons. Der „Nero furens“ als Beispiel aus dem Paderborner Jesuitendramenkorpus, in: NlatJb 23 (2021), S. 39-58.(37) Ein kaiserlicher Wüterich und zwei antagonistische Simons. Der „Nero furens“ als Beispiel aus dem Paderborner Jesuitendramenkorpus, in: NlatJb 23 (2021), S. 39-58.

1. DDR-Prosa und DEFA-Film

Die Auseinandersetzung mit Erzähltexten und Spielfilmen aus der DDR im Zeitraum von den 1950er bis 1970er Jahren bildet einen zentralen Schwerpunkt von Stefan Elits Forschungen und Lehrprogramm.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei Fragen von Individualität und Alterität in der geschlossenen Gesellschaft, insofern sie in Texten und Filmen diskutiert bzw. auch unterdrückt worden sind.

Veröffentlichungen in diesem Bereich sind Stefan Elits Publikationsverzeichnis (siehe oberhalb)  zu entnehmen.

Öffentliche Filmreihen in Verbindung mit Seminaren von Stefan Elit finden in unregelmäßigen Abständen statt.

Die Forschungen in diesem Bereich sind gemündet in die Habilitationsschrift "Von Heroen und Individuen. Sozialistische Mytho-Logiken in DDR-Prosa und DEFA-Film", die im Dezember 2016 von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn angenommen und im Herbst 2017 publiziert worden ist; vgl. http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4038-0/von-heroen-und-individuen .

Weitere Publikationen sind seitdem gefolgt bzw. in Vorbereitung (vgl. Publikationsliste Elit), etwa zu DEFA-Filmen der 1970er Jahre oder zu Wenderomanen (Ingo Schulze u.a.).

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2. Werk und Wirkung Uwe Kolbes

Einen weiteren Schwerpunkt bildet seit 2008 die Auseinandersetzung mit dem Lyriker und Prosaisten Uwe Kolbe.

Nach Einladungen Uwe Kolbes zu Werklesungen und Autorengesprächen nach Paderborn im Winter 2008 und im Frühjahr 2009 erfolgten erste Publikationen von Stefan Elit zum Autor und seinem Werk.

In Verbindung mit einem Hauptseminar zu seinem Werk ist der Autor im SoSe 2011 erneut in Paderborn zu Gast gewesen. Im Anschluss hat Stefan Elit zahlreiche FachkollegInnen und KünstlerkollegInnen Kolbes zur Mitwirkung an einem "Arbeitsbuch Uwe Kolbe" eingeladen. Es ist, herausgegeben von Stefan Elit, im Herbst 2012 in der Reihe "Literarisches Leben heute" (hg. v. Kai Bremer, Gießen, im Verlag Peter Lang) erschienen: mehr (PDF) ...

Eine intensive Lehr- und Forschungsphase in Auseinandersetzung mit Uwe Kolbes lyrischem Werk hat im SoSe 2014 ein Intensivseminar zu "Reiselyrik der Gegenwart" gebildet, das einen seminarinternen Workshop und eine öffentlich Lesung mit Uwe Kolbe und Jan Wagner einschloss.

Den aktuellen Schwerpunkt bildet Reiselyrik bei Uwe Kolbe, Jan Wagner, Ulrike Almut Sandig u.a., wozu laufend Lehre und Publikationstätigkeit erfolgt.

Vor allem ausgehend von der Mitausrichtung der Reihen "Deutsche Literatur der Gegenwart" und "Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller" publiziert Stefan Elit Forschungsbeiträge im Bereich der Gegenwartsliteratur mit einem besonderen Blick auf Literaturbetriebsfragen (im Einzelnen siehe im Publikationsverzeichnis oberhalb). Die Reihen und weitere Seminar- und Sonderveranstaltungen bilden außerdem einen langjährigen Schwerpunkt von Stefan Elits Lehre.

Darüber hinaus widmet sich Stefan Elit übergreifenden Fragen von literarkulturellen Institutsbildungen in dia- und synchronischer Perspektive derzeit schwerpunktmäßig im Rahmen der Herausgabe eines Handbuchs "Literarische Institutionen" (Reihe: Grundthemen der Literaturwissenschaft, hg. v. Klaus Stierstorfer), das er 2019 zusammen mit Norbert Otto Eke herausgegeben hat. Eine digitale Ringvorlesung mit Theorie- und Praxisbeispielen durch zahlreiche Gastvortragende ist dem Handbuch im Sommersemester 2020 an der Univ. Paderborn gefolgt und wird in kommenden Semestern neu aufgelegt werden. Das Handbuch "Literarische Institutionen" ist 2023 auch in einer Taschenbichausgabe erschienen (siehe https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110365306/html).

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SONDERPUBLIKATION: Arbeitsbuch Judith Kuckart. Tanz – Theater – Erzählen

Hg. von Johanna Canaris und Stefan Elit

Im Jahr 2020 ist Judith Kuckart Stadtschreiberin in Dortmund gewesen, diesen Aufenthalt hat sie genutzt, um in ihr eigenen künstlerischen Formen, die nicht nebeneinander, sondern gemeinsam entstehen und ein synergetisches Gewebe bilden, weiter zu arbeiten. So hat sie an einem Roman, der in Dortmund angesiedelt sein soll, geschrieben, einen Hör-Film mit Laien und professionellen Schauspielern erstellt (siehe HIER) und begonnen ihr Tanzensemble Skoronel wieder zusammenzuführen – und dies alles an einem Ort in Westfalen, ihrer Herkunftsregion (geb. ist sie 1959 in Schwelm), in die sie als „Wandermensch“ (ein Ausdruck der Autorin) immer wieder zurückkehrt und von wo aus sie sich auch verortet.

Die Projekte, die mit der Position als Stadtschreiberin verbunden sind, beleuchten die außergewöhnliche Vielfalt in Judith Kuckarts künstlerischem Werk und die ganz spezielle Verbindung der unterschiedlichen Kunstformen in ihrem Werk in prägnanter Weise. Darum wählt auch das hier projektierte „Arbeitsbuch“ seinen Ausgangspunkt hier. Von diesem Punkt in Gegenwart (und Zukunft!) aus soll Judith Kuckarts „Poesie in Bewegung“, sollen ihre unterschiedlichen Wege in den Gattungen Prosa, Theater, Film, Hör-Feature sowie im Bereich Tanz verfolgt werden: In allen diesen Gattungen bzw. Bereichen hat Judith Kuckart bereits ein umfassendes Œuvre aufzuweisen (z.B. zehn Gegenwartsromane, ein Dutzend Theaterarbeiten und fünfzehn Tanzproduktionen), und im Arbeitsbuch sollen sie alle zum ersten Mal systematisch beleuchtet und in ihrem Zusammenhang dargestellt werden. Dafür bietet sich das Format eines Arbeitsbuches in der Reihe „Literarisches Leben heute“ an, da hier neben wissenschaftlichen Beiträgen auch künstlerische und persönliche Beiträge sowie ausführliche Gespräche ihren Platz haben – ein weiterhin hoch aktives künstlerisches Leben und Werk wie das von Judith Kuckart lässt sich so in vielfältigsten Aspekten erfassen sowie der wissenschaftlichen und kulturellen Öffentlichkeit besser bekannt machen.

Das Arbeitsbuch ist im Spätherbst 2021 in der Reihe "Literarisches Leben heute" erschienen, gefördert von der Kunststiftung NRW e.V., dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Universität Paderborn.

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NEUERSCHEINUNG: ‚Topographisches‘ Schreiben: Lea Streisand. Paderborn Wintersemester 2022/23 

Hg. v. Norbert Otto Eke u. Stefan Elit

‚Topographisches‘ Schreiben – unter diesem Titel dokumentiert der vorliegende Band die Poetikvorlesungen, mit der die Berliner Autorin Lea Streisand im Wintersemester 2022/23 an der Universität Paderborn im Rahmen der 41. Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller Einblicke gewährt hat in das weitverschlungene Feld ihrer literarisch-künstlerischen Arbeit zwischen Bühnen-Performances, Rundfunk- und Social-Media-Beiträgen, Prosatexten und Romanen. „Alte Stimme – Komischer Körper“, „Das Leben schreibt keine guten Geschichten“ und „Schreiben im Jetzt“ lauten die Titel dieser Vorlesungen, die einem nicht immer einfachen Prozess der Werkwerdung, einem ‚Doing Literature‘ nachschreiben und nachdenken, das seine Wurzeln in der Performance hat und – im Wechsel der Medien – in die Rundfunk-/Kolumnenarbeit und auch das Schreiben von Romanen hinübergewandert ist.

Die ‚Innensicht‘ der Poetikvorlesungen wird ergänzt durch die ‚Außensicht‘ von vier wissenschaftlichen Beiträgen zum Werk der Autorin, die während eines öffentlichen Symposiums in Anwesenheit der Autorin zum Abschluss von Lea Streisands Poetikdozentur in der Studiobühne der Universität vorgetragen wurden.

Der Band ist im März 2024 im Aisthesis-Verlag in der Veröffentlichungsreihe "Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller" erschienen (Weitere siehe hier).