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Studierende bei ihrer Arbeit in einem Seminar.
Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak Bildinformationen anzeigen
Auf der Abschlussveranstaltung einer interdisziplinären Seminarveranstaltung in den Kulturwissenschaften tauschen sich die Studierenden und Lehrenden aus.
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Studierende besprechen sich in einer Gruppenarbeit mit der Dozentin Prof. Dr. Angelika Strotmann.
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Studierende bei ihrer Arbeit in einem Seminar. Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak

Foto: Universität Paderborn/ Daniel Kanthak

Auf der Abschlussveranstaltung einer interdisziplinären Seminarveranstaltung in den Kulturwissenschaften tauschen sich die Studierenden und Lehrenden aus. Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak

Foto: Universität Paderborn/ Daniel Kanthak

Studierende besprechen sich in einer Gruppenarbeit mit der Dozentin Prof. Dr. Angelika Strotmann. Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak

Foto: Universität Paderborn/ Daniel Kanthak

Forschungsprojekte

Evangelien und Tora. Zum Toraverständnis der synoptischen Evangelien

Das Projekt knüpft an einen Schwerpunkt meines Buches "Der historische Jesus: eine Einführung" an und führt ihn weiter. Es handelt sich dabei um die Frage nach der Jüdischkeit Jesu und insbes. um sein Verhältnis zur Tora Israels, das bis heute immer noch tendenziell antijudaistisch interpretiert wird. Da wir nur über die uns zur Verfügung stehenden antiken Quellen die Frage nach der Jüdischkeit Jesu (nicht zu verwechseln mit seiner jüdischen Herkunft) versuchen können zu beantworten, liegt insbesondere eine Untersuchung der historisch zuverlässigsten Quellen, der synoptischen Evangelien, nahe. Diese sind bisher nur in Teilen auf ihr Toraverständnis bzw. auf das Toraverständnis der jeweiligen Jesusfigur hin untersucht worden. Eine umfassende Forschungsarbeit dazu fehlt. Das Projekt ist nur in Teilprojekten realisierbar, da neben der Interpretation der drei synoptischen Evangelien (Teilprojekte 2-4) auch das Toraverständnis bzw. die Toraverständnisse verschiedener Gruppen des frühen Judentums zwischen dem 2. Jh. v. bis zum Beginn des 2. Jh. n. untersucht werden müssen (Teilprojekt 1). Im Zentrum steht hier die Frage nach dem Verhältnis von Rolle und Bedeutung der so genannten ethischen Tora zu Rolle und Bedeutung der rituellen Tora.

Zur Transformation ausgewählter Aspekte der Heiligkeitsverständnisse in der jüdisch-christlichen Antike

Das Projekt ist Teil des fächerübergreifenden Forschungsprojekts "Transformationen des Heiligen", das von einer interdisziplinären ForscherInnengruppe an der Fak. für Kulturwissenschaften getragen wird. Ihm geht es um die Bedeutung des Lexems "heilig" und seiner Derivate in verschiedenen "Heiligkeitsdiskursen" der jüdisch-christlichen Antike.
Das Teilprojekt untersucht: 1) ausgewählte Aspekte verschiedener Heiligkeitsdiskurse der Hebräischen Bibel sowie ihre Transformationen innerhalb dieses Schriftenkorpus und durch die griechische Übersetzung der Hebräischen Bibel (Septuaginta). Mitverantwortlich ist Dr. Ariane Cordes (Kath. Theologie); 2) analoge Aspekte des paulinischen Heiligkeitsdiskurses als mögliche Transformationen bestimmter Heiligkeitsdiskurse in den beiden biblischen Korpora und ihrer jüdisch-antiken Umwelt; 3) Sprache und Metaphorik der basileia-Verkündigung Jesu in der Jesustradition ebenfalls als mögliche Transformationen bestimmter Heiligkeitsdiskurse in den beiden biblischen Korpora und ihrer jüdisch-antiken Umwelt; 4) vergleicht die genannten neutestamentlichen Heiligkeitsdiskurse im Hinblick auf ihre Anknüpfung an ihnen vorliegende Heiligkeitsdiskurse der Umwelt.

Zwei Kommentarbände zu den beiden Thessalonicherbriefen in der Reihe "Theologischer Kommentar zum Neuen Testament" (Kohlhammer)

Der Kommentar zum ersten Brief an die Gemeinde in Thessaloniki unterscheidet sich von anderen neueren Kommentaren zum 1 Thess durch folgende Schwerpunkte: durch die Untersuchung des sozialgeschichtlichen Hintergrunds des Briefes und seiner AdressatInnen (außergewöhnlich arme christliche Gemeinde), der Genderperspektive unter besonderer Berücksichtigung der Familienmetaphorik des Briefes, der "antijudaistischen" Passage in 1 Thess 2,14-16 und ihrer Funktion innerhalb des Briefes.

Die Universität der Informationsgesellschaft