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| Joschka Kersting

In Reviews we trust. But should we? Joschka Kersting stellt Studie zu Vertrauen in Bewertungsnetzwerken auf der 4. IoTBDS in Heraklion, Griechenland vor

Auf der diesjährigen International Conference on Internet of Things, Big Data and Security (IoTBDS 2019) in Heraklion, Griechenland, präsentierte Joschka Kersting Forschungsergebnisse aus dem Bereich sozialer Bewertungsnetzwerke.

Im Kontext von Arztbewertungsportalen veröffentlichen Patientinnen und Patienten häufig (un-) wissentlich private Informationen über Krankheiten, persönliche Lebensumstände und Gewohnheiten. Für das Funktionieren von Bewertungsportalen müssen die Patientinnen und Patienten den Portalen vertrauen. Gleichzeitig müssen aber auch Behandler den Portalen vertrauen. Dass dieses Vertrauen bereits beschädigt wurde, zeigt sich an zahlreichen Gerichtsverfahren hierzulande. Da Patientinnen und Patienten sich über potentielle Ärzte/-innen und deren Qualifikationen auf Seiten wie Jameda.de informieren, hängt der geschäftliche Erfolg von Arztpraxen direkt mit Onlinebewertungen zusammen. Vertrauen muss hier zwischen verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herrschen. Doch wie lässt sich dieses Vertrauen messen, welche Beziehungen zwischen welchen Akteuren existieren? Und wer ist überhaupt Teil des Vertrauensnetzwerks (Trust Network)?

Auf diese Fragen gab Herr Kersting auf seinem Konferenzvortrag in Griechenland antworten und untermauerte diese mit Zahlen und Beispielen aus verschiedenen Datensätzen, die von der AG Semantische Informationsverarbeitung in der Vergangenheit akquiriert wurden. Besonderes Interesse erregten hierbei die Textbeispiele und die Funktionsweisen der Portale. Es zeigte sich in unseren Analysen, dass eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren an dem Vertrauensnetzwerk beteiligt sind, wobei die Beziehungen nicht immer eindeutig und die handelnden Elemente nicht immer dieselben sind. Beispielsweise sind eine bewertende Person und eine Patientin bzw. ein Patient häufig verschiedene Personen, sodass auch zwischen diesen Vertrauen herrschen muss.

Die Universität der Informationsgesellschaft