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Autor: Joakim Jardenberg | Lizenz: CC BY 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autor: Michal Dočekal | Lizenz: CC BY-SA 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autor: Clyde Robinson | Lizenz: CC BY 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autor: Harco Rutgers | Lizenz: CC BY-SA 2.0 Bildinformationen anzeigen
Autorin: Janaina C. Falkiewicz | Lizenz: CC BY 2.0 Bildinformationen anzeigen

Autor: Joakim Jardenberg | Lizenz: CC BY 2.0

Autor: Michal Dočekal | Lizenz: CC BY-SA 2.0

Autor: Clyde Robinson | Lizenz: CC BY 2.0

Autor: Harco Rutgers | Lizenz: CC BY-SA 2.0

Autorin: Janaina C. Falkiewicz | Lizenz: CC BY 2.0

Dr. Elisa Linseisen

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Dr. Elisa Linseisen

Institut für Medienwissenschaften > Medienwissenschaft, Medientheorie und Medienkultur

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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+49 5251 60-3736
Büro:
E2.329
Sprechzeiten:

Dienstags, 15:00-16:00 Uhr

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Besucher:
Pohlweg 55
33098 Paderborn

01.01.2020 - heute

Assoziiertes Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs "Das Dokumentarische. Exzess und Entzug"

01.11.2019 - heute

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Institut für Medienwissenschaften, Universität Paderborn

Forschungsinteressen: Ästhetik der Digitalbildlichkeit, forschende Bildpraktiken, mediale Ober- und Interflächen, Medienphilosophie, Formattheorie, Mimesis, Video-Essayismus, 3D-Bildlichkeit und Stereoskopie, Wissenschaftstheorie, Historiographie der Medienwissenschaft

13.12.2019

Promotion zur Dr. phil. mit dem Promotionsprojekt: "High/Definition/Bilder/Denken/Digital. Medienphilosophisches Image Processing".

Die Arbeit entwickelt aus medienphilosophischer Perspektive einen prozessorientierten und operativen Bildbegriff anhand von hochaufgelösten Digitalbildern (HD-Bildern). HD-Bilder und die Pixelproportionen, die mit dem Akronym medientechnisch benannt sind, lassen sich über eine visuelle Datendichte und Informationssättigung charakterisieren. Jenseits einer gestochen-scharfen und gut sichtbaren Repräsentation stellen HD-Bilder über diese pixelbasierte Wertpluralität Wirklichkeit aber nicht nur detailgenau und hochaufgelöst in einem integren Bild dar. Sie fordern es vielmehr weiterverarbeitet zu werden. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Bildpraktiken des Post/Produzierens, Um/Formatierens, Skalierens, Interpolierens und Zoomens. Über diese Formen der Bildbearbeitung und -prozessierung, so die leitende These, bringen HD-Bilder Wirklichkeit zuallererst hervor. Dieses leitende Argument basiert auf der Zuschreibung, den mit HD benannten Pixelumfang als Möglichkeitsrahmen für Differenzierungen zu identifizieren. HD-Bilder sind übervoll mit Differenzen und treten damit nicht sinnentschieden auf. Sie sind stets Bilder des Potenzialen. So werden Bedeutungen pluralisiert und in der Datendichte Alternativen, Ausschließlichkeiten, Intensitäten, Widersprüche und Gegenkonzepte formiert. HD-Bilder fordern eine post/produzierende und um/formatierende Auseinandersetzung und stehen so ein, für einen (medien)ontologischen Konjunktiv. Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet, welches epistemische Angebot zur Wissensherstellung, welche Denkprozesse, aber auch welche politischen Dringlichkeiten und aktivistischen Gegenbewegungen über Praktiken mit und durch HD medienphilosophisch und epistemologisch identifiziert werden können. Es soll deutlich werden, wie HD-Bilder in ihrer Prozessualität und über ihre Weiterverarbeitung medienphilosophisch produktiv werden: Wie formiert sich ein HD/Bilder/Denken/Digital als medienphilosophisches Image Processing? Anhand von digitalen Kunstwerken, Fotografien, Fernsehinhalten, Filmen, Wissenschaftsbildern und Anwendungen liegt der Fokus der Forschung auf einem fragenden, investigativen, kritisierenden, dokumentierenden und aktivistischen Einsatz von hochaufgelöster Digitalbildlichkeit.

01.04.2017 - 31.10.2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt "Mimetische Existenzweisen" der DFG-Forschungsgruppe "Medien und Mimesis"

01.10.2014 - 31.10.2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Filmwissenschaft mit dem Schwerpunkt Filmtheorie und Filmästhetik am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum

01.04.2016 - 01.04.2017

Koordinatorin der DFG-Forschungsgruppe "Medien und Mimesis"

30.06.2013

Magister Artium in Neuerer Deutscher Literatur, Politologie und Germanistischer Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Monografien

3D. Filmisches Denken einer Unmöglichkeit. Köngishausen & Neumann: Würzburg, 2014.

Herausgaben

Mimesis Expanded. Die Ausweitung der mimetischen Zone, zusammen mit Friedrich Balke. Bielefeld: Fink, 2020 (im Erscheinen).

Zeitschrift für Medienwissenschaft. Medium | Format. 21.1., zusammen mit Alexandra Schneider, Marek Jancovic und Oliver Fahle. Bielefeld: transcript, 2020 (erscheint am 01.04.2020).

Re- and Dissolving Mimesis. Reflections on LoL History, zusammen mit Sebastian Althoff, Maja-Lisa Müller und Franziska Winter. Bielefeld: Fink, 2020.

ffk Journal 4, www.ffk-journal.de, zusammen mit Robert Dörre, Julia Eckel, Sarah Horn und Leonie Zilch. Hamburg: Avinus, 2019.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

The ‘Post’ in Postscript. Post-productive Thinking, Re-Formatted Images. In: Coils of the Serpent: Journal for the Study of Contemporary Power. Deleuze’s “Postscript on the Societies of Control”. Herausgegeben von Simon Schleusener and Florian Cord, 2020 (im Erscheinen).

Gilles Deleuze. In: Schlüsselwerke der Medienwissenschaft. Herausgegeben von Ivo Ritzer. Wiesbaden: Springer, 2019, zusammen mit Oliver Fahle (im Erscheinen).

Medien/Denken Umformatieren. In: Experimente lernen, Techniken tauschen. Ein spekulatives Handbuch. Herausgegeben von Julia Bee und Gerko Egert, 2019 (im Erscheinen).

Ludogénie. Latenz des Computerbildes in Beyond two Souls. In: Nach dem Kino – vor dem Spiel. Das Computerspielwerk von David Cage und die Medienkultur. Herausgegeben von Alexander Schlicker, Marcel Schellong und Tobias Unterhuber. Berlin: LIT, 2019, zusammen mit Oliver Fahle (im Druck).

Christopher Nolans Digital Detox, oder: Die vielen Making-ofs von Dunkirk. Filmschaffensprozesse in einer postkinematografischen Wirklichkeit. In: Nach dem Film. Ästhetik und Theorie des digitalen Films. No. 18. Herausgegeben von Angela Rabing und Winfried Pauleit. 2020, zusammen mit Felix Hasebrink (erscheint am 01.04.2020).

Einleitung in den Schwerpunk. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft. Medium | Format. 21.1. Bielefeld: transcript, 2020, zusammen mit Oliver Fahle, Marek Jancovic und Alexandra Schneider (erscheint am 01.04.2020).

HD’s Invention of Continuity and SD’s Resistance? A Historiography of Cinema and Film to (Be)come and Formats to Overcome. In: Format Matters. Standards, Practices, and Politics in Media Cultures. Herausgegeben von Marek Jancovic, Axel Volmar und Alexandra Schneider. Lüneburg: meson press, 2019.

A.K. (1985). In: Filmische Moderne. 60 Fragmente. Herausgegeben von Oliver Fahle, Lisa Gotto, Britta Neitzel, Lars Nowak, Hedwig Wagner, André Wendler und Daniela Wentz. Bielefeld: transcript, 2019.

Editorial. In: ffk Journal 4. Hamburg: Avinus, 2019, zusammen mit Robert Dörre, Julia Eckel, Sarah Horn und Leonie Zilch.

Werden/Weiter/Denken. Rekapitulation eines Post-Cinema-Diskurses. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft. Medienökonomien. 18.1. Herausgegeben von Monika Dommann, Vinzenz Hediger und Florian Hoof. Bielefeld: transcript, 2018, S. 202–209.

Im diegetischen Jenseits. Filmisches Erzählen außerhalb der Erzählung. In: Metaphora. Was wissen Medien vom Erzählen? Vol. 4. Herausgegeben von Christian Kirchmeier, 2018, S. 1–21.

Der Verlust der Wirklichkeit. Ein Potpourri digitaler Seinsweisen. In: Der blaue Reiter. Die Seele im digitalen Zeitalter. 41. Hannover: Verlag für Philosophie, 2018, S. 44–49.

High Definition. Das Versprechen hochaufgelöster Bildoberflächen. In: ffk Journal 2, S. 6–21, www.ffk-journal.de, Hamburg: Avinus, 2017, S. 5–21.

Meet my Data in Limbo. In: Die Herstellung von Evidenz. Zum Phänomen interaktiver Webdokumentationen. Herausgegeben von Oliver Fahle, Beate Ochsner und Anna Wiehl, Marburg: Schüren, 2016, S. 57–77.

Quotation Atlas. The Moving Image in Times of Complexity. In: A History of Cinema without Names. Herausgegeben von Diego Cavallotti, Federico Giordano und Leonardo Quaresima, Mailand/Udine: Mimesis Edizioni, 2016, S. 165–172.

3D als Experiment. Die Frage nach dem ‚Wozu‘ des Kinos. Ein Bericht über die 61. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. In: Medienobservationen, München, 2015.

Gravity. Filmischer Existenzialismus. In: Medienobservationen, München, 2014.

Die Universität der Informationsgesellschaft