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Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling

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Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Juniorprofessorin

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische Literaturdidaktik

Juniorprofessorin

Telefon:
+49 5251 60-4202
Fax:
+49 5251 60-4202
Büro:
W2.108
Sprechzeiten:

dienstags, 15.45-16.45 Uhr

konkrete Terminverbarung bitte per E-Mail.

Besucher:
Mersinweg 3
33100 Paderborn
Schwerpunkte in Forschung und Lehre

postkoloniale und rassiskritische Literaturdidaktik | Eine postkoloniale Literaturdidaktik zeichnet sich über den Awareness-Gedanken aus, für strukturelle Diskriminierungen und Ausschlüsse aufgrund von race in intersektionalen Verstrickungen mit class und gender zu sensibilisieren und fachdidaktische Konzepte (u.a. Methoden des Deutschunterrichts, Verfahren der Texterschließung, Aufgabenkultur, literarisches Unterrichtsgespräch) sprach- und diversitätssensible weiterzuentwickeln.

Differenzieren durch Medien im Deutschunterricht | Grundgedanke des medienintegrativen Differenzierungsansatzes ist es, Literatur gezielt im Medienverbund (Buch, Comic, Film/Serie, Theater, Hörfassungen) einzusetzen, um Schüler*innen über medial unterschiedliche Wege Zugänge zu Literatur zu eröffnen. Ziel st es, angebotsdifferenziert über intermediale Lektüren Leselust und -motivation zu steigern und literarsthetisches Lernen über eine gesteuerte medienästhetische Ausbildung zu fördern (intermediale Lesefördung).

Didaktik seriellen Erzählens im Quality-TV | Das Genre der Fernsehserie zählt hinlänglich zum Gegenstand des Literaturunterrichts (siehe u.a. Klernlehrpläne), in der Praxis werden sie aber selten unterrichtet. Ein Grund hierfür liegt darin, dass eine systematische literarturdidaktische Aufarbeitung seriellen Erzählens im audivisuellen Medium noch aussteht. Ziel ist es, anhand von Fernsehserien, die als "neue epische Großform" des 21. Jahrhunderts gelten, literar- und mediensthetisches Lernen zu verknüpfen und eine Didaktik seriellen Erzählens im Qualitätsfersehen auszuloten.

diversitätssensible Gesprächsführung und Aufgabenkultur | Wer wird als Bildungssubjekt (nicht) mitgedacht, wer wird in Konzepten wie der interkultureller Kompetenz zur Sensibilisierung stereotyper Konstruktionen über den natio-ethno-kulturell Anderen (nicht) adressiert? Wer wird im literarischen Gespräch über fiktionale Räume und Figuren statitisch gesehen (kaum) verletzt? Ziel diversitätssensibler Gesprächsführung und Aufgabenkultur ist es, sprachliche Verletzungen zu minimieren, Fragen des Deutungs‑/Kanons zu diskutieren und zielgruppenadäquate Aufgaben- und Fragestellungen zu entwickeln (Binnendifferenzierung u.a. mit Fokus auf interkulturelle und postkoloniale Aspekte).

Bildungsmaterialforschung | Unterrichtshilfen sind bislang noch wenig beforscht, in meine Forschung und Lehre binde ich daher Analysen von Bildungsmaterialien (u.a. Handreichungen, Lektüreschlüssel) ein und diskutiere einen kritisch-reflexiven Umgang mit dem didaktischen Material.

2020

Juniorprofessur

für Literatur- und Mediendidaktik

2020

Zweites Staatsexamen

Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

2019 - 2020

Lehrerin im Vorbereitungsdienst / Studienreferendarin

am ZfsL Köln | Erich Kästner-Gymnasium in Köln-Niehl

2013 - 2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln, Bereich Fachdidaktik

2018

Elternzeit

2018

Promotion

Promotion zur Dr.' phil. zu Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik

2012 - 2013

Vertretung Studienrätin

am städtischen Gymnasium (Hölderlin Gymnasium Köln-Mülheim)

2012

Erstes Staatsexamen

Erstes Staatsexamen für das Lehramt Gymnasien und Gesamtschulen

2005 - 2012

Lehramtsstudium

Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und an der İstanbul Üniversitesi in Istanbul (2009)

2008 - 2009

Studentische Hilfskraft

Studentische Hilfskraft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln (Prof. Dr. Butterwegge)

2006 - 2009

Praktika (Auswahl)

Theaterprojekt an der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, Versuchsschule des Landes Hessen, in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Karl Jakob Gail (2009)

Praktikum an der German European School Singapore in Singapur (2006)

 

Monographien

Kißling, M.: Weiße Normalität. Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2020 (zugleich Dissertationsschrift).

Rezensionen: Joachim Schulze-Bergmann: Die Perspektive des weißen Mannes. Ein Konzept zur Rassismuskritik im Literaturunterricht, online verfügbar unter literaturkritik.de/kissling-weisse-normalitaet,26906.html [zuletzt aufgerufen am 9.12.2020].

Mitautorin im Schulbuchverlag „Politik&Co“. Jahrgang 9/10, hg. von Alexandra Labusch. Büchner Verlag

Aufsätze

in Zeitschriften

Kißling, M.: „Beim Ausschneiden zeigen die Wörter mir ihre Bestandteile.“ Die memoria als Weg zu einer deutungsöffnenden Begegnung mit Gedichten am Beispiel von Herta Müllers Collagen Im Heimweh ist ein blauer Saal. In: Der Deutschunterricht (5) 2021 (in Vorbereitung).

Kißling, M.: Die weiße Frau als Kulturträgerin? Postkoloniale Perspektiven auf Geschlecht am Beispiel von Wolfgang Koeppens Tauben im Gras. In: Der Deutschunterricht (1) 2020, S. 72-76.

Kißling, M.: Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Schauplatz der Kulturen in Goethes Iphigenie auf Tauris. In: Acta Germanica (45). Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 2017, S. 105-118 (peer reviewed).

Kißling, M.: Über Grenzenlosigkeit und Widerstand. May Ayim und der bundesdeutsche Alltagsrassismus. In: schliff (6). München: Edition Text + Kritik 2017, S. 167-175.

Sammelbänden

Kißling, M.: Diskriminierungssensible Methoden. Neue Lernwege im kulturwissenschaftlich ausgerichteten Literaturunterricht. In: Michael Hofmann und Sigrid Tiehlking (Hg.): Perspektiven einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Literaturdidaktik. 2021 (im Erscheinen).

Kißling, M.: ‚Nofretete-Mädchen‘ als Aufstörende des Adipositas-Mythos. Interkulturelle Perspektive auf Adoleszenz am Beispiel von Stefanie Höflers Tanz der Tiefseequalle. In: Julian Osthues und Jennifer Pavlik (Hg.): Adoleszenz und Alterität. 2021 (peer reviewed) (in Vorbereitung).

Kißling, M.: Effi Briest zwischen Handlungsfähigkeit und Ohnmacht. Fontane, Fassbinder und Huntgeburth im intermedialen Vergleich. In: Michael Eggers und Christof Hamann (Hg.): Komparatistik und Didaktik. Möglichkeiten des Vergleichs im Literaturunterricht. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2018, S. 217-236.

Kißling, M.: Tote ohne Aufschrei. Merle Krögers Politthriller Havarie im Deutschunterricht. In: Metin Genç und Christof Hamann (Hg.): Kriminographien. Formenspiele und Medialität kriminalliterarischer Schreibweisen. Würzburg: Königshausen und Neumann 2018, S. 277-292.

Hamann, C.; Kißling, M.: Going native. In: Dirk Göttsche, Axel Dunker und Gabriele Dürbeck (Hg.): Handbuch Postkolonialismus und Literatur. Stuttgart: Metzler 2017, S. 149-153.

Kißling, M.: Abbas Khider: Ohrfeige (2017). Transit-Ort „Asylheim“: Rassismuserfahrungen als Parameter von Fluchtgeschichte (Sekundarstufe II). In: Dieter Wrobel und Jana Mikota (Hg.): Flucht-Literatur. Texte für den Unterricht. Band 2. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2017, S. 200-206.

Kißling, M.: Zum Verhältnis von ästhetischer Bildung und postmigrantischem Theater. Nurkan Erpulats Verrücktes Blut als Herausforderung für die Bildungsinstitution. In: Metin Genç und Christof Hamann (Hg.): Institutionalisierte Pädagogik in Literatur und Film. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Würzburg: Königshausen und Neumann 2016, S. 415-435.

Rezensionen

Kißling, M.: Rezension zu Hans-Thies Lehmann: Brecht lesen. In: Brecht Jahrbuch 2017 (42).

Vorträge

Film im intermedialen Deutschunterricht. Multimedialer Vortrag im Rahmen des Fachseminars Deutsch am Zentrum für Lehrerausbildung in Köln am 28.04.2020.

Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Vortrag im Rahmen des Fachtags „Klassik“ am Theater an der Parkaue. Junges Staatstheater Berlin am 27.02.2020.

Schweigen als sekundärer kolonialer Akt? Postkoloniale Diskursanalyse im Literaturunterricht. Vortrag im Rahmen des literaturdidaktischen Kolloquiums zum Schwerpunktthema Literaturtheorie und Didaktik an der Universität zu Köln am 12.11.2019.

‚Nofretete-Mädchen‘ als Aufstörende des Adipositas-Mythos. Interkulturelle Perspektive auf Adoleszenz am Beispiel von Stefanie Höflers Tanz der Tiefseequalle. Vortrag im Rahmen der Konferenz Adoleszenz und Alterität in Bremen vom 22.11.2018 bis 23.11.2018.

Postkolonialismus und Literaturdidaktik. Wege zu einem rassismussensiblen Literaturunterricht, Vortrag im Rahmen der Tagung Neue Perspektiven einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturdidaktik in Paderborn vom 20. bis 22.11.2018.

Spiel mit Stereotypen in Nurkan Erpulats postmigrantischem Theater Verrücktes Blut. Eine Herausforderung für die Bildungsinstitution, Gastvortrag bei Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann in der Vorlesung Geschlechter- und Ethnizitätsrepräsentationen im Gegenwartstheater an der Universität Trier am 29.06.2017.

Kreativität im Literaturunterricht, Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann in der Ringvorlesung Einführung in die Deutschdidaktik an der Universität zu Köln am 09.05.2017.

Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Schauplatz der Kulturen in Goethes Iphigenie auf Tauris, Vortrag im Rahmen der Konferenz Schauspiele – Schauplätze in Stellenbosch/Südafrika vom 10. bis 12.04.2017.

Germanistik und deutsche Sprache im Ausland. Einführung und Moderation von Dr. Ursula Paintner und Gabriela Bennemann im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 01.02.2017.

Über Rassismus und Intersektionalität, Vortrag im Rahmen einer Weiterbildung für Multiplikator*innen in der Jugendakademie Walberberg, gemeinsam mit Dr. Muriel González Athenas, am 14.01.2017.

Schwarz, PoC, ‚Kanak*in und Weiße. Über Bezeichnungspraktiken und strategische Essenz, Vortrag in der Eröffnungssitzung der Ringvorlesung „Ras(s)terungen“. Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender in Köln am 20.10.2016.

Postkoloniale Erzähltheorie in Literaturwissenschaft und ihrer Didaktik, Vortrag im Rahmen der Konferenz Vielfältige Konzepte – Konzepte der Vielfalt: Interkulturalität(en) weltweit in Ústí nad Labem und Prag/Tschechien vom 05. bis 09.10.2016.

Wer spricht? Sprechpositionen in der Literatur(-vermittlung), Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen Postcolonial und Gender Studies in Trier vom 30.06. bis 01.07.2016.

Prosatexte im Deutschunterricht: Erzähltheoretische Überlegungen aus postkolonialer Perspektive am Beispiel Effi Briest, Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann in der Ringvorlesung Einführung in die Deutschdidaktik an der Universität zu Köln am 03.06.2016.

Merle Krögers Politthriller Havarie im Deutschunterricht, Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann im Seminar Aktuelle Kriminalromane im Deutschunterricht, an der Universität zu Köln am 28.04.2016.

Städtische Kulturarbeit – ein Berufsbild für Studierende der Germanistik. Einführung und Moderation von Nadine Müseler im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 20.01.2016.

Der Vergleich zwischen Schrift- und Filmtext als produktives Element für eine komparatistische Literaturdidaktik am Beispiel Effi Briest, Gastvortrag bei Prof Dr. Christof Hamann und PD Dr. Michael Eggers im Rahmen der Forschungsklasse Didaktik und Komparatistik an der Universität zu Köln am 09.02.2015.

Von Staubfängern und Klischees: Berufsfeld Bibliothek. Einführung und Moderation von Sarah Baldin im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 17.12.2014.

W.G. Sebalds allegorisch-melancholisches Erinnerungsprogramm in Die Ringe des Saturns, Workshop im Rahmen der Tagung Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in Bremen, gemeinsam mit Prof. Dr. Christof Hamann, vom 16. bis 17.06.2014.

Konferenzen und Vortragsreihen

10/2016 bis 02/2017: Ringvorlesung „Ras(s)terungen“. Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender, interdisziplinäre Kooperation mit den Gender Studies in Köln (GeStiK), Dr. Muriel González Athenas und Pamela Twinwaah Amponsah

06/2016: Konferenz „Grenzen und Migration. Afrika und Europa“. Gemeinsame Tagung des SAGV (Germanistenverband im südlichen Afrika) und der GAS (Germanistik in Afrika Subsahara) in Köln vom 20. bis 22.06.2016, zus. mit Dr. Daniela Gretz und Prof. Dr. Christof Hamann

Fortbildungen und Workshops

2010-2017: Workshops und Fortbildungen zu rassismuskritischer Bildung sowie Critical Whiteness und Empowerment für pädagogische Multiplikator*innen im schulischen und außerschulischen Bereich sowie für Studierende, die Auslandsaufenthalte im globalen Süden planen und durchführen (zusammen mit Dr. Maryam Mohseni, Dr. Muriel González Athenas)

Die Universität der Informationsgesellschaft