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Fakultät für Kulturwissenschaften - Institute - Seminare - Zentren

Prof. Dr. Dominik Höink

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Vita
Publikationen
Prof. Dr. Dominik Höink

Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn

Professor - Professor für Musikwissenschaft

Telefon:
05231-975684
Büro:
1.14
Sprechzeiten:

Donnerstag, 11–12 Uhr

Prof. Dr. Dominik Höink
10/2021 - heute

Vita

Dominik Höink (geb. 1981) studierte Musikwissenschaft, Psychologie und katholische Theologie in Münster (2000–2005) und wurde ebendort 2009 mit einer Arbeit über die Rezeption der Kirchenmusik Anton Bruckners promoviert. Während der Promotion arbeitete Herr Höink in einem kirchenhistorischen DFG-Projekt zu Römischer Inquisition und Indexkongregation in der Neuzeit (2005–2008). Von 2008 bis 2018 leitete er das musikwissenschaftliche Forschungsprojekt "Politisch-nationale Stoffe und geistlich-religiöse Form. Das Oratorium vom 18. bis 20. Jahrhundert" im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der WWU Münster. Im Rahmen dieses Projekts habilitierte sich Herr Höink 2018 mit der Arbeit "Oratorium und Nation, 1914–1945. Studien zur Politisierung religiöser Musik in Deutschland". 2013 war Dominik Höink Vertretungsprofessor (Visiting Academic) am South African College of Music der University of Cape Town. Von 2017 bis 2021 war er als Vertretungsprofessor an der Folkwang Universität der Künste in Essen tätig. Seit Oktober 2021 ist er Professor für Musikwissenschaft am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn.

2011 wurde Dominik Höink in das "Junge Kolleg" der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. 2014 wurde er für seine Forschungen mit dem Internationalen Händel-Forschungspreis ausgezeichnet sowie 2019 mit dem Hermann-Abert-Preis der Gesellschaft für Musikforschung. 

Herr Höink ist stellvertretender Sprecher der Fachgruppe Kirchenmusik in der Gesellschaft für Musikforschung.

Monographien

Oratorium und Nation, 1914–1945. Studien zur Politisierung religiöser Musik in Deutschland (= Münsteraner Schriften zur zeitgenössischen Musik, 7), Münster 2021.

Die Rezeption der Kirchenmusik Anton Bruckners. Genese, Tradition und Instrumentalisierung des Vergleichs mit Giovanni Pierluigi da Palestrina (= Abhandlungen zur Musikgeschichte, 22). Göttingen 2011. 

Herausgeberschaften / Mitautorschaften

Musik und Arbeit, hrsg. von Dominik Höink und Philip Feldhordt, Paderborn 2022 [in Vorbereitung].

Religiöse Friedensmusik von der Antike bis zur Gegenwart (= Folkwang Studien, 21), hrsg. von Dominik Höink, Hildesheim u. a. 2021.

Deutschsprachige Oratorien des „langen 19. Jahrhunderts“. Studien zu vergessenen Gattungsbeiträgen, hrsg. von Dominik Höink und J. Cornelis de Vos, Münster 2021, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-58049522934.

Musikwissenschaft und Theologie im Dialog. Johann Sebastian Bachs „h-Moll-Messe“ und „Johannes-Passion“ (= Folkwang Studien, 20), hrsg. von Dominik Höink und Andreas Jacob, Hildesheim u. a. 2020.

Musik und Religion (= Religion und Politik, 20), hrsg. von Dominik Höink, Thomas Bauer und Clemens Leonhard, Baden-Baden 2019.

Neues finden – Neues schaffen. Studien und Interviews zu Kreativität in Wissenschaft und Kunst, hrsg. von Dominik Höink, Christian Hornung und Anne Sanders, Paderborn u.a. 2016.

Die Oratorien Louis Spohrs. Kontext – Text – Musik, hrsg. von Dominik Höink, Göttingen 2015.

Aufführungen von Händels Oratorien im deutschsprachigen Raum (1800-1900). Bibliographie der Berichterstattung in ausgewählten Musikzeitschriften, hrsg. von Dominik Höink und Rebekka Sandmeier unter Mitarbeit von Maria Behrendt, Katharina Dettmann, Nicole D’Oliveira, Maike Gevers, Sarah Grossert, Marika Henschel, Robert Memering, Henrik Oerding, Itunu Ogunseitan und Kirstin Pönnighaus, Göttingen 2014.

Gewalt – Bedrohung – Krieg. Georg Friedrich Händels „Judas Maccabaeus“. Interdisziplinäre Studien, hrsg. von Dominik Höink und Jürgen Heidrich, Göttingen 2010.

Die Macht der Musik. Georg Friedrich Händels „Alexander’s Feast“. Interdisziplinäre Studien, hrsg. von Anja Bettenworth und Dominik Höink, Göttingen 2010.

Prosopographie von Römischer Inquisition und Indexkongregation, 1701-1813 (= Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung III: 1701-1813)(= Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung III: 1701-1813), von Herman H. Schwedt unter Mitarbeit von Jyri Hasecker, Dominik Höink und Judith Schepers, hrsg. von Hubert Wolf, 2 Bde, Paderborn u.a. 2010.

Register 1814-1917 (= Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung IV: 1814-1917)(= Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung IV: 1814-1917), bearb. von Dominik Höink and Christian Wiesneth, Paderborn u. a. 2007.

Editionen

Friedrich Schneider, Christus das Kind. Oratorium in drei Teilen. Partitur, hrsg. von Regina Werbick, Dominik Höink und Robert Memering, Münster 2021, urn:nbn:de:hbz:6-29079570351.

Friedrich Schneider, Christus der Meister. Oratorium in drei Teilen. Partitur, hrsg. von Regina Werbick, Dominik Höink und Robert Memering, Münster 2022 [in Vorbereitung].

Louis Spohr, Des Heilands letzte Stunden. Partitur, hrsg. von Dominik Höink und Regina Werbick, Stuttgart [in Vorbereitung, voraussichtlich 2023].

Friedrich Schneider, Christus der Erlöser. Partitur, hrsg. von Regina Werbick, Dominik Höink und Robert Memering, Münster [in Vorbereitung, voraussichtlich 2023].

Aufsätze

Herrscherhuldigung und Friedenslob – Das Opusculum cantionum des Johannes Flamingus (1571), in: Religiöse Friedensmusik von der Antike bis zur Gegenwart (= Folkwang Studien, 21), hrsg. von Dominik Höink, Hildesheim u. a. 2021, S. 57–82.

Die h-Moll-Messe szenisch: Rosamund Gilmore (1986), Achim Freyer (1996) und Jochen Biganzoli (2017), in: Musikwissenschaft und Theologie im Dialog. Johann Sebastian Bachs „h-Moll-Messe“ und „Johannes-Passion“ (= Folkwang Studien, 20), hrsg. von Dominik Höink und Andreas Jacob, Hildesheim u. a. 2020, S. 247–275.

Komponierte Erinnerungskultur in traditioneller Form? Eine Annäherung an Stefan Heuckes Oratorium Nikolaus Groß, op. 62, in: Musik-Konzepte, Neue Folge Heft 187: Stefan Heucke, München 2020, S. 66–79.

Die Christus-Trilogie Friedrich Schneiders. Eine Annäherung aus bibel- und musikwissenschaftlicher Perspektive, in: Musik im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, hrsg. von Wolfgang Hirschmann und Adrian La Salvia, Halle (Saale) 2019, S. 215–249 (gemeinsam mit J. Cornelis de Vos).

Volks- und Kriegsbezüge im Händel-Schrifttum, 1914–1918, in: Händel-Jahrbuch 63 (2017), S. 101–120.

Formen der Sakralisierung von Komponisten und kreativen Schaffensprozessen im Musikschrifttum, in: Neues finden – Neues schaffen. Studien und Interviews zu Kreativität in Wissenschaft und Kunst, hrsg. von Dominik Höink, Christian Hornung und Anne Sanders, Paderborn u. a. 2016, S. 111–131.

Oratorium, in: Handbuch Literatur und Religion, hrsg. von Daniel Weidner, Stuttgart 2016, S. 288–293.

Klangbilder. Zur Visualisierung von Musik und musikalischen Verläufen, in: Visualisierung der Wissenschaft, hrsg. von Rüdiger Graf und Florian Leese, Paderborn u. a. 2016, S. 155–177.

Gesang auf der ,imaginierten‘ Bühne. Charakterisierungen der Stimmen von Händel-Solisten in der musikalischen Presse des 19. Jahrhunderts, in: Händel-Jahrbuch 62 (2016), S. 265–283.

Oratorium und Säkularisierung, in: Kirchenmusikalisches Jahrbuch 98 (2014), Paderborn u. a. 2015, S. 125–134.

Louis Spohrs Der Fall Babylons und die ,Belsazardramen‘ seit Georg Friedrich Händel, in: Die Oratorien Louis Spohrs. Kontext – Text – Musik, hrsg. von Dominik Höink, Göttingen 2015, S. 343–377.

Religion und Krieg im Medium der Musik: Deutsche Oratorien im Ersten Weltkrieg, in: Louis Spohr Symposium Braunschweig 2014: „Musik und Politik“. Politische Einflüsse auf Musikerbiografien und kompositorisches Schaffen von 1784 bis heute, hrsg. von Anja Hesse und Bernhard Weber, Kassel 2015, S. 107–128.

Händel-Solisten: Repertoire und Reisen – Betrachtungen an ausgewählten Beispielen, in: Aufführungen von Händels Oratorien im deutschsprachigen Raum (1800–1900). Bibliographie der Berichterstattung in ausgewählten Musikzeitschriften, hrsg. von Dominik Höink und Rebekka Sandmeier unter Mitarbeit von Maria Behrendt, Katharina Dettmann, Nicole D’Oliveira, Maike Gevers, Sarah Grossert, Marika Henschel, Robert Memering, Henrik Oerding, Itunu Ogunseitan und Kirstin Pönnighaus, Göttingen 2014, S. 65–86. 

„Der Vielgereiste ... hielt Vaterlandsliebe und -treue allzeit hoch in Ehren“. Der ,deutsche‘ Händel im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, in: Händel-Jahrbuch 60 (2014), S. 51–72.

„Patriarch ächt deutscher Kirchenmusik“. Aspekte konfessioneller Händel-Bilder im 19. Jahrhundert, in: Händel-Jahrbuch 59 (2013), S. 299–318.

„Declaration of Independence in Art“. Nationales Denken und das US-amerikanische Oratorium im 19. Jahrhundert, in: Grenzüberschreitende Religion. Vergleichs- und Kulturtransferstudien zur neuzeitlichen Geschichte, hrsg. von Thies Schulze, Göttingen 2013, S. 286–307.

Zwischen Santini-Sammlung und Choralreform: Zur Biographie des Domvikars und Domchordirektors Bernhard Quante, in: „Sacrae Musices Cultor et Propagator“: Internationale Tagung zum 150. Todesjahr des Musiksammlers, Komponisten und Bearbeiters Fortunato Santini. Kongressbericht, hrsg. von Andrea Ammendola und Peter Schmitz, Münster 2013, S. 270–299.

Weltliche deutsche Lieder in Messvertonungen des 15. und 16. Jahrhunderts. Eine erste Annäherung an das Repertoire, in: Polyphone Messen im 15. und 16. Jahrhundert. Funktion, Kontext, Symbol, hrsg. von Andrea Ammendola, Daniel Glowotz und Jürgen Hei-drich, Göttingen 2012, S. 65–81.

Anton Bruckner und Franz Liszt. Zur Konstruktion kirchenmusikalischer Idealbilder, in: Kirchenmusikalisches Jahrbuch 96 (2011), Paderborn u. a. 2012, S. 37–51.

Krisen der Autorschaft bei Bruckner und Reger als Insignien der beginnenden musikalischen Moderne, in: Autorschaft. Ikonen – Stile – Institutionen, hrsg. von Christel Meier und Martina Wagner-Egelhaaf, Berlin 2011, S. 299–316 (gemeinsam mit Andreas Jacob).

Das Zensurverfahren gegen Giuseppe Verdis „Don Carlo“ vor der Römischen Inquisition, in: Jahrbuch der juristischen Zeitgeschichte 11 (2010), S. 323–354 (Neuabdruck).

„Wer interessiert sich für den Heldenmuth eines Juden, der vor 4000 Jahren gekämpft hat?“ – Zur Pflege und publizistischen Rezeption des Judas Maccabaeus im deutschsprachigen Raum von 1800 bis 1900, in: Gewalt – Bedrohung – Krieg. Georg Friedrich Händels Judas Maccabaeus. Interdisziplinäre Studien, hrsg. von Dominik Höink und Jürgen Heidrich, Göttingen 2010, S. 101–124.

The Triumph of Time and Truth (HWV 71), in: Händels Oratorien, Oden und Serenaten. Das Handbuch, hrsg. von Michael Zywietz (= Das Händel-Handbuch 3), Laaber 2010, S. 483–491.

Händels Alexanderfest im Spiegel der musikalischen Presse im 19. Jahrhundert, in: Die Macht der Musik. Georg Friedrich Händels Alexander’s Feast. Interdisziplinäre Studien, hrsg. von Anja Bettenworth und Dominik Höink, Göttingen 2010, S. 129–150 (gemeinsam mit Rebekka Sandmeier).

Dokumentation und Berichterstattung über Händels Alexanderfest (Allgemeine musikalische Zeitung und Neue Zeitschrift für Musik, 1800–1900), in: Die Macht der Musik. Georg Friedrich Händels Alexander’s Feast. Interdisziplinäre Studien, hrsg. von Anja Bettenworth und Dominik Höink, Göttingen 2010, S. 151–196 (gemeinsam mit Rebekka Sandmeier).

Das Zensurverfahren gegen Giuseppe Verdis „Don Carlo“ vor der Römischen Inquisition, in: Die Musikforschung 60 (2007), S. 362–377.

Leitung und Organisation wissenschaftlicher Tagungen und Veranstaltungen

Forum "Musik und Religion": Online-Podiumsdiskussion "Digitaler Gottesdient und Kirchenmusik während der Corona-Pandemie", 19. November 2021.

Musik und Religion im 21. Jahrhundert, Online-Ringvorlesung, Oktober 2021 bis Januar 2022.

Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts in globalgeschichtlicher Perspektive, Bonn (im Rahmen der Jahrestagung der GfM), 29. September 2021.

"Es ist doch, als ob jeder Baum auf dem Lande zu mir spräche: heilig, heilig". Symposium zu Beethovens geistlichem Schaffen, Essen, 24. Juni 2021.

Musik und Arbeit, Online-Ringvorlesung, Essen, November 2020 bis Februar 2021.

Vom Kreuz zur Freiheit. Johann Sebastian Bachs "Johannespassion", Essen, 8./9. März 2019.

Religiöse Friedensmusik von der Antike bis zur Gegenwart. Tagung, Münster, 28.–30. Juni 2018.

h-Moll-Messe. Musikwissenschaftler und Theologen befragen und deuten ein Hauptwerk Bachs. Interdisziplinäre Tagung, Essen, 11./12. Oktober 2017.

Musik und Religion, Ringvorlesung, Münster, April bis Juli 2017.

Der heilige Ludgerus in der Musik. Veranstaltungsreihe, Münster, 20.–22. November 2014.

Die Oratorien Louis Spohrs: Kontext – Text – Musik. Interdisziplinäre Tagung, Münster, 15.–17. November 2013. 

Musik und Technik. Forschungstag des „Jungen Kollegs“ der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Düsseldorf, 7. Oktober 2011.

Gewalt – Bedrohung – Krieg. Georg Friedrich Händels „Judas Maccabaeus“. Interdisziplinäre Vortragsreihe mit Abschlusskonzert, Münster, Oktober/November 2009.

Oratorien und Oratorienrezeption im 19. Jahrhundert, Tübingen, 19. September 2009.

Die Universität der Informationsgesellschaft