Nach­richt aus den Kul­tur­wis­sen­schaf­ten

IE­MAN-Vor­trag von Ju­ni­o­r­prof. Dr. Matt­hi­as We­ber (Bo­chum): Das Grab als letz­ter Akt? – In­sze­nier­te Grab­le­gun­gen in früh­mit­tel­al­ter­li­chen Bi­schofs­vi­ten

Das "Institut zur interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens" (IEMAN) lädt herzlich für Dienstag, den 19. Januar 2027, zu einem Vortrag von Juniorprof. Dr. Matthias Weber aus Bochum ein, der über "Das Grab als letzter Akt? – Inszenierte Grablegungen in frühmittelalterlichen Bischofsviten" sprechen wird.

Die Inszenierung von Heiligkeit endete im Mittelalter bekanntlich nicht mit dem Tod der als heilig verehrten Person. En würdiges Grab und dort eingetretene Wundertaten nehmen einen wichtigen Stellenwert in entsprechenden hagiographischen Texten ein. Am Beispiel von Bischofsviten der Merowinger- und frühen Karolingerzeit soll ein erster Einblick in die Vielfalt (und gleichermaße in die bewusste Monotonie) derartiger Schilderungen gegeben werden, um sie dahingehend zu befragen, auf welche Weise sie der angestrebten Hervorhebung von Heiligkeit dienlich gewesen sein können.

Die Veranstaltung findet um 18:15 Uhr im Raum O1 224 statt.