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Fakultät für Kulturwissenschaften

Veranstaltung

Dienstag, 19.10.2021 | 11.00 Uhr - 13.00 Uhr | Hörsaal C1

Ringvorlesung „Literatur, Diversität, Demokratie: Der gegenwärtige Bildungsauftrag des Literaturunterrichts“ - Diversität, Differenz, Intersektionalität, Heterogenität, ... !?

Im Wintersemester widmet sich eine neue Ringvorlesung des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn immer dienstags von 11 bis 13 Uhr den Themen Literatur, Diversität und Demokratie. In insgesamt zehn Vorträgen beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland ab dem 12. Oktober mit der Frage, welchen Bildungsauftrag der Literaturunterricht aktuell hat und wie dieser ausgestaltet werden kann. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu den Veranstaltungen im Hörsaal C1 eingeladen. Für die Teilnahme ist ein 3G-Nachweis erforderlich.

Literatur und ästhetische Medien können dabei helfen, komplexe gesellschaftliche Fragen zu verstehen und regen so dazu an, nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Wie kann dieses Potential genutzt werden, um im Schulunterricht Themen wie Diversität und Demokratie zu vermitteln und so für Bildungsgerechtigkeit zu sorgen? Welche Konzepte gibt es, um Literatur zu unterrichten? Wo stößt man auf Herausforderungen und wie sind diese zu bewältigen? Diese und weitere Fragestellungen werden bei der Ringvorlesung der Fakultät für Kulturwissenschaften diskutiert.

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Diversität, Differenz, Intersektionalität, Heterogenität, ... !?

Prof. Dr. Alisha Heinemann (Bremen)

Zum Auftakt der Ringvorlesung wird eine Einführung in die gegenwärtig im Diversitätsdiskurs kreisenden Begriffe und die mit ihnen verbundenen Konzepte gegeben. Diese ist aufgrund des zeitlichen Umfangs notwendig verkürzt, aber dennoch hilfreich, um den eigenen Zugang zur Diversitätsthematik zu erhalten und sich darin zu positionieren. Der Blick wird dabei insbesondere auf die Begriffe "Diversität", "Inklusion", "Intersektionalität" und "Heterogenität" gerichtet. Alle vier Begriffe haben verschiedene Historien und Anwendungskontexte, wobei es keine eindeutig abgrenzbaren Linien gibt. Dennoch hilft eine Auseinandersetzung mit den Begriffen unter anderem dabei, den negativen Effekten des Diversity/Diversitäts-Diskurses bewusst entgegenzuwirken. Effekten, die beispielsweise dazu führen, dass Begriffe wie Diversität als Marketinginstrument genutzt werden, während die Strukturen im Hintergrund unverändert bleiben oder dass Maßnahmen entwickelt werden, die vor allem viele Dokumente, aber wenig reale Veränderungen produzieren. Die Überlegungen werden zum Schluss auf Fragen nachhaltiger diversitätssensibler pädagogischer Arbeit im Lehr-Lern-Raum Universität und Schule übertragen.

Weitere Informationen und das komplette Programm gibt es auf der Webseite des Instituts

Kontakt

Iris Kruse

Prof. Dr. Iris Kruse

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft