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Foto: Agentur Silberweiss, Salzkotten

Ziele und Aufgaben des ZeKK

Friedensstiftende Potenziale auf Zukunft hin fördern

Wenn Menschen auf wissenschaftlicher Ebene lernen, die theologischen
Binnenperspektiven unterschiedlicher Religionen miteinander ins Gespräch zu bringen, werden Religionen in einer ganz neuen Weise dialogfähig. Tiefgreifende Gemeinsamkeiten können entdeckt und

Unterschiede nicht als Grund für Feindschaft, sondern als Motivation für weitere Auseinandersetzungen begriffen werden. Menschen, die sich in ihrer letzten Tiefe respektieren, werden nicht mehr wegen der Andersheit der anderen Religion zu Krieg oder Diskriminierung des anderen aufrufen. Dialogfähigkeit in Lebensfragen der Menschheit kann zum Merkmal von Religionen werden.

Auf diese Weise kann man erwarten, dass Theologinnen und Theologen der unterschiedlichen Religionen den Beitrag der jeweiligen Religion und des Miteinanders der verschiedenen Religionen für unsere Gesellschaft herausarbeiten bzw. allererstermöglichen.

Theologien der Weltreligionen

Der zentrale Forschungsschwerpunkt des ZeKK ist der theologische Dialog mit Islam und Judentum. In diesem Sinne war es einer der selbstgesetzten Gründungsaufträge, Islamische Theologie und Jüdische Studien an der Universität Paderborn institutionell zu verankern.

Dies ist zunächst mit der Einrichtung einer Professur für Jüdische Studien im Jahr 2016, dann aber auch nach langjähriger Vorarbeit mit der Einrichtung des Instituts für Islamische Theologie im Jahr 2019 gelungen.

So ist es gelungen einen Forschungsverbund auf höchstem internationalen Niveau zu etablieren, von dem zugleich Studierende der verschiedenen Religionen, aber auch der Kulturwissenschaften profitieren.

Ziele und Aufgaben des ZeKK im Überblick

  • Intensivierung der Zusammenarbeit der jüdischen, christlichen und islamischen Theologie in Paderborn sowie der Zusammenarbeit der Theologien mit den Kulturwissenschaften.
  • Förderung der akademischen Auseinandersetzung der verankerten Theologien mit gesellschaftlichen Tendenzen zu Antisemitismus, Islam- und genereller säkularistischer Religionsfeindlichkeit.
  • Etablierung von Forschungsverbünden zur Entwicklung des Studiums nichtchristlicher Religionen an der Universität Paderborn mit einem Schwerpunkt auf den östlichen Religionen.
  • Vernetzung mit theologischen Zentren weltweit, Forschungskooperationen, Durchführung von Tagungen, Sommerschulen, Studienreisen, Ringvorlesungen, interdisziplinäre Seminare.

Die Universität der Informationsgesellschaft