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Forschungs- und Themenschwerpunkte der AG Bildungsmanagement Bildinformationen anzeigen
Technologiepark 21 - Sitz der Arbeitsgruppe Bildinformationen anzeigen
Smart Automation Laboratory des Lehrstuhls für Produktentstehung zur 
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SimMan - Versuchsaufbau im Rahmen des Projektes "Intuition als Komponente beruflicher Kompetenz" Bildinformationen anzeigen

Forschungs- und Themenschwerpunkte der AG Bildungsmanagement

Foto: Michael Goller

Technologiepark 21 - Sitz der Arbeitsgruppe

Foto: Michael Goller

Smart Automation Laboratory des Lehrstuhls für Produktentstehung zur Untersuchung von Arbeit 4.0

Foto: Lehrstuhl für Produktentstehung, Alexander Pöhler

SimMan - Versuchsaufbau im Rahmen des Projektes "Intuition als Komponente beruflicher Kompetenz"

Foto: Christian Harteis

Projekte

Monitoring für die Bahnhofsmissionen in Deutschland

Mit der Einführung eines Monitoring-Systems erwarten die Bahnhofsmissionen, dass sie nachhaltig relevante Veränderungen bei ihren Zielgruppen, den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf deren Lebenslagen erfahren. Mit Hilfe des Monitorings sollen zudem interne Steuerungsprozesse verbessert und die Angebotsqualität für die Nutzer und Nutzerinnen der Bahnhofsmissionen verbessert werden. In diesem Sinne zielt das evidenzbasierte Monitoring auf eine systematische Organisationsentwicklung der Bahnhofsmissionen ab.

Mit dem bundesweit einheitlichen Monitoring-Verfahren werden systematisch die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Arbeit der Bahnhofsmissionen erhoben. Die Ergebnisse werden in Bezug gesetzt zu relevanten Ergebnissen der sozialen Berichterstattung, bewertet und durch den Vergleich gewichtet.

Das Projekt wird von der IN VIA SoWiFo durchgeführt und durch die AG Bildungsmanagement und Bildungsforschung in der Weiterbildung betreut und unterstützt.

Industrie 4.0

Teilprojekt Arbeit 4.0: Kultur der Lernenden Organisation als HR-Strategie

Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat nicht nur Auswirkungen auf die Produktions und Arbeitsmittel sondern dadurch auch auf die Aus- und Weiterbildung. Die hohe Flexibilität der Produktionstechnik und die daraus resultierenden Komplexität des Produktionsprozesses stellt hohe Anforderungen Wissen und Kompetenz der Belegschaft. Wissensmanagement und Weiterbildungsstrategien müssen sich an diese neuen Gegebenheiten anpassen.

Als Teil des Fortschrittskollegs "Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten - Menschenzentrierte Nutzung von Cyber-Physical Systems in Industrie 4.0" untersucht die Arbeitsgruppe den Einfluss einer lernförderlichen Unternehmenskultur auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Auswirkung auf eine erfolgreiche Umsetzung des digitalen Wandels in der Arbeitswelt.

Smart Automation Laboratory des Lehrstuhls für Produktentstehung zur Untersuchung von Arbeit 4.0
Schachexperiment

Zur Zeit arbeiten wir in Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg (Gruber Research Group) an der Replikation klassischer Schachexperimente aus der Expertiseforschung, bei welchen Versuchspersonen unterschiedlicher Schachspielstärke Schachpositionen erinnern und nachbilden sollen, die ihnen für jeweils fünf Sekunden gezeigt werden. Experten überragen Novizen und Laien in solchen Gedächtnisleistungen aufgrund ihrer überlegenen Wissensstrukturen und Erfahrungen. Das Neue in unserem Untersuchungsaufbau besteht in der Aufzeichnung von Augenbewegungen, mit deren Hilfe der Einsatz spezieller Wissensstrukturen ("Chunks") aufgezeigt werden soll.

Eye-Tracking-Labor
Eye-Tracking-Labor im TP21.2.36.

In der Lehr-Lern- und Expertiseforschung bekommen Daten jenseits von Selbstreports immer stärkere Bedeutung. Die Aufzeichnung von  Augenbewegungen gewinnt im Zuge dessen mehr und mehr Beachtung.  Augenbewegungen können sowohl als die Voraussetzung für die Informationsaufnahme als auch als Ergebnis von Informationsverarbeitung gedeutet werden. Im Vergleich von Novizen und Experten lassen sich mit Hilfe von Augenbewegungsstudien neue experimentelle Ansätze verfolgen.

Zur Zeit widmet sich die Arbeitsgruppe vor allem der Replikation klassischer Expertisestudien. Das Eye-Tracking-Labor befindet sich im TP21.2.36.

Erforschung der Wirkungen von Weiterbildungsangeboten auf die berufliche Erwerbstätigkeit der Teilnehmer
Fragebögen.

Im Rahmen des Projektes soll die Wirkung von Weiterbildungsangeboten verschiedener  Weiterbildungseinrichtungen auf die berufliche Erwerbstätigkeit der Teilnehmer empirisch untersucht werden. Hierbei stehen zwei Projektziele im Vordergrund:

 

  1. Gewinnung wissenschaftlich sowie gesellschaftlich verwertbarer Erkenntnisse zur Wirkung von Weiterbildungsangeboten sowie die Klärung der Rolle theoretisch abgeleiteter Einflussvariablen auf die unterstellten Wirkungszusammenhänge.
  2. Die summative Evaluierung der untersuchten Seminare, die den Bildungsanbietern einerseits die Legitimation ihrer Bildungsangebote ermöglichen und andererseits eine empirisch-fundierte Weiterentwicklung ihres Kursangebotes erlauben soll.

Zur Erreichung dieser Ziele werden die Teilnehmer der einzelnen Weiterbildungskurse sowie deren Vorgesetzte in mehreren Wellen schriftlich befragt. Erhoben werden individuelle Personencharakteristika, Kursbeurteilungen, individuelles Erleben des Arbeitsplatzes sowie Einschätzungen des Umgangs mit alltäglichen Arbeitsanforderungen. Das längsschnittliche Design erlaubt konkrete Rückschlüsse auf die Wirkung der Weiterbildungsangebote unter Kontrolle situationaler Bedingungen des Arbeitsplatzes sowie individueller Charakteristika einzelner Personen.

Die Pilotierung der Studie fand im Herbst 2012 sowie Frühjahr 2013 statt. Die Hauptstudie läuft seit Herbst 2013.

Inhaltlich und methodisch wird das Projekt in Kooperation der IN VIA Akademie Paderborn (Dr. Birgit Marx) sowie der Universität Paderborn (Prof. Dr. Christian Harteis, Dipl.-Hdl. Michael Goller) geplant und durchgeführt.

Lehre-Profi: Entwicklung eines zukunftsfähigen Konzeptes hochschuldidaktischer Kompetenz
Kompetenz in der Hochschuldidaktik

In diesem auf drei Jahre angelegten Projekt wird zunächst in einer Delphi-Studie ein zukunftsweisendes Anforderungsprofil an Hochschullehrende entwickelt, für das auch ein Diagnosetool entwickelt wird. Daraufhin wird eine Bedarfserhebung an der Universität Regensburg durchgeführt und ein abgestimmtes Weiterbildungsangebot entwickelt. Dieses Angebot wird hinsichtlich Lernerfolg und Transfereffekte evaluiert (In Zusammenarbeit mit Dr. Silke Schworm und Dr. Birgit Hawelka). Laufzeit: 1.12.2008 bis 30.11.2011.

Zentrale Publikation:

Paetz, N.-V., Ceylan, F., Fiehn, J., Schworm, S. & Harteis, C. (2011). Kompetenz in der Hochschuldidaktik. Ergebnisse einer Delphi-Studie vor dem Hintergrund der Bologna-Reformen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Intuition als Komponente beruflicher Kompetenz
Experimentelle Untersuchung von Intuition in der Medizin.

Theoretische und empirische Klärung der Rolle von Intuition als Bestandteil professioneller Kompetenz im Rahmen der Aufarbeitung des internationalen Literaturstandes und empirischer Untersuchungen in den Domänen Leistungssport, Investment, Medizin, Musik, Rechtsprechung und Erwachsenenbildung.

Zentrale Publikationen:

Harteis, C. & Billett, S. (2013). Intuitive expertise: Theories and empirical evidence. Educational Research Review, 9, 145-157.

Harteis, C., Morgenthaler, B., Kugler, C., Ittner, K.-P., Roth, G. & Graf, B. (2012). Professional competence and intuitive decision making. A simulation study in the domain of emergency medicine. Vocations and Learning. Studies in Vocational and Professional Education, 5, 119-136.

Harteis, C. & Gruber, H. (2008). Intuition and professional competence: Intuitive versus rational forecasting of stock market. Vocations and Learning: Studies in Vocational and Professional Education, 1, 71-85.

Lernende Region Cham

Wissenschaftliche Begleitforschung für das von der VHS Cham geleitete Netzwerk der Lernenden Region Cham. In verschiedenen Untersuchungen (Telefoninterviews, Bürgermeisterinterviews, Fragebogenerhebungen, oziale Netzwerkanalysen) werden Bedingungen lebenslangen Lernens und Bedingungen beruflicher Kompetenzentwicklung im Landkreis Cham untersucht. Laufzeit: 1.10.2002 bis 30.9.2008

DFG-Projekt “Betriebliche Personalentwicklung” (Az He 1158/4-1,2)
Kompetenzfördernde Arbeitsbedingungen

Im Zeitraum 1999 bis 2003 wurden in mehreren empirischen Erhebungen zunächst die programmatischen Voraussetzungen und später die lehr-lern-theoretischen Voraussetzungen beruflicher Kompetenzentwicklung und arbeitsplatznahen Lernen untersucht.

Zentrale Publikation:

Harteis, C. (2002). Kompetenzfördernde Arbeitsbedingungen. Zur Konvergenz ökonomischer und pädagogischer Prinzipien betrieblicher Personal- und Organisationsentwicklung. Wiesbaden: DUV/Gabler.

Die Universität der Informationsgesellschaft