Deutsche Couture: Hanns Friedrichs

Hanns Friedrichs (1928–2012) war einer der bedeutendsten deutschen Couturiers der Nachkriegszeit – und zugleich einer der am meisten übersehenen. In seinen Ateliers in Hagen und Düsseldorf entwarf er exklusive Frauenkleidung, die sich durch handwerkliche Perfektion, luxuriöse Stoffe und eine betont sinnliche Linienführung auszeichnete. Charakterisieren lässt sich sein Stil als individuell, alltagsnah und dennoch extravagant.

Zitiert wird Hanns Friedrichs gerne mit seinem Ausspruch: „Ich mache keine Mode, ich ziehe Frauen an.“ Dies war auch der Titel einer monographischen Ausstellung im Emil Schumacher Museum Hagen (2022/23). Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes und einer Kooperation mit dem Museum konnten ehemalige Mitarbeiterinnen des Ateliers interviewt und diverse Objekte und Archivalien untersucht werden. 


In der Paderborner Studiensammlung finden sich ausgewählte Stücke aus dem umfangreichen Werk Friedrichs, das über Jahrzehnte hinweg ohne großes Marketing, aber mit einem festen Kreis von Stammkundinnen entstand. Alle Objekte stammen aus Privatbesitz.

An­sprech­per­son Stu­di­en­samm­lung

Prof. Dr. Kerstin Kraft

Textil » Kulturwissenschaft

Raum H7.242
Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

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