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Französische Bücher, Comics und Filme der Romanistik Paderborn Bildinformationen anzeigen
Spanische Theatergruppe Candilejas der Romanistik Paderborn Bildinformationen anzeigen
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Atomium Brüssel Alexandre Laurent Bildinformationen anzeigen

Französische Bücher, Comics und Filme der Romanistik Paderborn

Foto: Stefan Schreckenberg

Spanische Theatergruppe Candilejas der Romanistik Paderborn

Foto: Annegret Thiem

Spanische Bücher, Comics und Filme der Romanistik Paderborn

Foto: Stefan Schreckenberg

Spanische Theatergruppe Candilejas der Romanistik Paderborn

Foto: Annegret Thiem

Atomium Brüssel Alexandre Laurent

Foto: (c) www.atomium.be - SABAM 2011 - Alexandre Laurent (AERIAL) - VISITFLANDERS

Museumskofferprojekt

Forschungsprojekte und ihre Kurzbeschreibung

Konzeptionen und Dispositive muslimischer Identitäten in Belgien, Frankreich und Spanien

In der Regel sind die Identitätsentwürfe der islamischen Kulturen in Westeuropa zentral von ihrem Verhältnis zu den christlichen Kirchen bestimmt, das in sehr unterschiedlicher Weise definiert und gesetzlich festgelegt wird. Dieses Verhältnis bestimmt nicht nur die Stellung der Zivilgesellschaft sondern auch die des Staates zum Islam. Das Erkenntnisinteresse des Projekts zielt auf die Frage ab, in welchem Maße die Auseinandersetzung mit dem Islam das kommunikative, aber auch das kulturelle Gedächtnis der genannten Länder verändert hat und damit ihre im Wechselspiel von Abgrenzung und Aneignung konstruierte Selbstwahrnehmung bzw. -definition neu bestimmt.

Tagung am 18.-19.01.18: "Verhandlung religiöser Identitäten in Spanien: Fachwissenschaft und Fachdidaktik im Dialog über historische und aktuelle Konstruktionen und Dekonstruktionen des Konzepts der convivencia

Tagung am 25.- 26.04.13: "Dispositive muslimischer Identitätsentwürfe und gesellschaftliche Transformationsprozesse Westeuropas", Veranstalter: Tuba Isik, Sabine Schmitz

Gefördert von der  Volkswagen Stiftung

Link zum Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK)

Ringvorlesung "Religion und Kultur" im Sommersemester 2013, Mi 16-18 Uhr                                            
Zur Programmübersicht

Krimi-(RO-)mania: Von der Verhandlung gesellschaftlicher Prozesse im lateinamerikanischen und französischen Krimi

In den letzten Jahrzehnten zeichnen sich in der Romania vielfältige Wege zu einer neuen Krimikultur ab. Gleichwohl ist ihnen ein Element gemeinsam: die Verhandlung gesellschaftlicher Prozesse. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Analyse der vielfältigen Spielformen der aktuellen sozialen und politischen 'enquête' im lateinamerikanischen und französischen Krimi.

Gefördert von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)

Gefördert von der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft)

 

Gefördert von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)

 

Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung

 

Französischsprachiges Theater der Habsburgischen Niederlande (Als Teilprojekt von "Barock im Norden: Identitätsbildung durch Aneignung")

Bewegung ist dem Barock als funktionale und emphatische Größe inhärent. In allen Künsten zielte eine neue Raum- und Gefühlsdynamik darauf ab, den Betrachter bzw. Zuschauer physisch und emotional zu bewegen und ihm die Wandelbarkeit und Flüchtigkeit von Raum und Zeit vor Augen zu stellen. Gleichwohl stellt Bewegung für die Genese und Ausprägungen des Barock auch eine negative Größe dar, weil sie dem Beharren der Gegenreformation auf ein unveränderliches, überzeitliches theologisches Fundament entgegengesetzt scheint. Dieser den Barock prägende doppelte Reflex zwischen Bewegung und Einhalt, zwischen Dynamik und Verharren, muss dort zu einer besonderen Zerreißprobe führen, wo die Reibung zwischen den tektonischen Platten der Religionskontinente Mitteleuropas am stärksten war, wo die Gegenreformation einer besonderen (Überzeugungs-)Kraft bedurfte, da sie hier ihren Ausgangspunkt und lange Zeit auch ein wichtiges Zentrum hatte: in den Habsburgischen bzw. Spanischen Niederlanden sowie im Fürstbistum Lüttich. Denn in diesem Kulturraum fokussierten sich im 17. Jahrhundert nicht nur die kriegerischen Auseinandersetzungen um die politische und religiöse Hegemonie in Mitteleuropa, sondern auch um den besonderen Reichtum und die Handelsmacht eines der reichsten Gebiete des frühneuzeitlichen Europas. Für eine Befragung nach einem unter barocken Vorzeichen erfolgten Ausbalancieren von Verharren und Dynamik, erweist sich ein Theater von Interesse, das bisher kaum erforscht ist: das in diesem Kulturraum selbstverständlich neben dem niederländischen ebenfalls verbreitete französischsprachige Theater. Seine Erforschung steht im Zentrum des Interesses.

Zur Fortführung des Projekts 2012 Antragstellung zur Etablierung einer internationalen Forschergruppe im Rahmen des EU-Programms HERA Joint Research Programme 2012 "Cultural Encounters".

Internationale Fachkonferenz:

3.-4. Dezember 2012 Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel                                                  

Bauten – Rituale – Aufführungen

Medieninnovationen im Nordeuropa des 17. Jahrhunderts

Architecture – Rituals – Performances 

Media Innovations in 17th-century Northern Europe

http://kw.uni-paderborn.de/forschung/barock-im-norden/aktuelles/

Französischsprachige Literatur und Kultur der spanischen Niederlande und Belgiens

Ein zentraler Unterschied zwischen Belgien und den meisten anderen westeuropäischen Staaten besteht darin, dass es seine nationale Identität zu keiner Zeit über eine Nationalsprache definieren konnte. Aus diesem Grund zielt das Projekt auf die Erforschung identitätsstiftender Chiffren wie Mythen, Legenden und Bildern ab, die im belgischen Selbstverständnis eine zentrale Rolle spielen: Sie sind nicht "nur" neben der Sprache existierende Elemente einer kulturellen Identität, mit der sich die verfassungsmäßig etablierte Communauté Française, die Vlaams Gewest sowie die Deutschsprachige Gemeinschft identifizieren können müssen, sondern sie liefern die Inhalte für den Fortgang einer gemeinsamen kulturellen, sozialen und politischen Selbstvergewisserung, das Syndetikon, das das Gebäude Belgien zusammenhält. Vor diesem Hintergrund wird Belgien wohl zu Recht nicht nur als carrefour, sondern gar als Laboratorium für das angestrebte vereinigte Europa gesehen. Um diese Prozesse zu verstehen, wird eine historische Perspektive angestrebt, die der Aufdeckung identitärer Kontinuitätslinien dient. Daher ist zur Erforschung dieser Zusammenhänge die umfassende Einbeziehung der Kultur und Literatur der spanischen und zum Teil auch österreichischen Niederlande notwendig.

Die Universität der Informationsgesellschaft