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Collage
Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos.
Kopfschutz-Kopfschmuck Bildinformationen anzeigen

Collage Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Kopfschutz-Kopfschmuck

Foto: Lisa Kuntze-Fechner, Julia Schäfer

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6. Interdisziplinäre Studierendentagung 23.-25. Oktober 2015 Medien der Kunst und Kultur im Wandel

Der linguistic turn. Der iconic turn. Der medial turn. Mannigfaltig sind die Wenden, die das geisteswissenschaftliche Denken in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat. Sowohl auf akademischer wie auch praktischer Ebene birgt der Umgang mit neuen Medien Herausforderungen. Man denke nur an die Möglichkeiten und die Schwierigkeiten, die Medienwechsel für Politik, Wirtschaft und den einzelnen Menschen bereithalten. Prominente Beispiele sind die Erfindung des Buchdrucks oder die digitale Revolution. Im Bereich der Kunst kann Medienwandel auch nur eine einzelne Künstlerbiografie betreffen. Ein Beispiel dafür ist Wladimir Tatlin, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen Eck-Konterreliefs immer wieder Gattungsgrenzen überschreitet. Knapp hundert Jahre früher stößt Wagner den Diskurs um das Gesamtkunstwerk erneut an, der sich um das multimediale Kunstschaffen dreht. Geht man noch weiter in die Vergangenheit zurück, stößt man auf weitere epochemachende, mediale Debatten: den Bilderstreit oder den Querelle des Anciens et des Modernes. In der Architektur stellt sich seit Langem die Frage, wann die Darstellung von Baukunst aufkommt und welche Mittel man dafür benutzt. Überhaupt kann das Gebäude an sich schon als Medium betrachtet werden. Im Kino brachte der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm einen Wechsel innerhalb des Genres - die bewegten Bilder an sich markieren bereits eine Wende in der Geschichte. Im Bereich der Kunst schuf das Video eine ganz neue Form der Darstellung. Bis in die Gegenwart reicht dabei die Kernfrage, was ist ein Medium und wann wird es zu einem? Genauso können wir beobachten, dass mediale Innovationen großen Einfluss auf die Methodik der Wissenschaft haben. Beispielsweise setzen sich mittlerweile WissenschaftlerInnen im Umgang mit der Kunst auch mit 3D-Scannern oder Röntgenbildern auseinander. In unserer diesjährigen 6. Interdisziplinären Studierendentagung in Bamberg wollen wir mediale Wenden, Wechsel und Wandel auf den unterschiedlichsten Ebenen erkunden. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema sind den ReferentInnen keine Grenzen gesetzt.

Wir laden alle – von Erstsemestern bis zu Postgraduierten – ein, an unserer Tagung als ReferentInnen, ZuhörerInnen oder WorkshopleiterInnen teilzunehmen. Alle Interessierten sind dazu ermutigt, uns einen 3000 Zeichen langen Entwurf (ca. 1 Din A4-Seite; im .doc- oder .odt-Format) für einen etwa 30-minütigen Vortrag und einen kurzen Lebenslauf bis zum 07.08.2015 an folgende Adresse zu schicken:

Interdisziplinäre Studierendentagung
Lehrstühle für Kunstgeschichte
Am Kranen 10
96047 Bamberg

oder

<link>info[at]istkuge.de

Wir freuen uns auf euch!
Das Team der 6. Interdisziplinären Studierendentagung Bamberg

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