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Die Bereiche des Instituts Show image information

Die Bereiche des Instituts

Photo: Yvonne Ruhose

Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling

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Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Junior Professor

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische Literaturdidaktik

Junior Professor

Phone:
+49 5251 60-4202
Fax:
+49 5251 60-4202
Office:
W2.108
Office hours:

dienstags, 15.45-16.45 Uhr

konkrete Terminverbarung bitte per E-Mail.

Visitor:
Mersinweg 3
33100 Paderborn
Mitarbeiter:innen

Maya Marie Neumeier (wissenschaftliche Hilfskraft mit Masterabschluss)

Dissertationsprojekt: Eichen und Zypressen – von Westfalen nach Palästina. Hybridität als interkulturelle Erfahrung und literarisches Muster

Timo Heinze (wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss)

Schwerpunkte in Forschung und Lehre
  • Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Literaturdidaktik, insb. unter Berücksichtigung postkolonialer und rassismustheoretischer, feministischer und intersektionaler Theorieansätze
  • Sprach- und diversitätssensibler Literaturunterricht (u.a. Aufgabenkultur, Bildungsmaterialanalyse; rekonstruktive Unterrichtsforschung)
  • Fernsehserien im Deutschunterricht (konzept- und modellbildende sowie wissenssoziologsiche Unterrichtsforschung)
  • Medienverbunddidaktik, insb. angebotsorientierte Differenzierung durch Medien (u.a. grafische und filmische Adaptionen)
  • literar- und medienästhetisches Lernen, insb. am popkulturellen Medium Fernsehen und dem Theater (Aufführungsanalyse; theaterpädagogische Verfahren)
Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling
12/2020

Juniorprofessur für Literatur- und Mediendidaktik

10/2020

Zweites Staatsexamen

Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Note 1,15)

2019 - 2020

Lehrerin im Vorbereitungsdienst / Studienreferendarin

am ZfsL Köln | Erich Kästner-Gymnasium in Köln-Niehl

2013 - 2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln, Bereich Fachdidaktik

2018

Elternzeit

2018

Promotion

Promotion zur Dr.' phil. mit einer Arbeit zu Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik (summe cum laude)

2012 - 2013

Vertretung Studienrätin

am städtischen Gymnasium (Hölderlin Gymnasium Köln-Mülheim)

2012

Erstes Staatsexamen

Erstes Staatsexamen für das Lehramt Gymnasien und Gesamtschulen

2005 - 2012

Lehramtsstudium

Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und an der İstanbul Üniversitesi in Istanbul (2009)

2008 - 2009

Studentische Hilfskraft

Studentische Hilfskraft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln (Prof. Dr. Butterwegge)

2006 - 2009

Praktika (Auswahl)

Theaterprojekt an der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, Versuchsschule des Landes Hessen, in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Karl Jakob Gail (2009)

Praktikum an der German European School Singapore in Singapur (2006)

 

Monographien

Kißling, M.: Weiße Normalität. Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2020 (zugleich Dissertationsschrift).

Rezensionen:

Joachim Schulze-Bergmann: Die Perspektive des weißen Mannes. Ein Konzept zur Rassismuskritik im Literaturunterricht, online verfügbar unter literaturkritik.de/kissling-weisse-normalitaet,26906.html [zuletzt aufgerufen am 9.12.2020].

 

Aufsätze

in Zeitschriften

Kißling, M.: „Beim Ausschneiden zeigen die Wörter mir ihre Bestandteile.“ Die memoria als Weg zu einer deutungsöffnenden Begegnung mit Gedichten am Beispiel von Herta Müllers Collagen Im Heimweh ist ein blauer Saal. In: Der Deutschunterricht (1) 2022 (in Vorbereitung) (peer reviewed)

Kißling, M.: Vom ‚Komaglotzen‘ zum literar- und medienästhetischen Lernen. Konzeptualisierung eines fernsehseriellen Lehr-Lern-Settings am Beispiel des Teen Dramas ANNE WITH AN E. In: Der Deutschunterrich/Forum filmisches Lernen (im Druck)

Kißling, M.: Die weiße Frau als Kulturträgerin? Postkoloniale Perspektiven auf Geschlecht am Beispiel von Wolfgang Koeppens Tauben im Gras. In: Der Deutschunterricht (1) 2020, S. 72-76

Kißling, M.: Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Schauplatz der Kulturen in Goethes Iphigenie auf Tauris. In: Acta Germanica (45). Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 2017, S. 105-118 (peer reviewed)

Kißling, M.: Über Grenzenlosigkeit und Widerstand. May Ayim und der bundesdeutsche Alltagsrassismus. In: schliff (6). München: Edition Text + Kritik 2017, S. 167-175

in Sammelbänden

Intermedialer Literaturunterricht. Ein medienintegratives Differenzierungskonzept zur Förderung literarästhetischen Lernens am Beispiel ausgewählter Kinderromane für die Sekundarstufe I. In: Till Dembeck und Jennifer Pavlik (Hg): Medienwissenschaften und Mediendidaktik im Dialog – Zum Status Quo von Medienbildung im Deutschunterricht. Erich Schmidt Verlag 2021 (im Druck)

Diskriminierungssensible Methoden. Neue Lernwege im kulturwissenschaftlich ausgerichteten Literaturunterricht. In: Michael Hofmann und Sigrid Thielking (Hg.): Neue Perspektiven einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturdidaktik. Könighausen und Neumann Verlag 2021 (im Druck)

Kißling, M.: ‚Nofretete-Mädchen‘ als Aufstörende des Adipositas-Mythos. Interkulturelle Perspektive auf Adoleszenz am Beispiel von Stefanie Höflers Tanz der Tiefseequalle. In: Julian Osthues und Jennifer Pavlik (Hg.): Adoleszenz und Alterität. 2021 (peer reviewed) (in Vorbereitung)

Kißling, M.: Effi Briest zwischen Handlungsfähigkeit und Ohnmacht. Fontane, Fassbinder und Huntgeburth im intermedialen Vergleich. In: Michael Eggers und Christof Hamann (Hg.): Komparatistik und Didaktik. Möglichkeiten des Vergleichs im Literaturunterricht. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2018, S. 217-236

Kißling, M.: Tote ohne Aufschrei. Merle Krögers Politthriller Havarie im Deutschunterricht. In: Metin Genç und Christof Hamann (Hg.): Kriminographien. Formenspiele und Medialität kriminalliterarischer Schreibweisen. Würzburg: Königshausen und Neumann 2018, S. 277-292

Hamann, C.; Kißling, M.: Going native. In: Dirk Göttsche, Axel Dunker und Gabriele Dürbeck (Hg.): Handbuch Postkolonialismus und Literatur. Stuttgart: Metzler 2017, S. 149-153

Kißling, M.: Abbas Khider: Ohrfeige (2017). Transit-Ort „Asylheim“: Rassismuserfahrungen als Parameter von Fluchtgeschichte (Sekundarstufe II). In: Dieter Wrobel und Jana Mikota (Hg.): Flucht-Literatur. Texte für den Unterricht. Band 2. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2017, S. 200-206

Kißling, M.: Zum Verhältnis von ästhetischer Bildung und postmigrantischem Theater. Nurkan Erpulats Verrücktes Blut als Herausforderung für die Bildungsinstitution. In: Metin Genç und Christof Hamann (Hg.): Institutionalisierte Pädagogik in Literatur und Film. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Würzburg: Königshausen und Neumann 2016, S. 415-435

Vorträge

2021

Sprache zwischen Ästhetik und Verletzbarkeit. Zur (Un-)Möglichkeit eines sprachsensiblen Literaturunterrichts. Einführungsvortrag im Rahmen der Tage der Literaturdidaktik 2021 in Wien (Online) am 25.2.2021.

 

bis 2020

Film im intermedialen Deutschunterricht. Multimedialer Online-Vortrag im Rahmen des Fachseminars Deutsch am Zentrum für Lehrerausbildung in Köln am 28.04.2020.

Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Vortrag im Rahmen des Fachtags „Klassik“ am Theater an der Parkaue. Junges Staatstheater Berlin am 27.02.2020.

Schweigen als sekundärer kolonialer Akt? Postkoloniale Diskursanalyse im Literaturunterricht. Vortrag im Rahmen des literaturdidaktischen Kolloquiums zum Schwerpunktthema Literaturtheorie und Didaktik an der Universität zu Köln am 12.11.2019.

‚Nofretete-Mädchen‘ als Aufstörende des Adipositas-Mythos. Interkulturelle Perspektive auf Adoleszenz am Beispiel von Stefanie Höflers Tanz der Tiefseequalle. Vortrag im Rahmen der Konferenz Adoleszenz und Alterität in Bremen vom 22.11.2018 bis 23.11.2018.

Postkolonialismus und Literaturdidaktik. Wege zu einem rassismussensiblen Literaturunterricht. Vortrag im Rahmen der Tagung Neue Perspektiven einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturdidaktik in Paderborn vom 20. bis 22.11.2018.

Spiel mit Stereotypen in Nurkan Erpulats postmigrantischem Theater Verrücktes Blut. Eine Herausforderung für die Bildungsinstitution, Gastvortrag bei Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann in der Vorlesung Geschlechter- und Ethnizitätsrepräsentationen im Gegenwartstheater an der Universität Trier am 29.06.2017.

Kreativität im Literaturunterricht. Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann in der Ringvorlesung Einführung in die Deutschdidaktik an der Universität zu Köln am 09.05.2017.

Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Schauplatz der Kulturen in Goethes Iphigenie auf Tauris. Vortrag im Rahmen der Konferenz Schauspiele – Schauplätze in Stellenbosch/Südafrika vom 10. bis 12.04.2017.

Germanistik und deutsche Sprache im Ausland. Einführung und Moderation von Dr. Ursula Paintner und Gabriela Bennemann im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 01.02.2017.

Über Rassismus und Intersektionalität. Vortrag im Rahmen einer Weiterbildung für Multiplikator*innen in der Jugendakademie Walberberg, gemeinsam mit Dr. Muriel González Athenas, am 14.01.2017.

Schwarz, PoC, ‚Kanak*in und Weiße. Über Bezeichnungspraktiken und strategische Essenz (zus. mit Muriel Gonzáles Athenas und Pamela Twinwaah Amposah). Einführungsvortrag in der Ringvorlesung „Ras(s)terungen“. Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender in Köln am 20.10.2016.

Postkoloniale Erzähltheorie in Literaturwissenschaft und ihrer Didaktik. Vortrag im Rahmen der Konferenz Vielfältige Konzepte – Konzepte der Vielfalt: Interkulturalität(en) weltweit in Ústí nad Labem und Prag/Tschechien vom 05. bis 09.10.2016.

Wer spricht? Sprechpositionen in der Literatur(-vermittlung). Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen Postcolonial und Gender Studies in Trier vom 30.06. bis 01.07.2016.

Prosatexte im Deutschunterricht: Erzähltheoretische Überlegungen aus postkolonialer Perspektive am Beispiel des Romans Effi Briest. Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann in der Ringvorlesung Einführung in die Deutschdidaktik an der Universität zu Köln am 03.06.2016.

Merle Krögers Politthriller Havarie im Deutschunterricht. Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann im Seminar Aktuelle Kriminalromane im Deutschunterricht, an der Universität zu Köln am 28.04.2016.

Städtische Kulturarbeit – ein Berufsbild für Studierende der Germanistik. Einführung und Moderation von Nadine Müseler im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 20.01.2016.

Der Vergleich zwischen Schrift- und Filmtext als produktives Element für eine komparatistische Literaturdidaktik. Gastvortrag bei Prof Dr. Christof Hamann und PD Dr. Michael Eggers im Rahmen der Forschungsklasse Didaktik und Komparatistik an der Universität zu Köln am 09.02.2015.

Von Staubfängern und Klischees: Berufsfeld Bibliothek. Einführung und Moderation von Sarah Baldin im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 17.12.2014.

W.G. Sebalds allegorisch-melancholisches Erinnerungsprogramm in Die Ringe des Saturns (zus. mit Prof. Dr. Christof Hamann). Workshop im Rahmen der Tagung Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in Bremen vom 16. bis 17.06.2014.

Bildungsmaterialien (interdisziplinär)

Mitautorin im Schulbuch „Politik&Co“. Jahrgang 9/10, hg. von Alexandra Labusch. Büchner Verlag 2021

Rezensionen

Kißling, M.: Rezension zu Hans-Thies Lehmann: Brecht lesen. In: Brecht Jahrbuch 2017 (42).

Konferenzen und Vortragsreihen

10/2016 bis 02/2017: Ringvorlesung „Ras(s)terungen“. Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender, interdisziplinäre Kooperation mit den Gender Studies in Köln (GeStiK), Dr. Muriel González Athenas und Pamela Twinwaah Amponsah

06/2016: Konferenz „Grenzen und Migration. Afrika und Europa“. Gemeinsame Tagung des SAGV (Germanistenverband im südlichen Afrika) und der GAS (Germanistik in Afrika Subsahara) in Köln vom 20. bis 22.06.2016, zus. mit Dr. Daniela Gretz und Prof. Dr. Christof Hamann

Fortbildungen und Workshops

2010-2017: Workshops und Fortbildungen zu rassismuskritischer Bildung sowie Critical Whiteness und Empowerment für pädagogische Multiplikator*innen im schulischen und außerschulischen Bereich sowie für Studierende, die Auslandsaufenthalte im globalen Süden planen und durchführen (zusammen mit Dr. Maryam Mohseni, Dr. Muriel González Athenas)

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