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Die Bereiche des Instituts

Photo: Yvonne Ruhose

Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling

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Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Junior Professor

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische Literaturdidaktik

Junior Professor

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+49 5251 60-4202
Fax:
+49 5251 60-4202
Office:
W2.108
Office hours:

dienstags, 15.45-16.45 Uhr

konkrete Terminverbarung bitte per E-Mail.

Visitor:
Mersinweg 3
33100 Paderborn
Aktuelle Projekte

Fernsehserien im Deutschunterricht – eine empirisch-rekonstruktive Perspektive auf televisuelle Serialitätsdidaktik

Serielles Erzählen spielt in der Begegnung mit erzählten Welten quer durch alle Altersstufen und Medienformate eine große Rolle, deutschdidaktische Konzeptionen und Unterrichtsmodelle insbesondere zum fernsehseriellen Erzählen sind bislang jedoch vergleichsweise randständig (vgl. Kepser 2013, Anders/Staiger 2016). Die Bedeutung, die Fernsehserien für Kinder und Jugendliche, aber auch für Lehrkräfte in der freizeitlichen Begegnung mit fiktionalen Geschichten spielen, wird daher im Kontext literarischen Lernens an (Hoch‑)Schulen nach wie vor nicht adäquat abgebildet. Zurückführen lässt sich diese Unterrepräsentation von Fernsehserien als Bildungsgegenstand 1.) auf curriculare Rahmenbedingungen. Zwar fällt der Begriff ‚Fernsehserie‘ in Kernlehrplänen, wird aber (bislang) nicht explizit an das Inhaltsfeld des Umgangs mit Texten und Medien geknüpft. Neben Epik, Drama, Lyrik und möglicherweise Film stehen Lehrkräfte vor der Frage, wo der Platz für fernsehserielles Erzählen im Literaturunterricht sein könnte. Fraglich erscheint Lehrenden zudem, 2.) welche Lernchancen sich über televisuelle Serialität ergeben. Empirisch zu untersuchen ist, ob und wie Lernende ihr serialitätsspezifisches Vorwissen zur Sinnkonstruktion epischen Erzählens einsetzen, aber auch, ob die Konturierung einer „Didaktik der Serialität“ (Anders/Staiger 2016) als Voraussetzung unterrichtspraktischer Modellierung notwendig erscheint. Zu fragen ist also, auf welche Konzepte (‚Romandidaktik‘, Dramendidaktik, Filmdidaktik) Lehrkräfte bislang in der Planung zurückgreifen und welche Rückschlüsse sich daraus auf das Genreverständnis von Fernsehserien ziehen lassen, sprich: Was gerät in Rückgriff auf bestehende Konzepte in den Fokus, was bleibt aber aus serialitätsspezifischer Perspektive auch außen vor und verhindert möglicherweise schulische Anschlusskommunikation an vor- und außerschulisch erworbenes Wissen über Serien.  Unsicherheiten bestehen 3.) schließlich auch hinsichtlich der konkreten Serienwahl – relevante Auswahlkriterien scheinen u.a. Popularität, mediale Zugänglichkeit, Umfang, Serienformate. Zu analysieren ist auch hier rekonstruktiv und explorativ, wie Unterrichtsvorhaben konkret ausgestaltet werden. Beobachtet werden Schulklassen der gymnasialen Oberstufe an einem nordrheinwestfälischen Gymnasien und einer nordrheinwestfälischen Gesamtschule (Distanzlernen/Wechselunterricht).

 

Literarisches Verstehen in Text-/Bild-Kombinationen. Rekonstruktionen diversitätssensibler Aneignungsperspektiven

Bilderbücher der Gegenwart erheben nicht selten den Anspruch, diversitätssensibel zu erzählen. Dabei fallen, grob gesagt, zwei Erzählweisen auf: das explizit-prolembuchorientierte und das ästhetisch-beiläufige Erzählen von Diversität. Das Forschungsprojekt fragt danach, welche literarästhetischen Lernchancen von den jeweiligen Erzählweisen für Schüler:innen der frühen Sekundarstufe ausgehen. Leitend ist dabei die Hypothese, dass die Text-/Bild-Kombinationen infolge der doppelten Sinnesanregung durch Text/Hören und Bild/Sehen eine vieldimensionale Wirkungsästhetik entfalten, die über eine pädagogisch-didaktische Sensibilisierung für Andersheit hinausreicht. Empirisch erhoben wurde das Datenmaterial in einer fünften Klasse an einer nordrheinwestfälischen Gesamtschule. Die leitende Forschungsfrage lautete, wie sich Schüler:innen Bilderbücher aneignen, d.h. wie sie anhand der Text-/Bild-Kombinationen Sinn konstruieren, von welchen Vorkonzepten sie ausgehen und mit welchen Normerwartungen und -irritationen sie in der Begegnung mit den Bilderbüchern konfrontiert werden. Die Erhebung hat zur Zeit des Distanzlernens stattgefunden und basiert daher ausschließlich auf Lernprodukten.

Mitarbeiter:innen

Maya Marie Neumeier (wissenschaftliche Hilfskraft mit Masterabschluss)

Dissertationsprojekt: Eichen und Zypressen – von Westfalen nach Palästina. Hybridität als interkulturelle Erfahrung und literarisches Muster

Timo Heinze (wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss)

Schwerpunkte in Forschung und Lehre
  • Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Literaturdidaktik, insb. unter Berücksichtigung postkolonialer und rassismustheoretischer, feministischer und intersektionaler Theorieansätze
  • Sprach- und diversitätssensibler Literaturunterricht (u.a. Aufgabenkultur, Bildungsmaterialanalyse; rekonstruktive Unterrichtsforschung)
  • Fernsehserien im Deutschunterricht (konzept- und modellbildende sowie wissenssoziologsiche Unterrichtsforschung)
  • Medienverbunddidaktik, insb. angebotsorientierte Differenzierung durch Medien (u.a. grafische und filmische Adaptionen)
  • literar- und medienästhetisches Lernen, insb. am popkulturellen Medium Fernsehen und dem Theater (Aufführungsanalyse; theaterpädagogische Verfahren)
Jun.-Prof. Dr. Magdalena Kißling
12/2020

Juniorprofessur für Literatur- und Mediendidaktik

10/2020

Zweites Staatsexamen

Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (Note 1,1)

2019 - 2020

Lehrerin im Vorbereitungsdienst / Studienreferendarin

am ZfsL Köln | Erich Kästner-Gymnasium in Köln-Niehl

2013 - 2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln, Bereich Fachdidaktik

2018

Elternzeit

2018

Promotion

Promotion zur Dr.' phil. mit einer Arbeit zu Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik (summe cum laude)

2012 - 2013

Vertretung Studienrätin

am städtischen Gymnasium (Hölderlin Gymnasium Köln-Mülheim)

2012

Erstes Staatsexamen

Erstes Staatsexamen für das Lehramt Gymnasien und Gesamtschulen

2005 - 2012

Lehramtsstudium

Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und an der İstanbul Üniversitesi in Istanbul (2009)

2008 - 2009

Studentische Hilfskraft

Studentische Hilfskraft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln (Prof. Dr. Butterwegge)

2006 - 2009

Praktika (Auswahl)

Theaterprojekt an der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, Versuchsschule des Landes Hessen, in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Karl Jakob Gail (2009)

Praktikum an der German European School Singapore in Singapur (2006)

 

Monographien und Herausgeberschaften

Monografie

Kißling, M.: Weiße Normalität. Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2020 (zugleich Dissertationsschrift).

Rezensionen:

Joachim Schulze-Bergmann: Die Perspektive des weißen Mannes. Ein Konzept zur Rassismuskritik im Literaturunterricht (literaturkritik.de)

Ines Theilen: Kißling, Magdalena: Weisse Normalität. Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik (kinderundjugendmedien.de)

 

Herausgeberschaften

zus mit. Abrego, Verónika, Henke, Ina, Lammer, Christina, Leuker, Maria-Theresia (Hg.): Intersektionalität und erzählte Welten. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven auf Literatur und Medien. avl-digital (Open Accsess) (voraussichtlich Anfang 2022)

zus.mit Pavlik, Jennifer (Hg.): Deutschdidaktik und Postkolonialismus. Der Deutschunterricht 5 (2022)

 

Aufsätze

in Vorbereitung

Kißling, M.: „Beim Ausschneiden zeigen die Wörter mir ihre Bestandteile.“ Die memoria als Weg zu einer deutungsöffnenden Begegnung mit Gedichten am Beispiel von Herta Müllers Collagen Im Heimweh ist ein blauer Saal. In: Der Deutschunterricht (1) 2022 (peer reviewd).

Kißling, M.: Wortkritik als Aufgabenfeld einer diversitätssensiblen Literaturdidaktik. Das Verfahren der Dechiffrierung als ein Weg fachintegrativer Verankerung von Diversitätssensibilität, in: Wiebke Dannecker und Kirsten Schindler (Hg): Diversitätsorientierte Deutschdidaktik – theoretisch-konzeptionelle Fundierung und didaktische Perspektiven, SLLD (B) (2021) (peer reviewd).

Kißling, M.: Andersheit in Explikation und Beiläufigkeit. Vergleichende Betrachtungen zur Wirkungsästhetik bei Fünftklässlern hinsichtlich unterschiedlichen kinderliterarischen Erzählens von Diversität. In: "So viel Größenwahn muss sein!" Kinderliteratur - Schule - Gesellschaft. München: kopaed (voraussichtlich 2021).

Kißling, M./Neumeier, M.M.: Obsolete Männlichkeit. Serienästhetisches Lernen an geschlechtskodierten Körperbildern in der Romanadaption BABYLON BERLIN, in: Studia Germanica Posnaniensia XLI (2021).

Kißling, M.: ‚Nofretete-Mädchen‘ als Aufstörende des Adipositas-Mythos. Interkulturelle Perspektive auf Adoleszenz am Beispiel von Stefanie Höflers Tanz der Tiefseequalle. In: Julian Osthues und Jennifer Pavlik (Hg.): Adoleszenz und Alterität (voraussichtlich 2021) (peer reviewd).

Kißling, M.: Wahrnehmen von Missverhältnissen. Inkongruenzkomik in Fernsehserien als Weg zum literarästhetischen Lernen, In: Nicola König und Jan Standke (Hg.): Komik in der Gegenwartskultur und im Deutschunterricht. Literatur- und mediendidaktische Perspektiven. WVT – Wissenschaftlicher Verlag Trier (2021).

 

in Zeitschriften

Kißling, M.: Vom ‚Komaglotzen‘ zum literar- und medienästhetischen Lernen. Konzeptualisierung eines fernsehseriellen Lehr-Lern-Settings am Beispiel des Teen Dramas ANNE WITH AN E. In: Der Deutschunterrich (2) 2021, S. 89-94.

Kißling, M.: Die weiße Frau als Kulturträgerin? Postkoloniale Perspektiven auf Geschlecht am Beispiel von Wolfgang Koeppens Tauben im Gras. In: Der Deutschunterricht (1) 2020, S. 72-76.

Kißling, M.: Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Schauplatz der Kulturen in Goethes Iphigenie auf Tauris. In: Acta Germanica (45). Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 2017, S. 105-118 (peer reviewed).

Kißling, M.: Über Grenzenlosigkeit und Widerstand. May Ayim und der bundesdeutsche Alltagsrassismus. In: schliff (6). München: Edition Text + Kritik 2017, S. 167-175.

in Sammelbänden

Kißling, M.: Intermedialer Literaturunterricht. Ein medienintegratives Differenzierungskonzept zur Förderung literarästhetischen Lernens am Beispiel ausgewählter Kinderromane für die Sekundarstufe I. In: Till Dembeck und Jennifer Pavlik (Hg): Medienwissenschaften und Mediendidaktik im Dialog – Zum Status Quo von Medienbildung im Deutschunterricht. Erich Schmidt Verlag 2021, S. 151-171 (im Erscheinen).

Kißling, M.: Diskriminierungssensible Methoden. Neue Lernwege im kulturwissenschaftlich ausgerichteten Literaturunterricht. In: Michael Hofmann und Sigrid Thielking (Hg.): Neue Perspektiven einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturdidaktik. Könighausen und Neumann Verlag 2021 (im Druck).

Kißling, M.: Effi Briest zwischen Handlungsfähigkeit und Ohnmacht. Fontane, Fassbinder und Huntgeburth im intermedialen Vergleich. In: Michael Eggers und Christof Hamann (Hg.): Komparatistik und Didaktik. Möglichkeiten des Vergleichs im Literaturunterricht. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2018, S. 217-236.

Kißling, M.: Tote ohne Aufschrei. Merle Krögers Politthriller Havarie im Deutschunterricht. In: Metin Genç und Christof Hamann (Hg.): Kriminographien. Formenspiele und Medialität kriminalliterarischer Schreibweisen. Würzburg: Königshausen und Neumann 2018, S. 277-292.

Hamann, C.; Kißling, M.: Going native. In: Dirk Göttsche, Axel Dunker und Gabriele Dürbeck (Hg.): Handbuch Postkolonialismus und Literatur. Stuttgart: Metzler 2017, S. 149-153.

Kißling, M.: Abbas Khider: Ohrfeige (2017). Transit-Ort „Asylheim“: Rassismuserfahrungen als Parameter von Fluchtgeschichte (Sekundarstufe II). In: Dieter Wrobel und Jana Mikota (Hg.): Flucht-Literatur. Texte für den Unterricht. Band 2. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2017, S. 200-206.

Kißling, M.: Zum Verhältnis von ästhetischer Bildung und postmigrantischem Theater. Nurkan Erpulats Verrücktes Blut als Herausforderung für die Bildungsinstitution. In: Metin Genç und Christof Hamann (Hg.): Institutionalisierte Pädagogik in Literatur und Film. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Würzburg: Königshausen und Neumann 2016, S. 415-435.

Vorträge

demnächst

Bildungsverantwortung und Bildungsgerechtigkeit. Ein machtkritischer Blick auf Deutungskanon und Literaturunterricht. Vortrag und Workshop im Rahmen derIMST-Tagung in KLagenfurt am 23.9.2021.

Podiumsdiskussion zum Thema „Jenseits des Kolonialismus? ,Afrika‘stereotype und Menschenbilder in aktuellen Kinder- und Jugendmedien“ im Rahmen der Reihe „Im Dialog: Diversity in Kinder- und Jugendmedien“ der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (Jana Mikota und Inger Lison) am 23.11.2021.

Auf der Suche nach dem verlorenen Gegenstand. Wege zu einer Didaktik der Literatur. Gesprächstagung an der Universität Innsbruck vom 18.06. bis 19.06.2021 (coronabedingt verschoben auf das Frühjahr 2022).

 

2021

Emanzipation zwischen Geschlechtsidentität und kolonialer Körpereinschreibung. Überlegungen zum medialen Lernen im Kontext einer diversitätssensiblen Deutschdidaktik am Beispiel jugendpopulärer Fernsehserien. Vortrag im Rahmen der Tagung Neue Perspektiven auf eine kultur- und humanwissenschaftlich orientierte Deutschdidaktik – Interdisziplinäre und internationale Sichtweisen auf eine rassismussensible Lehre und Ausbildung an Schulen und Universitäten in Magdeburg (Online) vom 02. bis 04.06.2021.

Diversität und Intermedialität. Rekonstruktionen lernseitiger Aneignungsperspektiven auf Bilderbücher in der frühen Sekundarstufe. Gastvortrag im Rahmen des Seminars "Ich lese was, was du nicht liest - Machtverhältnisse in kinderliterarischen Werken ent_decken" bei Helena Trapp an der Universität zu Köln am 12.5.2021.

Sprache zwischen Ästhetik und Verletzbarkeit. Zur (Un-)Möglichkeit eines sprachsensiblen Literaturunterrichts. Einführungsvortrag im Rahmen der Tage der Literaturdidaktik 2021 in Wien (Online) am 25.2.2021.

 

bis 2020

Film im intermedialen Deutschunterricht. Multimedialer Online-Vortrag im Rahmen des Fachseminars Deutsch am Zentrum für Lehrerausbildung in Köln am 28.04.2020.

Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Vortrag im Rahmen des Fachtags „Klassik“ am Theater an der Parkaue. Junges Staatstheater Berlin am 27.02.2020.

Schweigen als sekundärer kolonialer Akt? Postkoloniale Diskursanalyse im Literaturunterricht. Vortrag im Rahmen des Literaturdidaktischen Kolloquiums zum Schwerpunktthema Literaturtheorie und Didaktik (Wiebke Dannecker, Gabriele von Glasenapp, Sieglinde Grimm, Michael Staiger) an der Universität zu Köln am 12.11.2019.

‚Nofretete-Mädchen‘ als Aufstörende des Adipositas-Mythos. Interkulturelle Perspektive auf Adoleszenz am Beispiel von Stefanie Höflers Tanz der Tiefseequalle. Vortrag im Rahmen der Konferenz Adoleszenz und Alterität in Bremen vom 22.11.2018 bis 23.11.2018.

Postkolonialismus und Literaturdidaktik. Wege zu einem rassismussensiblen Literaturunterricht. Vortrag im Rahmen der Tagung Neue Perspektiven einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturdidaktik in Paderborn vom 20. bis 22.11.2018.

Spiel mit Stereotypen in Nurkan Erpulats postmigrantischem Theater Verrücktes Blut. Eine Herausforderung für die Bildungsinstitution, Gastvortrag bei Jun.-Prof. Dr. Franziska Bergmann in der Vorlesung Geschlechter- und Ethnizitätsrepräsentationen im Gegenwartstheater an der Universität Trier am 29.06.2017.

Kreativität im Literaturunterricht. Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann in der Ringvorlesung Einführung in die Deutschdidaktik an der Universität zu Köln am 09.05.2017.

Iphigenie als Ikone weißer Weiblichkeit. Schauplatz der Kulturen in Goethes Iphigenie auf Tauris. Vortrag im Rahmen der Konferenz Schauspiele – Schauplätze in Stellenbosch/Südafrika vom 10. bis 12.04.2017.

Germanistik und deutsche Sprache im Ausland. Einführung und Moderation von Dr. Ursula Paintner und Gabriela Bennemann im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 01.02.2017.

Über Rassismus und Intersektionalität. Vortrag im Rahmen einer Weiterbildung für Multiplikator*innen in der Jugendakademie Walberberg, gemeinsam mit Dr. Muriel González Athenas, am 14.01.2017.

Schwarz, PoC, ‚Kanak*in und Weiße. Über Bezeichnungspraktiken und strategische Essenz (zus. mit Muriel Gonzáles Athenas und Pamela Twinwaah Amposah). Einführungsvortrag in der Ringvorlesung „Ras(s)terungen“. Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender in Köln am 20.10.2016.

Postkoloniale Erzähltheorie in Literaturwissenschaft und ihrer Didaktik. Vortrag im Rahmen der Konferenz Vielfältige Konzepte – Konzepte der Vielfalt: Interkulturalität(en) weltweit in Ústí nad Labem und Prag/Tschechien vom 05. bis 09.10.2016.

Wer spricht? Sprechpositionen in der Literatur(-vermittlung). Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquium für (Post-)Doktorand_innen Postcolonial und Gender Studies in Trier vom 30.06. bis 01.07.2016.

Prosatexte im Deutschunterricht: Erzähltheoretische Überlegungen aus postkolonialer Perspektive am Beispiel des Romans Effi Briest. Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann in der Ringvorlesung Einführung in die Deutschdidaktik an der Universität zu Köln am 03.06.2016.

Merle Krögers Politthriller Havarie im Deutschunterricht. Gastvortrag bei Prof. Dr. Christof Hamann im Seminar Aktuelle Kriminalromane im Deutschunterricht, an der Universität zu Köln am 28.04.2016.

Städtische Kulturarbeit – ein Berufsbild für Studierende der Germanistik. Einführung und Moderation von Nadine Müseler im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 20.01.2016.

Der Vergleich zwischen Schrift- und Filmtext als produktives Element für eine komparatistische Literaturdidaktik. Gastvortrag bei Prof Dr. Christof Hamann und PD Dr. Michael Eggers im Rahmen der Forschungsklasse Didaktik und Komparatistik an der Universität zu Köln am 09.02.2015.

Von Staubfängern und Klischees: Berufsfeld Bibliothek. Einführung und Moderation von Sarah Baldin im Rahmen der Ringvorlesung Germanistik und Beruf am 17.12.2014.

W.G. Sebalds allegorisch-melancholisches Erinnerungsprogramm in Die Ringe des Saturns (zus. mit Prof. Dr. Christof Hamann). Workshop im Rahmen der Tagung Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in Bremen vom 16. bis 17.06.2014.

Bildungsmaterialien (interdisziplinär)

Mitautorin im Schulbuch „Politik&Co“. Jahrgang 9/10, hg. von Alexandra Labusch. Büchner Verlag 2021

Rezensionen

Kißling, M.: Rezension zu Hans-Thies Lehmann: Brecht lesen. In: Brecht Jahrbuch 2017 (42).

Konferenzen und Vortragsreihen

10/2016 bis 02/2017: Ringvorlesung „Ras(s)terungen“. Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender, interdisziplinäre Kooperation mit den Gender Studies in Köln (GeStiK), Dr. Muriel González Athenas und Pamela Twinwaah Amponsah

06/2016: Konferenz „Grenzen und Migration. Afrika und Europa“. Gemeinsame Tagung des SAGV (Germanistenverband im südlichen Afrika) und der GAS (Germanistik in Afrika Subsahara) in Köln vom 20. bis 22.06.2016, zus. mit Dr. Daniela Gretz und Prof. Dr. Christof Hamann

Fortbildungen und Workshops

2010-2017: Workshops und Fortbildungen zu rassismuskritischer Bildung sowie Critical Whiteness und Empowerment für pädagogische Multiplikator*innen im schulischen und außerschulischen Bereich sowie für Studierende, die Auslandsaufenthalte im globalen Süden planen und durchführen (zusammen mit Dr. Maryam Mohseni, Dr. Muriel González Athenas)

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