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Die Bereiche des Instituts

Photo: Yvonne Ruhose

Publikationen

Auf dieser Seite können Sie sich über wissenschaftliche Publikationen unseres Fachbereichs informieren. Sie finden hier zunächst einen Hinweis auf unsere jeweils aktuellste(n) Veröffentlichung(en). Weiter unten können Sie auf verschiedene Rubriken zugreifen.

In der Rubrik "Einzelveröffentlichungen" haben wir alle einzeln publizierten Monografien und Sammelwerke von Mitarbeitenden unseres Fachbereichs in einer Übersicht aufbereitet. Im Bereich "Reihenveröffentlichungen" finden Sie Informationen zu Publikationsreihen, die von unseren Mitarbeitenden herausgegeben werden. Und unter "Studien der Paderborner Komparatistik" erfahren Sie mehr zur Open-Access-Reihe unseres Fachbereichs.

Schauen Sie außerdem gerne auf unserem Flur auf der vierten Etage des H-Gebäudes vorbei. Dort finden Sie Exemplare unserer Publikationen zur Anschauung in unseren Schaukästen.

Aktuelle Veröffentlichung(en)

Jörn Steigerwald, Hendrik Schlieper und Leonie Süwolto (Hg.): Komparatistik heute. Aktuelle Positionen der Vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft. Paderborn: Fink, 2020.

Der Band geht auf eine Ringvorlesung an der Universität Paderborn im Sommersemester 2017 zurück. Die versammelten Beiträge gegenwärtiger Fachvertreter*innen unternehmen eine aktuelle Standortbestimmung der Komparatistik. Diskutiert werden vor diesem Hintergrund und anhand paradigmatischer Beispiele (1) die Ausweitung der Literaturwissenschaften – zu denen die Komparatistik seit ihrer Gründung und nach wie vor zu zählen ist – zu den Kulturwissenschaften, (2) Möglichkeiten des Fortbestehens und der Neubegründung komparatistischer Traditionen sowie (3) Konzeptionen des Faches, denen ein transkulturelles Verständnis der – insbesondere europäischen – Literatur und Kultur von der Antike bis zur Gegenwart zugrunde liegt. 

Link zum Verlag

Jörn Steigerwald, Burkhard Meyer-Sickendiek (Hg.): Das Theater der Zärtlichkeit. Affektkultur und Inszenierungsstrategien in Tragödie und Komödie des vorbürgerlichen Zeitalters (1630-1760). Wiesbaden: Harrassowitz, 2020.

Die Beiträge des Sammelbands diskutieren die These, dass sich im 17. Jahrhundert das Paradigma der 'Zärtlichkeit' ausbildet, das ein neues Verständnis von Liebe, Familie und Geschlechterbeziehungen hervorbringt und das zugleich die Basis legt für die Genese der empfindsamen Gefühlskultur des 18. Jahrhunderts. Hierzu werden erstmals in einem systematischen und übergreifenden Ansatz Forschungen zur Rolle der 'Zärtlichkeit' in unterschiedlichen sozialen Kontexten (etwa mit Blick auf die galante tendresse der höfischen Gesellschaft Frankreichs oder auf die Zärtlichkeit des zivilen Klassizismus in Deutschland) und in den verschiedenen Ausprägungen des Theaters (Tragödie, Komödie, Oper) zusammengeführt. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, die bisherigen nationalen und disziplinären Perspektiven neu zu reflektieren und einschlägige Autoren und Werke (so etwa Corneille, Molière, Racine, Tirso de Molina, Voltaire, Lessing, Goldoni) in jenem interkulturellen Kontext zu verorten, in dem sich die dynamische Transformation von 'Zärtlichkeit' zu 'Empfindsamkeit' vollzieht. Dies wird dadurch geleistet, dass sowohl die Konzeption des Theaters der Zärtlichkeit um 1630 herausgearbeitet als auch dessen Transformationen und Modifikationen bis 1760 paradigmatisch behandelt werden.

Link zum Verlag

The University for the Information Society