Herzlich willkommen im Arbeitsbereich der Mittelalterlichen Geschichte

Ritter und Burgen, Könige und Päpste mit umfassender Autorität - dies sind Klischees, die man mit dem Begriff ‚Mittelalter‘ assoziiert. Dabei geben diese 1000 Jahre Geschichte von etwa 500 bis 1500 ein sehr viel pluraleres Bild ab, wenn man genau hinsieht. In Forschung und Lehre an der Professur stehen daher kultur- und geschlechtergeschichtliche Fragestellungen, das Verhältnis zwischen (rechtlichen) Normen und der lebensweltlichen Praxis sowie die Geschichte der Menschen auch abseits der Eliten im Fokus. Dabei wird besonderer Wert auf die Aussagekraft materieller Überlieferung und den interdisziplinären Austausch gelegt. Gleichzeitig wird der Nutzen monolithischer Mittelalterbilder für Identitätskonstruktionen und Politik der jüngeren Vergangenheit ergründet.
 

Zu unseren aktuellen Lehrveranstaltungen

 

Gemeinsam mit dem Institut für die Erforschung des Mittelalters und seines Nachlebens (IEMAN) sowie mit dem Altertumsverein Paderborn veranstalten wir regelmäßig Vorträge.

Zu den weiteren Vorträgen

 

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Team

Se­kre­ta­ri­at

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Larissa Janzen

Mittelalterliche Geschichte

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Christina Bröker

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Carolin Streuber

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Weitere Lehrende

Dr. Martin Kroker

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Dr. habil. Anne Foerster

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Pro­jek­te

Wi­der­stand ge­gen frem­de Herr­scher im ho­hen und spä­ten Mit­tel­al­ter

Zur ethnischen und nationalen Identitätsbildung in Konflikten des Mittelalters

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Die Pre­dig­ten auf dem Kon­stan­zer Kon­zil 1414 - 1418

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Das Recht zu er­obern - Die Le­gi­ti­ma­ti­on von Er­obe­run­gen im frü­hen und ho­hen Mit­tel­al­ter

Die Debatten über die Ereignisse in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, wie legitimierungsbedürftig Gewalt zur Erweiterung des eigenen Gebiets ist. Selbst im Mittelalter, einer Zeit, in der Krieg an der Tagesordnung war, rechtfertigte man Eroberungen. Aber wie?

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Grim Look and Teeth-Gna­shing: Con­di­ti­ons of Con­struc­ting John and Hen­ry II­I’s (Emo­ti­o­nal) Be­ha­viour

Chronisten schrieben den englischen Königen Emotionen zu, aber warum? Welche sozial-moralischen und politischen Faktoren bedingten die Einbettung bestimmter Emotionswörter in ihre Narrative?

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Ri­tu­el­le Un­ter­wer­fun­gen vor dem Stadt­herrn

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Wei­te­re Pro­jek­te zum Mit­tel­al­ter

In­sti­tut zur in­ter­dis­zi­pli­nären Er­for­schung des Mit­tel­al­ters und sei­nes Nach­wir­kens

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