April 2026: Beitrag u.a. von Mario Engemann zur persönlichen Betroffenheit im Pädagogikunterricht erschienen

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift ‚PädagogikUNTERRICHT‘ (46/1) ist der Beitrag von Jule Lara Hanke, Lea Marie Schwarz und Mario Engemann zur persönlichen Betroffenheit im Pädagogikunterricht erschienen. Der Beitrag stellt Ergebnisse einer empirischen Studie vor und verfolgt zugleich das Ziel, erste Ideen für unterrichtspraktische Konsequenzen in Form eines Handlungsleitfadens für Lehrkräfte zu entwickeln. Die empirische Datenbasis der Studie bilden qualitative Experteninterviews mit Pädagogiklehrkräften, die anschließend mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. In den empirischen Daten zeigt sich, dass der Umgang von Lehrkräften mit hemmender persönlicher Betroffenheit eher von unsicherem und intuitivem Handeln geprägt ist. Zugleich wird ein Wunsch nach sicherheitsvermittelnden Handlungsstrategien deutlich, die zum Teil über das Schulfach Pädagogik hinausgehen. Ausgehend von diesen Ergebnissen wurden erste Ideen für einen Handlungsleitfaden zum Umgang mit persönlicher Betroffenheit im Pädagogikunterricht entwickelt.

März 2026: Vortrag von Mario Engemann auf dem DGfE-Kongress in München

Im Rahmen des 30. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) an der LMU München zum Thema „Brüche“ präsentierte Mario Engemann zentrale Ergebnisse seiner Dissertation. In seinem Vortrag „Der digitale Transformationsprozess als Umbruch für die Lehrerkooperation?! – Ergebnisse einer Mixed-Methods-Studie“ widmete er sich der Frage, wie sich die digitalisierungsbezogene Lehrerkooperation im Fach Pädagogik gestaltet. Im Anschluss stellte er die These zur Diskussion, dass der digitale Transformationsprozess weder einen Umbruch noch einen Aufbruch für die Lehrerkooperation darstellt.

Februar 2026: WUPO „Pädagogikunterricht in der digitalen Welt“

Am 20.02.2026 fand die achte Werkstatt Unterrichtsfach Pädagogik Ostwestfalen-Lippe (WUPO) an der Universität Paderborn statt. Insgesamt 60 Teilnehmende besuchten die Fortbildungsveranstaltung, die ein facettenreiches Programm bot.

Für die Keynote mit dem Titel „Die (produktive) Rolle von generativer KI im erziehungswissenschaftlichen Diskurs“ konnten wir Professor Dr. Bardo Herzig gewinnen.

Zudem wurden acht praxisbezogene Workshops angeboten:
•    Dr. Raphael Fehrmann: „... und action! Wie die Produktion von Erklärvideos die Kreativität von Schüler*innen entfesseln kann“
•    Lena Katharina Schmitt-Richter & Muna Ebeling: „Künstliche Intelligenz im Pädagogikunterricht der Sekundarstufe I im Rahmen des Schulversuchs Pädagogik im Wahlpflichtbereich ab Klasse 7“
•    Oliver M. Uerlings & Dr. Elmar Wortmann: „Chatbots im Pädagogikunterricht einsetzen – aber richtig!“
•    Dr. Olga Neuberger & Dr. des. Tobias Leßner: „Den Alltag einer demokratischen Schule 360° erleben – Erkundung und Reflexion einer VR-Anwendung für den Pädagogikunterricht“
•    Katja Gemm & Edwin Stiller: „30 Jahre ‚Phoenix' – Einblick in die Schulbuch-Werkstatt“
•    Dr. Regine Lehberger: „Das ist doch nur für Influencer?! Digitale Selbstinszenierung in Gesellschaft, Schule und Unterricht“
•    Dr. Mario Engemann & Jette Meier: „Videospiele(n) im Pädagogikunterricht – Chancen, Herausforderungen und Einsatzmöglichkeiten kommerzieller Videospiele“
•    Julia Hartkamp: „Einsatz von KI im Unterricht – Fluch oder Segen für Lehrkräfte?“

Herzlichen Dank an alle Referent*innen, Mitarbeiter*innen und freiwilligen Helfer*innen für die Beteiligung und Unterstützung!

Januar 2026: Rezension der Dissertation von Mario Engemann in der Zeitschrift für Bildungsforschung 

In der „Zeitschrift für Bildungsforschung“ ist eine von Federica Kirchner verfasste Rezension zur Dissertation „Lehrkräftekooperation und Digitalisierung“ von Mario Engemann (2025) erschienen. Darin ordnet sie die Arbeit als Beitrag an der Schnittstelle der erziehungswissenschaftlichen Teilbereiche empirische Bildungsforschung, Medienpädagogik, Fachdidaktik Erziehungswissenschaft und Lehrkräfteprofessionalisierung ein. Zur Rezension 

Januar 2026: Artikel zu Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens von Mario Engemann erschienen

Im Rahmen der Paderborner Beiträge 2025 in der Fachzeitschrift „die hochschullehre“ erschien der Artikel „Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens im Hochschulstudium. Eine Bestaufnahme von Bachelor-Studienordnungen des Unterrichtsfaches Pädagogik in Nordrhein-Westfalen“ von Mario Engemann. Darin wird zunächst auf Basis der Literatur das Konstrukt Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens hergeleitet, um anschließend Prüfungsordnungen und Modulhandbücher der Bachelor-Studiengänge des Unterrichtsfaches Pädagogik daraufhin zu untersuchen, welchen curricularen Stellenwert diese einnehmen. Zum Artikel

Dezember 2025: Erster Artikel zum Schulversuch Pädagogik im Wahlpflichtbereich ab Klasse 7

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PädagogikUNTERRICHT (4/2025) ist ein Beitrag von Lena Katharina Schmitt-Richter, Sabrina Wüllner, Katharina Schmidt und Muna Ebeling erschienen. Der Artikel „Von der Idee zur Umsetzung – Der Schulversuch an der Maria-Montessori-Gesamtschule in Düsseldorf“ zeichnet die Rahmenbedingungen und den Ablauf des Schulversuchs nach, der im Schuljahr 2023/2024 startete und bis zum Ende des Schuljahres 2027/2028 durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt ist. Der Beitrag bildet den Auftakt einer Reihe, in der der Fachcommunity Einblicke in Entwicklungsprozesse sowie Evaluationsergebnisse gegeben werden.

Dezember 2025: Dienstbesprechung der Fachleiter*innen „Core Practices als Potenzial für die Fachseminararbeit?“

Im Rahmen der landesweiten Dienstbesprechung der Fachleiter*innen im Fach Pädagogik (GyGe) am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Hamm gaben Sabrina Wüllner und Michael Rochnia Einblicke in das Forschungsprojekt „Core Practices für die Pädagogiklehrer*innenbildung“. Neben der Vorstellung zentraler Ergebnisse lag der Fokus insbesondere auf Integrationsmöglichkeiten einer Arbeit mit Core Practices in universitären (Begleit-)Veranstaltungen des Praxissemesters. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung sowie für den gewinnbringenden Austausch mit Lehrer*innenbildenden der zweiten Phase.

Dezember 2025: Lena Junghärtchen mit PLAZEF-Preis ausgezeichnet

Lena Junghärtchen, Lehramtsstudentin der Fächer Pädagogik und Mathematik, wurde im Rahmen der Absolventenfeier für ihre Masterarbeit mit dem PLAZEF-Preis ausgezeichnet. In ihrer Arbeit mit dem Titel „Der Einsatz kommerzieller Videospiele im Pädagogikunterricht – Eine explorative Studie zum Mehrwert und zur unterrichtspraktischen Bedeutung aus der Perspektive von Lehrkräften“ schließt sie an eine bestehende Forschungslücke in der Fachdidaktik Pädagogik an. Betreut wurde die Masterarbeit von Mario Engemann und Bardo Herzig. Der Arbeitsbereich gratuliert Frau Junghärtchen herzlich und wünscht ihr für das anstehende Referendariat alles Gute!

Oktober 2025: Beitrag auf der Jahrestagung der GDPFG

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft Didaktik der pädagogischen Fächergruppe (GDPFG) zum Thema „Pädagogiklehrperson sein und werden – Professionalisierung im Fach Pädagogik“ gaben Sabrina Wüllner und Michael Rochnia einen Einblick darin, welchen Beitrag eine Orientierung an Core Practices im Professionalisierungsprozess von Pädagogiklehrkräften leisten kann. Neben der Vorstellung eines fachbezogenen Sets an Core Practices erfolgte auch ein Einblick in hochschuldidaktische Gestaltungsmöglichkeiten.

September 2025: Mario Engemann an der Universität Potsdam: Digitale Kooperation im Fach Pädagogik

Auf der Tagung des Kompetenzverbundes lernen:digital zum Thema „Digitale Transformation für Schule und Lehrkräftebildung gestalten“ an der Universität Potsdam präsentierte Mario Engemann zentrale Ergebnisse seiner Dissertation. In seinem Vortrag mit dem Titel „Lehrerkooperation im Kontext der Digitalisierung – Empirische Befunde und schulpraktische Implikationen“ widmete er sich der digitalisierungsbezogenen Kooperation von Lehrkräften des Schulfaches Pädagogik. Seine Forschungsergebnisse stellte er vor und lud sowohl Wissenschaftler:innen als auch Praktiker:innen zur gemeinsamen Diskussion ein.

September 2025: Vortrag auf der ECER 2025 in Belgrad

Die diesjährige ECER fand vom 9. bis 12. September in Serbien unter dem Thema „Charting the Way Forward: Education, Research, Potentials and Perspectives" statt. Im Rahmen eines Vortrags im Kontext einer Practice-Based Teacher Education stellte Sabrina Wüllner Ergebnisse einer von Januar 2024 bis März 2025 durchgeführten Delphi-Studie zur Bestimmung von Core Practices vor und gab einem internationalen Publikum Einblicke in das Unterrichtsfach Pädagogik.

September 2025: Neues Teammitglied

Die Arbeits- und Forschungsgruppe Unterrichtsfach Pädagogik begrüßt den neuen Kollegen Sven Heidkamp. Zuvor war er unter anderem an den Universitäten Bielefeld und Münster als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig und wurde im Jahr 2024 im Bereich Erwachsenenbildung und Pädagogikunterricht promoviert. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Juli 2025: Dissertation von Mario Engemann im Springer-Verlag erschienen

Mit einer interdisziplinären Arbeit zur digitalisierungsbezogenen Kooperation von Lehrkräften im gymnasialen Schulfach Erziehungswissenschaft wurde Mario Engemann im März 2025 an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn promoviert. Die Arbeit wurde von Bardo Herzig (Universität Paderborn) und Katharina Gather (Universität zu Köln) betreut. In der Dissertation geht Mario Engemann unter Rückgriff auf ein Mixed-Methods-Design der Frage nach, wie sich die Lehrkräftekooperation innerhalb des Schulfaches Erziehungswissenschaft hinsichtlich der Digitalisierung in Formen, Gestaltung und Rahmenbedingungen darstellt. Die empirische Basis bilden Daten aus einer Fragebogenerhebung mit eigens konzipierten Items zur Lehrkräftekooperation sowie Expert:inneninterviews mit Lehrkräften. Seine Dissertation erschien nun im Springer-Verlag unter dem Titel „Lehrkräftekooperation und Digitalisierung. Digital-kooperative Arbeitsbeziehungen im Schulfach Erziehungswissenschaft“. Die Dissertation ist sowohl als e-Book als auch als Softcover erhältlich. Zur Dissertation

Juli 2025: Videospiele(n) im Pädagogikunterricht - neuer Artikel in Fachzeitschrift

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PädagogikUNTERRICHT (2/3 – 2025) ist ein Beitrag von Mario Engemann, Jette Meier (Universität Paderborn) und Louisa Rogge (Gesamtschule Wenden) erschienen. Unter dem Titel „Videospiele(n) im Pädagogikunterricht – Fachdidaktische Überlegungen zum Einsatz eines Videospiels mit historischem Inhalt“ beleuchtet der Artikel das Potenzial des kommerziellen Videospiels „My Child: Lebensborn“ für den Pädagogikunterricht. Der Einsatz des Spiels im Pädagogikunterricht wird dabei u.a. auf Grundlage der fachdidaktischen Konzepte von Kirsten Bubenzer sowie Edwin Stiller und Heinz Dorlöchter analysiert.

Juni 2025: Vortrag von Mario Engemann an der Universität zu Köln

Am 18. Juni 2025 hielt Mario Engemann auf Einladung von Katharina Gather einen Vortrag an der Universität zu Köln. Der Titel des Vortrags war „Jetzt machen wir alle AirDrop an und dann gibt es einmal eine ganze Rutsche Material für alle – Lehrerkooperation vor dem Hintergrund der Digitalisierung im Schulfach Pädagogik“. Im Rahmen des Vortrags referierte er zentrale Ergebnisse seiner Dissertation und stellte sie anschließend zur Diskussion.