Lehr­be­reich He­te­ro­ge­ni­tät

Vor­trä­ge

Kris­tin Käu­per (Uni­ver­si­ty of Leeds): Die un­sicht­ba­re Ori­en­tie­rung: Was kön­nen wir von Ase­xu­a­li­tät über se­xu­el­le Ori­en­tie­rung ler­nen?

Gastvortrag im Seminar „Feministische Perspektiven auf Sexualität“ – Ein Seminarangebot im Lehrbereich Heterogenität – Leitung: Ana Rodrigues

 

Termin: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 11:00 Uhr (c.t.)

Ort: Universität Paderborn - P1.5.08.2

 

Kristin Käuper (University of Leeds): 

Die unsichtbare Orientierung: Was können wir von Asexualität über sexuelle Orientierung lernen?

 

Über die Vortragende:

Kristin Käuper hat an der Universität Paderborn studiert und ihre Masterarbeit an der University of St Andrews zum Thema Asexualität und sexuelle Orientierung verfasst.
Derzeit promoviert sie am Centre for Love, Sex, and Relationships der University of Leeds zu den philosophischen Dimensionen von Asexualität und Aromantik.
Zudem ist sie Gründerin und Organisatorin des Aromanticism & Asexuality Research Networks.

 

Über den Vortrag:

Was bedeutet es eigentlich, eine sexuelle Orientierung zu haben?
Philosophische Theorien definieren sie meist über Begehren oder Verhalten – doch diese Sichtweise greift zu kurz, wenn wir Asexualität als sexuelle Orientierung ernst nehmen.

Asexuelle Menschen empfinden wenig, bis keine sexuelle Anziehung zu anderen und machen sichtbar, dass Begehren, Verhalten und Anziehung nicht identisch sind.
Der Vortrag zeigt, wie Asexualität unser Verständnis sexueller Orientierung herausfordert – und warum wir sie besser als Disposition zur Erfahrung sexueller Anziehung verstehen sollten.

Dies hat weitreichende Konsequenzen dafür,

  • wie wir Sexualität konzeptualisieren,

  • wie wir sexuelle, romantische und platonische Anziehung voneinander abgrenzen,

  • und welchen gesellschaftlichen Stellenwert wir ihnen zuweisen.

 

 

ALLE INTERESSIERTEN SIND WILLKOMMEN!

Prof. Dr. Fa­ti­ma-Zohra Ifla­hen (Ca­di Ayyad Uni­ver­si­ty, Mar­ra­kesh/Mo­roc­co), Wo­men’s Rights The­o­ries and Mo­ve­ments in Mo­roc­co and North Af­ri­ca: Co­ming of Age or Tu­tor­ship?

Professor Fatima-Zohra Iflahen is a Moroccan academic, gender expert, and community leader specializing in women’s rights, education, and intercultural development, with extensive research, publications, and international consultancy experience.

Prof. Iflahen is a guest of the Lehrbereich Heterogenität. Her talk contributes to the regular research colloquium held at the Center for the History of Women Philosophers and Scientists. The research colloquium is organized by Prof. Dr. Ruth E. Hagengruber.

The talk will start at 11 a.m.

Zoom-Link https://uni-paderborn-de.zoom-x.de/j/92100765408

Everybody is welcome to attend.

Chris­ti­an Fer­n­an­des (Würz­burg), Die La-Mett­rie-Re­zep­ti­on bei Mar­tin Wal­ser und Bernd A. Las­ka

Vortrag im Rahmen des Abschlussworkshops des Philosophie-Seminars

„La Mettrie, Über das Glück oder das höchste Gut“

 

Christian Fernandes (Würzburg)

Die La-Mettrie-Rezeption bei Martin Walser und Bernd A. Laska

 

27. Januar 2022

11 Uhr

via Zoom

 

Das Seminar „La Mettrie, Über das Glück oder das höchste Gut“ beendet das Wintersemester am 27.01.22 mit einem Abschlussworkshop (11-14 Uhr). Dieser wird eingeleitet durch einen Vortrag von Christian Fernandes zum Thema „Die La-Mettrie-Rezeption bei Martin Walser und Bernd A. Laska“.

 

Interessierte sind willkommen! Für eine fruchtbare Teilhabe an der anschließenden Diskussion ist die vorherige Lektüre von zwei kürzeren Texten der La Mettrie-Rezeption sinnvoll. Diese werden den Interessent*innen nach der Anmeldung per Email bei Ana Rodrigues ana.rodrigues@uni-paderborn.de  zugestellt.

 

An den Vortrag und die diesbezügliche Diskussion schließt sich nach einer kurzen Pause die Präsentation der Ergebnisse studentischen Forschens von zwei Seminarteilnehmerinnen an. Auch dieser Teil des Workshops ist für Nicht-Seminarteilnehmer*innen geöffnet.

 

 

 

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops "Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen " des Projekts In der Philosophie zu Hause

Auch dieses Semester setzt das Projekt In der Philosophie zu Hause seine Workshop-Reihe "Philosophie und…" in der Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften fort. Dieses Mal findet der Workshop in Kooperation mit dem Lehr- und Forschungsbereich History of Women Philosophers and Scientists statt. Das Thema: "Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen"

Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Hagengruber (Paderborn) mit dem Titel Philosophiegeschichte mit Philosophinnen

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen:

Freitag, den 29.05.15 um 11 Uhr

Universität Paderborn - Raum Q2.228

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops "Philosophie und Sexualität " des Projekts In der Philosophie zu Hause

Die menschliche Sexualität ist ein altes Thema der Philosophie, metaphysische und ethische Überlegungen finden sich in vielen klassischen Texten der Philosophie seit Platon und Aristoteles.  Die Kirchenväter Augustinus und Thomas von Aquin thematisieren die geschlechtliche Liebe ebenso wie der Aufklärungsphilosoph La Mettrie oder Kant.  Außer bei La Mettrie findet man in der Geschichte der Philosophie allerdings selten ausgearbeitete Abhandlungen zu diesem Thema. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich ein eigenständiger  Forschungsbereich "Philosophie der Sexualität", insbesondere nachdem Alan Soble 1977 die "Society for Philosophy of Sex and Love“ unter der Schirmherrschaft der "American Philosophical Association" gründete.

Im Rahmen des Projekts In der Philosophie zu Hause am Lehrstuhl für praktische Philosophie, Prof. Dr. R. Hagengruber, findet unter der Leitung von Ana Rodrigues in der Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften eine zweitägige Blockveranstaltung zu diesem Thema statt. Studierende der Philosophie setzen sich mit den verschiedenen Konzepten von Sexualität in der Philosophiegeschichte auseinander, um im Anschluss aktuelle anthropologische und ethische Positionen zu Fragen der Sexualität zu diskutieren.

Der Workshop findet seinen Abschluss in einem öffentlichen Vortrag am Freitag, dem 13.06.14 um 16 Uhr im Raum Q1.203:

PD Dr. Nikolay Milkov "Was ist eine sexuelle Handlung? Philosophische Bemerkungen"

 

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops „Philosophie und feministische Ethik“ des Projekts In der Philosophie zu Hause

18. Oktober 2013, 14 Uhr in O1

PROF. DR. CORNELIA KLINGER (WIEN)

LEBENSSORGE IN SOZIALPHILOSOPHISCHER PERSPEKTIVE

Zu diesem Vortrag:

Im Anschluss an die von Carol Gilligan gestellte Frage nach einer weiblichen Moral (C. Gilligan, In a Different Voice, 1982) entwickelt sich in den 1980er Jahren eine Diskussion um den Begriff "care". Etwa seit Mitte der 1990er Jahre verstummt diese im Kontext der feministischen Theorie um eine weibliche / feministische Ethik geführte Debatte allmählich wieder. Unter dem Eindruck der Entstehung eines neoliberalen Marktes für alle Arten von Sorge-Tätigkeiten und im Zusammenhang eines konsumentenorientierten "emotionalen Kapitalismus" (Eva Illouz) findet die von feministischer Seite seit langem geforderte "care-revolution" (Gabriele Winker) auf einmal unter ganz anderen Vorzeichen statt.

Der Vortrag soll die Chancen und Probleme dieser Entwicklungen aus einer erweiterten sozialphilosophischen Perspektive beleuchten. Es geht um Fragen nach dem Zeitregime von Lebenssorge, nach dem Verständnis von Subjekt und Autonomie, nach dem Verhältnis von Arbeit und Leben.

Öffentlicher Vortrag  an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops „Philosophie und Diversity“ des Projekts In der Philosophie zu Hause

25. Mai 2013, 14 Uhr in H4

Karin Kuchler, Mag.a (Wien)

Philosophie Unterrichten in interkultureller Perspektive: drei mögliche Elemente.

Zu diesem Vortrag:

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert bestimmt der Unterricht in Philosophie wesentlich mit, was wir unter Philosophie verstehen. In der philosophiegeschichtlichen Vorlesung wird festgelegt wer als Philosoph - und viel seltener als Philosophin - zu gelten hat und wo Philosophie betrieben wird, nämlich scheinbar meist in Europa! Weil diese Sicht auf Philosophie brüchig geworden ist, muss man fragen, wie wir unseren Unterricht ändern, um dem philosophischen Anspruch auf interkulturelle Orientierung gerecht zu werden.

Im Zuge der Lesewoche der Universität Paderborn (28. Mai-01. Juni), in der Lehrende und Studierende die Möglichkeit haben, außerhalb des normalen universitären Alltags und fernab von festen Seminarplänen Themenbereiche zu vertiefen, Texte zu lesen und zu diskutieren oder Exkursionen zu veranstalten, ist In der Philosophie zu Hause durch einen Workshop (30.05 bis 31.05) vertreten. Im Rahmen des Workshops unter dem Titel „Philosophie und Feminismus wird die Geschichte der Philosophinnen seit der Aufklärung beleuchtet. Die Aufklärungsdenkerinnen waren mit ihren wissenschaftlich fundierten Gleichstellungsforderungen in besonderer Weise Anfang und Legitimation der feministischen Bewegung(en). Inhalt des Workshops ist es, diesen Zusammenhang näher zu beleuchten und bis in die gegenwärtigen Debatten hinein zu verfolgen und zu diskutieren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung hält Frai Professor Elisabeth de Sotelo am Donnerstag, 31.05., einen Vortrag und Workshop zum Thema "Historische Probleme und Positionen im Feminismus". 

 

Der Workshop findet in Paderborn im Technologiepark (TP11 EG Raum 1), 10-16 Uhr, statt. Die Teilnahme ist auf 18 Personen begrenzt.

Anmeldungen bitte per Mail bei Ana Rodrigues an: ana.rodrigues@upb.de