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Velazquez, The Surrender of Breda, ca. 1635 Bildinformationen anzeigen
Jacques-Louis David, Der Ballhausschwur, 1791 Bildinformationen anzeigen
Giovanni_Paolo Panini, Gallery of Views of Ancient Rome, 1758 Bildinformationen anzeigen
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Gerard Terborch, Westfälischer Friede in Münster, 1648 Bildinformationen anzeigen
Merian d. Ä., Matthäus: Paderborn, 1641 Bildinformationen anzeigen

Velazquez, The Surrender of Breda, ca. 1635

Foto: Public Domain

Jacques-Louis David, Der Ballhausschwur, 1791

Foto: Public Domain

Giovanni_Paolo Panini, Gallery of Views of Ancient Rome, 1758

Foto: Public Domain

Gerard Terborch, Westfälischer Friede in Münster, 1648

Foto: Public Domain

Merian d. Ä., Matthäus: Paderborn, 1641

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

Rieke Becker

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 Rieke Becker

Fakultät für Kulturwissenschaften > Historisches Institut > Frühe Neuzeit

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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33098 Paderborn
Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: Machtpolitische Strategien der Regentin Christine Charlotte von Ostfriesland (1665-1690)

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der vormundschaftlichen Regentschaft der Fürstin Christine Charlotte über Ostfriesland in den Jahren 1665 bis 1690. Diese war von mehr­schichtigen innerostfriesischen Konflikten geprägt, welche sich mit äußeren Konflikten und Interessen verwoben. Sie fiel in eine Zeit des äußerlichen Aufstiegs der Grafen- bzw. Fürstenfamilie. Christine Charlottes Ehemann war vom Grafen- in den erblichen Fürstenstand erhoben worden, sie selbst erlangte 1667 die Aufnahme mit Sitz und Stimme in den Reichsfürsten­rat. Dem gegenüber stand eine geringe tatsächliche Macht der Landesherrschaft, die im­mer wieder bedroht war und sich mit vergleichsweise sehr mächtigen Ständen, der Landschaft, auseinandersetzen musste. Beide Parteien suchten und fanden in Konfliktsituationen Unterstützung bei ausländi­schen Mächten, die je nach Eigeninteresse mitunter auch die Fronten wechseln konnten. Somit wurde Ostfriesland, ein Territorium an der Peripherie des Reiches, unter der Regentschaft Christine Charlottes zum Zentrum ei­nes transregionalen Verflechtungs- und Konfliktraumes, in dem verschiedene Interessen miteinander kon­kurrierten.

Das Dissertationsprojekt stellt Christine Charlotte in den Fokus und fragt, wie diese sich als Akteurin in dem skizzierten Verflechtungs- und Konfliktraum bewegte, mit welchen Strategien sie also versuchte, ihre Herrschaft zu legitimieren, Verbündete zu gewinnen, ihre Macht zu festigen und zu erweitern.

Forschungsschwerpunkte
  • Geschlechtergeschichte
  • Diplomatiegeschichte
  • Historische Bildkunde / Bilder als historische Quellen
Lehre

2021

Regentinnen – vormundschaftliche Herrschaft von Frauen in der Frühen Neuzeit (Seminar)

Einführung in das Studium der Frühen Neuzeit

2020

Höfische Festkultur im Zeitalter des Barock (Seminar)

Einführung in das Studium der Frühen Neuzeit

2019

Zwischen Repräsentation und Frömmigkeit. Adel und Pietismus im späten 17. und 18. Jahrhundert (Seminar)

Einführung in das Studium der Frühen Neuzeit

2018

Das Problem der weiblichen Herrschaft im Bild (Seminar)

Einführung in das Studium der Frühen Neuzeit

Vorträge

„Machtpolitische Strategien der Regentin Christine Charlotte von Ostfriesland (1665–1690)“ (Vorstellung des Dissertationsprojekts). Landeshistorisches Kolloquium. Organisation: Prof. Dr. Arnd Reitemeier (Georg-August-Universität Göttingen), 15.12.2021.

„Machtpolitische Strategien der Regentin Christine Charlotte von Ostfriesland im Kontext regionaler und überregionaler Konflikte (1665–1690)“ (Vorstellung des Dissertationsprojekts). Oberseminar „Neue Ansätze in der Frühneuzeitforschung“. Organisation: Prof. Dr. Inken Schmidt-Voges und Prof. Dr. Christoph Kampmann (Philipps-Universität Marburg), 09.06.2021.

„Garten und Musik in Festbüchern der Hofkultur: über Vergänglichkeit und Bewahrung“. Gastvortrag in der Barockwerkstatt zum Thema „Musik und Garten im Barock“, 25.–26. Mai 2021. Organisation: Prof. Dr. Sabine Meine (Hochschule für Musik und Tanz Köln), 25.05.2021.

 Rieke Becker
06/2018 - heute

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Paderborn bei Prof. Dr. Johannes Süßmann

2016 - 04/2018

Masterstudium im Fach Geschichte an der Universität Hamburg

2017 - 03/2018

Studentische Hilfskraft im Arbeitsbereich Neuere Geschichte der Universität Hamburg bei Prof. Dr. Angelika Schaser

2012 - 2015

Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe an der Universität Paderborn bei Prof. Dr. Eva-Maria Seng

2011 - 2015

Bachelorstudium in den Fächern Geschichte und Medienwissenschaften an der Universität Paderborn

Monographien

„Kein Grund zum Feiern“. Die Jubiläen der Universität Hamburg 1969 und 1994 im Zeichen politischer Konflikte (= Hamburger Zeitspuren. 14). Hamburg: Dölling und Galitz 2021.

Handbuch- und Lexikoneinträge

Byzanz um 1200. In: Jürgen Sarnowsky (Hg.): Handbuch zur Mittelalternumismatik. 2017. URL: http://www.spaetmittelalter.uni-hamburg.de/Numismatik-Handbuch/regionen/Byzanz/Byzanz1200.html.

Tagungsberichte

Zusammen mit Markus Lauert, Jessica Fischer, Hannah Kirchhoff, Alina Kornbach und Katharina Januschewski: Unverfügbarkeit – Widmung – Latenz: Das Heilige in der Kultur. Interdisziplinäre Tagung vom 16. bis 18. November 2021 an der Universität Paderborn, in: H-Soz-Kult, 08.03.2022. URL: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-9340.

Zusammen mit Markus Lauert und Arnold Otto: Musiklandschaften zwischen Pader und Rhein. Pluralisierung und Verflechtung entlang des Hellwegs in der Frühen Neuzeit. Interdisziplinäre Tagung vom 15. bis 17. Juli 2019 in Paderborn, in: H-Soz-Kult, 11.09.2019. URL: www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8434.

Zusammen mit Michael Heidgen, Markus Lauert und Verena Witschel: Kulturen der Moral – Moral Cultures. Internationale und interdisziplinäre Tagung in Kooperation mit der DGEJ vom 19. bis 22. September 2018 an der Universität Paderborn. URL: https://networks.h-net.org/node/79435/discussions/3144255/tagb-kulturen-der-moral-moral-cultures-19-220918-paderborn.

Die Universität der Informationsgesellschaft