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Studierende bei ihrer Arbeit in einem Seminar.
Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak Bildinformationen anzeigen
Auf der Abschlussveranstaltung einer interdisziplinären Seminarveranstaltung in den Kulturwissenschaften tauschen sich die Studierenden und Lehrenden aus.
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Studierende besprechen sich in einer Gruppenarbeit mit der Dozentin Prof. Dr. Angelika Strotmann.
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Studierende bei ihrer Arbeit in einem Seminar. Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak

Foto: Universität Paderborn/ Daniel Kanthak

Auf der Abschlussveranstaltung einer interdisziplinären Seminarveranstaltung in den Kulturwissenschaften tauschen sich die Studierenden und Lehrenden aus. Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak

Foto: Universität Paderborn/ Daniel Kanthak

Studierende besprechen sich in einer Gruppenarbeit mit der Dozentin Prof. Dr. Angelika Strotmann. Foto: Universität Paderborn, Daniel Kanthak

Foto: Universität Paderborn/ Daniel Kanthak

Nachricht

| Lukas Konsek

FORTBILDUNG | Christen und Muslime fragen nach Gott - Möglichkeiten eines interreligiösen Begegnungslernens

Angesichts einer verstärkten Tendenz zur Versachkundlichung und einer religiösen Heterogenität der Schülerschaft begegnet das Schulfach Religionslehre gegenwärtig bedeutsamen Herausforderungen. Das Konfessionelle verliert im Unterricht empirisch belegbar an Bedeutung. Gleichzeitig erscheint in der Schullandschaft ein neues Unterrichtsfach, welches religiöser Orthopraxie einen hohen Stellenwert beimisst: Islamischer Religionsunterricht.

In dieser Fortbildung soll es darum gehen, Chancen aufzuzeigen, die sich aus den genannten Entwicklungen ergeben und diese für die Unterrichtspraxis fruchtbar zu machen. Interreligiöses Begegnungslernen besitzt das Potenzial, in Auseinandersetzung mit dem religiös Anderen das eigene (neu) zu entdecken und gleichzeitig sein Gegenüber in seiner religiösen Andersheit besser verstehen und würdigen zu können. Eine Zusammenarbeit eröffnet die Möglichkeit einer authentischen Begegnung für Schüler/innen sowie Lehrkräfte und ermöglicht mit- beziehungsweise voneinander zu lernen.

Nach einer Einführung in die Grundlagen Komparativer Theologie sowie Multiperspektivischer Didaktik, auf denen diese Fortbildung basiert, werden am Nachmittag dialogisch in Kleingruppen die Möglichkeiten zur interreligiösen Zusammenarbeit auf unterrichtspraktischer Ebene an Schulen diskutiert.

Diese Fortbildung richtet sich an Lehrer/innen beider christlichen Konfessionen sowie in besonderem Maße auch an islamische Lehrer/innen aller Schulformen, die Interesse an Kooperationsformen zwischen christlichem und islamischem Religionsunterricht haben.

Bei entsprechendem Interesse ist eine langfristige Arbeitsgruppe intendiert, welche sich regelmäßig zu einem gemeinsamen Austausch trifft und an der Erstellung von Unterrichtsmaterial zum interreligiösen Begegnungslernen arbeitet. Zukünftige Tagungsorte können entsprechend der geografischen Herkunft der Teilnehmer/innen variiert werden.

Auch Lehrer/innen, die nicht an dieser Fortbildung teilnehmen können, sind dazu herzlich eingeladen. Bitte nehmen Sie bei Interesse mit Lukas Konsek Kontakt auf (Tel. 05251/602346, lukas.konsek@uni-paderborn.de).

 

Referenten: 

Prof. Dr. Klaus von Stosch, Universität Paderborn, Fachbereich Systematische Theologie

Prof. Dr. Jan Woppowa, Universität Paderborn, Fachbereich Religionsdidaktik

Naciye Kamcili-Yildiz, Universität Paderborn, Seminar für Islamische Theologie und Lehrkraft für Islamischen Religionsunterricht

Lukas Konsek, Universität Paderborn, Fachbereich Religionsdidaktik und Lehrkraft für Katholischen Religionsunterricht

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Leitung: Dr. Stefan Klug (IRuM Paderborn)

Donnerstag, 30.11.2017
Beginn: 09.30 Uhr
Ende: 16.00 Uhr

Ort: Bildungsstätte Liborianum An den Kapuzinern 5–7 33098 Paderborn

Die Universität der Informationsgesellschaft