Dok­to­ran­din­nen

Isabelle Voßkötter-Berens M.A.

Anlassbezogene Frauenkleidung in den „Modebädern“ Bad Homburg v.d.H., Bad Nauheim und Wiesbaden der 1910er Jahre. Eine quellengestützte Untersuchung zu einer gelebten Alltagspraxis in Kurstädten während der Umbruchsphase des Ersten Weltkriegs (AT)

Isabelle Voßkötter-Berens M.A. befasst sich in ihrem Dissertationsprojekt mit anlassbezogener Frauenkleidung in „Modebädern“ der 1910er Jahre am Beispiel dreier (heute hessischer) Kurstädte: Bad Homburg, Bad Nauheim und Wiesbaden. Kurstädte boten verschiedene Anlässe, die nicht nur einer Tageszeit bzw. einem Raum innerhalb des Kurbezirks zugeordnet werden können, sondern auch eine passende Kleidung sowie ein entsprechendes Verhalten erforderten. Anhand von archivalischen und musealen Text- und Bildquellen wird sowohl die vestimentäre Infrastruktur der Kurstädte als auch die Kleiderpraxis weiblicher Kurgäste exemplarisch an anlassbezogenen Kleidern rekonstruiert. Übergeordnet steht die Frage, inwiefern sich „Modebäder“ und Kleiderpraxis prägten. Der Untersuchungszeitraum, der die Entwicklung zwischen Vorkriegszeit (1910–1914) sowie der Kriegszeit

(1914–1918) fokussiert, markiert gleichzeitig die Endphase einer sich bis zu diesem Zeitpunkt stetig entwickelnden Kurkultur. Das Forschungsprojekt wird seit Februar 2022 durch das Hessen-Stipendium gefördert.

Annette Schützenmeister M.A. Konzeptionelle Überlegungen für die Verlängerung des Lebenszyklus' von Kleidung an der Schnittstelle von Kulturwissenschaft und Designforschung

 

 

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