Pro­gramm

Die Tagung beginnt am Freitag, 15. Mai gegen 12 Uhr und dauert bis Samstag, 16. Mai, 15 Uhr. Das detaillierte Programm wird Ende April veröffentlicht. Eine Übersicht finden Sie auf der Grafik.

Keynote am 15. Mai Psychologiedidaktik im Fokus: Psychologische Kompetenzen als Future Skills für eine unsichere Welt von Prof. Dr. Maria Tulis-Oswald, PH Weingarten

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Am Samstag findet eine speziell an Lehrkräfte gerichtete Fortbildung statt:

Workshop für Lehrkräfte am 16. Mai Prokrastination im Schulalltag verstehen und reduzieren von Prof. Dr. Katrin Klingsieck und Dr. Julia Bobe, Universität Paderborn

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Hier können Sie sich bis zum 14.4. zur Tagung anmelden.

 

Psychologiedidaktik im Fokus: Psychologische Kompetenzen als Future Skills für eine unsichere Welt. Ganz nach dem Motto der 16. Fachtagung Psychologiedidaktik und Evaluation widmet sich diese Keynote der Frage: Welchen Beitrag kann die Psychologie – im Sinne psychologischer Bildung und psychologischer Kompetenzen – in Zeiten gesellschaftlicher und technologischer Transformation leisten? Und: Inwiefern spielt die Psychologiedidaktik dabei eine noch viel zu unterschätzte Rolle?

Psychologische Kompetenzen stehen im Kern vieler Future Skills‑Konzepte, die genau jene Ressourcen bündeln, die Individuen befähigen, VUCA/BANI‑Bedingungen adaptiv zu bewältigen und auch im Angesicht zukünftiger Herausforderungen handlungsfähig zu agieren. Das ICUP‑Modell (https://www.icupo.org) stellt in dieser Hinsicht ein passendes, international anschlussfähiges Kompetenzmodell für das Fach Psychologie dar, das sowohl für das Grundstudium als auch für den schulischen Psychologieunterricht interessant ist. Im ersten Teil des Beitrags werde ich Parallelen zwischen beiden Frameworks aufzeigen sowie die persönliche, professionelle und gesellschaftliche Bedeutung des Erwerbs dieser psychologischen (Zukunfts-)Kompetenzen herausstellen. Im zweiten Teil möchte ich anhand der Entwicklungen der Psychologiedidaktik und mit Beispielen aus der konzeptverändernden Psychologiedidaktik verdeutlichen, wie wichtig diese – in der Psychologie noch zu etablierende – Teildisziplin für den gezielten Aufbau dieser Kompetenzen ist. Der Beitrag plädiert dafür, Psychologiedidaktik als Schlüsseldisziplin einer Future Skills‑orientierten Bildungsagenda stärker in Forschung, Curricula und (Hoch-)Schulentwicklung zu verankern.

Prokrastination im Schulalltag verstehen und reduzieren. Prokrastination, das unnötige Aufschieben intendierter Aufgaben, ist ein Phänomen, welches viele Personen im Schulalltag betrifft. In diesem Kurzworkshop sollen die Fragen geklärt werden, warum wir dazu neigen unangenehme Dinge vor uns herzuschieben und wie mit spezifischen Herausforderungen im Schulalltag motivationsförderlich umgegangen werden kann. Außerdem werden konkrete Strategien an die Hand gegeben, mit denen Prokrastination reduziert und ihr vorgebeugt werden kann.