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Foto: Universität Paderborn, Gerrit Mauritz

Komparative Theologie und indigene Theologien

Der Zusammenhang zwischen Komparativer Theologie und indigenen Theologien wird derzeit exemplarisch am Beispiel der christologischen Rezipierbarkeit andiner Kosmovision bearbeitet. Das Projekt will durch Analyse einer ausgewählten Inkulturationsform andiner Christologie in Südperu/ Bolivien und mit Hilfe der Methodik Komparativer Theologie Transformationsmöglichkeiten der hergebrachten Christologie im Kontext andiner Kosmovision ausloten und zugleich einen Weg zur Reformulierung westlicher Christologie weisen. Die Umdeutungen, die das Christusbild in den Anden durch seine Inkulturation in die Quechua-Kultur im Zuge der spanischen Eroberung erfahren hat, sollen auf ihre spekulativen Potenziale zur Fortentwicklung der Christologie untersucht werden, um einerseits das nicht nur für die indigene Bevölkerung befreiende Potenzial des christlichen Glaubens zu entfalten, und um andererseits die Rückfrage einer andinen Version der Christologie und ihrer Kosmovision für okzidentale Formen christlichen Glaubens zu Gehör zu bringen.

Die Universität der Informationsgesellschaft