Im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) ist ein Beitrag erschienen, der sich mit der Frage beschäftigt, warum wir uns in einer digital geprägten Alltagsumgebung zunehmend schwerer auf eine Sache konzentrieren können – und warum „Multitasking“ oft in Wahrheit anstrengendes Umschalten zwischen Aufgaben ist. Prof. Dr. Sven Lindberg ordnet im Artikel ein, wie permanente Reize (z. B. Push-Nachrichten, viele Tabs, Second Screen) Aufmerksamkeit binden und das Wieder-Fokussieren jedes Mal Kraft kostet. Als Gegenstrategie wird Monotasking thematisiert: bewusst geschützte Fokus-Zeiten, ablenkungsärmere Arbeits- und Lernumgebungen sowie klare Pausen, damit das Gehirn wieder in einen „Ruhemodus“ findet. Der Beitrag greift dabei auch Forschungsergebnisse zur Wirkung der bloßen Smartphone-Präsenz auf Aufmerksamkeit auf und gibt alltagsnahe Hinweise, wie sich Konzentration und Erholung wieder gezielt stärken lassen.