In der Süddeutschen Zeitung ist ein Essay erschienen, der das Phänomen des Secondscreenings – also die parallele Nutzung mehrerer Bildschirme – aus psychologischer und gesellschaftlicher Perspektive beleuchtet. Prof. Dr. Sven Lindberg von der Universität Paderborn, der aktuell zu Smartphone-Nutzung forscht, wurde als Experte interviewt und ordnet die Entwicklung ein.
Lindberg erklärt den Wunsch nach einem zweiten Bildschirm mit einer gefühlten „Untereizung“: Die Reizschwelle verschiebe sich, sodass immer mehr und intensiverer Content benötigt werde, um dieselbe Wirkung zu erzielen.
Der Essay greift zudem auf aktuelle Studiendaten zurück und zeigt, wie das Multiscreening-Verhalten inzwischen auch Auswirkungen auf die Filmindustrie hat.
Sommer, S. (2026, 4. Mai). Wie viele Bildschirme sind genug? Süddeutsche Zeitung. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/jetzt/secondscreening-aufmerksamkeit-smartphone-sucht-e200602/