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IN­NOVADE: Uni­versität Pader­born ist Teil eines neuen Ho­ri­zon Europe EU-Pro­jekts zu di­gitaler De­mokratie

21.01.2025  |  Forschung,  International,  Transfer,  Pressemitteilung,  Institut für Medienwissenschaften,  Mediensysteme und Medienorganisation

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Forschung über digitale Demokratie soll wertvolle Erkenntnisse zur Verbesserung von Bürgerbeteiligung liefern

Die digitale Gesellschaft transformiert die Demokratie. Immer häufiger werden digitale Technologien und das Internet genutzt, um demokratische Prozesse zu unterstützen und zu verbessern – die Rede ist von digitaler Demokratie. Sie beschreibt die Potenziale moderner Technologien für die Förderung demokratischer Werte und Praktiken sowie die Verwendung digitaler Medien für politische Information und Kommunikation, politische Beteiligung, Wahlen, zivilgesellschaftliches Engagement, Aktivismus oder auch die Förderung politischer Bildung. Um den positiven Wandel voranzutreiben, haben sich elf europäische Partner im internationalen und interdisziplinären EU-Forschungsprojekt INNOVADE („INNOVAtive Democracy through digitalisation“) zusammengetan, darunter auch die Universität Paderborn. Die digitale Demokratie strebt danach, die Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen zu erweitern, politisches Handeln transparenter zu gestalten und Regierungs- und Verwaltungsprozessen zu vereinfachen. Daher wird INNOVADE unter anderem die „Digital Democracy App“ entwickeln, die Bürger*innen dabei unterstützt, sich mit der lokalen Regierung auseinanderzusetzen, ihre Ideen zu teilen und einen echten Einfluss auf die Entscheidungen zu nehmen, die ihren Alltag betreffen.

Ziel des Projekts ist es, die digitale Demokratie besser zu verstehen und zu fördern. Ein Team des Instituts für Medienwissenschaften an der Universität Paderborn spielt bei INNOVADE eine wichtige Rolle: Prof. Dr. Christian Fuchs, Leiter des Arbeitsbereiches Mediensysteme und Medienorganisation, verantwortet gemeinsam mit Dr. Banu Durdaǧ und Forschungsassistent Kevin Friesch die sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung über digitale Demokratie. „INNOVADE analysiert Prinzipien und Möglichkeiten der Stärkung der digitalen Demokratie sowie Hindernisse und Risiken. Das hochaktuelle Vorhaben adressiert ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema der heutigen Zeit “, sagt Fuchs zum Horizon Europe Projekt. Die Europäische Union fördert INNOVADE seit Anfang Januar für eine Dauer von drei Jahren mit rund drei Millionen Euro. Horizon Europe ist aktuell das wichtigste EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation.

Digital Democracy App wird in zwei Gemeinden getestet

INNOVADE ist ein Zusammenspiel aus Gesellschafts- und Politikforschung mit Technikentwicklung. Fuchs erläutert: „Die sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung wird Prinzipien und Kriterien der digitalen Demokratie herausarbeiten, die dann als Gestaltungsprinzipien für eine im Projekt entwickelte Digital Democracy App verwendet werden“. Die App wird in zwei Gemeinden – Geel in Belgien und San Martín de la Vega in Spanien – getestet und die lokale Nutzung wissenschaftlich analysiert. Da die beiden Gemeinden als Projektpartner teilnehmen, wird der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse des Projekts über digitale Demokratie in die Gesellschaft ermöglicht. Die Pilotstudien in den beiden Gemeinden, bei denen mit digitaler Demokratie auf der lokalen Ebene experimentiert wird, werden sozialwissenschaftlich evaluiert. Die Pilotstandorte werden wertvolle Einsichten darüber liefern, wie Instrumente der digitalen Demokratie die Bürgerbeteiligung auf lokaler Ebene zukünftig verbessert werden können.

„Bei INNOVADE ist eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen Forschung, Technologie und Kommunalverwaltung möglich. Unser Ziel ist es, die digitale Demokratie in Europa zu verbessern. Die Stärkung der digitalen Demokratie ist heute wichtig als Gegengewicht zu Fake News, Echokammern, Autoritarismus und postfaktischer Politik im Internet“, so Fuchs.

Die interdisziplinären Projektpartner kommen aus Belgien, Deutschland, Italien und Spanien

Die Forschung des Teams der Universität Paderborn konzentriert sich auf Demokratietheorien, Theorien der digitalen Demokratie sowie Sozialforschung über die digitale Demokratie. Seine Aufgabe ist es, theoretische Grundlagenforschung und empirische Sozialforschung zur digitalen Demokratie zu betreiben. Neben der Universität Paderborn zählt in Deutschland das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz zu den Projektpartnern. Aus Belgien beteiligen sich die Brüsseler Strategiegruppe Beyond the Horizon, die Katholieke Universiteit (KU) Leuven, das Unternehmen Hybrid Core sowie die Stadtverwaltung von Geel. Italienische Partner sind die Unternehmen ICT Legal Consulting und Trust-IT mit seiner Tochtergesellschaft COMMpla. In Spanien kommen die Stiftung Cibervoluntarios und die Stadtverwaltung von San Martín de la Vega hinzu. Die Projektpartner*innen der verschiedenen Länder bringen ihre spezifischen Kenntnisse und Erfahrungen ein. Insgesamt kommt die interdisziplinäre wissenschaftliche Expertise des Projekts aus den Feldern der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie, Anthropologie, Informatik, Privacy & Security Studies, Bildungswissenschaft und Rechtswissenschaft.

Weitere Informationen zu INNOVADE gibt es auf der Projekt-Webseite. Interessierte können sich auch zum Newsletter anmelden. 

Zwei junge Männer und eine junge Frau schauen gemeinsam auf ein Smartphone
Symbolbild (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi)
Download (674 KB)
Eine Frau und ein Mann stehen vor einem Aufsteller und schauen direkt in die Kamera.
Foto (Universität Paderborn, INNOVADE): Dr. Banu Durdaǧ und Prof. Dr. Christian Fuchs beim INNOVADE Kick-Off Meeting in Brüssel.
Download (1 MB)
Eine Gruppe aus männlich und weiblich gelesenen Personen steht zusammen vor einem Aufsteller und zwei Pflanzen.
Foto (Universität Paderborn, INNOVADE): Das INNOVADE-Projektteam beim Kick-Off Meeting in Brüssel.
Download (1 MB)

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