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Foto: Agentur Silberweiss, Salzkotten

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Digitale Jahrestagung des Arbeitskreises für historische Religionspädagogik

Digitale Tagung des „Arbeitskreises für historische Religionspädagogik“ am 22.-24.02.2022 zum Thema "Katastrophen - Religiöse Bildung angesichts von Kriegs- und Krisenerfahrungen im 19. und 20. Jahrhundert" an der Universität Paderborn

Katastrophen, Kriege und Krisen und deren Wahrnehmungen durch religionspädagogisches Denken und Handeln in den letzten 250 Jahren sind das Thema der bevorstehenden Tagung des Arbeitskreises für historische Religionspädagogik. Katastrophen haben menschliche Existenz nicht nur von Anfang an begleitet, sie bildeten auch immer wieder Schwellen der Menschheitsgeschichte. Bisher jedoch hat die Menschheit jeden „Weltuntergang“ überlebt – und viel mehr als das: Bereits das antike griechische Drama kannte die Peripetie, die durch eine Wendung zum Guten eine Katharsis bei seinem Protagonisten hervorrufen konnte. In der christlichen Theologie sucht die Theodizeefrage bleibend nach Antwortversuchen, wie das Leiden in der Welt mit einem allmächtigen und zugleich guten Gott zu vereinbaren sei. Auch hier ist die Katastrophe oder Krise als Strafe oder pädagogische Maßnahme Gottes eine Vorstellung, die nie ganz aus der Theologie verschwunden ist. G. W. Leibniz etwa wurde nicht müde zu betonen, dass „oft ein Übel ein Gut bewirkt, welches ohne dieses Übel nicht eingetroffen wäre“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Den Flyer der Veranstaltung können sie hier einsehen.

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