Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Das Projekt "In der Philosophie zu Hause" stellt ein von Prof. Dr. Ruth Hagengruber ins Leben gerufenes und von Ana Rodrigues betreutes ausgezeichnetes Angebot vor, den verschiedenen kulturellen Hintergründen der Studierenden und den sich daraus ergebenden Fragen gerecht zu werden.

VORTRÄGE

Prof. Dr. Ruth Hagengruber - "Philosophiegeschichte mit Philosophinnen"

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn

im Rahmen des Workshops

"Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen "

des Projekts In der Philosophie zu Hause

Auch dieses Semester setzt das Projekt In der Philosophie zu Hause seine Workshop-Reihe "Philosophie und…" in der Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften fort.

Dieses Mal findet der Workshop in Kooperation mit dem Lehr- und Forschungsbereich History of Women Philosophers and Scientists statt.

Das Thema: "Philosophie und die Geschichte der Philosophinnen"

Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein öffentlicher Vortrag von

Prof. Dr. Hagengruber (Paderborn)

mit dem Titel

Philosophiegeschichte mit Philosophinnen

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen:

Freitag, den 29.05.15 um 11 Uhr

Universität Paderborn - Raum Q2.228

PD Dr. Nikolay Milkov - "Was ist eine sexuelle Handlung? Philosophische Bemerkungen"

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops "Philosophie und Sexualität " des Projekts In der Philosophie zu Hause

Die menschliche Sexualität ist ein altes Thema der Philosophie, metaphysische und ethische Überlegungen finden sich in vielen klassischen Texten der Philosophie seit Platon und Aristoteles.  Die Kirchenväter Augustinus und Thomas von Aquin thematisieren die geschlechtliche Liebe ebenso wie der Aufklärungsphilosoph La Mettrie oder Kant.  Außer bei La Mettrie findet man in der Geschichte der Philosophie allerdings selten ausgearbeitete Abhandlungen zu diesem Thema. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich ein eigenständiger  Forschungsbereich "Philosophie der Sexualität", insbesondere nachdem Alan Soble 1977 die "Society for Philosophy of Sex and Love“ unter der Schirmherrschaft der "American Philosophical Association" gründete.

Im Rahmen des Projekts In der Philosophie zu Hause am Lehrstuhl für praktische Philosophie, Prof. Dr. R. Hagengruber, findet unter der Leitung von Ana Rodrigues in der Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften eine zweitägige Blockveranstaltung zu diesem Thema statt. Studierende der Philosophie setzen sich mit den verschiedenen Konzepten von Sexualität in der Philosophiegeschichte auseinander, um im Anschluss aktuelle anthropologische und ethische Positionen zu Fragen der Sexualität zu diskutieren.

Der Workshop findet seinen Abschluss in einem öffentlichen Vortrag am Freitag, dem 13.06.14 um 16 Uhr im Raum Q1.203:

PD Dr. Nikolay Milkov "Was ist eine sexuelle Handlung? Philosophische Bemerkungen"

 

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Gastvortrag: Prof. Dr. Cornelia Klinger (Wien): "Lebenssorge in sozialphilosophischer Perspektive"

Öffentlicher Vortrag an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops „Philosophie und feministische Ethik“ des Projekts In der Philosophie zu Hause

18. Oktober 2013, 14 Uhr in O1

PROF. DR. CORNELIA KLINGER (WIEN)

LEBENSSORGE IN SOZIALPHILOSOPHISCHER PERSPEKTIVE

Zu diesem Vortrag:

Im Anschluss an die von Carol Gilligan gestellte Frage nach einer weiblichen Moral (C. Gilligan, In a Different Voice, 1982) entwickelt sich in den 1980er Jahren eine Diskussion um den Begriff "care". Etwa seit Mitte der 1990er Jahre verstummt diese im Kontext der feministischen Theorie um eine weibliche / feministische Ethik geführte Debatte allmählich wieder. Unter dem Eindruck der Entstehung eines neoliberalen Marktes für alle Arten von Sorge-Tätigkeiten und im Zusammenhang eines konsumentenorientierten "emotionalen Kapitalismus" (Eva Illouz) findet die von feministischer Seite seit langem geforderte "care-revolution" (Gabriele Winker) auf einmal unter ganz anderen Vorzeichen statt.

Der Vortrag soll die Chancen und Probleme dieser Entwicklungen aus einer erweiterten sozialphilosophischen Perspektive beleuchten. Es geht um Fragen nach dem Zeitregime von Lebenssorge, nach dem Verständnis von Subjekt und Autonomie, nach dem Verhältnis von Arbeit und Leben.

Gastvortrag: Karin Kuchler, Mag.a (Wien) - "Philosophie Unterrichten in interkultureller Perspektive: drei mögliche Elemente."

Öffentlicher Vortrag  an der Universität Paderborn im Rahmen des Workshops „Philosophie und Diversity“ des Projekts In der Philosophie zu Hause

25. Mai 2013, 14 Uhr in H4

Karin Kuchler, Mag.a (Wien)

Philosophie Unterrichten in interkultureller Perspektive: drei mögliche Elemente.

Zu diesem Vortrag:

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert bestimmt der Unterricht in Philosophie wesentlich mit, was wir unter Philosophie verstehen. In der philosophiegeschichtlichen Vorlesung wird festgelegt wer als Philosoph - und viel seltener als Philosophin - zu gelten hat und wo Philosophie betrieben wird, nämlich scheinbar meist in Europa! Weil diese Sicht auf Philosophie brüchig geworden ist, muss man fragen, wie wir unseren Unterricht ändern, um dem philosophischen Anspruch auf interkulturelle Orientierung gerecht zu werden.

Gastvortrag: Dr. Brigitte Buchhammer: "Philosophie als "Anwältin der unverkürzten Humanität" - aus feministischer Perspektive"
Gastvortrag: Prof. Dr. Elisabeth de Sotelo:"Historische Probleme und Positionen im Feminismus"

Im Zuge der Lesewoche der Universität Paderborn (28. Mai-01. Juni), in der Lehrende und Studierende die Möglichkeit haben, außerhalb des normalen universitären Alltags und fernab von festen Seminarplänen Themenbereiche zu vertiefen, Texte zu lesen und zu diskutieren oder Exkursionen zu veranstalten, ist In der Philosophie zu Hause durch einen Workshop (30.05 bis 31.05) vertreten. Im Rahmen des Workshops unter dem Titel „Philosophie und Feminismus wird die Geschichte der Philosophinnen seit der Aufklärung beleuchtet. Die Aufklärungsdenkerinnen waren mit ihren wissenschaftlich fundierten Gleichstellungsforderungen in besonderer Weise Anfang und Legitimation der feministischen Bewegung(en). Inhalt des Workshops ist es, diesen Zusammenhang näher zu beleuchten und bis in die gegenwärtigen Debatten hinein zu verfolgen und zu diskutieren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung hält Frai Professor Elisabeth de Sotelo am Donnerstag, 31.05., einen Vortrag und Workshop zum Thema "Historische Probleme und Positionen im Feminismus". 

 

Der Workshop findet in Paderborn im Technologiepark (TP11 EG Raum 1), 10-16 Uhr, statt. Die Teilnahme ist auf 18 Personen begrenzt.

Anmeldungen bitte per Mail bei Ana Rodrigues an: ana.rodrigues(at)upb(dot)de

Die Universität der Informationsgesellschaft