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Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude Bildinformationen anzeigen
Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011) Bildinformationen anzeigen
Kupferstich von Matthäus Merian (1647) Bildinformationen anzeigen

Foto: CC BY SA Hans Weingartz/Wikicommons

Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe, Exkursion 2016, hier: Besuch des Schlosses Solitude

Foto: Privat

Exkursion der Alten Geschichte nach Aphrodisias, Türkei (2011)

Foto: Privat

Kupferstich von Matthäus Merian (1647)

Foto: http://www.zeno.org - Contumax GmbH & Co. KG

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Jun. Prof. Dr. Nina Kleinöder: „Global Player“? Annäherungen an eine globale Unternehmensgeschichte des Hochimperialismus

Am kommenden Dienstag (30.11.) hält Jun. Prof. Dr. Nina Kleinöder den vierten Vortrag der Veranstaltungsreihe "Geschichte(n) der Welt? Neue Forschungen aus der Globalgeschichte", mit dem Thema „'Global Player'? Annäherungen an eine globale Unternehmensgeschichte des Hochimperialismus":

Unternehmen gelten gemeinhin als zentrale Triebkräfte und Akteure der globalen Wirtschaft. Zugleich war und ist dieses globale Handeln stark in kapitalistisch-imperialen Bahnen verankert. Im kolonialhistorischen Kontext gehören wohl „chartered companies “ zu den prominentesten Beispielen, die in ihrer engen Verknüpfung von staatlichen und privatwirtschaftlichen Interessen sowohl als „engines of imperialism“ als auch „engines of capitalism“ (Philipps/Sharman 2020) gelten. Doch was sind „koloniale Unternehmen“? Mit dem Fokus auf die Mikroebene von Unternehmen richtet sich der Blick auf Praktiken und Logik des Wirtschaftens, also die konkrete Gestaltung des kolonialen Außenhandels durch Kolonialbeamte, Handels- und Kolonialgesellschaften oder multinationale Konzerne (Jansen/Osterhammel 2013), sowie die spezifischen Handlungsfelder und Motivationen, aus denen sich Situationen kolonialer Unternehmungen im Bereich von Agrar- und Plantagenwirtschaft, Handel, Banken oder Infrastrukturen speisten.

 

Der Vortrag findet  online statt. Für die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting bitte eine E-Mail an shkzg@mail.uni-paderborn.de

Der Raum O2 steht trotzdem zur Verfügung, um ggf. von dort aus (mit Kopfhörern) virtuell am Meeting teilzunehmen.

Die Universität der Informationsgesellschaft