Eine aktuelle Publikation von Christian Fuchs zeigt, wie sich Demokratie im digitalen Zeitalter neu denken lässt.
Die Studie erweitert die Typologie der Demokratiemodelle von James S. Fishkin. Besonders im Fokus steht die digitale Demokratie. Es wird eine Unterscheidung von sechs Dimensionen der digitalen Demokratie vorgenommen: der konstitutionellen, repräsentativen, direkten, pluralistischen, deliberativen sowie partizipativen digitalen Demokratie.
Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass diese Möglichkeiten auch Risiken mit sich bringen, etwa durch Manipulation oder vereinfachte populistische Botschaften. Deshalb betont die Arbeit, dass partizipative und deliberative digitale Demokratie mit Grundrechten verbunden werden sollen.
Demokratie im digitalen Zeitalter funktioniert am besten als Kombination verschiedener Ansätze – mit aktiver Beteiligung, offener Diskussion und einem starken rechtlichen Fundament.
Der ausführliche Artikel ist unter folgendem Link nachzulesen: https://doi.org/10.1080/19331681.2026.2660162