Im Zeitraum vom 25.-27. Februar 2026 fand die vom Bayerischen Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID) der Universität Erlangen-Nürnberg organisierte Konferenz „The Concept of Happiness and Suffering in Judaism, Christianity and Islam“ statt.
Im Rahmen dieser internationalen und interdisziplinären Konferenz, an der jüdische, christliche und islamische Glückseligkeits- und Leidkonzeptionen vorgestellt wurden, hielt Vertr.-Prof. Dr. Raid Al-Daghistani (PIIT, Paderborn) einen Vortrag mit dem Titel “The Concept of Happiness in Islam. Quranic, philosophical and mystical Perspectives”. Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Aspekte des koranischen Verständnisses von Glück stellte Raid Al-Daghistani die vorherrschenden Perspektiven auf das Thema Glückseligkeit in der klassischen arabisch-islamischen Philosophie (falsafa) und der Sufi-Mystik (tasawwuf) dar und zeigte dabei sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen beiden Strömungen auf. In diesem Zusammenhang erörterte er kurz die Glückstheorien von Denkern wie al-Fārābī (gest. 950/1), Ibn Miskawayh (gest. 1030) und al-Ġazālī (gest. 1111) und reflektierte abschließend über die Relevanz der islamischen Glückseligkeitskonzeptionen für den heutigen religionstheologischen und spirituellen Kontext.
Die Konferenz mündete in eine rege Austauschrunde zwischen den ReferentInnen und Teilnehmenden und wurde durch die Schlussworte des Veranstalters, Prof. Dr. George Tamer, abgerundet.
Die Ergebnisse der Konferenz werden in der Buchreihe „Key Concepts in Interreligious Discourses“ des renommierten Wissenschaftsverlags Walter de Gruyter (Berlin/Boston) in zwei Bänden veröffentlicht.
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