Schrift und Spi­ri­tu­a­li­tät: Mys­ti­sche Her­me­neu­tik und Buch­sta­ben­sym­bo­lik im Su­fis­mus

Im Zeitraum von 19. – 21. Mai 2026 fand an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt ein interkonfessioneller, interreligiöser und interdisziplinärer Studientag mit dem Titel „Imagination und Text: Ästhetische und spirituelle Lesarten heiliger Schriften“ statt. Ein Spezifikum des vorliegenden Studientages war es, bewusst die interreligiöse Verbindung zu suchen und damit auch islamische und jüdische Perspektiven auf das vorliegende Thema miteinzuschließen.
 

Im Rahmen dieser Studientagung hielt PD Dr. Raid Al-Daghistani (PIIT, Universität Paderborn / TEOF, Universität Ljubljana) einen Vortrag zum Thema „Schrift und
Spiritualität: Mystische Hermeneutik und Buchstabensymbolik im Sufismus“. Er zeigte, dass gerade die mystische Tradition des Islams die ästhetisch-spirituelle Form des Textes
betont, indem sie den Blick über eine rein kognitive und linguistische Rezeption des heiligen Textes hinaus ausweitet und dabei sowohl rituelle als auch gestalterische religiöse Praktiken
in den Vordergrund stellt. Ausgehende von der Auffassung der Offenbarung als ästhetisches Ereignis, das als Text seine eigentliche bzw. endgültige Form gewinnt, stellte Dr. Al-
Daghistani die mystische Koraninterpretation (taʾwīl) und die Lehre von Buchstabensymbolik (ʿilm al-ḥurū) im Sufismus dar. In diesem Zusammenhang reflektierte er im letzten Teil seines
Vortrags auch über das Verhältnis zwischen der Unendlichkeit des göttlichen Wortes und der Endlichkeit der menschlichen Sprache.
 

In abschließender Diskussion wiesen die ReferentInnen vor allem auf die Gemeinsamkeiten und Schnittstellen zwischen den drei monotheistischen Religionen in Bezug auf
„theologische Rezeptionsästhetik“ hin und betonten dabei die Aufgabe der heutigen Theologie in der Erschließung der hermeneutischen Dimension ästhetisch-spiritueller
Rezeptionspraktiken.
 

Der Studientag wurde von Prof. Dr. Malte Dominik Krüger (Universität Marburg), Prof. Dr. Tobias Specker SJ (Sankt Georgen) und Prof. Dr. Klaus Vechtel SJ (Sankt Georgen) geleitet und moderiert.

Schrift und Spi­ri­tu­a­li­tät: Mys­ti­sche Her­me­neu­tik und Buch­sta­ben­sym­bo­lik im Su­fis­mus

Im Zeitraum von 19. – 21. Mai 2026 fand an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt ein interkonfessioneller, interreligiöser und interdisziplinärer Studientag mit dem Titel „Imagination und Text: Ästhetische und spirituelle Lesarten heiliger Schriften“ statt. Ein Spezifikum des vorliegenden Studientages war es, bewusst die interreligiöse Verbindung zu suchen und damit auch islamische und jüdische Perspektiven auf das vorliegende Thema miteinzuschließen.
 

Im Rahmen dieser Studientagung hielt PD Dr. Raid Al-Daghistani (PIIT, Universität Paderborn / TEOF, Universität Ljubljana) einen Vortrag zum Thema „Schrift und
Spiritualität: Mystische Hermeneutik und Buchstabensymbolik im Sufismus“. Er zeigte, dass gerade die mystische Tradition des Islams die ästhetisch-spirituelle Form des Textes
betont, indem sie den Blick über eine rein kognitive und linguistische Rezeption des heiligen Textes hinaus ausweitet und dabei sowohl rituelle als auch gestalterische religiöse Praktiken
in den Vordergrund stellt. Ausgehende von der Auffassung der Offenbarung als ästhetisches Ereignis, das als Text seine eigentliche bzw. endgültige Form gewinnt, stellte Dr. Al-
Daghistani die mystische Koraninterpretation (taʾwīl) und die Lehre von Buchstabensymbolik (ʿilm al-ḥurū) im Sufismus dar. In diesem Zusammenhang reflektierte er im letzten Teil seines
Vortrags auch über das Verhältnis zwischen der Unendlichkeit des göttlichen Wortes und der Endlichkeit der menschlichen Sprache.
 

In abschließender Diskussion wiesen die ReferentInnen vor allem auf die Gemeinsamkeiten und Schnittstellen zwischen den drei monotheistischen Religionen in Bezug auf
„theologische Rezeptionsästhetik“ hin und betonten dabei die Aufgabe der heutigen Theologie in der Erschließung der hermeneutischen Dimension ästhetisch-spiritueller
Rezeptionspraktiken.
 

Der Studientag wurde von Prof. Dr. Malte Dominik Krüger (Universität Marburg), Prof. Dr. Tobias Specker SJ (Sankt Georgen) und Prof. Dr. Klaus Vechtel SJ (Sankt Georgen) geleitet und moderiert.

Stu­die­ren am PI­IT

Warum Islamische Theologie bzw. Religionslehre studieren? Warum an der Universität Paderborn studieren? Was erwartet mich? Welche Perspektiven ergeben sich? - Das Paderborner Institut für Islamische Theologie stellt sich vor und beantwortet diese und andere zentrale Fragen zum Studium.

Stu­di­en­an­ge­bot

Stu­di­um des Un­ter­richts­fachs Is­la­mi­sche Theo­lo­gie (B.Ed.) und (M.Ed.)

Das Unterrichtsfach Islamische Religionslehre kann im Rahmen des Bachelor- und Masterstudiengangs Lehramt (Bachelor of Education für die Lehrämter Grundschule, Haupt-, Real- und Gesamtschule, Gymnasium/Gesamtschule & Berufskolleg) studiert werden.

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Stu­dien­in­hal­te des Stu­di­en­fachs Kom­pa­ra­ti­ve Theo­lo­gie

Es ist möglich, das Studienfach Komparative Theologie der Religionen in einer Y-Version zu studieren, die es erlaubt, den Schwerpunkt auf die Islamische Theologie zu legen.

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Forschung und Lehre am PIIT

Alle Informationen rund um Forschung und Lehre am PIIT sind auf der folgenden Seite abrufbar.

Was ist das PI­IT noch?

Be­tei­li­gung am ZeKK

Das ZeKK ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung an der Universität Paderborn, die sich durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Theologien und Kulturwissenschaften in einem Forschungsverbund auszeichnet.

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PI­IT On Tour

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Jun.-Prof. Dr. Idris Nassery

Paderborner Institut für Islamische Theologie » Islamische Normenlehre

Raum TP6.0.101
Universität Paderborn
Technologiepark 6
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Sprechstunde nach vorheriger Vereinbarung per E-Mail dienstags von 13-14 Uhr möglich.

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Raum N3.146
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Fakultät für Kulturwissenschaften
Paderborner Institut für Islamische Theologie
Warburger Straße 100
D- 33098 Paderborn

Das Postfach der Islamischen Theologie befindet sich auf N3, gegenüber von Raum N3.101.

E-Mail: piit@kw.upb.de

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Prof. Dr. Muna Tatari ist die Lehrstuhlinhaberin des Fachbereichs Islamische Systematische Theologie.

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Ko­ra­nex­ege­se/ Ha­dithwis­sen­schaf­ten

Prof. Dr. Zishan Ghaffar ist der Lehrstuhlinhaber der Koranexegese und Hadithwissenschaften

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Is­la­mi­sche Re­li­gi­ons­päd­ago­gik

Jun.-Prof. Dr. Naciye Kamcili-Yildiz ist die Lehrstuhlinhaberin für die Islamische Religionspädagogik und dessen Fachdidaktik.

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