Unter dem Titel „Vom St. Martin bis Zuckerfest“ fand am 26. und 27. März eine zweitägige Fortbildung für Erzieherinnen in Münster statt, geleitet von Naciye Kamcili-Yildiz (PIIT) und Clauß Peter Sajak (Universität Münster). Im Mittelpunkt stand die Frage, wie religiöse Vielfalt im Kita-Alltag sensibel, reflektiert und zugleich praxisnah gestaltet werden kann.
Die Fortbildung bot den Teilnehmerinnen mit dem Schwerpunkt auf religiöse Feste und Traditionen fundierte Einblicke in das christliche und islamische Jahr. Darüber hinaus wurden grundlegende Kenntnisse über den Aufbau und die Bedeutung von Kirche und Moschee vermittelt. Ziel war es, Sicherheit im Umgang mit religiösen Themen zu gewinnen und Kindern unterschiedliche religiöse Lebenswelten verständlich und wertschätzend näherzubringen.
Neben fachlichen Impulsen spielte der Austausch über eigene Erfahrungen und Herausforderungen eine wichtige Rolle. In religionspädagogischen Arbeitsphasen wurden konkrete Leitfragen diskutiert, etwa zur Teilnahme muslimischer Kinder an christlichen Festen oder zu Möglichkeiten, muslimische Traditionen in christlichen Einrichtungen sichtbar zu machen. Die Fortbildung eröffnete neue Perspektiven auf einen offenen und respektvollen Umgang mit religiöser Vielfalt im frühen Bildungsbereich.










