Willkommen im Analog Animation Lab!
Das Analog Animation Lab bietet Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen von Seminaren eigene Stop-Motion-Filme zu produzieren. Dabei geht es nicht nur darum, Grundlagen der Filmproduktion zu erlernen (von der Ideenentwicklung bis zum fertigen Film), sondern dies eingebettet in einen wissenschaftlichen Kontext zu tun.
Von der Theorie zur Praxis zur Theorie
Im Analog Animation Lab geht es dezidiert um den Transfer zwischen Theorie und Praxis. Das heißt, der Einstieg findet hier zunächst ausgehend von theoretischen Konzepten und Begriffen statt, um sich darauf aufbauend der Praxis anzunähern. Ziel ist es im Lab also nicht nur, einen eigenen Film zu produzieren, sondern dabei über die Produktivität theoretischer Ansätze für die eigene Praxis nachzudenken. Am Ende ist das Ergebnis der Labor-Seminare daher nicht nur ein fertiger Film, sondern ebenso ein theoretisch reflektierender Abschlussbericht.
Warum Stop-Motion?
Weil es im Analog Animation Lab um eine theoriegeleitete Medienpraxis geht, ist Stop-Motion die ideale Art und Weise, Filme zu produzieren; denn bei keinem anderen filmischen Verfahren denkt man so viel darüber nach, was es heißt, dass Filme aus einzelnen Frames bestehen, die einer spezifischen Taktung folgen. Zugleich regt die Beschäftigung mit Animation dazu an, die Medienspezifik und Konstruiertheit des Filmischen (zwischen analog und digital) und seinen Realitätsbezug zu reflektieren. Schließlich arbeiten wir im Bereich der sogenannten “analogen Animation” zwar mit konkretem Material (wie Papier, Knete, Draht, Kleber, Sand etc.) und mit analogen Optiken (Foto-Objektive), zugleich aber mit digitalen Spiegelreflex-Foto-Kameras und digitaler Software.
Bisherige Seminare im Analog Animation Lab
- Denkbewegungen. Stop-Motion Erklärvideos | WS 2025/26
- „(Don’t) Stop the Music" – Stop-Motion Musikvideos | WS 2024/25
- AnimaDok Analog | WS 2023/24
- Stop-Motion | WS 2023/24
Ausstattung des Analog Animation Lab
Im Analog Animation Lab stehen insgesamt fünf voll ausgestattete Arbeitsplätze zur Verfügung. Gearbeitet wird mit der professionellen Stop-Motion-Software Dragonframe, die auch in großen Animationsstudios zum Einsatz kommt. Zur Aufnahme dienen digitale Spiegelreflex-Kameras. Dank der Kooperation mit dem ZIM:Medien stehen zudem professionelles Beleuchtungs-Equipment, Laptops sowie für die Pre- und Post-Produktion ein Tonstudio und Schnittplätze zur Verfügung.
Ansprechperson Analog Animation Lab
Junior Professor for Film Studies
Office: E2.151
Phone: +49 5251 60-3895
E-mail: julia.eckel@uni-paderborn.de
Web: Homepage