Dr. Idris Nas­se­ry im in­ter­re­li­gi­ösen Ge­spräch über das „Hei­li­ge“

Im Rahmen der Montagsakademie im Wintersemester 2017/18 der Theologischen Fakultät Paderborn nahm Dr. Idris Nassery am 29.01.2018 an einem interreligiösen Gespräch zum Thema Heiligkeit teil. Die Veranstaltung, welche der Reihe „Gott begegnen an heiligen Orten“ angegliedert war, trug den Titel „Heiliger Boden? (Ent-)Sakralisierung von Räumen in Christentum und Islam“.

Dr. Idris Nassery diskutierte mit der katholischen Theologin Cordula Heupts und dem Leiter der Montagsakademie, Prof. Dr. Stefan Kopp, über heilige Orte. Cordula Heupts betonte, dass die Gegenwart Gottes nicht einfach in Kirchenbauten gegeben sei, sondern immer in Verbindung mit der der Feier der Eucharistie und Gemeinschaft der Gläubigen stehe. Allerdings würden die Kirchenbauten die Hoffnung auf Gottes Gegenwart bergen. Entsakralisierung bedeute dagegen, Räumen, die den Anschein bekommen haben selbst heilig zu sein, wieder den auf Gott verweisenden Charakter zurückzugeben.

Dr. Idris Nassery verwies darauf, dass es den Begriff „sakral“ im Arabischen nicht gibt. Allerdings gibt es ähnliche Begriffe, die immer Gott zugeschrieben werden. Deshalb kann nur Gott das zuschreiben, was unter Sakralität verstanden wird. Zuerst galt dieser sakrale Charakter nur für die Kaaba. Mit der Verbreitung des Islam kam es dazu, dass der Begriff auch für weitere Moscheen verwendet wurde.

Dr. Idris Nas­se­ry im in­ter­re­li­gi­ösen Ge­spräch über das „Hei­li­ge“

Im Rahmen der Montagsakademie im Wintersemester 2017/18 der Theologischen Fakultät Paderborn nahm Dr. Idris Nassery am 29.01.2018 an einem interreligiösen Gespräch zum Thema Heiligkeit teil. Die Veranstaltung, welche der Reihe „Gott begegnen an heiligen Orten“ angegliedert war, trug den Titel „Heiliger Boden? (Ent-)Sakralisierung von Räumen in Christentum und Islam“.

Dr. Idris Nassery diskutierte mit der katholischen Theologin Cordula Heupts und dem Leiter der Montagsakademie, Prof. Dr. Stefan Kopp, über heilige Orte. Cordula Heupts betonte, dass die Gegenwart Gottes nicht einfach in Kirchenbauten gegeben sei, sondern immer in Verbindung mit der der Feier der Eucharistie und Gemeinschaft der Gläubigen stehe. Allerdings würden die Kirchenbauten die Hoffnung auf Gottes Gegenwart bergen. Entsakralisierung bedeute dagegen, Räumen, die den Anschein bekommen haben selbst heilig zu sein, wieder den auf Gott verweisenden Charakter zurückzugeben.

Dr. Idris Nassery verwies darauf, dass es den Begriff „sakral“ im Arabischen nicht gibt. Allerdings gibt es ähnliche Begriffe, die immer Gott zugeschrieben werden. Deshalb kann nur Gott das zuschreiben, was unter Sakralität verstanden wird. Zuerst galt dieser sakrale Charakter nur für die Kaaba. Mit der Verbreitung des Islam kam es dazu, dass der Begriff auch für weitere Moscheen verwendet wurde.

Stu­die­ren am PI­IT

Warum Islamische Theologie bzw. Religionslehre studieren? Warum an der Universität Paderborn studieren? Was erwartet mich? Welche Perspektiven ergeben sich? - Das Paderborner Institut für Islamische Theologie stellt sich vor und beantwortet diese und andere zentrale Fragen zum Studium.

Stu­di­en­an­ge­bot

Stu­di­um des Un­ter­richts­fachs Is­la­mi­sche Theo­lo­gie (B.Ed.) und (M.Ed.)

Das Unterrichtsfach Islamische Religionslehre kann im Rahmen des Bachelor- und Masterstudiengangs Lehramt (Bachelor of Education für die Lehrämter Grundschule, Haupt-, Real- und Gesamtschule, Gymnasium/Gesamtschule & Berufskolleg) studiert werden.

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Stu­dien­in­hal­te des Stu­di­en­fachs Kom­pa­ra­ti­ve Theo­lo­gie

Es ist möglich, das Studienfach Komparative Theologie der Religionen in einer Y-Version zu studieren, die es erlaubt, den Schwerpunkt auf die Islamische Theologie zu legen.

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Forschung und Lehre am PIIT

Alle Informationen rund um Forschung und Lehre am PIIT sind auf der folgenden Seite abrufbar.

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Das ZeKK ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung an der Universität Paderborn, die sich durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Theologien und Kulturwissenschaften in einem Forschungsverbund auszeichnet.

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Raum TP6.0.101
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Technologiepark 6
33100 Paderborn

Sprechstunden

Sprechstunde nach vorheriger Vereinbarung per E-Mail dienstags von 13-14 Uhr möglich.

Stell­ver­tre­ten­de Lei­tung des PI­IT

Prof. Dr. Zishan Ghaffar

Paderborner Institut für Islamische Theologie » Koranwissenschaften

Raum N3.146
Universität Paderborn
Pohlweg 55
33098 Paderborn

Sekretariat

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Heike Troja

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An­schrift

Universität Paderborn
Fakultät für Kulturwissenschaften
Paderborner Institut für Islamische Theologie
Warburger Straße 100
D- 33098 Paderborn

Das Postfach der Islamischen Theologie befindet sich auf N3, gegenüber von Raum N3.101.

E-Mail: piit@kw.upb.de

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Is­la­mi­sche Norm­leh­re

Jun.-Prof. Dr. Idris Nassery ist der Lehrstuhlinhaber der Islamischen Normlehre und Rechtswissenschaften.

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Is­la­mi­sche Sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie

Prof. Dr. Muna Tatari ist die Lehrstuhlinhaberin des Fachbereichs Islamische Systematische Theologie.

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Ko­ra­nex­ege­se/ Ha­dithwis­sen­schaf­ten

Prof. Dr. Zishan Ghaffar ist der Lehrstuhlinhaber der Koranexegese und Hadithwissenschaften

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Is­la­mi­sche Re­li­gi­ons­päd­ago­gik

Jun.-Prof. Dr. Naciye Kamcili-Yildiz ist die Lehrstuhlinhaberin für die Islamische Religionspädagogik und dessen Fachdidaktik.

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