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Prof. Dr. Eva-Maria Seng und Studierende des Masterstudiengangs Kulturerbe vor Schloss Solitude, Stuttgart Bildinformationen anzeigen
Neues Museum, Berlin Bildinformationen anzeigen
Aufnahme von Corveyer Buchbeständen der EAB/Depositum Dechanei Höxter Bildinformationen anzeigen
Münsterplatz, Ulm, Steinmetzen bei der Arbeit, 1933 Bildinformationen anzeigen
Vortrag von Prof. Dr. Chen Chiyu (Tsinghua Universität Beijing) über Wechselbeziehungen chinesischer und westlicher Kunst im VolksbankForum Paderborn Bildinformationen anzeigen
Städel Museum, Frankfurt am Main Bildinformationen anzeigen
Ofrenda im Museum für Sepulkralkultur, Kassel Bildinformationen anzeigen

Prof. Dr. Eva-Maria Seng und Studierende des Masterstudiengangs Kulturerbe vor Schloss Solitude, Stuttgart

Foto: © Paderborner Bildarchiv

Neues Museum, Berlin

Foto: gemeinfrei

Aufnahme von Corveyer Buchbeständen der EAB/Depositum Dechanei Höxter

Foto: © Andreas Bartsch

Münsterplatz, Ulm, Steinmetzen bei der Arbeit, 1933

Foto: © Stadtarchiv Ulm

Vortrag von Prof. Dr. Chen Chiyu (Tsinghua Universität Beijing) über Wechselbeziehungen chinesischer und westlicher Kunst im VolksbankForum Paderborn

Foto: © Paderborner Bildarchiv

Städel Museum, Frankfurt am Main

Foto: © Strandgut87/Wikimedia Commons

Ofrenda im Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Foto: © Christine Drah

Samstag, 05.11.2022 | 09.00 Uhr

29. Jahrestagung zu Fragen der Geschichte zum Thema „Luxus – Distinktion und Repräsentation. Ein zeitloses Phänomen?”

5. November 2022, Universität Paderborn

„Gegen den Luxus predigt man seit 2.000 Jahren in Versen und in Prosa und hat ihn doch immer geliebt.“ Dieses ambivalente Verhältnis, das Voltaire 1764 beschreibt, besteht auch in der Gegenwart fort. Was Luxus ist, ist sozial, kulturell, geografisch und historisch relativ. Dabei oszilliert die Bedeutung zwischen Verschwendung, positivem Wirtschaftsfaktor und einer Form der Selbstvergewisserung, Repräsentation und Distinktion. In der heutigen Krisenzeit dynamisiert sich der Aushandlungsprozess über den Wert von Luxusproduktion und -konsum vor dem Hintergrund von Klimawandel, Krieg und Pandemie zwischen Verzicht und Nachhaltigkeit, Überfluss und Mangel. Der sich bereits abzeichnende Rückgang der Kaufkraft droht Massenwaren zu Luxusgütern zu machen, was sich etwa im medialen Diskurs niederschlägt, wenn über die Teuerung von Sonnenblumenöl oder den Anstieg der Energiekosten berichtet wird. Der die soziale Ungleichheit verstärkende Aspekt von Luxus gerät wieder vermehrt in den Blick. Hinzu treten ethische Erwägungen, die zu paradoxen Angeboten wie „qualfreier Gänsestopfleber“ führen können. Nicht zuletzt sind Verschiebungen hin zu immateriellen Manifestationen von Luxus festzustellen: Welche Rolle spielen Zeit, Ruhe, Sinn, Emotionen im Vergleich zu Luxusgegenständen wie kostbare Textilien oder Luxusfahrzeuge?

Luxus ist seit je eine wirkmächtige Kategorie mit konkreten sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Die aktuellen Entwicklungen lassen es angeraten erscheinen, sich dem Thema zu widmen und es aus unterschiedlichen Perspektiven zu erkunden.

Zusammenfassung

Was: 29. Jahrestagung zu Fragen der Geschichte zum Thema „Luxus – Distinktion und Repräsentation. Ein zeitloses Phänomen?“
Wann: Samstag, 5. November 2022, 9:00–17:00 Uhr
Wo: Universität Paderborn, Hörsaal O 1 (Gebäude O, Pohlweg)

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Anmeldungen per

Telefon: 05251 605462 
E-Mail: mharnack@mail.upb.de

Veranstalter/-innen: Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Prof. Dr. Frank Göttmann, Dr. Maria Harnack
Universität Paderborn, Historisches Institut/Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe

Das Programm wird demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

Die Universität der Informationsgesellschaft