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Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner. Show image information
Treppenaufgang Silogebäude Foto: S. Henning Show image information
Schloss Corvey, karolingische Wandmalereifragmente Foto: R. Wakup. Show image information
Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner. Show image information
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Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner.

Treppenaufgang Silogebäude Foto: S. Henning

Schloss Corvey, karolingische Wandmalereifragmente Foto: R. Wakup.

Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner.

Detailaufnahme aus dem Werkstattbereich des Silos. Foto Lisa Kuntze-Fechner.

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Roland Nachtigäller: „Flaneur aus Leidenschaft - Wie Benjamin Katz die Welt sieht" (Künstlerischer Direktor Marta Herford)

SILOGESPRÄCHE
«CITYRAMA - STRASSE ALS ATELIER»
Dienstag, 2. 11. 2021, 18-20 Uhr (s.t.)

Mit weltweit berühmten Schwarzweißportraits von Künstler*innen wie Georg Baselitz, Gerhard Richter, Joseph Beuys, Cindy Sherman oder Marisa Merz hat sich Benjamin Katz (1939 als Sohn deutscher Juden in Antwerpen geboren und heute in Köln lebend) spätestens seit den 1980er Jahren einen festen Platz in der Geschichte der Künstlerfotografie erarbeitet. Weniger bekannt jedoch sind seine Fotografien von Hausfassaden, Architekturdetails, Meerespromenaden oder Straßenzügen, die jüngst in einer umfassenden Retrospektive im Museum Marta Herford zu entdecken waren. Künstlerisch in der klassischen Tradition der Analogfotografie von Brassaï, Henri Cartier-Bresson oder André Kertész entstehen seine Aufnahmen in der Regel ohne Stativ aus der Hand heraus, die Bildausschnitte werden direkt mit der Kamera gesucht und im Labor nicht weiterbearbeitet. Doch in vielen dieser Motive steckt eine eigentümliche, oft humorvolle Melancholie und bisweilen scheint es, als reagierten sie direkt auf den Fotografen, als entspanne sich ein stiller Dialog. Katz’ Bilder inszenieren weniger den Blick des Fotografen auf die Welt, sondern zeigen eine Welt, die bisweilen verwundert auf ihre Betrachtenden zu blicken scheint.


Zur Person
Roland Nachtigäller (geb. 1960 in Dortmund) ist seit 2009 Direktor des Museums Marta Herford. Er studierte in Kassel Kunst/Visuelle Kommunikation, Germanistik und Medienpädagogik. Nach einer wissenschaftlichen Assistenz an der Kunsthalle Museum Fridericianum in Kassel wurde er 1991 in das Leitungsteam der „documenta 9“ berufen. Im Anschluss initiierte und begleitete er als freier Autor und Kurator zahlreiche Buch- und Ausstellungsprojekte wie 1998 das Skulpturenprojekt „kunstwegen“. Von 2003 bis 2008 leitete er die Städtische Galerie Nordhorn. Seine nächste Station, das Marta Herford, wurde 2014 aufgrund des wegweisenden Programms vom internationalen Kritikerverband AICA zum Museum des Jahres gekürt. Zum Beginn des Jahres 2022 übernimmt Roland Nachtigäller die Verantwortung für das Museum Insel Hombroich, eine 64 ha große Kulturlandschaft mit 43 Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Gästeräumen, dem Kirkeby-Feld, der Langen Foundation und der Raketenstation.

Einladung und Moderation: Prof. Dr. Sabiene Autsch (Universität Paderborn, Fakultät für Kulturwissenschaften, Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik)

Einwahl-Links zur Veranstaltung am 2. November:
Über Zoom beitreten: https://uni-paderborn-de.zoom.us/j/91293569925?pwd=UWVlVkFKOUZtMGdtZmJrWHROWXM4dz09 (Meeting-ID: 912 9356 9925, Kenncode: 003539)
Über SIP beitreten: 91293569925(at)call.easymeet24(dot)com
Über H.323 beitreten: call.easymeet24.com (Kenncode: 003539, Meeting-ID: 912 9356 9925)
Über Skype for Business beitreten: https://uni-paderborn-de.zoom.us/skype/91293569925

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