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Kunst und ihre Didaktik (Malerei)
Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender

Museumskoffer für den Kölner Dom 2005

Der Kölner Dom (Christoph Schmallenbach)
Museumskoffer zum Dreikönigsfest am Kölner Dom (Vera Maske)

Museumskoffer zum Dreikönigsfest am Kölner Dom am 6. Januar. Ästhetische Traditionen.
Konzipiert für die Primarstufe.
 
Vera Maske schrieb zu dem Themenkomplex »Gebräuche und Traditionen zum Dreikönigsfest am Kölner Dom« einen Kinderroman (Die Bäckertochter Anna aus Köln) Sie gestaltete dazu einen Museumskoffer, in dem sie neben duftenden Gewürzschachteln auch die traditionellen Festtagsgebäcke zum Fest mit einfachem Salzteig rekonstruierte. Die große Brezel aus Stoff bezieht sich auf einen Traum der Bäckertochter Anna. Sie wünscht sich die Brezel zum Festtag.

Museumskoffer zum Dreikönigsfest am Kölner Dom (Vera Maske)

Mit konkreten Materialien wie farbigen Glassteinen, Bildtafeln und praktischen Anweisungen führt der Koffer in die Kunst der Glasmalerei und die Geschichte des Kölner Doms ein.
  

Kölner Dom (Nicole Tiller)

Inhalt des Koffers:

  • einlaminierte Fotos, vergilbte Zeichnungen und Grundrisse des Kölner Doms aus verschiedenen Zeiträumen
  • Wanderaltar, Rosenkranz und kleines Madonnenbild
  • bunte Folien mit Motiven der Glasfenster des Kölner Doms
  • Windowcolourbild eines Fensterteils mit Windowcolourfarbe und -konturen
  • Bruchstücke von verschiedenem gefärbtem Bleiglas
  • Bruchstücke von Steinsorten, die im Kölner Dom verbaut werden
  • alte Werkzeugtasche mit Werkzeug
  • Fachtext zum gotischen Baustil
  • Ein Leporello zur Baugeschichte des Kölner Doms
  • Alte Legenden und Lieder zum Thema Bau des Kölner Doms
  • Ein Buch zum 750. Jubiläum der Grundsteinlegung mit interessanten Beiträgen
  • Ein Krimi von Frank Schätzing um den Tod des Dombaumeisters Gerhard 1260


 
Der Koffer ermöglicht eine Betrachtung des Themas Kölner Dom aus verschiedenen Blickwinkeln und mit verschiedenen Intensitäts- und Schwierigkeitsgraden, weshalb sich dieser Koffer für den Einsatz von Unter- bis Oberstufe eignet. Er soll den Schülern und Schülerinnen den Dom als Jahrhundertbauwerk, als Werk vieler Menschen, als Symbol, als Teil der Lebensumwelt der Kölner vom Mittelalter bis jetzt und als Weltkulturerbe näher bringen. 
Zur Baugeschichte des Doms gibt es im Koffer ein Leporello, einen Grundriss, Zeichnungen (Stiche) und alte Fotos des Doms in verschiedenen Baustadien, sowie einen Fachtext zum gotischen Baustil als theoretische Grundlage aber auch als ästhetisches Anschauungsmaterial. Die Schüler können Fachbegriffe der Gotik und des generellen Kirchenbaus kennen lernen und lernen, wie man einen Grundriss liest. 
Ein kleiner aufklappbar Wanderaltar, ein Rosenkranz und ein kleines Madonnenbild sollen als Impuls die Pilgerkultur des Mittelalters thematisieren, die ausschlaggebend für den Baubeginn des Kölner Doms war. Mittelalterliche Gedichte und Legenden, sowie der historische Krimi können den Schülern das Leben im Mittelalter rund um den Dom näher bringen. Ein weiterer Schwerpunkt des Koffers sind die Glasfenster des Doms. Die geschichtliche Entwicklung der Menschendarstellung durch die Jahrhunderte kann als anhand des Fachtext und durch Betrachtung der verschiedenen Fenster behandelt werden. Als praktischer Zugang dient die Arbeit mit Windowcolor. Es können individuelle Glasfenster entworfen oder Kopien von einfachen Fenstermotiven des Doms erstellt werden. Durch Anbringen der Windowcolorbilder oder der Folien, die zusammengesetzt ein komplettes Glasfenster des Doms ergeben, an Fenstern kann auch die Ästhetik vom Lichtfall durch die Glasfenster erfahren werden. Auch bei der Motivwahl einiger Fotos wurde auf diese Effekte wert gelegt. 
Als Anschauungsmaterial sind im Koffer Bruchstücke von gefärbten Bleiglas enthalten. In diesem Kontext kann auch die besondere Wirkung der gewaltigen, licht durchfluteten Räume besonders auf die Menschen im Mittelalter erforscht werden. Ein weiteres Thema sind die verschiedenen Bedeutungen, die der Dom für die Menschen durch die Jahrhunderte bis heute hat. In diesem Kontext können zum Beispiel die Pilgerkultur, die Handwerkerkultur, der Stillstand des Baus, die Umstände der Wiederaufnahme und die Wiederentdeckung der mittelalterlichen Baupläne durch Meidner und Boisseree, die Bedeutung des Doms für die Kölner heute und der Dom als (gefährdetes)Weltkulturerbe thematisiert werden.

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