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Deutsche Literatur der Gegenwart

Die Le­­sungs­­re­i­he "Deut­sche Li­te­ra­tur der Ge­­gen­wart" des In­sti­tuts für Ger­ma­nis­tik und Ver­glei­chen­de Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Paderborn findet in jeden Wintersemester statt und hat im Laufe der letzten Jahrzehnte bereits bereits mehr als 200 re­nom­mierte Ge­gen­warts­au­tor­in­nen und -au­to­ren nach Paderborn geführt. Die unten genannte Poetik­do­zen­tur er­wei­tert und er­gänzt die­ses An­ge­bot. 

Die Reihe wird im Win­­ter­­se­­mes­­ter 2020/21 fort­ge­setzt. In­­for­­ma­­tio­­nen zu den ein­­ge­­la­­de­nen Au­to­rin­nen und Au­to­ren fin­­den Sie immer ab Sep­tem­ber eines Jahres auf die­ser Sei­te so­wie in der zum Download be­reit­ge­stell­ten Hand­­rei­chung.

 

Übersichtsplan WS 2020/2021 (zuletzt aktualisiert am 10.11.2020): HIER (ALS PDF)!

 

 

Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller

An die Le­sungs­rei­he "Deut­sche Li­te­ra­tur der Ge­gen­wart" an­ge­bun­den fin­det je­weils die Gast­do­zen­tur für Schriftstellerinnen und Schriftsreller statt. Im Win­ter­se­mes­ter 2020/­2021 wird die­se von Feridun Zaimoglu abge­hal­ten. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.

 

 

Die aktuelle Lesung mit Gespräch

Die Le­sun­gen mit Ge­spräch kön­nen als Vi­de­o auf der Vi­de­o­platt­form der U PB in ei­nem ei­gens an­ge­leg­ten "Chan­nel" an­ge­se­hen wer­den.

Be­­ach­­ten Sie bit­­te, dass die Auf­­zeich­­nung aus recht­­li­­chen Grün­­den nur Hoch­­schul­­mit­­glie­­dern zur Ver­­fü­­gung ge­­stellt wer­­den kann. Um Zu­­griff zu er­­hal­­ten, müs­­sen Sie sich im Vi­de­o­­por­­tal mit Ihren IMT-Daten ein­­log­­gen. (Wenn Sie da­­nach im Header-Bild des Chan­nels den But­ton "Fol­gen" drücken, er­­hal­­ten Sie ein Abo und Be­­nach­­rich­­ti­­gun­­gen zu neu ein­­ge­­stell­­ten Vi­de­os.)

 

 

 

Ausblick auf die Lesungen:

02.11.2020 - LUTZ SEILER: Stern 111

Montag
02.11.20

16:15
Uhr

Zugang
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LUTZ SEILER liest aus "Stern 111". 

Lutz Seiler: geb. am 08. Juni 1963 in Ge­ra. Nach dem Abi­tur Aus­bil­dung als Bau­fach­ar­bei­ter. Wäh­rend sei­ner Zeit in der DDR-Volks­ar­mee ent­deck­te er die Li­te­ra­tur und das Schrei­ben für sich. Da­rauf­hin stu­dier­te er Ger­ma­nis­tik in Hal­le und Ber­lin (ab­ge­schlos­sen 1990). Seit 1997 ist Seiler Lei­ter des Peter-Huchel-Hauses, seit 2010 Mit­glied der Aka­de­­mie der Kün­ste in Ber­lin (Sek­tion Li­te­ra­tur) und seit 2011 Mit­glied der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung. Mit sei­ner Frau und zwei Kin­dern lebt er in Wil­helms­horst bei Ber­lin.

Seiler hat Aus­zeich­nun­gen er­hal­ten wie etwa den Kra­nich­stei­ner Li­tera­turpreis (1999), den Ly­rik­preis Me­ran (2000), den Anna-Seghers-Preis (2002), den Bre­mer Li­te­ra­tur­preis (2004), den Ingeborg-Bachmann-Preis (2010), den Deut­schen Er­zäh­ler­preis (2010), den Uwe-Johnson-Li­te­ra­tur­preis (2014) und den Deut­schen Buch­preis (2014). 2015 hat­te er die Hei­del­ber­ger Po­e­tik­do­zen­tur der Ruprecht-Karls-Uni­ver­si­tät in­ne. 2017 ge­wann er den Thü­rin­ger Li­te­ra­tur­preis und 2020 den Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se für sei­nen Ro­man „Stern 111“.

Seiler ver­öf­fent­lich­te bis­lang u.a. fol­gen­de Wer­ke: die Ge­dicht­bän­de „be­rührt/ge­führt“ (1995), „pech & blen­de“ (2000), „vier­zig ki­lo­me­ter nacht“ (2003) und „im fel­der­la­tein“ (2010), die Es­says „Sonn­tags dach­te ich an Gott“ (2004) und „Die An­ru­fung“ (2005), die Er­zähl­bände „Turksib“ (2008), „Die Zeit­waa­ge“ (2009) und „Am Kap des gu­ten Abends. Acht Bild­ge­schich­ten“ (2018) so­wie die Ro­ma­ne „Kruso“ (2014) und „Stern 111“ (2020).

 

09.11.2020 - VERENA GÜNTNER: Power

Montag
09.11.20

16:15
Uhr

Zugang
oben

VERENA GÜNTNER liest aus "Power".

Verena Güntner: geb. 1978 in Ulm. Von 1999 bis 2003 stu­dier­te sie Schau­spiel an der Uni­ver­si­tät Mo­zar­te­um in Salz­burg. Da­nach war sie vier Jah­re fes­tes Mit­glied des Bre­mer En­sem­bles. Seit 2007 ar­bei­tet sie als frei­schaf­fen­de Schau­spie­le­rin in The­a­tern in Bonn und Wies­ba­den und trat zu­dem in ver­schie­de­nen Film- und Fern­seh­pro­duk­ti­onen auf. Ihr er­ster Ro­man („Es brin­gen“) er­schien 2014. Zur­zeit lebt Ve­re­na Günt­ner in Ber­lin.

Mit Aus­zü­gen ih­res De­büt­ro­mans er­reich­te sie 2012 die Fi­nal­run­de des open mike in Ber­lin und be­legte den drit­ten Platz beim MDR-Li­te­ra­tur­preis 2013. Eben­falls im Jahr 2013 ge­wann sie den Kelag-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wett­be­werbs. 2016 er­hielt Ve­re­na Günt­ner ein Ar­beits­sti­pen­di­um des Ber­li­ner Se­nats so­wie 2019 ein Sti­pen­di­um der Kul­tur­stif­tung Thü­ringen. Ihr zwei­ter Ro­man „Power“ wur­de für den Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2020 no­mi­niert und kam auf die Short­list.

 

 

 

16.11.2020 - CHRISTIANE NEUDECKER: Der Gott der Stadt

Montag
16.11.20

16:15
Uhr

Zugang
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CHRISTIANE NEUDECKER liest aus "Der Gott der Stadt".

Christiane Neudecker: geb. am 16. März 1974 in Er­lan­gen. Sie stu­dier­te von 1996 bis 2001 The­a­ter­re­gie an der Hoch­schu­le für Schau­spiel­kunst Ernst Busch in Berlin. Seit 1996 ver­öf­fent­licht sie Kurz­ge­schich­ten in ver­schie­de­nen Li­te­ra­tur­zeit­schrif­ten und An­tho­lo­gien. Sie ist seit 2001 Re­gis­seu­rin beim Ber­li­ner Künst­ler­kol­lek­tiv phase7. 2005 er­schien ihr ers­ter Er­zähl­band „In der Stil­le ein Klang“, 2008 dann ihr ers­ter Ro­man „Nir­gend­wo sonst“, 2010 ih­re Er­zähl­samm­lung „Das si­a­me­si­sche Kla­vier“; 2013 er­schien der Ro­man „Boxen­stopp“, 2015 ver­öf­fent­lich­te sie die „Som­mer­no­vel­le“ so­wie 2019 den Ro­man „Gott der Stadt“.

Für ihr li­te­ra­ri­sches Schaf­fen wurde Chris­tia­ne Neu­decker be­reits mit ei­ni­gen Prei­sen aus­ge­zeich­net, da­zu ge­hö­ren u.a. der 16. Li­tera­tur­preis der Nürn­ber­ger Kul­tur­lä­den so­wie 2003 der Alfred-Gesswein-Li­te­ra­tur­preis für Rei­se­li­te­ra­tur. 2006 und 2009 ge­wann sie die För­derprei­se des Wolf­ram-von-Eschen­bach-Prei­ses des Be­zirks Mit­tel­fran­ken und des Au­gust-Graf-von-Pla­ten-Preis für ih­ren Ro­man „Nir­gend­wo sonst“ so­wie den För­der­preis der Stadt Nürn­berg. 2011 er­hielt sie zu­dem das Pra­ger Li­te­ra­tur­sti­pendi­um 2.0 und 2016 das Spree­wald-Li­te­ra­tur-Sti­pen­di­um.

 

 

23.11.2020 - EMANUEL MAEß: Gelenke des Lichts

Montag
23.11.20

16:15
Uhr

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EMANUEL MAEß liest aus "Gelenke des Lichts".

Emanuel Maeß: geb. 1977 in Je­na. Er stu­dier­te Po­li­to­lo­gie und Li­te­ra­tur­wis­senschaft in Hei­del­berg, Wien und Ox­ford. 2017 er­schien ein Aus­zug sei­nes De­büt­ro­mans „Ge­len­ke des Lichts“ in der Li­te­ra­tur­zeit­schrift „Sinn und Form“. 2019 ver­öf­fent­lich­te er dann sei­nen De­büt­ro­man, der mit dem Mara-Cas­sens-Preis aus­ge­zeich­net und für den Franz-Tum­ler-Li­te­ra­tur­preis no­mi­niert wur­de. Außer­dem ge­lang­te „Ge­len­ke des Lichts“ auf die Long­list des Deut­schen Buch­prei­ses. Emanuel Maeß lebt als frei­er Schrift­stel­ler in Ber­lin.

 

 

30.11.2020 - INGO SCHULZE: Die rechtschaffenen Mörder

Montag
30.11.20

16:15
Uhr

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INGO SCHULZE liest aus "Die rechtschaffenen Mörder".

Ingo Schulze: geb. am 15. De­zem­ber 1962 in Dres­den. Er stu­dier­te Klas­si­sche Phi­lo­lo­gie in Je­na. Von 1988 bis 1990 war Schul­ze als Dra­ma­turg am Lan­des­the­a­ter Al­ten­burg bei Leip­zig tä­tig. In der Wen­de­zeit en­ga­gier­te sich Schul­ze po­li­tisch im Rah­men des Neu­en Fo­rums. Ab Fe­bru­ar 1990 wur­de er Mit­he­raus­ge­ber des neu ge­grün­de­ten „Al­ten­bur­ger Wo­chen­blat­tes“. An­fang 1993 be­teilig­te er sich am Auf­bau ei­nes An­zeigen­blat­tes in St. Pe­ters­burg. Seit sei­ner Rück­kehr von dort lebt Schul­ze als frei­er Schrift­stel­ler in Ber­lin.

Für sein Schaf­fen er­hielt Schul­ze den Al­fred-Döblin-För­der­preis (1995), den Ernst-Will­ner-Preis (1995) so­wie den Ber­li­ner Li­te­ra­tur­preis mit Jo­hannes-Bo­browski-Me­dail­le (1998). 1996 New-York-Auf­ent­halt im Zu­ge ei­nes Ar­beits­sti­pen­diums der Stif­tung Kul­tur­fonds. Der Jo­seph-Breit­bach-Preis (2001) wur­de ihm zu­sam­men mit Tho­mas Hür­li­mann und Die­ter Wel­lers­hoff ver­lie­hen. 2006 er­hielt er den Pe­ter-Weiss-Preis der Stadt Bo­chum so­wie 2007 den Thü­rin­ger Li­te­ra­turpreis und den Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se. 2012 ge­wann er den Li­te­ra­tur­preis des Frei­en Deut­schen Au­to­ren­ver­bands so­wie 2013 den Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augs­burg. 2017 er­hielt er den Rhein­gau Li­te­ra­tur Preis und 2019 den Werner-Ber­gen­gruen-Preis.

Schul­ze ver­öf­fent­lich­te u.a. „33 Au­gen­blicke des Glücks. Aus den a­ben­teu­er­li­chen Auf­zeich­nungen der Deut­schen in Pi­ter“ (1995), „Stil als Be­fund. Le­se­er­fah­run­gen mit Al­fred Döblin“ (1997), „Simple Storys. Ein Ro­man aus der ost­deut­schen Pro­vinz“ (1998), „Von Na­sen, Fa­xen und Ariadne­fäden. Zeich­nun­gen und Fax-Briefe (2000), „Dies­seits und Jen­seits“ (2001), „Wür­de ich nicht le­sen, wür­de ich auch nicht schrei­ben“ (2002), „Mr. Neither­korn und das Schick­sal“ (2002) und „Neue Le­ben. Die Ju­gend Enrico Türmers in Brie­fen und Pro­sa“ (2005), zu­dem „Handy. Drei­zehn Ge­schich­ten in al­ter Ma­nier“ (2007), „Adam und Evelyn“ (2008), „Un­se­re schö­nen neu­en Klei­der. Ge­gen ei­ne markt­kon­for­me De­mo­kra­tie – für de­mo­kratie­konfor­me Märk­te“ (2012), „Pe­ter Holtz. Sein glück­li­ches Leben er­zählt von ihm selbst“ (2017) und „Die recht­schaf­fe­nen Mör­der“ (2020).

 

 

FÄLLT AUS: 07.12.2020 - REGINA SCHEER: Gott wohnt im Wedding (Nachholtermin evtl. im WS 21/22)
08.02.2021 - NORA BOSSONG: Schutzzone

Montag
08.02.21

16:15
Uhr

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NORA BOSSONG liest aus "Schutzzone" - die Auf­zeich­nung kann aus recht­li­chen Grün­den nur Hoch­schul­mit­glie­dern zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den (sie­he An­mel­de­pro­ze­de­re im Video- und Medienportal der U PB).

 

 

Nora Bossong: geb. am 9. Ja­nu­ar 1982 in Bre­men. Sie stu­dier­te Kul­tur­wis­sen­schaft, Phi­lo­so­phie und Li­te­ra­tur an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin, der Uni­ver­si­tät Leip­zig und der Uni­ver­si­tà La Sapienza in Rom. Sie war be­reits als Writer-in-Residence an der New York Uni­versi­ty und an der Nanjing Uni­ver­si­tät in Chi­na. Sie lebt als freie Schrift­stel­le­rin in Ber­lin.

Für ih­re li­te­ra­ri­schen Wer­ke hat Bos­song fer­ner Aus­zeich­nun­gen wie den Wolf­gang-Wey­rauch-Preis (2007), den Kunst­preis Ber­lin (2011), den Peter-Huchel-Preis (2012) und 2016 den Roswitha-Preis erhalten. Mit ih­rem neu­en Ro­man „Schutz­zone“ ge­wann sie 2020 den Wilhelm-Leh­mann-Preis so­wie im sel­ben Jahr den Tho­mas-Mann-Preis und den Jo­seph-Breit­bach-Preis.

Bos­song hat bis­lang u.a. die Ro­mane „Ge­gend“ (2006), „We­bers Pro­to­koll“ (2009) und „Ge­sell­schaft mit be­schränk­ter Haf­tung“ (2012), „Rot­licht“ (2017) und „Schutz­zone“ (2019) ver­öf­fent­licht. Außer­dem ver­öf­fent­lich­te sie die Ge­dicht­bän­de „Reg­lo­se Jagd“ (2007) und „Som­mer vor den Mau­ern“ (2011).

 

Die Universität der Informationsgesellschaft