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Deutsche Literatur der Gegenwart

Die Le­­sungs­­re­i­he "Deut­sche Li­te­ra­tur der Ge­­gen­wart" des In­sti­tuts für Ger­ma­nis­tik und Ver­glei­chen­de Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Paderborn findet in jedem Wintersemester statt und hat im Laufe der letzten Jahrzehnte bereits mehr als 200 re­nom­mierte Ge­gen­warts­au­tor­in­nen und -au­to­ren nach Paderborn geführt. Die unten genannte Poetik­do­zen­tur er­wei­tert und er­gänzt die­ses An­ge­bot. 

In­­for­­ma­­tio­­nen zu den ein­­ge­­la­­de­nen Au­to­rin­nen und Au­to­ren fin­­den Sie immer ab Sep­tem­ber eines Jahres auf die­ser Sei­te so­wie in der zum Download be­reit­ge­stell­ten Hand­­rei­chung.

 

Kurzer Übersichtsplan für das WS 2022/2023: HIER (ALS PDF) - Genaueres siehe unterhalb!

 

 

Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller

An die Le­sungs­rei­he "Deut­sche Li­te­ra­tur der Ge­gen­wart" an­ge­bun­den fin­det je­weils die Gast­do­zen­tur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller statt. Im Win­ter­se­mes­ter 2022/­2023 wird die­se von Lea Streisand abge­hal­ten. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.

 

 

Überblick über die Lesungen des WS 2022/2023

17.10.2022 - FELICITAS HOPPE: Die Nibelungen

Montag
17.10.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

Felicitas Hoppe liest aus "Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm". 

Felicitas Hoppe: geb. am 22. Dezember 1960 in Hameln. Studium von Literaturwissenschaft, Rhetorik, Religionswissenschaft, Italienisch und Russisch in Tübingen, Berlin und Rom u.a.  1996 erschien ihr Debütroman „Picknick der Friseure“. Seitdem veröffentlicht sie Erzählungen, Romane, Kinderbücher, Feuilletons und auch Übersetzungen, darunter die Romane „Pigafetta“ (1999), „Paradiese, Übersee“ (2003), „Hoppe“ (2012), „Prawda. Eine amerikanische Reise“ (2018), „Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm“ (2021), Erzählbände wie „Das Richtfest“ (1997), „Verbrecher und Versager“ (2004), Kinder- und Jugendbücher wie „Drei Kapitäne“ (1998), „Iwein Löwenritter“ (2008) und Übersetzungen wie „Grünes Ei mit Speck. Neues von Dr. Seuss“ (2011).

Für ihr literarisches Schaffen wurde Hoppe u.a. mit folgenden Preisen geehrt: Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen (2004), Literaturpreis der Stadt Bremen (2007), Georg-Büchner-Preis (2012), Erich-Kästner-Preis für Literatur (2015), Großer Preis des Deutschen Literaturfonds (2020) und Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2021). Hoppe hatte Poetikdozenturen in u.a. Wiesbaden, Innsbruck, Göttingen, Washington D.C., Hamburg, Shanghai, Köln und Kassel inne.

24.10.2022 - PETER STAMM: Das Archiv der Gefühle

Montag
24.10.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

PETER STAMM liest aus "Das Archiv der Gefühle. Roman".

Peter Stamm: geb. am 18. Januar 1963 in Scherzingen, studierte nach einer kaufmännischen Lehre ab 1987 Anglistik, später Psychologie mit Psychopathologie und Informatik als Nebenfach. Ab 1990 war Stamm als Journalist u.a. für die „Neue Zürcher Zeitung“, den „Tages-Anzeiger“ und die „Weltwoche“ tätig. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ (1998) widmet er sich v.a. dem Schreiben. Seine Werke wurden in 39 Sprachen übersetzt, für Lesereisen war er u.a. in China, Mexiko, Russland, in den Arabischen Emiraten, Kolumbien und dem Iran.

Stamm hat u.a. die Romane „An einem Tag wie diesem“ (2006), „Sieben Jahre“ (2011), „Nacht ist der Tag“ (2013), „Die sanfte Gleichgültigkeit“ (2018) und „Das Archiv der Gefühle“ (2021), die Erzählbände „Blitzeis“ (1999), „Wir fliegen“ (2008), „Der Lauf der Dinge“ (2014) und „Wenn es dunkel wird“ (2020) veröffentlicht. Hinzu kommen Hörspiele wie „Der letzte Autofahrer“ (1995), „Passion“ (2000) und „Treibgut“ (2005) sowie eine Reihe Theaterstücke und zwei Kinderbuch-Veröffentlichungen.

Stamm wurde u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Rauriser Literaturpreis (1999), Preis der schweizerischen Schillerstiftung (2002), Alemannischer Literaturpreis (2011), Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2014), Johann-Friedrich-von-Cotta-Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart (2017) und Schweizer Buchpreis (2018).

31.10.2022 - MAIKE WETZEL: Entfernte Geliebte

Montag
31.10.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

MAIKE WETZEL liest aus "Entfernte Geliebte. Erzählungen".

Maike Wetzel: geb. am 29. September 1974 in Groß-Gerau. Sie studierte Regie an der Filmhochschule in München und in Großbritannien. Zunächst war sie als Regisseurin und Drehbuchautorin aktiv, später auch als Journalistin für die „Zeit“ und die „FAZ“. 2000 erschien ihr erster Erzählband „Hochzeiten“.

Wetzel publizierte u.a. die Kurzfilme „Marcus-Penelope“ (1995), „Norwegen“ (2002) und „Proll“ (2021), die Erzählbände „Lange Tage“ (2003) und „Entfernte Geliebte“ (2019) sowie den Roman „Elly“ (2018).

Für ihre Werke wurde Wetzel mit dem Drehbuchpreis der Bayerischen Theaterakademie (2000), dem Gerhard-Beier-Preis (2006), dem Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin (2008) und dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet.

07.11.2022 - NORBERT GSTREIN: Vier Tage, drei Nächte

Montag
07.11.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

NORBERT GSTREIN liest aus "Vier Tage, drei Nächte. Roman".

Norbert Gstrein: geb. am 3. Juni 1961 in Mils/Tirol. Er studierte Mathematik in Innsbruck, nahm aber auch an sprachphilosophischen Seminaren in Stanford und Erlangen teil. In Innsbruck wurde er 1988 mit der Arbeit „Zur Logik der Fragen“ promoviert. Im selben Jahr erschien auch seine erste literarische Veröffentlichung, die Erzählung „Einer“. Seitdem widmet er sich dem Schreiben.

Gstrein hat u.a. die Romane „Das Register“ (1992), „Die englischen Jahre“ (1999), „Das Handwerk des Tötens“ (2003), „Die Winter im Süden“ (2008), „Die ganze Wahrheit“ (2010), „In der freien Welt“ (2016), „Die kommenden Jahre“ (2018), „Als ich jung war“ (2019), „Der zweite Jakob“ (2021) sowie „Vier Tage, drei Nächte“ (2022) veröffentlicht.

Für seine schriftstellerischen Tätigkeiten wurde Gstrein mit u.a. folgenden Preisen ausgezeichnet: Rauriser Literaturpreis (1989), Berliner Literaturpreis (1994), Alfred-Döblin-Preis (1999), Uwe-Johnson-Preis (2003), Franz-Nabl-Preis (2004), Anton-Wildgans-Preis (2013), Preis der Stadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen (2018), Österreichischer Buchpreis (2019), Düsseldorfer Literaturpreis (2021) und Thomas-Mann-Preis (2021).

14.11.2022 - ULRIKE ALMUT SANDIG: Leuchtende Schafe

Montag
14.11.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

ULRIKE ALMUT SANDIG liest aus "Leuchtende Schafe. Gedichte".

Ulrike Almut Sandig: geb. 1979 in Großenhain in Sachsen. 1998 Umzug nach Leipzig, zunächst zum Studium der Journalistik, dann der Indologie und Religionswissenschaft (Magistra 2005), gefolgt von einem Studium am Deutschen Literaturinstitut (Diplom 2010). 2001 Gründung der Literaturprojekte „augenpost“ und „ohrenpost“ mit der Songwriterin Marlen Pelny. Veröffentlichung der Literaturzeitschrift EDIT von 2007 bis 2009 zusammen mit Jan Kuhlbrodt. 2015 Writer in Residence an der University of Nottingham (UK), 2017 Inhaberin der Mainzer Poetikdozentur, Poetin in Residence an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Villa Concordia Bamberg, 2021 Inhaberin der Thomas-Kling-Poetikdozentur der Universität Bonn und der Poetikdozentur der Universität Hildesheim.

Bislang veröffentlichte Sandig u.a. die Gedichtbände „Zunder“ (2005), „streumen“ (2007), „Dickicht“ (2011), „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“ (2016) und „Leuchtende Schafe“ (2022), die Erzählbände „Flamingos“ (2010) und „Buch gegen das Verschwinden“ (2015) sowie den Roman „Monster wie wir“ (2019), das Hörbuch „der tag, an dem alma pastillen kaufte“ (in Zusammenarbeit mit Marlen Pelny, 2006) und das Musikalbum „Landschaft“ (mit Grigory Semenchuk, 2018). Sie hat darüber hinaus an Literatur-, Musik-, und Film-Performance-Projekten mitgearbeitet.

Sandig wurde u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Lyrikpreis Meran (2006), Ernst-Meister-Förderpreis der Stadt Hagen (2008), Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt (2009), Stadtschreiberin in Helsinki (2010), Förderpreis zum Droste-Preis der Stadt Meersburg (2012), Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft (2017), Roswitha-Preis (2020) und Erich-Loest-Preis (2021).

21.11.2022 - MARCEL BEYER: Bilder im Krieg, 2022

Montag
21.11.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

MARCEL BEYER stellt vor: „Bilder im Krieg, 2022“.

Marcel Beyer: geb. am 23. November 1965 in Tailfingen/Württemberg. Studium der Germanistik, Anglistik u. Allgemeinen Literaturwissenschaft in Siegen. 1996 war er Writer in Residence am University College London, 1998 an der University of Warwick, und im WS 2002/2003 hatte er die 21. Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen u. Schriftsteller inne. Bis 1996 lebte Beyer in Köln, seither in Dresden. Für seine Werke wurden ihm u.a. der Nordrhein-Westfälische Literaturpreis (1987), die Johannes-Bobrowski-Medaille (1996), der Uwe-Johnson-Preis (1997), der Heinrich-Böll-Preis (2001), der Friedrich-Hölderlin-Preis (2003), der Erich-Fried-Preis (2006), der Joseph-Breitbach-Preis (2008), der Kleist-Preis (2014), der Bremer Literaturpreis (2015), der Düsseldorfer Literaturpreis (2016), der Lessing-Preis (2019), der Georg-Büchner-Preis (2016) sowie 2021 der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Peter-Huchel-Preis verliehen.

Beyer veröffentlichte u.a. die Werke „Obsession“ (Prosa, 1987), „Kleine Zahnpasta“ (Gedichte, 1989), „Das Menschenfleisch“ (Roman, 1991), „Flughunde“ (Roman, 1995), „Spione“ (Roman, 2000), „Nonfiction“ (Essays, 2003), „Kaltenburg“ (Roman, 2008), „Putins Briefkasten“ (Erzählungen, 2012), „Graphit“ (Gedichte, 2014), „Sie nannten es Sprache“ (Aufsätze, 2016) und „Dämonenräumdienst“ (Gedichte, 2020). Seit 1987 betrieb er gemeinsame Performance- u. Videoarbeiten mit Norbert Hummelt, in den 1980er/1990er Jahren war er gemeinsam mit Karl Riha Herausgeber der Reihe „Vergessene Autoren der Moderne“. Er ist Mitherausgeber von Werkausgaben Friederike Mayröckers (2001/2004) und Thomas Klings (2020).

28.11.2022 - KERSTIN HENSEL: Regenbeins Farben (und neueste Lyrik)

Montag
28.11.22

16:15
Uhr

Hörsaal G

KERSTIN HENSEL liest aus ihrer Novelle "Regenbeins Farben" sowie einige Gedichte.

Kerstin Hensel: geb. 29. Mai 1961 in Karl-Marx-Stadt. Sie absolvierte eine Ausbildung an der medizinischen Fachschule in Karl-Marx-Stadt und arbeitete zwischen 1980 und 1983 als chirurgische Schwester. Von 1983 bis 1985 studierte sie am Leipziger Institut für Literatur und war zwischen 1985 und 1987 Aspirantin am Leipziger Theater. Seit 1987 arbeitet sie als freiberufliche Schriftstellerin. Seit 1987 lehrt sie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin zunächst als Lehrbeauftragte, seit 2001 als Professorin; außerdem war sie an der Filmhochschule in Potsdam (1995-1998) tätig sowie als Professorin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig (2000-2001).

Hensel hat bisher u.a. die Gedichtbände „Poesiealbum 222“ (1986), „Schlaraffenzucht“ (1990), „Bahnhof verstehen“ (2001), „Alle Wetter“ (2008), „Das gefallene Fest“ (2013), „Schleuderfigur“ (2016) und „Cinderella räumt auf“ (2021), die Erzählbände „Hallimasch“ (1989), „Im Schlauch“ (1993), „Neunerlei“ (1997), „Federspiel“ (2012) und „Regenbeins Farben“ (2020) sowie die Romane „Auditorium panopticum“ (1991), „Gipshut“ (1999), „Falscher Hase“ (2005) und „Lärchenau“ (2008) veröffentlicht.

Für ihr Schaffen erhielt sie u.a. folgende Auszeichnungen: Anna-Seghers-Preis der Deutschen Akademie der Künste in Berlin (Ost, 1987), Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt (1991), Gerrit-Engelke-Preis der Stadt Hannover (1999), Ida-Dehmel-Literaturpreis (2004), Kammweg-Literaturförderpreis Erzgebirge (2009) und Walter-Bauer-Preis der Städte Leuna und Merseburg (2014).

Die Universität der Informationsgesellschaft