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Die Bereiche des Instituts

Foto: Yvonne Ruhose

Prof. Dr. Michael Hofmann

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Vita
Publikationen

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Professor

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Germanistische Literaturdidaktik

Professor

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft > Neuere deutsche Literatur

Professor

Telefon:
+49 5251 60-2891
Fax:
+49 5251 60-4202
Büro:
H3.328
Sprechzeiten:

Sprechstunden im Wintersemester 2019/20:

Mittwoch, 16.10.19 von 16.00 bis 18.00 Uhr (fällt am 23.10 aus!)

(Bitte in die Liste an der Bürotür eintragen)

Web:
Besucher:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

2004 - heute

Professur

für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Paderborn

1997 - 2004

Lektor

für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Universität Lüttich

1997

Habilitation

zu Christoph Martin Wielands Versepen

1992 - 1997

Wissenschaftlicher Assistent

am Germanistischen Institut der Universität Bonn

1988 - 1992

Lektor

für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Universität Nancy II

1990

Promotion

Promotion zum Dr. phil zu Peter Weiss’ „Ästhetik des Widerstands“

1978 - 1988

Lehramtsstudium

Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie an den Universitäten Bonn und Poitiers 

1. Monographien (Auswahl)

(mit Iulia-Karin Patrut): Einführung in die interkulturelle Literatur. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015.

(mit Julian Kanning) Georg Büchner. Epoche – Werk – Wirkung. München: Beck 2013.

Drama. Grundlagen – Gattungsgeschichte – Perspektiven. Paderborn: Fink UTB 2013.

Deutsch-türkische Literaturwissenschaft. Würzburg: Königshausen & Neumann 2013.

Interkulturelle Literaturwissenschaft, Paderborn: Fink UTB 2006.

Literaturgeschichte der Shoah. Münster: Aschendorff 2003.

Schiller. Epoche – Werk – Wirkung. München: Beck 2003.

Aufklärung. Tendenzen – Autoren – Texte. Stuttgart: Reclam 1999.

Reine Seelen und komische Ritter. Aspekte literarischer Aufklärung in Christoph Martin Wielands Versepik. Stuttgart, Weimar: Metzler 1998 (zugleich Habilitationsschrift Bonn 1997).

Ästhetische Erfahrung in der historischen Krise. Eine Untersuchung zum Kunst- und Literaturverständnis in Peter Weiss’ Roman Die Ästhetik des Widerstands. Bonn: Bouvier 1990 (zugleich Phil. Diss. Bonn 1989).

www.winter-verlag.de/de/index/

 

2. Herausgeberschriften (Auswahl)

Revolte und Tradition. Perspektiven deutsch-tunesicher Germanistik. Hg. von Michael Hofmann, Chaouki Kacem und Brahim Moussa unter Mitarbeit von Miriam Esau. Dresdem: Thelem (in Vorbereitung).

Religion und Kultur. Hg. von Michael Hofmann, Sabine Schmitz und Klaus von Stosch. Bielefeld: transcript 2016 (in Vorbereitung).

Reiseliteratur der DDR. Hg. von Michael Hofmann, Bernd Blaschke und Axel Dunker. Paderborn: Fink 2016 (in Vorbereitung).

Revision in Permanenz. Studien zu zu Jean Amérys politischem Ethos nach Auschwitz. Hg. von Sylvia Weiler und Michael Hofmann unter Mitarbeit von Miriam Esau. Frankfurt am Main: Peter Lang 2016.

Morgenland und Moderne. Orient-Diskurse in der deutschsprachigen Literatur von 1890 bis zur Gegenwart. Hg. von Michael Hofmann und Axel Dunker. Frankfurt am Main [u.a.]: Peter Lang 2014.

Islam in der deutschen und türkischen Literatur. Hg. von Michael Hofmann und Klaus von Stosch. Paderborn: Schöningh 2012.

Afrika-Diskurse in der deutschen Literatur und Kultur. Hg. von Michael Hofmann und Rita Morrien. Amsterdam: Rodopi 2011.

Aufklärung und Religion. Neue Perspektiven. Hg. von Michael Hofmann und Carsten Zelle. Hannover: Wehrhahn 2010.

Metzler Lexikon DDR-Literatur. Autoren – Institutionen – Debatten. Hg. von Michael Opitz und Michael Hofmann unter Mitarbeit von Julian Kanning. Stuttgart/Weimar: Metzler 2009.

Der Deutschen Morgenland. Bilder des Orients in der deutschen Literatur und Kultur 1770-1850. Hg. von Charis Goer und Michael Hofmann. Paderborn: Fink 2008. 

„diese kühne, bebende, zähe Hoffnung“.25 Jahre Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands. Hg. von Jens Birkmeyer und Michael Hofmann. Sankt Ingbert: Röhrig 2008.

„Verteufelt human“? Zum Humanitätskonzept der Weimarer Klassik. Hg. von Volker Dörr und Michael Hofmann. Berlin: Erich Schmidt 2008.

Schiller und die Geschichte. Hg. von Michael Hofmann, Jörn Rüsen und Mirjam Springer. Paderborn: Fink 2006. 

3. Reihenherausgaben (Schriftenreihen)

Der Neue Weltengarten. Jahrbuch für Literatur und Interkulturalität. Hg. von Michael Hofmann, Iulia-Karin Patrut und Hans-Peter Klemme. Hannover: Wehrhahn. http://www.wehrhahn-verlag.de/index.php?section=&subsection=details&id=1088

Deutsch-afrikanische Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft. Hg. von David Simo und Michael Hofmann. Würzburg: Königahausen & Neumann.

Historisch-kritische Arbeiten zur deutschen Literatur. Hg. von Michael Hofmann. Frankfurt am Main [u.a.]: Peter Lang.

Peter Weiss Jahrbuch. Hg. von Arnd Beise und Michael Hofmann in Verbindung mit der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft. Sankt Ingbert: Röhrig Universitätsverlag. http://www.peterweiss.org/das-jahrbuch.html

Studien zur deutsch-türkischen Literatur und Kultur. Hg. von Michael Hofmann. Würzburg: Königahausen & Neumann.

Türkisch-deutsche Studien Jahrbuch. Hg. von Yasemin Dayioglu-Yücel, Michael Hofmann, Seyda Ozil. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. http://www.v-r.de/de/tuerkisch_deutsche_studien_jahrbuch/sd-0/3091

 

4. Editionen

Armin T. Wegner: Rufe in die Welt – Manifeste und Offene Briefe Hg. von Miriam Esau und Michael Hofmann. Göttingen: Wallstein 2015 (= Armin T. Wegner: Ausgewählte Werke in Einzelbänden. Hg. von Ulrich Klan i.A. der Armin T. Wegner Gesellschaft).

5. Aufsätze (Auswahl)

Gibt es eine hinduistisch geprägte Ästhetik des Widerstands? Eine postkoloniale Interpretation der Angkor Wat-Passagen. In: literaturkritik.de Juni 2008.

Goethes ‚Orientalismus’. In: Recherches Germaniques 36.2006 (Sonderheft), S. 12-25.

Peter Weiss’ „Ästhetik des Widerstands“ in interkultureller Perspektive. In: Peter Weiss Jahrbuch 15 (2006), S. 43-67.

Die Vielfalt des Hybriden. Zafer Şenocak als Lyriker, Essayist und Romancier. In : text + kritik. Sonderband 2006: Literatur und Migration, S. 47-58.

La crise de la vision éclairée de l’histoire. Les Lettres sur Don Carlos et L’Histoire de la sécession des Pays-Bas de Friedrich Schiller. In: Etudes Germaniques 60 (2005), S. 773-783.

Die Bürden der „Bürgschaft“. Kritische Anmerkungen zur Aktualität Schillers. In: text + kritik. Sonderband 2005: Friedrich Schiller, S. 20-31.

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AKTUELLES

Internationale Tagung I 25.06-26.06.2019 I Universität Paderborn: »Transkulturelle Wechselwirkungen durch Künste und Soziales: Iranische Diaspora in Europa und darüber hinaus«

Internationale Tagung am 25. und 26. Juni 2019 / International Conference on 25th and 26th June 2019
am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn / Institute for German Language and Comparative Literature of Paderborn University

Transkulturelle Wechselwirkungen durch Künste und Soziales:
Iranische Diaspora in Europa und darüber hinaus

***
Transcultural Interplay through Art and Social Life:
Iranian Diaspora in Europe and beyond –

Veranstaltungsort / Venue:
Universität Paderborn / Paderborn University
Internationales Begegnungszentrum (IBZ) / International Meeting Centre of the Paderborn University
Raum / Room IBZ 0.106 – Jenny Aloni Haus, Warburger Straße 100, D-33098 Paderborn

Gefördert von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn / Sponsored by the Faculty of Humanities of Paderborn University

Wissenschaftliche Leitung / Scientific Management:
Prof. Dr. Michael Hofmann (Universität Paderborn / Paderborn University),
Dr. Schirin Nowrousian (Universität Paderborn / Paderborn University)

Tagungsorganisation / Organizers of the Conference:
Dr. Schirin Nowrousian (Kontakt: nowrous@mail.upb.de) | Miriam Esau, M.A.

– Für das Programm bitte runterscrollen / For the program, please scroll down –

Die ›iranische Diaspora‹ ist extrem vielgestaltig. So wie auch der Iran selbst ein sehr vielgestaltiges Land ist, ist auch das, was man weltweit als ›iranische Diaspora‹ bezeichnen kann, ein sehr heterogenes und komplexes Phänomen, das mitunter natürlich auch in Verbindung mit, zum einen, dem Aspekt ›Exil‹ und, zum anderen, dem Aspekt ›Islam‹ gesehen werden kann und sollte, das jedoch weder auf diese Aspekte reduzierbar noch mit ihnen gleichzusetzen ist. Es handelt sich vielmehr um ein sehr dichtes Geschehen u.a. allein schon in dem Sinne, dass unbedingt auch Menschen und Generationen mit einzubeziehen sind, für die die beiden eben genannten Aspekte ›Exil‹ und ›Islam‹ und sogar der Aspekt ›Iran‹ selbst sicher bisweilen auch eine Rolle spielen, für die sie dies aber auf oftmals völlig andere Art tun, als es zum Beispiel bei ihnen vorangehenden (Diaspora)-Generationen womöglich der Fall ist. Und bisweilen spielen diese Aspekte eben auch überhaupt keine Rolle (mehr), oder nur eine untergeordnete, andere dafür umso mehr. Die Vielgestalt ist, wie gesagt, sehr groß.
Bei der Konferenz wird es vor allem darum gehen, aufzuzeigen und zu reflektieren, ob, wie und wo das Phänomen ›iranische Diaspora‹ in den Künsten der Länder, wo diese Diaspora zu finden ist, und auch durch diese Künste im Sozialen dieser Länder sichtbar, hörbar, nachvollziehbar, erlebbar und reflektierbar wird. Ebenso kann es von Interesse sein, das, was die jeweiligen länderspezifischen Iran-Diaspora-Künste hervorbringen, untereinander zu vergleichen oder auch zu diskutieren, ob und falls ja wie und inwieweit diese Hervorbringungen quer durch die iranische Diaspora hindurch in Verbindung stehen.
Vorrangig wird es um künstlerische Produktionen gehen, die – so sie mit Sprache arbeiten – in der Sprache des jeweiligen Landes entstehen, wo sie hervorgebracht wurden oder werden. Es geht also vornehmlich nicht um rein Persisch-Sprachiges und es geht auch nicht um die Kulturhervorbringungen vor Ort im Iran, d.h. die Konferenz widmet sich vorrangig dem, was eben nicht auf Persisch geschaffen wurde oder wird. Es wird daher vor allem um Werke gehen, die sozusagen ›beidseitig‹ rezipierbar und von vorneherein auch so angelegt sind.
Besondere Beachtung werden jene Aspekte erfahren, die von den Verflechtungen kultureller Zugehörigkeiten ›erzählen‹, von dem Transitiven und Transkulturellen also und damit von der Hybridität der kulturellen Räume sowie von der stets Austausch erzeugenden Beweglichkeit und ihren Psychodynamiken, die der Idee menschlicher ›Kultur‹ und ›Identität‹ ebenso ursächlich innewohnen wie dem Leben als Bewegung selbst. Es geht um das Hinterfragen und das Sicht- und Hörbarmachen der Verquickungen von Eigenem und Fremdem, von Selbst- und Fremdwahrnehmung, von Zuschreibungen und deren Annahme bzw. Ablehnung.
Für die Kulturwissenschaft im Allgemeinen wie auch die Öffentlichkeit sind differenzierte Betrachtungsweisen der Phänomene ›iranische Diaspora‹ und ›Transkulturalität‹ sehr wichtig, gerade auch in einer Zeit, in der im öffentlichen Diskurs das differenzierte Denken droht, in den Hintergrund gedrängt zu werden. Im öffentlichen Diskurs nämlich wird zwar oft über den Iran berichtet. Eine breite Wahrnehmung dessen aber, was Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Bezug zum Iran in hiesigen Breiten künstlerisch leisten und hervorbringen und welche Bedeutung diese Werke nicht nur für Menschen mit Bezug zum Iran, sondern für uns alle in unserem Kulturraum haben bzw. haben können, ist nur sehr wenig gewährleistet, denn eine breitere Rezeption dieser Werke ist in Europa bisher kaum gegeben, weder in der Öffentlichkeit noch in den Wissenschaften.
Ein Ziel der Tagung ist es deshalb auch, dazu beizutragen, speziell die Künste der iranischen Diaspora weiter aus der Marginalität, in der sie sich in Europa befinden, herauszuholen und sie auf lange Sicht einem größeren Publikum zugänglich und bekannt zu machen und im Bewusstsein sowohl der Wissenschaften als auch der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Auf der nun stattfindenden Konferenz wird es, auch weil es sich im Zuge der Vorbereitung speziell dieser Konferenz so ergeben hat, vor allem um literarische Werke gehen (s. Programm).
Unterschiedliche literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven spielen daher für die Konferenz eine wichtige Rolle. Da diese in Bezug auf speziell die Künste der iranischen Diaspora, und eben die Literatur miteingeschlossen, bisher nur sporadisch zum Zuge gekommen sind (anders als zum Beispiel soziologische oder sozio-politische Perspektiven, die weitaus öfter zum Einsatz kommen, die jedoch die Künste der iranischen Diaspora meist nicht einbeziehen), erscheint es wissenschaftlich nicht nur ergiebig, sondern auch dringend erforderlich, sich diesem Forschungsfeld intensiv zuzuwenden.
Dazu genau leistet die Paderborner Konferenz einen Beitrag, dem selbstverständlich weitere folgen sollen, ja: folgen müssen, und dem daher, wie natürlich zu hoffen steht, auch weitere folgen werden.

***

Short summary in English:

The ›Iranian Diaspora‹ is extremely varied. Like Iran itself, which is a very diverse country, the worldwide phenomenon of the ›Iranian Diaspora‹ is a very heterogeneous and complex reality that in certain cases can and, of course, should be seen in relation to, on the one hand, the heading of ›exile‹ and, on the other, the heading of ›Islam‹, but which cannot be reduced or equated to these headings. It is rather the expression of a very dense and multiform phenomenon involving multiple generations, the members of which experience ›exile‹, ›Islam‹, and ›Iran‹ differently.
The main concern and quest of the conference will be to depict and reflect whether, how and where the phenomenon ›Iranian Diaspora‹ becomes visible, audible, comprehensible and thinkable within the arts of the countries where this diaspora is to be found and also through these arts within the social life of these countries. In the same way it might be of interest to compare the outputs of the different ›Iranian Diasporic Arts‹ and to examine the extent to which these outputs may be connected through the Diaspora itself.
Paramount for this conference will be the analysis of artistic productions that – as far as they work with language – are produced in the language of the respective country where they are being or have been generated. So, the conference will not be about works produced in Farsi or any other language spoken in Iran or about works produced in Iran itself.
Particular attention shall be paid to transculturality which is: to those aspects which ›narrate‹ the ›Transitive‹: the interrelations of cultural affiliation or ›belonging‹ and therefore the permeability and hybridity of cultural spaces as well as exchange-creating mobility and its psychodynamics which are etiologically inherent to the idea of human ›culture‹ and ›identity‹ as well as of life-as-movement. The aim will be the questioning, scrutinizing and uncovering involved in rendering visible and audible the commingling of self(hood) and other(hood), of attributions and ascriptions and their acceptance or refusal.

Programm / Program

(D) = Vortrag auf Deutsch / Talk in German
(E) = Vortrag auf Englisch / Talk in English

DIENSTAG, 25. Juni 2019 / TUESDAY, June 25, 2019

Universität Paderborn / Paderborn University
Internationales Begegnungszentrum (IBZ) / International Meeting Centre of the Paderborn University
Raum / Room IBZ 0.106 – Jenny Aloni Haus, Warburger Straße 100, D-33098 Paderborn

13:30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung / Welcome Adress
Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen / Vice-President for International Relations
Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften / Dean of the Faculty of Humanities
Grußworte der Gastgeber Dr. Schirin Nowrousian, Postdoc Research Fellow der Universität Paderborn, und Prof. Dr. Michael Hofmann, Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft / Short welcoming speech by the hosts Dr Schirin Nowrousian, Postdoc Research Fellow of Paderborn University, and Prof Dr Michael Hofmann, Institute for German Language and Comparative Literature

I  Einführende Vorträge / Key Notes

14:00 Uhr
Prof. Dr. Persis Karim (San Francisco): Forty Years & More: Iranian Diaspora Arts and Culture in the North American Context (E)
Moderation: Prof. Dr. Michael Hofmann

14:45 Uhr
Dr. Schirin Nowrousian (Paderborn): Iranian Diaspora Literature written in German and French in Europe by selected authors: A Short Overview of the last 10 years, with a Special Focus on Female Writers and one Poetry Book (E)
Moderation: Dr. Tobias Akira Schickhaus

15:30 Uhr     Kaffeepause / Coffee Break

16:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Hofmann (Paderborn): Exile and Self Construction in Négar Djavadi’s »Désorientale« (E)
Moderation: Dr. Swen Schulte Eickholt

II Navid Kermanis »Dein Name« unter die Lupe genommen / Navid Kermani's novel »Dein Name« (»Your Name«) scrutinized

16:45 Uhr
Dr. Emanuelle Terrones (Tours): Navid Kermanis »Dein Name«: Politisches Denken und literarische Praxis (D)
Moderation: Prof. Dr. Michael Fisch

17:30 Uhr
Dr. Swen Schulte Eickholt (Paderborn): Das Ta‘ziyeh als poetisches Grundprinzip des Romans »Dein Name« von Navid Kermani (D)
Moderation: Dr. Anna Dąbrowska

III To be or not to be … (a/n) (somehow) Iranian/Woman

18:15 Uhr
Dr. Sandra Skurvida (New York/Bremen): Iranian or Not: Socio-political Conditions of Diasporic Cultural Representation (E)
Moderation: Dr. Charlotte Bank

Abendprogramm / Evening Program
19:30 Uhr
Gemeinsames Abendessen / Conference Dinner
Restaurant »mehlfabrik Pizza & Pasta«, Warburger Straße 91, D-33098 Paderborn


MITTWOCH, 26. Juni 2019 / WEDNESDAY, June 26, 2019

Universität Paderborn / Paderborn University
Internationales Begegnungszentrum (IBZ) / International Meeting Centre of the Paderborn University
Raum / Room IBZ 0.106 – Jenny Aloni Haus, Warburger Straße 100, D-33098 Paderborn

III To be or not to be … (a/n) (somehow) Iranian/Woman (Fortsetzung / continuation)

9:45 Uhr
Dr. Charlotte Bank (Berlin/Bamberg): Performing Gender in the Diaspora (E)
Moderation: Dr. Sandra Skurdiva

IV Transkulturelles Fließen, transkulturelle Faltenwürfe / Transcultural current, transcultural fall of the folds

10:30 Uhr
Dr. Arianna Di Bella (Palermo): Sudabeh Mohafez zwischen Iran, Deutschland und Portugal: Die Rolle der Natur im Wiederaufbau der Identität (D)
Moderation: Dr. Emanuelle Terrones

11:15 Uhr     Kaffeepause / Coffee Break

11:45 Uhr
Dr. Tobias Akira Schickhaus (Bayreuth): Islands and Languages. Cyrus Atabay’s transcultural poetry of relation (E)
Moderation: Dr. Schirin Nowrousian

12:30 Uhr
Prof. Dr. Michael Fisch (Jerusalem): »A woman of Allâh«. Tahereh Saffarzadeh als konservative Übersetzerin des Qur’ân nach ihrer Rückkehr aus der iranischen Diaspora (D)
Moderation: Dr. Hajnalka Nagy

13:15 Uhr     Mittagspause / Lunch Break

IV Transkulturelles Fließen, transkulturelle Faltenwürfe (Fortsetzung)  /  Transcultural current, transcultural fall of the folds (continuation)

14:30 Uhr
Dr. Anna Dąbrowska (Krakau): Zur Beziehung von ›Teheran‹ und den ›Deutschsprachigen Bergen‹ im Roman »Teheran Wunderland« (2018) von Sama Maani (D)
Moderation: Dr. Arianna Di Bella

15:15 Uhr
Dr. Hajnalka Nagy (Klagenfurt): Memory in the postmigrant condition. On Hamid Sadr’s »Der Gedächtnissekretär« and »Der Vogelsammler von Auschwitz« (E)
Moderation: Prof. Dr. Persis Karim

16:00 Uhr     Kaffeepause / Coffee Break

16:30 Uhr (–17:15 Uhr)
Abschlussdiskussion / Final Discussion: Round Table (E)

18:00 Uhr                  
LESUNG mit Pedro Kadivar / READING with Pedro Kadivar (D with some extracts translated into English)
Moderation: Schirin Nowrousian

Abendprogramm / Evening Program
19:30 Uhr
Gemeinsames Abendessen / Conference Dinner
Restaurant »mehlfabrik Pizza & Pasta«, Warburger Straße 91, D-33098 Paderborn
 

***

Note:
Confirmed participants who unfortunately were finally not able to attend because of organizational reasons but who will be sending their texts proposals for the conference proceedings:

Dr. Alice Miggiano (Rome)
Dr. Parisa Pajoohandeh (Toronto)
Dr. Farshad Zahedi (Madrid)

 

 

Lehre

Informationen für Studierende

Forschung

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
  • Literatur der Aufklärung und der Weimarer Klassik – literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Perspektiven
  • Literatur nach Auschwitz
  • Interkulturelle Literaturwissenschaft, deutsch-türkische Studien
  • Interkulturelle Geschichte der deutschen Literatur
  • Neue Weltliteratur – literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Perspektiven
  • Deutschsprachige Mittelmeerdiskurse in postkolonialer Perspektive

 

Projekte

Archiv der Neuen Weltliteratur

Profilbeschreibung

 

Projekt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter

Prof. Dr. Michael Hofmann

Dr. Rüdiger Sareika (Evangelische Akademie Villigst)

Miriam Esau, M.A. (Paderborn)

Kerim Candan, SHK (Paderborn)

 

Projektbezogene Lehr/Veranstaltungen

SoSe 2018 | Texte und Kontexte der »Neuen Weltliteratur«
In Fortführung der Ringvorlesung aus dem Wintersemester werden aktuelle Texte von Literaturen aus Lateinamerika, Afrika und Asien und deutsche Texte behandelt, die sich auf diese geographischen Räume und ihre Kulturen/Literaturen beziehen. Inhaltlich geht es um die Frage, wie sich ein Blick über Europa hinaus entwickeln lässt, mit dem in postkolonialen Kontexten natio-nale und eurozentrische Perspektiven überwunden und im Kontext der Globalisierung ein Kon-zept internationaler möglichst herrschaftsfreier literarischer Kommunikation entwickelt werden kann. In literaturdidaktischer Hinsicht wird verfolgt, inwieweit im schulischen Kanon Texte der »Neuen Weltliteratur« berücksichtigt werden können/müssen.

WS 2017/18 | Ringvorlesung »Weltliteratur – Historische und aktuelle Perspektiven«
Unter Beteiligung von LiteraturwissenschaftlerInnen aus Paderborn sowie dem In- und Ausland soll gezeigt werden, wie der Begriff »Weltliteratur« in der Goethezeit entwickelt und in den letzten Jahren neu interpretiert wurde. Insbesondere postkoloniale Konzepte sollen diskutiert werden.

Termine und Themen

11.10.2017           Einführung

18.10.2017            Peter Goßens (Bochum): Weltliteratur als Projekt. Transnationales Denken im 19. Jahrhundert

25.10.2017            Antonio Roselli (Paderborn): Herder und die »Lieder der Völker«

08.11.2017            Lothar van Laak (Paderborn): Zwischen Universalpoesie und Nationalliteratur. Widersprüchlichkeiten in der romantischen Vorstellung von Weltliteratur

22.11.2017            Hendrik Schlieper (Paderborn): Erich Auerbachs »Philologie der Weltliteratur«

29.11.2017            Michael Hofmann (Paderborn): Weltliteratur postkolonial

06.12.2017            Rüdiger Sareika (Ev. Akademie Villigst): Die Bibliothek der Neuen Weltliteratur

20.12.2017           Norbert Otto Eke (Paderborn): Werner Frisch und »Weltliteratur«

10.01.2018           Swen Schulte Eickholt (Paderborn): Orhan Pamuk als Autor der neuen Weltliteratur

17.01.2018           Meltem Gürle-Mungan (Köln):  The Turkish Bildungsroman: a failed attempt or a fresh perspective?

24.01. 2018          Resümee

Internationale Peter Weiss Gesellschaft

www.peterweiss.org

Armin T. Wegner-Forschungsstelle

 

Das Profil der Paderborner Armin T. Wegner-Forschungsstelle

Beschreibung des Hintergrunds der Gründung und Einrichtung der Armin T. Wegner-Forschungsstelle in Verbindung mit einen Archiv

 

 

Das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn hat in Verbindung mit dem Lehrstuhl für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik des Germanisten Michael Hofmann am 17. Dezember 2015 eine neu gegründete Armin T. Wegner-Forschungsstelle eröffent. Die leitende Geschäftsführung der Forschungsstelle übernimmt die Paderborner Literatur- und Medienwissenschaftlerin Miriam Esau, M.A., die derzeit an einer Dissertation zum Thema »Armin T. Wegner als Reiseschriftsteller« arbeitet. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Hofmann wird die Forschungsstelle in enger Kooperation mit der Armin T. Wegner Gesellschaft insbesondere von Frau Dr. Johanna Wernicke-Rothmayer und Herrn Ulrich Klan sowie von Herrn Prof. Dr. Andreas Meier (Bergische Universität Wuppertal) unterstützt.

Die Forschungsstelle versteht sich als Einrichtung zur wissenschaftlichen Koordination der Armin T. Wegner-Forschung und möchte die verstärkte wissenschaftliche Beschäftigung mit dem vielfältigen und facettenreichen künstlerischen und journalistischen Werk des 1886 in Wuppertal-Elberfeld geborenen und 1978 im römischen Exil verstorbenen Romanciers, expressionistischen Lyrikers, Reiseschriftstellers und Armenier-Freundes Armin T. Wegner initiieren.

Neben der Erforschung des Werkes von Armin T. Wegner, insbesondere aus der Perspektive der interkulturellen Literaturwissenschaft, der Reiseliteraturforschung und der Genozidforschung, wird die Förderung und Beteiligung an der von Ulrich Klan im Namen der Armin T. Wegner Gesellschaft herausgegebenen mehrbändigen Werkausgabe im Göttinger Wallstein Verlag einen weiteren wissenschaftlichen Schwerpunkt bilden. Ferner wird sich die Arbeit der Forschungsstelle auf die systematische Erschließung des umfangreichen Nachlasses Armin T. Wegners konzentrieren. So gilt es einerseits, die Zusammenarbeit mit der Wuppertaler Stadtbibliothek, die das von Wegner bei seinem Tod 1978 vermachte Autorenarchiv verwaltet, und dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach/Neckar, wo weitere Teile des Nachlasses ihrer systematischen Erfassung und Bearbeitung harren, in Angriff zu nehmen. Des Weiteren widmet die Forschungsstelle in Verbindung mit der Einrichtung eines eigenen Wegner-Archivs sich der Aufgabe, das von Wegners ehemaliger Privatsekretärin Johanna Wernicke-Rothmayer sowie von Andreas Meier überlassene Material aus dem Nachlass wissenschaftlich aufzubereiten und so der Forschung zugänglich zu machen. Zugleich wird damit auch eine zentrale Voraussetzung für die weitere Arbeit an der Wallstein-Ausgabe ausgewählter Werke in Einzelbänden geschaffen. Weiterhin sollen Materialien des Journalisten und Schriftstellers Thomas Hartwig im Rahmen einer Dauerleihgabe aufbewahrt, zugänglich gemacht und wissenschaftlich aufbereitet werden, die sich mit dem Leben und Werk Armin T. Wegners und insbesondere seinen Reisen nach Anatolien und Syrien befassen.

 

Armin T. Wegner Gesellschaft

www.armin-t-wegner.de

 

Navid Kermani (mit Klaus von Stosch und Swen Schulte Eickholt)
Hölderlin und die Ägäis (in Kooperation mit der Hölderlin-Gesellschaft und der Ege Universität Izmir)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte
  • Kristina Nienhaus, M.A. (WHK)
  • Björn Heerdegen (WHB)
  • Andreas Schwengel (WHB)
  • Kerim Candan (SHK)

ERASMUS-Austauschprogramm (Internationalisierung)

Fachverantwortlicher für die ERASMUS-Austauschprogramme

mit den Universitäten

  • Sibiu (Herrmannstadt)
    Universitatea "Lucian Blaga" din Sibiu (ULBS)
  • Le Mans
    Université du Maine
  • Montpellier
    Université Paul Valéry Montpellier
  • Istanbul
    İstanbul University
  • Izmir
    Ege Üniversitesi
  • Ankara
    Ankara Üniversitesi
  • Sakarya
    Sakarya Üniversitesi
  • Budapest
    Eötvös Loránd University
  • Debrecen
    University of Debrecen
  • Korfu
    Ionian University
  • Siena
    Universita di Siena
  • Klagenfurt
    Alpen-Adria Universität Klagenfurt
Informationen zum Studium im Ausland des International Office

 

RUMÄNIEN

Sibiu (Herrmannstadt)
Universitatea "Lucian Blaga" din Sibiu (ULBS)

http://www.ulbsibiu.ro/ro/

uni-paderborn.moveonnet.eu/moveonline/exchanges/search.php

Internationale Kooperationen

Die Universität der Informationsgesellschaft