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Die Bereiche des Instituts

Foto: Yvonne Ruhose

Nachricht des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

Montag, 06.12.2021 | 09.12 Uhr

40. Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller – Ingo Schulze mit Frank Witzel: "Warum und aus welchem Grund schreiben wir“

Auch in diesem Semester wird vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft und vom Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur der Universität Paderborn die traditionsreiche Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller abgehalten, und gleich zwei renommierte Autoren haben sie inne: Ingo Schulze und Frank Witzel werden sich austauschen zum Thema „Warum und aus welchem Grund schreiben wir“, und zwar in fünf Vorträgen mit Gesprächen und Lesungen. Die Gastdozentur findet ab Dezember über fünf Wochen hinweg montags ab 16.15 Uhr statt, d. h. am 6.12.21, 13.12.21, 10.1.22, 17.1.22 und 24.1.22, dieses Mal allerdings nicht auf dem Universitätscampus, sondern im Kleinen Theater im Deelenhaus Paderborn (Krämerstraße 8), und zwar bei kostenfreiem Einlass mit einer begrenzten Teilnehmerzahl (voraussichtlich bis zu 50, ab 15:30 Uhr) und nach aktuellen Hygienebestimmungen (Maskenpflicht und 2G-Kontrolle). Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Gastdozentur wird zusätzlich über einen festen Livestream im Videoportal der Universität Paderborn gezeigt und später über einen Archiv-Channel ebendort für zwei Wochen online gestellt. Das digitale Angebot gilt aus Rechtegründen ausschließlich für Mitglieder der Universität Paderborn, dafür bitten die Veranstalter, Prof. Dr. Norbert Otto Eke und PD Dr. Stefan Elit, um Verständnis. Weitere Information unter: go.upb.de/DeutscheLiteraturGegenwart.

 

Zu den Gastdozenten:

Ingo Schulze wurde am 15. Dezember 1962 in Dresden geboren. Er studierte Klassische Philologie in Jena. Von 1988 bis 1990 war Schulze als Dramaturg am Landestheater Altenburg bei Leipzig tätig. In der Wendezeit engagierte er sich politisch im Rahmen des Neuen Forums. Ab Februar 1990 wurde er Mitherausgeber des neu gegründeten Altenburger Wochenblattes. Anfang 1993 beteiligte er sich beim Aufbau eines Anzeigenblattes in St. Petersburg. Seit seiner Rückkehr von dort lebt Schulze als freier Schriftsteller in Berlin.

Schulze hat bis dato u. a. veröffentlicht: „33 Augenblicke des Glücks. Aus den aben-teuerlichen Aufzeichnungen der Deutschen in Piter“ (1995), „Simple Storys. Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz“ (1998), „Neue Leben. Die Jugend Enrico Türmers in Briefen und Prosa. Roman“ (2005), „Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier“ (2007), „Adam und Evelyn. Roman“ (2008), „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst. Roman“ (2017), „Die rechtschaffenen Mörder. Roman“ (2020) und „Tasso im Irrenhaus. Erzählungen“ (2021).

Für sein Schaffen hat Schulze u. a. bereits erhalten: den Berliner Literaturpreis mit Johannes-Bobrowski-Medaille (1998), den Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum (2006), den Preis der Leipziger Buchmesse (2007), den Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg (2013), den Werner-Bergengruen-Preis (2019) und den Preis der Literaturhäuser (2021) sowie den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden (2021). Er war zudem Inhaber der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Gastdozentur und Mainzer Stadtschreiber (beides 2011).

Frank Witzel wurde am 12. November 1955 in Wiesbaden geboren. Nach der Schule begann Witzel eine musikalische Ausbildung am Konservatorium in Wiesbaden und veröffentlichte ab 1975 Gedichte. Sein erster Gedichtband „Stille Tage in Cliché“ erschien 1978. Neben seinen lyrischen und prosaischen Veröffentlichungen ist Witzel auch als Übersetzer und Illustrator tätig und arbeitet an Hörspielen zu eigenen Veröffentlichungen, aber auch anderen Produktionen. Heute lebt Frank Witzel in Offenbach.

Veröffentlicht hat Witzel bisher u. a.: die Gedichtbände „Stille Tage in Cliché“ (1978) und „Tage ohne Ende. Ein Poème Cinématique“ (1980), Übersetzungen zu Raoul Vaneigems „Das Buch der Lüste“ (1984) und Billie Holidays Biographie „Lady sings the blues“ (2013), Illustrationen zu Erich Kästners „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ (2007) sowie die Romane „Bluemoon Baby“ (2001), „Revolution und Heimarbeit“ (2003), „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ (2015, Hörspiel 2016) und „Inniger Schiff-bruch“ (2020).

Für sein literarisches und anderweitiges Schaffen wurde Witzel u.a. mit dem Deut-schen Buchpreis (2015), dem Deutschen Hörspiel-Preis (2017) und dem Erich-Fried-Preis (2021) ausgezeichnet. 2017 hatte er zudem die Poetikdozentur in Heidelberg und 2018 in Tübingen inne. 2017/2018 war er Inhaber der Friederichs-Stiftungsprofessur an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

 

Weitere Informationen zum Dozenturprogramm siehe auf der Webseite der Gastdozentur.

 

Kontakt: elit@mail.upb.de

 

Aktuelle Hinweise (Änderungen, Ausfälle): http://www.uni-paderborn.de

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