Si­lo­ge­sprä­che: "Von Aus­sen­sei­tern und Ali­ens. Und an­de­ren Ge­schich­ten" – Me­lo Bör­ner (Künst­ler*in, Ber­lin) ENT­FÄLLT!!!

SILOGESPRÄCHE
»Von Aussenseitern und Aliens. Und anderen Geschichten« – Melo Börner (Künstler*in, Berlin) 
Sommersemester 2026
Dienstag, 12.05.2026, 18-20 Uhr (s.t.)
Leider muss das für heute geplante Silogespräch mit Melo Börner kurzfristig entfallen!!!

Thematisch beschäftigt sich Melo Börner mit den skulpturalen Möglichkeiten von Queerness, einer Queer-Materiality ganz im Sinne von Punk, Queer-Feminismus, Selbstorganisation, Underground und Widerständigkeit. Mithilfe einer assoziativen Formen- und Materialsprache, dem bewussten »Kontrollverlust«, armen Materialien, gefundenen Textilien, Müll und beschädigten Dingen entwickelt sie* ihre* Skulpturen, Installationen und Performances. 2017 entstanden die alien creatures zunächst als Zeichnungen, eine Art Tagebucheinträge, und tauchen seitdem in unterschiedlichster Form in ihrer* Arbeit auf. Die alien creatures greifen Themen wie Erotik, Fetisch, Teenage-Angst und Vulnerabilität auf. Die weich geformten außerirdischen Figuren verweisen subtil auf die Politik emotionaler Offenheit. Sie* wirken zart, verwundet und zugleich trotzig präsent und spiegeln damit das Bestreben wider, Verletzlichkeit als gemeinsame Ressource und nicht als Schwäche neu zu interpretieren.

Zur Person:
Melo Börner (geb. 1987 in Lichtenstein, Sachsen) ist eine queere Künstler*in, kuratorisch tätig und Gastdozent*in an der Universität Paderborn. Ihre* Themen sind queere Materialität und queere Identität sowie DIY und Selbstorganisation. Melo Börner studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Wilhelm Mundt und absolvierte 2018 ihren MA in Sculpture am Royal College of Art in London. 2019 war sie* Stipendiat*in des Goldrausch Künstlerinnenprojekts in Berlin. Melo Börners Arbeiten waren unter anderem zu sehen in: The Desire for Being Many, Solaris Space, Berlin, sowie A Lover's Discourse, Aura Kunstraum, Düsseldorf (beide 2025); Fiction is Friction – B-LA-M, rosaluxdotcom, Berlin (2024); Trigger, Kunstverein Oscar e.V., Chemnitz (2021); MAG – Minimal Art Gallery, Albertinum – SKD, Dresden (2022); Who’s Afraid of_ROSA, a&o Kunsthalle, Leipzig (2021); SupaStore Academy, Nida Art Colony of Vilnius, Nida (LT) (2020). Sie* ist Mitbegründer*in des Skulpturengarten- und Ausstellungsprojekts The Häuschen in Oberlungwitz. Mit dem Musikprojekt F*tze und der DJ-Drag-Performance SHE'OL performte sie unter anderem in: KGB Galerie im Rathaus Johannisthal; The Horse Hospital, London (GB); Festspielhaus Hellerau, Dresden; Archiv der Avantgarden, Dresden; Volksbühne, Roter Salon, Bonusmaterial, Berlin. Melo Börner lebt und arbeitet in Berlin.

web: https://meloboerner.com
Instagram: https://www.instagram.com/melosyndrom/

Einladung und Kontakt: Prof. Max Schulze (Fach Kunst, Malerei)
https://www.uni-paderborn.de/person/77991

 

Melo Börner, Westgermany, +One, Berlin, 2024. Foto: Ludmila Rosenzweig, 2024.